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Ruine Ruine · Schwarzwald · 649 m

Ruine Sausenburg

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Walter Biselli
  • Bergfried der Sausenburg
    Bergfried der Sausenburg
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Walter Biselli
Karte / Ruine Sausenburg

Die Ruine Sausenburg liegt östlich des Kanderner Ortsteils Sitzenkirch auf dem 665 Meter hohen Sausenberg. Die Burg war Stammsitz der Markgrafen von Hachberg-Sausenberg.

Heute sind vom einstigen Burgberg der Ruine Sausenburg ein alter Ringwall, der 19 Meter hohe Bergfried sowie einzelne Mauerreste erhalten. Die Burgruine ist jederzeit zugänglich. Ein Treppenaufgang führt zu einer Aussichtsplattform, die einen Panoramarundblick ermöglicht: auf die Vogesen, den Schwarzwald, die Alpen und den 1165 Meter hohen Blauen.

Zur Geschichte

  • 1120: Die Herren von Kaltenbach übergeben ihren Besitz, zu dem der 668 m hohe Sausenberg gehört, dem Kloster St. Blasien.
  • 1232: Markgraf Hermann der Jüngere von Hachberg tauscht mit dem Abt von St. Blasien den Sausenberg gegen ein anderes Gut. Die Markgrafen von Hachberg waren die weltlichen Vertreter (Vögte) über die Besitzungen St. Blasiens im Breisgau.
  • 1232-1246: Bau der Burg nach dem Grundriss der Burg Zähringen in Freiburg.
  • 1311: Die Sausenberger erben die Burg Rötteln und verlegen 1314 ihre Residenz dorthin. Ein Burgvogt verbleibt auf der Sausenburg.
    Die Herrschaft Sausenberg wurde begrenzt: durch die Herrschaft Rötteln im Süden, den Rhein im Westen, die Herrschaft Badenweiler im Norden und den "österreichischen Schwarzwald" im Osten.
  • 1444: Graf Johann von Freiburg schenkt dem Markgrafen Rudolf IV und seinem Bruder Hugo die Herrschaft Badenweiler, Rötteln und Sausenberg - die eigentliche Markgrafschaft. Das vornehmste Recht der Herren war die Ausübung der hohen Gerichtsbarkeit. 1444 ist auch die Geburtsstunde des Markgräflerlandes.
  • 1503: Prinz Ernst (Begründer der protestantischen Linie Baden-Durlauch) erhält die Markgrafschaft Sausenberg. Seither nennen sich die Herrscher "Landgrafen am Sausenhard oder zu Sausenberg".
  • 1525: Im Bauernkrieg übernehmen Freischärler die Burg, es fand aber keine Zerstörung statt.
  • 1633: Im 30-jährigen Krieg wird sie zunächst von Kaiserlichen, später von Schweden eingenommen.
  • 1678: Die Franzosen schleifen und zerstören die Sausenburg ebenso wie Badenweiler und Rötteln. Es erfolgt eine notdürftige Renovierung.
  • Seit 1960 sichern und renovieren das Staatliche Hochbauamt, das Forstamt Kandern, das Landesdenkmalamt und der Schwarzwaldverein die Burg.

Quellen: Informationstafel an der Burg und Wikipedia

Koordinaten

DD
47.737938, 7.689056
GMS
47°44'16.6"N 7°41'20.6"E
UTM
32T 401715 5288006
w3w 
///ohne.pelze.suchte
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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