Pfälzerwald-Verein e.V.
Nordöstlich der Hohen Derst, zwischen Farrenberg und Schulzenberg. Standort von drei alten Eichen, die im Zweiten Weltkrieg zerschossen wurden. Heute stehen dort drei junge Eichen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Rittersteine
Die drei namensgebenden Eichen wurden während des 2. Weltkrieges zerstört, heute stehen an dieser Stelle drei neu gepflanzte Eichen.Orientierungspunkt im Bergsattel zwischen Hohe Derst (südwestlich) und dem Farrenberg (südöstlich) nahe der „Hohe Derst – Strasse“. Für die Orientierungspunkte im Pfälzer Wald wurden auch die Buchen- und die Lindenbäume ausgesucht. Diese stehen meist an Wegscheiden. Siehe auch Ritterstein Nr. 14 oder 159 und 199. In heidnischen Religionen galt die Eiche als heiliger Baum. Unter der Eiche, wie auch unter der Linde (Ritterstein Nr. 14) wurde auch Gericht gehalten. Im Mittelalter wurden die Hausschweine zur Eichelmast in den Wald getrieben. Einige Eichensymbole sind heute Bestandteile unserer Kultur. Zum Beispiel ist ein Eichenzweig auf der Rückseite der deutschen 1, 2 und 5 Cent Münze abgebildet. Im Militärischen gilt das „Eichenlaub“ als Teil eines Rang- oder Ehrenzeichens. Im Dritten Reich war der Adler mit Eichenkranz zu sehen. Ansonsten gibt es noch die Volksweisheit bei Gewitter und Blitzschlag: „Eich weiche, Buche suche“, was allerdings Quatsch ist. Das Hartholz der Eiche ist sehr Verrottungsbeständig. Deswegen wurde es besonders im Schiffbau verwendet. Auch beim herstellen von Weinfässern wird das Eichenholz gerne genutzt. Es verleiht dem Wein einen besonderen Geschmack. Das Eichenholz ist auch ein hervorragendes Brennholz, da es lange und gleichmäßig, mit wenig Funkenflug brennt, allerdings nicht so schön wie das Buchenholz. Die Eiche (Quercus) ist ein Laubbaum von der es ca. 600 Arten gibt. Sie wird ca. 25 Meter hoch und kann einen Stammumfang von ca. 9 Meter erreichen! Der älteste Eichenbaum soll angeblich 1640 Jahre alt sein!
früher einmal war der Text bei : www.rittersteineundmehr.de
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