Burg Hohenneuffen und Albtrauf - da muss ich hin!
Günther Weinert
... und das werden Sie dort erleben: Burg Hohenneuffen, prächtige Aussichtspunkte, einen ehemaligen Vulkanschlot, Höllenlöcher, eine begehbare Höhle in der einst Steinzeitmenschen lebten, ein Bauwerk aus der Keltenzeit, den Heidengrabenturm, den Astropfad, schöne Rastplätze und vieles mehr.
Diese Genusswanderung für die ganze Familie wurde am 20.5.2017 in den Stuttgarter Nachrichten veröffentlicht.
Abwechslungsreiche Rundwanderung ohne große Höhenunterschiede entlang des Albtraufs und über die Hochfläche der Schwäbischen Alb mit sehr viel Aussicht.
Die Wanderung besticht durch eine Vielzahl landschaftlicher und kultureller Besonderheiten. Der Star der Wanderung ist jedoch die Burg Hohenneuffen. Eines der beliebtesten Ausflugsziele am Albtrauf mit prächtiger Fernsicht.
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Grabenstetten - Zwischen dem Heidengraben und dem Kaltentalsee. Link: https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/schwaebische-alb/grabenstetten-zwischen-dem-heidengraben-und-dem-kaltentalsee/803769978/
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Autorentipp
Die kulturhistorische Wanderung "Grabenstetten - Zwischen dem Heidengraben und dem Kaltentalsee" mit herrlichen Landschaftspunkten befindet sich in unmittelbarer Nähe! Beide Touren können Sie zu einer großartigen Ganztagestour verbinden. Link:
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Einkehrmöglichkeiten
Gasthof BurrenhofSicherheitshinweise
Beachten Sie bei kleinen Kindern, dass ein Sicherheitsabstand zum senkrecht abfallenden Albtrauf notwendig ist.Weitere Infos und Links
Die Eselssage. Ein erfolgreiches Täuschungsmanöver!
Bei einer Belagerung des Hohenneuffens standen die Menschen knapp vor dem Hungertod. Auf der Burg gab es einen Esel, der zum Wassertragen gehalten wurde. Die Leute auf der Burg gaben ihrem Esel das letzte Getreide und schlachteten ihn. Den gefüllten Magen des Tieres sollen sie über die Mauer ins Lager der Feinde geworfen haben. Diese glaubten, dass die Belagerten noch reichlich Vorräte hätten und zogen ab. Danach soll bei der Wache stets ein Eselsfuß als Wahrzeichen aufgehängt gewesen sein.
Quelle: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
https://www.festungsruine-hohenneuffen.de/wissenswert-amuesant/anekdote-der-esel-vom-hohenneuffen
Wegbeschreibung
- Sie folgen dem Wanderzeichen "rotes Dreieck auf weißem Grund" (Schwäbischer Alb-Nordrand-Weg; HW 1) nach Süden. Das erste Ziel ist ein Aussichtspunkt mit prächtigem Blick auf die mächtige Burg Hohenneuffen, der gleichzeitig der Startplatz West des Drachen-/Gleitschirmflieger-Clubs Hohenneuffen ist.
- Nur eine kleine Strecke weiter befindet sich auf einer Wiese ein bewachsener Trichter, in dem bei Regen ein kleiner Teich entsteht. Es ist ein ehemaliger Vulkanschlot, der durch vulkanische Tätigkeit vor 15 Millionen Jahren entstand.
- Die nächste geologische Besonderheit sind die Höllenlöcher. Als Höllenlöcher werden die tiefen Gräben bezeichnet, die sich am Albtrauf entlang ziehen. Felsen lösen sich und kippen ins Tal. Bei diesem Prozess verlagert sich der Albtrauf nach hinten. Kurz nach den Höllenlöchern und nach der Weggabelung "Beim Molachsee" verlassen Sie kurz den HW1 und gehen geradlinig weiter. Nach einer Linksbiegung erreichen Sie die nächste Landschaftsperle.
