Touristikgemeinschaft Odenwald
Sitz des Vertreters des Bischofs von Worms. Romanische Nordseite (13. Jh.), Hofseite aus dem 16. Jahrhundert.
Urmark Wimpfen seit 7. Jh. durch Schenkung der fränk. Könige im Besitz der Bischöfe von Worms; Ausbau Wimpfens zu einem der vier Archidiakonate des Bistums. Parallel zur staufischen Königspfalz entstand der repräsentative Wormser Hof. Wesentliche Erweiterungen im 16. Jh.
Wegen der großen Entfernung von Worms war die Einrichtung eines Amtssitzes des bischöflichen Verwalters mit Wohnungen für Gäste notwendig. So ist der Wormser Hof auf der nördlichen Stadtmauer ein mehrteiliger Wirtschaftshof des Vertreters des Bischofs von Worms, der bis zur Stauferzeit Stadtherr war. Die angegliederte Zehntscheuer diente zur Annahme des Kirchenzehnten.
Der älteste (östliche) Teil entstand um 1200 vermutlich als repräsentatives Gegengewicht zur staufischen Königspfalz; Anbauten bzw. Erweiterungen im 13. bis Anfang 18. Jahrhundert.
Westlich des Wormser Hofes liegt die Zehntscheune, in der der abgelieferte Zehnte an Getreide und Früchten gesammelt wurde.
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