
Hinweise und Sperrungen
Hinweise und Sperrungen liefern wichtige Informationen über die Verhältnisse auf Touren – beispielsweise zum Zustand von Rad- und Wanderwegen. Außerdem kündigen sie gesperrte Areale, Gefahren oder Hindernisse an. Sie sind auf allen Kartendarstellungen der Plattform als zusätzlicher Layer aktivierbar.
Wo liegt der Unterschied?
Einträge zu aktuellen Wegverhältnissen sind eine wertvolle Unterstützung für alle, die ihre Touren sicher und effizient planen möchten. Je mehr relevante Informationen bereitgestellt werden, desto nützlicher ist das Tool für die Community. Doch was genau ist der Unterschied zwischen Hinweisen und Sperrungen?
- Hinweise dienen dazu, auf Unwegsamkeiten, Umleitungen, Gefahren oder Neuigkeiten in einem bestimmten Gebiet aufmerksam zu machen. Sie werden für einen bestimmten Zeitraum ausgespielt, der manuell festgesetzt werden kann.
- Sperrungen werden von offizieller Stelle (z. B. einer DMO oder einem Schutzgebiet) eingetragen, um Community User über gesperrte Wege/Areale zu informieren. Dies kann kurzfristiger Natur sein (z. B. wegen Holzfällarbeiten) – aber auch längerfristig (z. B. wegen der Komplettsanierung eines Weges oder eines jahreszeitlich bedingten Betretungsverbots). Sie werden für einen bestimmten Zeitraum ausgespielt, der manuell festgesetzt werden kann.
Gut zu wissen: Haben Sie einen Basic Business Account, können Sie keine Hinweise und Sperrungen erstellen. Diese werden erst mit einem Pro oder Pro + Business Account freigeschaltet.
Ansicht auf der Outdooractive Plattform
Hinweise und Sperrungen werden auf der Kartenansicht angezeigt.
Hinweise und Sperrungen werden auf der Kartenansicht angezeigt.
Hinweise und Sperrungen erstellen
Hinweise und Sperrungen werden von Outdooractive Mitarbeitern und von touristischen Partnern im Trail Manager gepflegt. Neben Punktgeometrien ist es auch möglich, Wegabschnitte und Flächen für die Information auszuwählen. Großflächige Sperrungen können damit abgedeckt werden, ohne dass mehrere Bedingungen angelegt werden müssen.
- Verwenden Sie Punktmarkierungen, um z. B. einen gesperrten Einstieg oder eine kaputte Brücke zu dokumentieren. Wechseln Sie in den Tab „Ortsangabe“, wählen Sie „Pfad auswählen“ und setzen Sie durch Klicken einen Punkt auf die Karte.
- Verwenden Sie Streckenmarkierungen, um z. B. einen nicht begehbaren Wegabschnitt zu dokumentieren. Wechseln Sie in den Tab „Ortsangabe“, wählen Sie „Pfad auswählen“ und setzen Sie durch Klicken mehrere Punkte auf die Karte. Unser Routing-System sucht automatisch die beste Verbindung zwischen den Punkten auf unserem Wegenetz. Durch Klicken fügen Sie neue Punkte hinzu, durch Klicken und Halten können Sie die einzelnen Punkte verschieben. So definieren Sie die Strecke für Ihren Hinweis/Ihre Sperrung.
- Verwenden Sie Flächenmarkierungen, um z. B. ein jahreszeitlich bedingtes Betretungsverbot zu dokumentieren. Wechseln Sie in den Tab „Ortsangabe“, wählen Sie „Gebiet auswählen“ und setzen Sie durch Klicken mehrere Punkte auf die Karte. Diese werden durch eine blaue Linie verbunden und sind fortan Eckpunkte Ihres Gebiets. Durch Klicken fügen Sie neue Punkte hinzu, durch Klicken und Halten können Sie die einzelnen Punkte verschieben. So definieren Sie die Fläche für Ihren Hinweis/Ihre Sperrung.
Mit der Veröffentlichung einer Strecken- oder Flächensperrung (nicht bei Punkt-Sperrungen!) passiert Folgendes automatisch:
- Alle veröffentlichten und Touren innerhalb des betroffenen Bereichs oder angrenzend werden systemseitig auf Status „geschlossen“ gesetzt.
- Die Autoren dieser betroffenen Touren erhalten eine systemgenerierte E-Mail mit:
- einem Hinweis auf die Sperrung
- der Möglichkeit, diese gezielt für ihre Tour zu ignorieren
- einem Link, um die Tour bei Bedarf sofort wieder auf Status „geöffnet“ zu setzen.