- Die Barnberg Höhle befindet sich etwas unterhalb des Albtraufs. Achten Sie bei der Positionsbestimmung auf die Informationstafel am Weg. Die Trockenhöhle ist 46 Meter lang und diente den Steinzeitmenschen als Wohnort. Wie man aus der Informationstafel entnehmen kann, wurden 1933 Werkzeuge aus der Altsteinzeit gefunden. Ein steiler Stichpfad führt hinab zum Höhleneingang. Eine Taschenlampe ist sinnvoll.
- An der „Blauer Rank-Hütte“ können Sie die Wanderung abkürzen, wenn Sie von der Schutzhütte direkt zum Astropfad in Richtung Steinbruch nach Osten hinüber gehen. Das „rote Dreieck“ führt Sie weiter bis zum Heidengraben, einem keltischen Schutzwall aus der Zeit zwischen 200-100 vor Christus …
- … und weiter bis zur Hülbener Brille, eine Metallinstallation einer verbogenen überdimensionalen Brille. Von hier aus haben Sie einen schönen Blick auf die Burg und den Albtrauf. Die „Brille“ ist der Wendepunkt der Rundtour. Gehen Sie zurück, dann nach rechts und in Richtung Landstraße, wo sich der Wanderparkplatz Hochholz befindet. Hier steht auch der Heidengrabenturm, der Ihnen einen Überblick über das Siedlungsgebiet der Kelten ermöglicht.
- Beim Wanderparkplatz beginnt der Astropfad. Gehen Sie auf dem Astropfad, einem Feldweg, der mit Betonplatten ausgelegt ist, geradlinig über die Hochfläche nach Norden. Bei der kleinen Sikinger Eiche macht unser Wanderweg einen Schlenker zuerst nach rechts, dann rechtwinkelig nach links und führt Sie im weiteren Verlauf zur Straße. Nach dem Überqueren der Straße (Achtung, Fahrzeugverkehr!) stoßen Sie wieder auf den Albtrauf und das "rote Dreieck" (HW 1), das Sie bis zum Wanderparkplatz führt.
- Unterwegs stoßen Sie noch auf zwei tolle Aussichtspunkte. Der erste Aussichtspunkt ist auch der Startplatz Nord der Gleitschirmflieger. Der zweite Aussichtspunkt zeigt die Burg Hohenneuffen in ihrer ganzen Pracht. Dieser Felsen ist etwas versteckt. Absturzgefahr!
- Man sagt, das Beste kommt zum Schluss und damit beginnt der gemütliche Aufstieg zu einem imposanten schwäbischen Bauwerk, der Burg Hohenneuffen.
Die Rundwanderung "Kohlberg - Zu den Biotopen am Floriansberg und am Jusi" steht in enger Verbindung zu dieser Tour und führt zu zwei ehemaligen Vulkanen der Schwäbischen Alb. Link:
Rastplatz Schanze
Die Brille Hülben
Wanderbus-Haltestelle Erkenbrechtsweiler Burrenhof
Wanderparkplatz "Hochholz"
Gasthof Burrenhof
Erkenbrechtsweiler Burrenhof
Aussichtspunkt oberhalb des Skilifts
Grillstelle bei der Skihütte
Beuren: Ausflug Burg Hohenneuffen
Öffentliche Verkehrsmittel
mit Bahn und Bus erreichbar
Seit dem 24.03.2013 fährt die Tälesbahn auch Sonntags durchs Neuffener Tal. Ein zusätzlicher regemäßiger Busverkehr Sonntags zum Wanderparkplatz Hohenneuffen wurde eingerichtet.
Anfahrt
Von Erkenbrechtsweiler über die K1244 Richtung Hohenneuffen fahrenKoordinaten
Buchempfehlungen des Autors
Zur Geschichte der Burg Hohenneuffen:
Kartenempfehlungen des Autors
Reutlingen - Bad Urach, Wanderkarte 1:35000
Karte 19 des Schwäbischen Albvereins
Buchtipps für die Region
Kartentipps für die Region
Ausrüstung
Bei der Höhlenbegehung eine Taschenlampe mitnehmen und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen beachten.Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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