Zwönitz konnte sich zwar nie zu den reichen Bergstädten des oberen Erzgebirges zählen, denn dafür waren die Erzvorkommen zu gering. Trotzdem findet 1460 im Zusammenhang mit dem Erlass der halben Tranksteuer die erste Erwähnung als »Bergstädtlein« statt.
Ab 1603 durfte sich Zwönitz »freyes Bergstädtlein« nennen. Der Hilfe Gottes Stolln spendet bis zum heutigen Tage sein köstliches Nass und gilt als einer der ältesten noch in Betrieb stehenden Wasserversorgungsanlage im Erzgebirge. Eingebunden in den rund um Zwönitz führenden Heimatkundelehrpfad vermitteln zahlreiche Hinweistafeln wertvolle Hinweise zu Bergbaugeschichte. Zur Bewahrung bergmännischen Brauchtums gründete sich 1995 der »Bergmännische Traditionsverein Zwönitz«. Seinen Sitz hat der Verein im schmucken Huthaus am Paukner- Stolln. Empfehlenswert ist der Besuch der stimmungsvollen Bergparade am ersten Adventswochenende und der traditionellen Mettenschicht
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