Um die historischen Ortsteile zu erreichen, in denen man leicht Bauten und Spuren der früheren ländlichen Kultur und Zeichen der Religiosität der vergangenen Jahrhunderte begegnet, muss man die Gemeindestrassen hochsteigen.
Diese verlaufen zwischen zahlreichen Einfamilienhäusern, von denen jedes seinen eigenen Garten und oft auch einige Reihen Reben besitzt und die vor allem in den letzten vier Jahrzehnten errichtet wurden. Vom Berghang stürzen zwei Wildbäche, zu deren Überquerung vor unbekannter Zeit zwei Steinbrücken errichtet worden sind, welche heute nicht nur einen leichten Zugang zu Fuss ermöglichen, sondern beim Besucher auch Bewunderung auslösen.
Die beiden alten Ortskerne Villa und Briee liegen am Berghang und sind durch den Wildbach «Ri da Briee» getrennt. Beide zeichnen sich durch ihre kompakte Struktur und die Bauernhäuser, Ställe sowie alte Waschhäuschen aus. Folgt man der Zufahrtsstrasse nach Villa, schweift der Blick auf der einen Seite nach Avegno und auf der anderen nach Cevio, über dem man den unverwechselbaren Gipfel des Madone di Camedo erkennt (2446 m ü. M.).
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