Das Huthaus wurde 1769 unmittelbar auf der bereits bestehenden Halde des Caspar Schachtes errichtet und beherbergte neben einer Betstube, eine Scheidebank und weitere Funktionsräume. Im Obergeschoss befanden sich eine Schankstube und Wohnräume.
Das Huthaus der Grube Alte Hoffnung Gottes Erbstolln befindet sich etwa 200 m südwestlich vom Einigkeiter Kunst- und Treibeschacht und wurde 1769 unmittelbar auf der bereits bestehenden Halde des Caspar Schachtes errichtet. Ursprünglich enthielt das Huthaus im östlichen Teil des Erdgeschosses eine Bergschmiede. Durch den Neubau einer Bergschmiede konnte dieser Raum als Betstube umgenutzt werden. Im westlichen Teil des Erdgeschosses befanden sich eine Scheidebank und weitere Funktionsräume. Im Obergeschoss gab es eine Schankstube und Wohnräume. Ein Teil des zweigeschossigen Gebäudes weist seit einem Umbau im Jahr 1872 Ziegelmauerwerk auf. Im Jahr 1773 erhielt das Gebäude eine Bergglocke, die 1818 erneuert wurde und sich noch heute im achteckigen Glockenturm befindet. Das geschwungene Zeltdach des Glockenturmes ist mit Blech gedeckt. Die Wetterfahne am Blitzableiter des Glockenturmes trägt die Symbolik Schlägel und Eisen, die Buchstaben AHG (= Alte Hoffnung Gottes) sowie die Jahreszahl 1843.
Koordinaten
DD
50.998979, 13.303239
GMS
50°59'56.3"N 13°18'11.7"E
UTM
33U 380939 5651081
w3w
///mauern.armreif.chor
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad
Empfehlungen in der Nähe
Wanderung
· Erzgebirge
Bergbauhistorische Wanderung Freiberger Nordrevier
empfohlene Tour
Schwierigkeit
mittel
Strecke
10,2 km
Dauer
2:50 h
Aufstieg
211 hm
Abstieg
211 hm
Die Tour führt entlang zahlreicher Grubenstandorte entlang der Mulde zwischen Großschirma und Kleinvoigtsberg.
von Carolin Zimmermann, Silberstadt Freiberg,
Erlebnisheimat Erzgebirge
Karten und Wege
Wanderung
· Erzgebirge
Bergbauhistorische Wanderung Freiberger Nordrevier
empfohlene Tour
Schwierigkeit
mittel
Strecke
10,2 km
Dauer
2:50 h
Aufstieg
211 hm
Abstieg
211 hm
Die Tour führt entlang zahlreicher Grubenstandorte entlang der Mulde zwischen Großschirma und Kleinvoigtsberg.
von Carolin Zimmermann, Silberstadt Freiberg,
Erlebnisheimat Erzgebirge

Nutzerfragen