Wie das Kloster selbst, wurde auch dessen Kirche nur wenige Jahre nach der Gründung auf einem Berg im angrenzenden Tal neu errichtet. Das war zum Ende des 12. Jahrhunderts. Im Jahre 1416 wurde die Kirche durch ein Feuer zerstört, was den Neubau des Chores sowie des Turms nach sich zog. Der Dreißigjährige Krieg ging auch an der Klosterkirche nicht spurlos vorbei, hielt den Zerstörungen aber stand. Rund 50 Jahre nach Ende des Krieges stürzten Chor und Turm jedoch ein, sodass die Klosterkirche ein weiteres Mal neu errichtet wurde. Im Jahr 1702 erstrahlte sie nach dreijähriger Bauzeit in nun barockem Glanz. Auffällig sind die beiden mächtigen Türme, die die Fassade des Gebäudes flankieren. Der erhabene Eindruck setzt sich auch im Inneren der Kirche fort. Als erstes dürfte wohl die Kanzel die Aufmerksamkeit erregen: sie stellt den Bug eines Schiffes mit Mast und Segel dar. Daneben sind kostbare Stuck- sowie Malereien zu sehen. Nach Aufhebung des Klosters wurde über den Abbruch der Kirche zwar nachgedacht, aber „Gott sei Dank“ nicht in die Tat umgesetzt.
Koordinaten
Empfehlungen in der Nähe
Ein Rundweg mit viel Natur, Geschichte und Kultur
Eine entspannte Wanderung für Genusswanderer, die lieber länger statt hoch laufen.
Einer der längsten AlpenvorlandpfadeDiese alte, witzig verzwickte Pfadverbindung von der Wertachstadt nach Irsee wartet mit einem krönenden Finale ...
Eine entspannte Wanderung für Genusswanderer, die lieber länger statt hoch laufen.
Einer der längsten AlpenvorlandpfadeDiese alte, witzig verzwickte Pfadverbindung von der Wertachstadt nach Irsee wartet mit einem krönenden Finale ...
Saftige Wiesen, luftige Wälder und einsam stehende Bauernhöfe mit einmaligen Ausblicken auf majestätische Berge und die unendliche Weite des ...
Ein Rundweg mit viel Natur, Geschichte und Kultur

Nutzerfragen