In einem offenen, beinahe geradlinigen Tal mit sanften Hängen und breitem Boden ist Liebenau weitläufig angelegt. Liebenau gehört zu den frühesfen Dorfanlagen des Osterzgebirges und war Bestandteil der Herrschaft Lauenstein. Auch für Touristen und Besucher hat der ländliche Ort durchaus attraktive Angebote.
Auch für Touristen und Besucher hat der ländliche Ort durchaus attraktive Angebote. Ein Kleinod ist die historische Dorfkirche “Zu den zwölf Aposteln”, der älteste sakrale Bau des Kirchbezirkes. Die Entstehung der Kirche wird auf die zweite Hälfte des 14. Jhds., etwa 1370, geschätzt und sie ist ein besonderes Baudenkmal.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Liebenauer Bauernmuseum. Es zeigt eine Sammlung landwirtschaftlicher Maschinen, Geräte und Gegenstände aus der einzelbäuerlichen Wirtschaft bis zur Gegenwart und die Entwicklungsgeschichte des Ortes.
Wanderfreunden bieten sich geruhsame Spazierwege in weiter Landschaft. Das kulturelle Leben und Brauchtum wird bestimmt durch eine Vielzahl an Vereinen und Organisationen. Interessant ist auch eine Nutzung der Schießsportanlage.
Das Siedlungsbild Liebenaus verrät die bäuerliche Dorfanlage mit Waldhufenflur. Vorherrschend ist hier der Zweiseithof. Liebenau gehört zu den frühesfen Dorfanlagen des Osterzgebirges und war Bestandteil der Herrschaft Lauenstein. 1340 wird der Ort erstmals urkundlich als “Liebenow” genannt. Er entstand im mittleren 13. Jhd. im Zuge der großen Rodungen in dieser Gegend, bedingt durch den Silberbergbau. Der Name hängt mit dem Eigenschaftswort “lieb” zusammen und bezeichnet die Siedlung als eine “angenehme, zusagende in der Aue…”.
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