Hannawarte
Historie
Am Gipfel des Hochobir befand sich bis zum Jahr 1947 die meteorologische Mess-Station. Seinerzeit die höchstgelegene der habsburgischen Monarchie. Ab dem Jahr 1846 wurden 98 m unter dem Gipfel, im Rainer Schutzhaus, regelmäßig Wetteraufzeichnungen vorgenommen, die von Dir. Johann Prettner (1812–1895) organisiert wurden. Im Jahre 1891 wurde die auf dem noch vorhandenen Metallgerüst montierte, mit Holzwänden eingehauste Wetterstation feierlich eingeweiht. Sie wurde zu Ehren des international bekannten Meteorologen Julius von Hann (1839-1921), der sich auch für den Bau tatkräftig einsetzte, als "Hannawarte" benannt.
Wanderwege zur Warte
Leichter Wanderweg – ca. 1½ Stunden: Von der Eisenkappler Hütte der Markierung 608 folgend, bei der Seealpe nach links abzweigen und der Wegmarkierung 623 folgen. Du passierst die Kalten Quellen (Schautafel) und die Ruinen des Rainer Schutzhauses. Von dort erreichst du in ca. 20 Minuten den Gipfel des Hochobir (2.140 m).
Öffnungszeiten
Preise:
€ 6,00 für Mautstraße (Stand Aug. 2015)Anfahrt
Mit dem Auto gelangt man an der Obirsüdseite über eine kurvenreiche und enge Mautstraße zur Eisenkapplerhütte. Von dort wandert man auf den Gipfel des Hochobir mit der Hanna-Warte. Die Mautgebühr für die Fahrt zur Eisenkappler Hütte beträgt € 6,00. Die Bezahlung der Maut am Automaten ist nur mit Münzen möglich. Kein Papiergeld, keine Bankomatkarte, kein Wechselgeld. Bitte vor der Auffahrt vergewissern, dass man ausreichend Münzen dabei hat. Im Infobüro am Hauptplatz von Bad Eisenkappel kann man einen “Chip” kaufen. Die Mautstraße ist nur in der Zeit von 1. Mai bis 31. Oktober eines jeden Jahres befahrbar.Parken
Auf zwei Ebenen angelegter (Schotter-)Parkplatz unmittelbar vor der Hütte. Bitte unbedingt langsam fahren, da der Parkplatz aufgrund der Südlage sehr trocken und daher staubig ist, danke!Koordinaten
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