Bereits im 15. Jahrhundert wurde die Burganlage aufgegeben. Gleichwohl sind bis heute Teile der Oberburg mit Rundturm und starkem Bering erhalten geblieben.
Der felsige Juragrat, auf dem sich die Ruine Schalberg erhebt, war bereits in den frühen Tagen der Menschheitsgeschichte besiedelt. Hiervon zeugen Feuersteingeräte aus der Zeit um 50'000 v. Chr. Ebenso wurden hier Spuren der «Horgener Kultur» um 4'000 v. Chr. und Keramik aus der der späten Bronzezeit um 1'000 v. Chr. gefunden.
Die Burg wurde um die Mitte des 13. Jahrhunderts durch den Basler Zweig der Ritterfamilie Schaler erbaut. Nach dem Aussterben der Familie um 1400 gelangte der Bau zusammen mit den benachbarten Anlagen als bischöfliches Lehen an die Grafen von Thierstein-Pfeffingen. Diese gaben den Wehrbau im späteren 15. Jahrhundert auf und liessen ihn zerfallen.
Vom Aescher Ortsteil «Untere Chlus» aus (hier gibt es Parkiermöglichkeiten) erreicht man dem Burgengratweg entlang die Ruinen Schalberg, Engenstein und Münchsberg. Auf dem Weg zur Ruine Schalberg passiert man die zur Steinzeit bewohnte Schalberghöhle. Auf dem Burgareal steht eine Feuerstelle zur Verfügung.
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