Mit ihrer imposanten Gesamtlänge von über 150 Metern ist die Ruine Münchsberg die grösste Ruine am «Burgengratweg» von Aesch nach Pfeffingen.
In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde die Burg vom Geschlecht der Münch errichtet, das zur gleichen Zeit einige Kilometer nördlich die Grundlagen für die Gemeinde Münchenstein legte. Gemeinsam mit den Nachbarburgen Schalberg und Engenstein lag die Ruine Münchsberg an einer im Mittelalter bedeutenden Verkehrsverbindung zwischen dem Birseck und dem Laufental.
Wie so viele weitere Wehrbauten fiel die Burg dem grossen Basler Erdbeben von 1356 zum Opfer und wurde nicht wieder aufgebaut. Im Rahmen einer Grenzbereinigung im 19. Jahrhundert wurde die Ruine dem Kanton Basel-Landschaft zugeschlagen. Vom einst imposanten Bau mit bis zu 3 Metern dicken Mauern sind heute lediglich noch spärliche Mauerreste erhalten geblieben.
Vom Aescher Ortsteil «Untere Chlus» aus (hier gibt es Parkiermöglichkeiten) kann man dem Burgengratweg entlangwandern und erreicht so die Ruinen Schalberg, Engenstein und schlussendlich die Ruine Münchsberg.

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