Unter Prinz August von Sachsen-Coburg-Koháry aus der katholischen Linie des Adelsgeschlechts wuchs die katholische Gemeinde aber wieder an und so ist es auch ihm zu verdanken, dass die Planung und der Bau dieser Kirche initiiert wurde.
Die Bausumme betrug insgesamt 83791 Gulden. Davon wurden 34500 Gulden vn der Familie des Prinzen gestiftet. Zu Ehren des Prinzen wurde die Kirche vom Bamberger Erzbischof Michael von Deinlein am 28. August 1860, dem Todestag des Schutzheiligen Augustinus von Hippo, geweiht.
Etwa 100 Jahre später erfolgte eine erste Generalrenovierung und Neugestaltung des Innenraums. Nach den Vorgaben aus dem II. Vatikanischen Konzil entfernte man den alten Hauptaltar und die neogotischen Seitenaltäre. Diese wurden erneuert und mit neuen Stilelementen und Figuren ausgestattet.
Zwischen 2014 und 2016 wurden weitere Sanierungen durchgeführt. Man fasste den kompletten Kircheninnenraum neu ein und eröffnete in einem Anbau eine Werktagskapelle.
Unterhalb der Kirche liegt die Koháry-Gruft. Hier befindet sich in einem dreischiffigen Hallenraum die Grablege der katholischen Linie des Coburger Herzoghauses. 15 Mitglieder wurden einst hier beigesetzt.
Die heutige Orgel der Kirche stammt von 2007. Sie wurde von der Neubulacher Firma Johannes Rohlf gefertigt und besitzt nach einer Erweiterung im Jahr 2016 nun 23 Register auf drei Manualen und Pedal.
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St. Augustin - Coburg
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