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Sentiero turistico Sentiero turistico  · San Bernardino, Mesolcina/Calanca

Pizzo Claro

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Hans Aschwanden
Mappa / Pizzo Claro

Abbiamo selezionato alcune alternative per te
    Der Pizzo di Claro bildet eine fast perfekte
    Pyramide. Er überragt die Stadt Bellinzona
    und ihre Schlösser, die zum Weltkultur-
    erbe der UNESCO gehören.
    difficile
    Distanza 13,8 km
    6:28 h
    1.661 m
    1.615 m
    2.700 m
    1.278 m
    Karl Baedeker liess keine Zweifel offen, als er im Jahr 1854 
    den Pizzo di Claro in seinem Buch Die Schweiz erwähnte. 
    Der bekannte deutsche Reisebuchautor beschrieb diesen 
    Berg als «einen der schönsten der Schweiz». 
    Jedem «Bellinzonese» bietet sich morgens beim Aufstehen 
    das Bild zweier markanter Umrisse am Horizont: jene der 
    Schlossmauern und jene der imposanten Gipfelpyramide des 
    Pizzo di Claro. Eine Bergspitze, die alle Blicke auf sich zieht. 
    Schon dem deutschen Herausgeber Baedeker erging es vor 
    über 160 Jahren so. Der Tessiner Mineraloge Carlo Taddei 
    beschrieb sie gar als «eine Pyramide, die aus der Ferne einem 
    stark gebändigten Matterhorn gleichen mag». 
    Der Aufstieg von der Talsohle zum Gipfel ist eine anstren-
    gende Wanderung mit einer beträchtlichen Höhendifferenz 
    von 2500 Metern ab Selma oder 1800 Metern ab Lumino. Wer 
    eine weniger anspruchsvolle Route sucht, kann den Weg mit-
    hilfe von zwei Seilbahnen verkürzen: Die erste fährt vom 
    Calancatal aus, die zweite ab Lumino. Weshalb also darauf 
    verzichten, diese beiden Seilbahnen mit einer Überschrei-
    tung über den Pizzo di Claro zu verbinden? 
    In Selma im Calancatal startet die Seilbahn, mit der man in 
    etwas mehr als fünf Minuten eine Bergterrasse erreicht. Hier 
    liegt das Dorf Landarenca. Heute hat der Ort nur mehr zehn 
    ständige Einwohner. Hätte der Reisende Baedeker Mitte des 
    19. Jahrhunderts Zeit gehabt, nach Landarenca aufzusteigen, 
    er hätte ein viel belebteres Dorf aufgefunden. Rund 100 Ein-
    wohner zählte es damals.
    Einmal aus der kleinen Gondel ausgestiegen, lohnt es sich, 
    die den Heiligen Bernhard und Nikolaus gewidmete Dorf-
    kirche zu besichtigen. Die Häuser sind strahlenkreuzförmig 
    um sie herum angeordnet, als wollten sie die Kirche beschüt-
    zen. Steigt man danach Richtung Alp di Rossiglion auf, öff-
    net sich der Blick auf die gegenüberliegende Seite des Ca-
    lanca tals,  auf  die  Sonnenterrasse  von  Braggio.  Die  wäre 
    ebenfalls mit einer Seilbahn erreichbar.

    Eineinhalb Stunden: von Zürich nach Bellinzona  
    oder von Claro zum Pizzo 
    Der Weg steigt weiter an, bis man in der Ferne die Magadino-
    Ebene und später die Po-Ebene erkennen kann. Unterhalb 
    der Gipfelpyramide des Pizzo steigt der weiss-rot markierte 
    Weg noch steiler an und öffnet schliesslich den Ausblick auf 
    den Eisen- und Autobahnknotenpunkt von Bellinzona. Ein 
    urbanes Gewirr, das von der Eizienz des heutigen Reisens 
    zeugt. Bei dessen Anblick kann man sich kaum mehr vor-
    stellen, welche Mühen es vor 160 Jahren kostete, über die 
    Alpen zu gelangen. Damals empfahl Baedeker folgende Rou-
    te: Abfahrt um fünf Uhr morgens mit dem Dampfschiff ab 
    Luzern nach Flüelen, von dort aus mit einer «Express-Post-
    kutsche» über den Gotthardpass, um schliesslich um halb 
    elf Uhr nachts in Bellinzona anzukommen. 
    Eine Reise, für die man Mitte des 19. Jahrhunderts 18 Stun-
    den unterwegs war, wird ab Mitte Dezember nur noch ein-
    einhalb Stunden dauern. Mit der Eröffnung der AlpTransit 
    wird Bellinzona quasi zur Eingangstüre des Tessins. Eine 
    Stunde und 39 Minuten ist übrigens der Zeitrekord, der beim 
    Berglauf Pizzo di Claro über eine Strecke von zehn Kilome-
    tern und 2500 Metern Höhendifferenz gemessen wurde! 
    Die Ankunft auf dem Pizzo di Claro ist für alle gleich, egal 
    ob man rennt oder geht: zwei Höhenkreuze aus Metall mar-
    kieren die Südspitze auf 2720 Metern Höhe. Steigt man je-
    doch von Landarenca aus auf, erreicht man zuerst die Nord-
    spitze, die sieben Meter höher liegt als die oizielle. Erstere 
    ist auch unter dem Namen Visagno bekannt.
    Für den Abstieg hat man zwei Möglichkeiten: die weniger 
    anspruchsvolle Route zurück nach Landarenca oder die Ge-
    samtüberquerung bis zu den Monti di Saurù. Wer sich für 
    diese entscheidet, sollte auf dem steilen Abhang die Auf-
    merksamkeit stets auf den Weg richten. Das ist nicht einfach. 
    Denn unweigerlich wird der Blick auf diesem heiklen Ab-
    schnitt von der smaragdgrünen Farbe eines kleinen Bergsees 
    eingefangen. 

    Beim Blickfänger handelt es sich um den 500 Meter tiefer lie-
    genden Lago di Canee. Sein faszinierendes Farbspiel ist auf 
    seine Tiefe zurückzuführen. Sie wurde 1985 auf 23 Meter aus-
    Text und Fotos: Mario Casella
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    Hans Aschwanden
    Difficoltà
    difficile
    Difficoltà totale
    difficile

    Derivante dal livello di difficoltà tecnica e di preparazione fisica richiesti.

    Punto più alto
    2.700 m
    Punto più basso
    1.278 m

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    SwissGrid
    2'728'786E 1'131'064N
    DD
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    32T 508532 5129456
    w3w 
    ///bassa.mirato.fido
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    Distanza
    13,8 km
    Durata
    6:28 h
    Salita
    1.661 m
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