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Bergtour empfohlene Tour Bergtour  · Hochschwabgruppe

Großer Griesstein (2023 m)

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  • Morgennebel am Hartlsee
    Morgennebel am Hartlsee
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein Gebirgsverein

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    Eine großartige Gipfeltour an der Nordseite des Hochschwab-Massivs, die abgesehen von einem steilen Anstieg keine besonderen Schwierigkeiten aufweist und dennoch recht einsam ist.
    schwer
    Strecke 16 km
    7:15 h
    1.436 hm
    1.436 hm
    2.007 hm
    673 hm

    Von den fünf mächtigen „Steinen“, die man bei Kreuzpfäder vor sich hat, wirkt der Große Griesstein wohl am eindrucksvollsten, da er nach Nordwesten mehr als 500 Höhenmeter extrem steil abfällt. Besonders schön ist diese riesige Felsflanke im späten Nachmittags- und Abendlicht.

    Früh am Tag hingegen hat der Hartlsee oft einen ganz besonderen Reiz, wenn die Morgennebel noch über seinen Wassern wallen.

    Am Gipfel des Griessteins wird man für den steilen Aufstieg mit sanftem Plateau-Feeling belohnt – fast so, als wollten sich die Hochalm und die Hundsböden des Hochschwabs jenseits der Lang-Eibel-Schlucht irgendwie fortsetzen. Bei klarer Sicht reicht das Panorama vom Schneeberg bis zum Großen Priel und tief ins Gesäuse hinein. Eindrucksvoll ist auch der Blick auf die weite, abflusslose und stark bewachsene Karstlandschaft zwischen Kreuzpfäder und Brandstein, an deren westlichem Rand sich der Teufelssee versteckt.

    Autorentipp

    Konditionsstarke und Abenteuerlustige können diese Tour um den Ebenstein erweitern: Die weglose Durchquerung des Fenstertroges bis zum Polstersattel ist nicht schwierig, der Aufstieg zum Ebenstein-Gipfel erfolgt über ein steiles Schrofenband an der Nordseite (SG I+), die Rückkehr nach Kreuzpfäder über den Schafhalssattel.
    Schwierigkeit
    T2A schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt
    2.007 m
    Tiefster Punkt
    673 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez
    Exposition
    NOSW

    Wegearten

    Asphalt 13,91%Naturweg 8,83%Pfad 75,76%Klettersteig 1,48%Unbekannt 0%
    Asphalt
    2,2 km
    Naturweg
    1,4 km
    Pfad
    12,1 km
    Klettersteig
    236 m
    Unbekannt
    0 m
    Höhenprofil anzeigen

    Sicherheitshinweise

    Diese Route weist ab Kreuzpfäder keine offizielle Markierung auf. Der deutlich sichtbare Pfad ist jedoch durchgehend mit Steinmännern und roten Punkten gekennzeichnet. An der einzigen etwas ausgesetzten Stelle ist er mit einem Stahlseil versichert.

    Weitere Infos und Links

    Eine weitere schöne Tour in der Region Wildalpen führt zum Teufelssee.

    Wegbeschreibung

    Vom Parkplatz Winterhöh aus geht man am Fahrweg ein kurzes Stück bergauf und an einem Schranken vorbei, um in der ersten Rechtskehre nach links in den „Seeweg" einzubiegen und so den Hartlsee zu erreichen. Weiter geht es dann vorbei am Antonikreuz entlang der Markierung nach Kreuzpfäder, wo man sich auf einer Forststraße bergauf nach links wendet.

    Nach einer Doppelkehre führt der Fahrweg vorbei an einem Jagdhaus und hinter einer Kuppe ein kurzes Stück weit wieder bergab. Dort wo der Weg flach wird, zweigt in einer Linkskurve bei einer Ausweiche ein deutlich ausgeprägter Pfad nach rechts in den Wald ab. Von hier bis zum Gipfel weisen Rotpunktmarkierungen und Steinmänner den Weg. Der Pfad führt zunächst in Kehren durch stetig lichter werdenden Lärchenwald aufwärts, quert dann nach rechts auf einen felsigen Rücken und führt dort weiter steil und zunehmend in engen Latschengassen bergauf. Nach einer kleinen Scharte geht es vorbei an einem markanten Felsturm ein kurzes Stück bergab zu einem breiten Sattel und anschließend wieder bergauf. Weiter oben biegt eine Latschengasse nach rechts und mündet in eine Querung, die über Steilweisen und durch Latschenfelder zu einem grasigen Felsrücken in offenem Gelände führt. Der gut erkennbare Pfad schwenkt nach links oben auf den Kleinen Griesstein zu und biegt knapp unter seinem Gipfel nach rechts, um über einen Grasrücken bergab den markanten Sattel zwischen dem Großen und dem Kleinen Griesstein zu erreichen. Von hier führt eine Querung nach rechts in den Hang und weiter etwas ausgesetzt über eine schrofige Steilrinne (Stahlseilversicherung). Danach geht es schräg nach links über versicherte Schrofen nach oben bis zu einer weiteren Einsattelung. Eine große Karstvertiefung wird in weitem Bogen links umgangen, bevor ein gleichmäßig steiler Aufstieg durch sanftes Gelände zum Gipfel hinaufführt.

    Für den Rückweg folgt man der Aufstiegsroute.

    Einkehr
    Tipp
    In der Nähe
    Top Partner
    Wegpunkt
    Startpunkt
    Endpunkt
    Tiefpunkt
    Höhepunkt
    Vorhersage
    Heute {low} bis {high} und {precipitation} {precipitation_type}
    {x} weitere anzeigen
    Foto
    Video

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Keine direkte Anbindung.

    Anfahrt

    Auf der B24 nach Wildalpen, Abzweigung in Richtung Hinterwildalpen und ca. 1 km nach dem Ortsende links in Richtung Hartlsee/Antonikreuz (gelbe Hinweistafel) über eine Doppelkehre zum Parkplatz Winterhöh.

    Parken

    Parkplatz Winterhöh

    Koordinaten

    DD
    47.652769, 14.984750
    GMS
    47°39'10.0"N 14°59'05.1"E
    UTM
    33T 498854 5277708
    w3w 
    ///sprosse.lerne.glaubt
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Kartentipps für die Region

    Mehr anzeigen

    Ausrüstung

    Wanderausrüstung.

    In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.


    Nutzerfragen


    07.10.2021
    Wolfgang Drexler  
    Das Sicherungsseil geht über den gesamten etwas ausgesetzten Bereich und die Passage ist auch nicht sonderlich schwierig. Ob sie für jemand, der nicht schwindelfrei ist, machbar ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen: Das musst du dir selbst ansehen und ggf. abbrechen bzw. umdrehen!

    5 von 5
    5 Bewertungen · 4 Rezensionen
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    Schwierigkeit
    T2A schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    16 km
    Dauer
    7:15 h
    Aufstieg
    1.436 hm
    Abstieg
    1.436 hm
    Höchster Punkt
    2.007 m
    Tiefster Punkt
    673 m
    Rundtour Aussichtsreich Geheimtipp Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen

    Wetter am Startpunkt

    10-Tages Vorhersage

    Statistiken

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