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Suld - Morgenberghorn - Rengglipass - Pochtenfall (15.10.2017)

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Ray Geering
  • 12:17 nach 57 Minuten ist der Gipfel in Sicht
    12:17 nach 57 Minuten ist der Gipfel in Sicht
    Foto: Ray Geering, Community

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    Eine zu Beginn leichte Tour, die zunehmends anspruchsvoller wird und in einer T4 Passage gipfelt. Die Anstrengung wird mit einer herrlichen Aussicht belohnt.
    schwer
    Strecke 10,2 km
    5:35 h
    1.169 hm
    1.169 hm
    2.249 hm
    1.080 hm

    Die Tour wurde mir von einer Kollegin empfohlen, die ich nach einer "Halbtages-Tour mit ein paar Höhenmetern" gefragt habe. Nach etwas Recherche war eigentlich diese Tour in umgekehrter Richtung geplant:

    Gipfeltour: Suld-Rengglipass-Morgenberghorn-Brunni-Suld

    Kaum angekommen war die erste Flexibilität benötigt, denn der Wegweiser zu dieser Route signalisierte, dass der Weg gesperrt war. Also flugs umdisponiert und in Stossrichtung Mittelberg losgewandert. Die Tour beginnt mit einer mittel-leichten Steigung um "warm" zu werden. Die Wege des Pochtenfall Rundwegs sind sehr gut präpariert

    Die entscheidende Frage bei der ersten Gabelung - von welcher Seite gehen wir auf das Morgenberghorn? Es erschien mir logischer den steileren Weg hinauf und den minimal weniger steilen Weg hinunter zu wählen. Der erste Teil des Aufstieges ist zwar steil, aber die Wege machen viele S-Kurven, um das Gefälle etwas abzuschwächen.

    Nach einer guten Stunde war auch bereits der Gipfel Morgenberghorn in Sicht. Wer sich hier nun, die grösste Anstrengung sei vorüber, der irrt sich aber gewaltig. Man ist erst auf 1500 müM und die letzten 700 Höhenmetern verlangen einem noch einiges ab. Einige Passagen sind sehr steil und die Wahl diesen Weg hoch und nicht hinunter zu gehen schien sich als richtig zu erweisen. Es hat einige Kletterpassagen (mit Ketten gesichert) und Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind ein Muss (von gutem Schuhwerk ganz zu schweigen).

    Wer seine wohlverdiente Mittagsverpflegung einwerfen will, dem empfehle ich dies vor dem Gipfel zu erledigen. Zum einen ist die Aussicht 100m unter dem Gipfel auf den Thunersee genau so lukrativ und zum anderen ist man nicht inmitten dem Menschenhaufen, der sich auf dem Gipfel versammelt. Alternativ kann man natürlich auch unter der Woche gehen - dann ist der Gipfel sicher nicht so überfüllt. Die Aussicht auf dem Morgenberghorn ist aber zweifelsohne grandios und beantwortet die Frage, weshalb man sich diese Anstrengung immer wieder antut.

    Bei vielen Touren ist der Gipfel der Höhepunkt der Tour. Nicht so hier, denn der Abstieg gestaltet sich sehr abenteuerlich. Diese weiss-blau-weissen Markierungen bedeuten doch Alpinwanderweg und so war es dann auch (T4). Trotzdem sah man Familien mit Kindern - persönlich würde ich von dieser Tour aber als Familienausflug abraten.

    Nach Erreichen des Rengglipass befindet man sich aber wieder auf einem normalen Bergwanderweg, den man ohne Probleme bis zum Mittelberg bestreiten kann. Ab Mittelberg flacht das Gelände stark ab, sodass sich der Rückweg bis zur Gabelung als gemütlich herausstellt (dafür macht sich dann die Erschöpfung umso mehr bemerkbar).

    Wer für den Rückweg nicht denselben Weg nehmen will, kann den Pochtenfall Rundweg nehmen. Nach 4h 43 findet man sich wieder beim Parkplatz Suld und blickt auf eine phantastische Tour zurück. Derzeit schaue ich diese Tour als eine meiner Top 3 an, wenn ich das Gesamtergebnis betrachte. Ein gemütlicher Start und ein stetig ansteigender Schwierigkeitsgrad. Und insbesondere im Herbst eine tolle Aussicht.

    Autorentipp

    Die Tour eher im Herbst machen. Im Hochsommer könnte sich der Aufstieg als zu anstrengend herausstellen. Ausserdem sind im Herbst die Farben schöner.
    Schwierigkeit
    T4 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Höchster Punkt
    2.249 m
    Tiefster Punkt
    1.080 m

    Wegearten

    Asphalt 6,62%Naturweg 9,73%Pfad 83,63%
    Asphalt
    679 m
    Naturweg
    998 m
    Pfad
    8,6 km
    Höhenprofil anzeigen

    Sicherheitshinweise

    Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind ein Muss. Weg zwischen Morgenberghorn und Rengglipass ist T4. Es hat einige "Kletterpartien", die aber mit den Eisenketten gut zu bewältigen sind.

    Wegbeschreibung

    Beim Punkt B hat man die Wahl, in welcher Richtung man die Tour bestreiten will. Verlaufen kann man sich nicht gross, da es nur diese zwei Wege hat. Einzig beim Abstieg vom Morgenberghorn zum Rengglipass war einmal der Weg nicht ganz klar ersichtlich.
    Einkehr
    Tipp
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    Top Partner
    Wegpunkt
    Startpunkt
    Endpunkt
    Tiefpunkt
    Höhepunkt
    Vorhersage
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    Foto
    Video

    Öffentliche Verkehrsmittel

    An den Wochenenden fährt ein Bus von Aeschi nach Suld (Achtung, nicht das ganze Jahr. Unbedingt vorgängig informieren).

    Anfahrt

    Von Spiez Richtung Aeschi. Danach weiter ins Suldtal bis zum Restaurant. Der Weg ist schmal und phasenweise Schotter. Ausserdem hat es viele Wanderer unterwegs, von daher langsam fahren. Kreuzen mit dem Auto ist an vielen Stellen gut möglich.

    Parken

    Parkplätze hat es in der Nähe des Restaurants (nicht direkt beim Restaurant parkieren - diese Parklplätze sind für Gäste) auf dem Rasen. Wichtig - das Ticket muss VOR dem Suldtal gekauft werden (es hat eine Tafel "letzte und einzige Zahlstelle vor Suld". Beim Restaurant kann effektiv kein Parkticket gekauft werden!

    Koordinaten

    SwissGrid
    2'624'967E 1'163'471N
    DD
    46.622027, 7.764613
    GMS
    46°37'19.3"N 7°45'52.6"E
    UTM
    32T 405419 5163903
    w3w 
    ///betreffende.baustoff.geeignet
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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    Ausrüstung

    Gutes Schuhwerk ist unabdingbar.

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    Schwierigkeit
    T4 schwer
    Gesamtschwierigkeit
    schwer

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    10,2 km
    Dauer
    5:35 h
    Aufstieg
    1.169 hm
    Abstieg
    1.169 hm
    Höchster Punkt
    2.249 m
    Tiefster Punkt
    1.080 m
    Rundtour Aussichtsreich Gipfel-Tour

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