Kleine hübsche Kapelle am Wegesrand
Die Antoniuskapelle wurde 1836 von den Bürgern Harthausens als Dank für ihre teure Erlösung aus der Leibeigenschaft erbaut – sie zahlten 36 000 Gulden zur Befreiung vom Freiherrn von Stein. Heute steht sie unter Denkmalschutz und beeindruckt durch ihre kunstvollen Ausstattungsstücke: Altar, Antoniusfigur und das Kruzifix im Giebel stammen aus dem Kochertal – geschaffen von einem Holzbildhauer.
1957 begann Pfarrer Winter mit der Renovierung der baufälligen Kapelle – mit Unterstützung der Familie Haag aus Stuttgart sowie dem Amt für Denkmalpflege. Bereits im Herbst 1958 war die Kapelle wieder mit Dach und stabilem Mauerwerk versehen. Im Inneren verkleinerte sich der Raum, ein neuer Altar wurde notwendig. 1980 erhielt der ursprüngliche Antoniusaltar eine kunstgerechte Restaurierung, wohl von Mathias Dietherich aus Harthausen, bekannt auch für die Pietà in der Kirche.
Die Kapelle selbst liegt ruhig unterhalb der Schlossstraße an der Mühlhalde und ist gern genutzter Rastplatz für Rad- und Wanderfreunde.
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