Start
Similaunhütte (3.021 m)
Koordinaten:
Geogr. 46.772401 N 10.854636 E
UTM 32T 641596 5181542
Ziel
Schutzhaus Schöne AussichtSchwierigkeit
Schwer
Technik 5/6
Kondition 5/6
Erlebnis 6/6
Landschaft 5/6
Gefahrenpotenzial 3/6
Exposition
NW / N / NO
Sicherheitshinweise
Mitunter Lawinengefahr, besonders an den nördlich exponierten Hängen. Oft Wechten auf dem letzten Teil des Gipfelgrates der Fineilspitze - vor allem bei nordwestlichen WindlagenAusrüstung
Lawinen- und HochtourenausrüstungWegbeschreibung
Von der Similaunhütte geht es zunächst gut 100 Höhenmeter abwärts.Dann müssen die Felle aufgezogen werden und man quert nach schräg links
in Richtung Nordwesten auf den Hauslabkogel zu. Nach einigen hundert
Metern wendet man sich wiederum nach schräg links und geht in
westsüdwestlicher Richtung über eine Stufe zum Tisenjoch. Dort steht der
auch im Winter gut sichtbare Obelisk (3210 m), der an die Auffindung
der Gletschermumie „Ötzi“ - auf Amts-Südtirolerisch „Eismann vom
Similaun“ - erinnert. Das Denkmal befindet sich allerdings einige
Dutzend Meter südlich der eigentlichen Fundstelle.
Von hier steuert man das nördlich auf 3280 m gelegene Hauslabjoch an
und wendet sich dort nach links in Richtung Westen dem Ostrücken der
Fineilspitze zu. Sobald es auf Skiern nicht mehr weiter geht, bleiben
die Ski unterhalb der Felsen zurück und man folgt dem zunächst noch
recht breiten Rücken, der sich zusehends zu einer schmalen Firnschneide
wandelt. Dieser ausgesetzte Grat ist vor allem nach Winden aus
nordwestlicher Richtung oft von einer gefährlichen Wechte überdeckt! Der
Gipfel (3514 m) bietet nicht sehr viel Platz, aber eine einmalige
Aussicht auf die höchsten Gipfel Tirols und bis in die Dolomiten.
Vom Gipfel geht es zurück zum Skidepot und auf dem Aufstiegsweg ein
Stück zurück, bis man nach links auf den mittlerweile in mehrere Zungen
zerteilten Hochjochferner einschwenkt und in einem großen Bogen das
westlich gelegene Hochjoch ansteuert. Zunächst fährt man über den
östlichen, oberen Teil des Gletschers schräg nach Nordwesten bis in eine
Höhe von ca. 3100 m ab. Dort endet die von der Fineilspitze genau in
nördliche Richtung ausgehende Felsrippe, die man links oberhalb liegen
lässt. Ab hier quert man in westlichen Richtungen über Steilhänge
abwärts auf den tiefer gelegenen, westlichen und flachen Teil des
Hochjochferners. Sobald das Gelände steiler wird, ist Vorsicht geboten -
hält man sich zu weit links, überquert man eine Spaltenzone, kommt man
zu weit nach rechts, einen felsigen Steilhang! Sicherer, aber flacher
und weiter ist es, einen weiten Bogen nach Norden zu schlagen.
Schließlich heißt es noch einmal anzufellen und in einem kurzen,
leichten Anstieg in Richtung Südwesten zum Hochjoch und von dort
Richtung Westen zum Schutzhaus Schöne Aussicht (2846 m) aufzusteigen.
Hier befindet man sich mitten im Gletscherskigebiet Schnalstal, das bis
2012 auch im Sommer betrieben wurde.
Variante: Die Fineilspitze kann bei guten Verhältnissen und
entsprechendem Können auch mit den Skiern am Rucksack überschritten
werden, die Abfahrt erfolgt dann unterhalb der Fineilköpfe direkt zur
Schönen Aussicht.
Derivante dal livello di difficoltà tecnica e di preparazione fisica richiesti.
Tipo di strada
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Cartine consigliate
Derivante dal livello di difficoltà tecnica e di preparazione fisica richiesti.

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