Wurde vor 1850 als Zwirnerei mit Wasserkraftantrieb errichtet. Der Firmengründer ging in Konkurs und so kaufte 1852 Gottlieb Krause das Grundstück mit der Wasserkraftanlage und richtete eine Schneidemühle ein. Das Oberschlächtige Wasserrad trieb einen Einsägeholzgatter an, das noch bis 1978 zum Sägen starker Stämme genutzt wurde. Vom Schwarzen Teich (Spitzkunnersdorf) und den Bleichteich (Oderwitz) kam das Feldwasser für`s Wasserrad und wurde später als Kühlwasser für einen Dieselmotor mitgenutzt. 1936 wurde ein 18 PS Dieselmotor Christopf (Niesky), 45cm breiter Vollgatter Berthold (Neukirch OL), Sägenschleifmaschine, Besäumkreissäge und Maschinen zur Herstellung für Hobeldielung zusätzlich angeschafft, um es somit als Sägewerk zu betreiben. Der 45 cm breite Gatter wurde 1957 gegen einen 65 cm Lein (Pirna) Gatter ersetzt. Auch der 18PS Dieselmotor wurde gegen einen 45 PS Christopf Dieselmotor 1965 ausgetauscht.
1975 wurde noch ein zweiter Vollgatter Lein in Betrieb genommen. Ab 1978 konnte das Sägewerk auch elektrisch angetrieben werden. Das letzte 1928 eingebaute Wasserrad war bis 1964 in Funktion und wurde 1974 durch Einbau einer Wasserturbine (Ostberger Bayern) ersetzt. Die Turbine wurde bis Anfang 1992 nur bei viel Wasser als Ossberger Antrieb genutzt.
Öffentliche Verkehrsmittel
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Sägemühle Krause
Koordinaten
DD
50.972265, 14.664516
GMS
50°58'20.2"N 14°39'52.3"E
UTM
33U 476445 5646794
w3w
///bäckerin.fühlen.hegte
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad
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