An der Südseite der Pfarrkirche befindet sich ein überlebensgroßes Fresko des Hl. Christopherus. Die Kirche ist der Hl. Margaretha geweiht und beherbergt die Gruft der Teuffenbacher.
Wenn man sich der Pfarrkirche nähert, erkennt man an seiner Südseite bereits das große Fresko des hl. Christophorus. Es ist nur mehr die Vorzeichnung des aus der Mitte des 15. Jahrhunderts stammenden Kunstwerkes zu sehen. Die Farben sind leider schon verblasst. Eine solche überlebensgroße Christophorusdarstellung findet man öfters auf Kirchen. Sie hatten eine besondere Bedeutung: Man war überzeugt, dass man an dem Tag, an dem man das Bild des hl. Christophorus sieht, nicht unversehens sterben werde. Die Pfarrkirche ist der heiligen Margaretha geweiht und noch heute umgibt sie ein gemauerter Kirchhof. Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich 1232 mit einem Pfarrer Liebhard. Nicht ganz gesichert sind romanische Mauerreste. Der spätgotische Chor jedenfalls wurde 1437 eingeweiht. Die frühere Balkendecke des Langhauses wurde im 17. Jahrhundert durch ein Kreuzgratgewölbe ersetzt. Unterhalb des Chorraumes liegt die Gruft der Teuffenbacher, dessen Geschlecht dem Ort den Namen gab. Die Teuffenbacher beherrschten fast durchgehend seit der Mitte des 12. Jahrhundert bis zum heutigen Tag die über dem Ort thronende gleichnamige Burg. An der Außenseite der Kirche befinden sich auch zahlreiche Grabdenkmäler dieser Familie. Der Hochalter (Schnitzwerkstätte Balthasar Prandstätter) ist aus dem Barock. Auch der Turm erhielt im Barock seine heutige Form mit Haube und Zwiebel (1744-1745). Den Friedhof ziert eine moderne Holzskulptur mit Christi Auffahrt in den Himmel.
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