LOOK&BOOK - Ruppiner Seenland
Durchgeführten Ausgrabungen haben ergeben, dass sich in der Gemarkung Burow bereits vor rd. 10.000 Jahren (Altsteinzeit) ein Rastplatz aus der Ahrensburger Kultur (spezialisierte Rentierjäger) befand. In der Mittleren Steinzeit vor etwa 8000-3000 Jahren befand sich hier ein Siedlungsplatz. In den nachfolgenden Zeitperioden blieb das Gebiet unbesiedelt. Südlich des heutigen Dorfes soll sich das mittelalterliche Burow befunden haben. Es existierte ca. 250 Jahre
1753 wird dem Menzer Förster Kummer die wüste Feldmark Burow in Erbzins überlassen. Die Bewohner hatten Forstdienste zu leisten und waren Landarbeiter auf den Feldern des Gutes Zernikow. Bedingt durch die Lage unmittelbar an der damaligen mecklenburgischen Grenze blühte bis zur Aufhebung der Zollschranken 1867 der Kleinhandel und Schmuggel.
Nachdem Burow vormals ein Ortsteil der Gemeinde Zernikow war, gehört der Ort seit 1998 zur Gemeinde Großwoltersdorf.
Quellen: Angaben zur Lage und Geschichte teilweise aus: H.-D. Krausch u.a., Das Rheinsberg-Fürstenberger Seengebiet, Berlin 1974 und Burow - Beiträge zur Geschichte eines märkischen Dorfes
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