Von außen eher einer Dorfkirche gleichend, sieht man dem Bau nicht an, dass er im Mittelalter den kirchlichen Mittelpunkt eines größeren Umlandes bildete, das bis nach Sachsen, Thüringen und Böhmen reichte.
Ob die Lorenzkirche wirklich bereits um 1080 gegründet wurde, wie der Hofer Chronist Enoch Widman berichtet, ist ungewiss; unbestritten aber ist, dass die Großpfarrei St. Lorenz im späten Mittelalter zu den größten und reichsten Pfarreien des Bistums Bamberg zählte.
An diese Zeit erinnert im Inneren der Kirche der „Hertnidaltar“ aus dem 15. Jahrhundert. Hertnid vom Stein war von 1465 bis 1491 Hofer Pleban (Oberpfarrer). Er gab den wertvollen Altar 1480 für die Michaeliskirche in Auftrag.
Zerstörungen im Hussitenkrieg 1430, im Markgräflerkrieg 1553 und im Dreißigjährigen Krieg sowie bauliche Veränderungen im Stil der jeweiligen Zeit haben das Aussehen der Kirche immer wieder stark verändert; im Inneren präsentiert sich das Gotteshaus nach Umbauten 1822/23 als klassizistisches Gebäude mit großem Kanzelaltar.
Das Kantorat (erbaut 1700) war Wohnung und Arbeitstätte des Kantors, der gleichzeitig Chorleiter und Volksschullehrer war.
Öffnungszeiten
Öffentliche Verkehrsmittel
Mit dem HofBus, Haltestelle 'Sonnenplatz'.
Anfahrt
A 9 Ausfahrt Hof-West, A 93 Ausfahrt Hof-Süd oder Hof-Ost, A 72 Ausfahrt Hof-Nord.Parken
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St. Lorenzkirche
95028 Hof
+49 9281 8331090 http://www.lorenzkirche-hof.de E-Mail: pfarramt.stlorenz.hof@elkb.de
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