Die zwischen Hofstetten und Flüh auf einem Felsenkopf beim "Chänzeli" gelegene Anlage wurde 2008 vom Wald befreit. Der Zugang wurde mit einem Ausbau der Wege verbessert.
Auf dem Höhepunkt des Hochmittelalters – also rund um das Jahr 1200 – errichteten die Herren von Hofstetten einen hölzernen Bau beim "Chänzeli", der 100 Jahre später zu einer steinernen Feudalburg ausgebaut wurde. Nochmals 100 Jahre später fand eine gründliche und anspruchsvolle Erneuerung statt, bei der ein Kachelofen eingebaut wurde, dessen Standort man heute noch erahnen kann. Zur Zeit der Schlacht von St. Jakob ums Jahr 1444 wurde die Burg durch einen Brand zerstört.
Nachdem die Ruine um 1960 komplett ausgegraben und konserviert worden war, erfolgte 2008 eine umfassende Rodung. Zeitgleich wurden die Zugangswege im Süden vom Hochplateau aus sowie von Norden her, also aus Richtung Talboden, erneuert und mit Treppenstufen versehen. So lässt sich ein Besuch der historischen Gemäuer ideal mit einer Wanderung verbinden – die wahlweise von Hofstetten oder von Flüh aus die Ruine anvisiert.

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