Ankerpunkt 9 der Via Romantika (Historische Städte)
Nur die äußeren Werte zählen: Die Ausstellung von Mineralien in der terra mineralia gilt als die schönste auf der Welt. Selbst zweifelnde Geister, die keine „Steine“ anschauen möchten, geraten beim Anblick der Sammlung in Verzückung. Die terra mineralia ist im Freiberger Schloss Freudenstein untergebracht, das auf den Stadtgründer Otto den Reichen zurückgeht. Reich machten ihn die Silbervorkommen, die 1168 zur Gründung der Stadt Freiberg führten. Im hohen Mittelalter war Freiberg die größte und reichste Stadt Sachsens. Vom früheren Wohlstand zeugen noch heute die außergewöhnlichen Kunstschätze des Freiberger Doms. Überhaupt hat sich die Stadt ihr mittelalterliches Erscheinungsbild bewahrt, wozu auch die noch erhaltenen Teile der Stadtbefestigung beitragen. Ein Bummel durch die geschlossen erhaltene Altstadt macht viel Eindruck. Sehenswert sind auch historische, mit dem Bergbau verbundene Anlagen wie die „Alte Elisabeth“ und der Freibergsdorfer Hammer. In die „Reiche Zeche“ kann man sogar einfahren, wird sie doch von der Freiberger Universität als Lehrbergwerk benutzt. Mit der Freiberger Eierschecke kann die Stadt auch eine eigene kulinarische Spezialität anbieten, die man unbedingt probieren sollte. Liebe geht halt auch durch den Magen.
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