Die Reschbachklause ist ein zur Holzdrift angelegter Stausee im hinteren Reschbachtal bei Finsterau.
Die Forstwirtschaft drang im 18. Jahrhundert immer tiefer in den Inneren Bayerischen Wald vor. Für die Holztrift wurden Bachufer befestigt, Kanäle und Klausen gebaut. 1860 entstand am Fuße des Siebensteinkopfes, auf 1130 Metern Höhe, die Reschbachklause. Die Staumauer ist 36 Meter lang und staut den Reschbach auf maximal fünf Meter Tiefe an. Die Länge des Sees beträgt 215 Meter. Mit dem Ende der Holztrift in den 1950er Jahren verloren die Klausen ihre eigentliche Funktion. Der Nationalpark erhält die Klause als Kulturdenkmal, das auch bestimmten, teils seltenen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum bietet.
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