Der Staudacher Weiher als Naturschutzgebiet ist Lebensraum für viele Fisch- und Vogelarten.
Das ca. 20 ha große Naturschutzgebiet (NSG-Nr. 4.216) Staudacher Weiher, das aus der Wasserfläche der beiden Weiher, deren Schilf- und Verlandungszone sowie kleinen verbuschten und bewaldeten Randbereichen besteht ist Lebensraum für viele Fisch- und Vogelarten. Es ist ein schützenswerter Lebensraum der typischen Flora und Fauna von randalpinen Feuchtgebieten und auch Rastgebiet durchziehender Vögel.
In der Würm-Eiszeit vor etwa 20.000 Jahre bildete ein Schmelzwasserabfluss am Südostrand des Rhein-Gletschers das heutige Argental. Beim weiteren Rückzug des Gletschers nach Südosten nahm der Schmelzwasserstrom entlang des Gletscherrandes einen neuen Weg. Die gewaltigen Wassermassen rissen eine tiefe Abflussrinne in den Untergrund und schufen das heutige Tal der Oberen Argen bei Gestratz, Zwirkenberg und Mallaichen bis Eglostal. Das hochgelegene Rutzenbachtal blieb somit nur noch als ein “Trockental” ohne Flusslauf zurück. Beim Rückzug des Gletschereises bildeten sich im Vorland des Gletschers in flachen Geländesenken Gletscherrandseen, die später durch starken Bewuchs weitgehend verlandeten und zu Sumpfgebieten und Niedermooren führten. Dazu gehören das Rotmoos, das Harprechtser Moos und der Staudacher Weiher.
Öffentliche Verkehrsmittel
www.bodo.de
Parken
Am Naturweiher Moorbad.
Koordinaten
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