- Diese Funktion schützt vor veralteten Informationen, gibt Autor:innen aber gleichzeitig die Möglichkeit, aktiv zu reagieren.
Jeder Eintrag für Hinweise oder Sperrungen wird mit einem konkreten Gültigkeitsdatum versehen. Im Unterschied zu aktuellen Bedingungen gibt es keinen automatischen Ablaufmechanismus. Das bedeutet, Eintragungen müssen manuell gelöscht oder angepasst werden, wenn sie nicht mehr relevant sind.
Wegsperrungen haben zur Folge, dass in Outdooractive erfasste Touren automatisch gesperrt werden, wenn sie über das betreffende Wegstück oder durch das betreffende Gebiet führen. Damit keine falschen, d.h. von der Wegsperrung nicht betroffene Touren, gesperrt werden, ist es sehr wichtig, Sperrungen präzise auf der Karte zu erfassen. Dabei gilt es besonders, die folgenden beiden Punkte zu beachten:
- Sperren Sie nur das wirklich betroffene Wegstück!
Wege, die grundsätzlich passierbar sind, dürfen nicht mit gesperrt werden – auch wenn der Wegverlauf durch das gesperrte Stück nicht mehr logisch erscheint und von ortskundingen Personen nicht gewählt werden würde. - Setzen Sie die Punkte immer außerhalb von Kreuzungen!
Meist beginnen oder enden Sperrungen an Kreuzungen. Es ist wichtig, dass der Start- oder Endpunkt der Sperrung nicht in der Mitte oder gar auf der anderen Seite der Kreuzung gesetzt wird. Ein falsch gesetzter Startpunkt schließt automatisch auch Touren, die die Kreuzung nur passieren, ohne in das gesperrte Wegstück einzubiegen. Einfach gesagt: Der Startpunkt der Sperrung muss dort sein, wo im Gelände auch die Abschrankung steht.
Ansicht in Outdooractive My Business
Setzen Sie den Start- und Endpunkt einer Sperrung dort, wo auch in der Natur die Absperrung steht (A), nicht mitten auf oder sogar jenseits der Kreuzung (B).
Setzen Sie den Start- und Endpunkt einer Sperrung dort, wo auch in der Natur die Absperrung steht (A), nicht mitten auf oder sogar jenseits der Kreuzung (B).
Hinweise und Sperrungen verknüpfen
Bereits bestehende Hinweise und Sperrungen kann man mit wenigen Klicks zu ebenfalls bestehenden Touren und POI hinzufügen. Dazu öffnet man die Detailansicht des Hinweises oder der Sperrung und fügt im Reiter „Verknüpfte Inhalte“ die gewünschten IDs ein. Von der Tour oder vom POI aus lässt sich diese Verbindung nicht herstellen.
Ein Umleitung anlegen
Wenn ganze Wege oder einzelne Teilstücke gesperrt werden, ist es sinnvoll, vor Ort eine Umleitung einzurichten. Auch in unserem System können Umleitungen erfasst werden. Legen Sie dazu einen Hinweis an und verknüpfen Sie diesen Hinweis mit Ihrer Sperrung. Dabei haben Sie zwei Möglichkeiten:
- Erstellen Sie einen neuen Eintrag der Kategorie „Hinweis“ im Trail Manager. Veröffentlichen Sie diesen. Öffnen Sie dann Ihre Sperrung und fügen Sie die ID des Hinweises unter „Umleitungen“ ein.
- Öffnen Sie die Detailseite Ihrer Sperrung. Klicken Sie im Tab „Einstellungen“ auf „Umleitung erstellen“. Sie landen nun direkt in der Eingabemaske für einen neuen Hinweis. Der neu erstellte Hinweis ist automatisch mit Ihrer Sperrung verknüpft.
Sobald Sie beide Inhalte veröffentlicht haben, wird die Umleitung zusammen mit der Sperrung im Frontend angezeigt.
Die Sperrung ist auf der Karte in rot, die Umleitung in gelb ersichtlich.
Wissenswert: Aktuelle Bedingungen
Den Hinweisen und Sperrungen konzeptuell ähnlich sind die Aktuellen Bedingungen. Diese können von allen Plattform-Nutzern (auch aus der Community) erstellt werden. Sie dienen dazu, anderen von den aktuellen Verhältnissen auf einer Tour zu berichten – ihnen fehlt aber der offizielle Charakter, den Hinweise und Sperrungen haben. Aktuelle Bedingungen werden 2 Wochen lang angezeigt und danach automatisch archiviert.
Wissens-Seite
Aktuelle Bedingungen
Auf dieser Seite erfahren Sie alles über Aktuelle Bedingungen.
Outdooractive Redaktion
