Die erste bergbauliche Erwähnung von Schlettau war ca. 1504, in zahlreichen Gruben wurde nach Silber und Zinn gegraben. Die bekannteste ist die Fundgrube »Grüner Zweig« samt den »Gnade Gottes Stolln«. Für die Aufrechterhaltung der Bergbautradition sorgt die Bergknappschaft Schlettau e. V., welche 1999 wiedergegründet wurde. Das alte Schloss, ursprünglich im 12. Jh. als einfaches Wegkastell errichtet, hat sich mit seiner bewegten Geschichte und seiner prächtigen Parkanlage zu einen musealen Anziehungspunkt der Stadt entwickelt. Die Kirche St. Ulrich wurde Ende des 15.Jh. erbaut. Schloss Schlettau und die gleichnamige Stadt liegen im oberen Erzgebirge an historisch und touristisch bedeutenden Straßen: Salzstraße, Silberstraße und Deutsche Alleenstraße.
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