Bann steht für Grenze. Dementsprechend befindet sich der geschichtsträchtige Bännlifels sowohl im Baselbiet wie auch im Solothurn.
Schon von weitem rückt das Gipfelkreuz auf dem Bännlifels ins Blickfeld. Funde, die aus dem dritten nachchristlichen Jh. stammen, zeugen davon, dass der Felsgrat bereits zu römischen Zeiten genutzt wurde. Die Existenz einer mittelalterlichen Burg an selbiger Stelle ist hingegen umstritten. Rund 300 Meter westlich deuten Fragmente von Mauern und Balkenlöcher auf ein mittelalterliches Gebäude hin – mangels schriftlicher Quellen wird gemutmasst, dass hier einst ein Wartturm stand.
Wo nichts gesichert ist, wird spekuliert: Die Burgenfreunde beider Basel vermuten, dass es sich bei der Anlage um ein frühes herrschaftliches Familiengut der Klöster Beinwil und St. Alban handeln könnte. Der Bau der nahen Burg Neuenstein könnte später der Grund gewesen sein, warum die Anlage wieder aufgegeben worden war.
Erreichen kann man den Bännlifels von Büsserach aus, dem gelb markierten Wanderweg in Richtung Grindel entlang. Vom Weg biegt gut ersichtlich ein braun markierter Wegweiser ab, der zum Fels führt.

Domande degli utenti