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Schwäbische Alb - Südrandweg (HW2) Tour 1 (6 Tage, ca. 125 km) Ulm --> Sigmaringen
6 Giorni
Schwäbische Alb - Südrandweg (HW2): Tour 1
"Wunderschöne und einsame Landschaften, herrliche Kirchen und UNESCO-Welterbe Höhlen der Eiszeitkunst"
(von Donauwörth nach Ulm)
6 Wandertage, ca. 125 km
-->> auch als Südrandweg (HW 2) - Gesamttour (Touren 1-3) buchbar!
Entdecken Sie das Naturparadies Schwäbische Alb auf unbekannten Pfaden über die Ostalb und durch die Traumlandschaften des Naturparks Oberes Donautal. Viel abwechslungsreicher geht Fernwandern nicht!
Der Schwäbische Alb - Südrandweg führt Sie als Hauptwanderweg HW2 des Schwäbischen Albvereins) über rund 310 km vom bayrischen Donauwörth durch wunderschöne Naturlandschaften, durch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb und durch den Schwäbischen Gand Canyon des Naturparks Oberes Donautal bis nach Tuttlingen. Unzählige Burgen und Schlösser, grandiose Naturlandschaften, phantastische Aussichtspunkte, die Besiedelungsgeschichte der Kelten und natürlich die zahlreichen Höhlen des UNESCO-Welterbes "Höhlen der Eiszeitkunst", begleiten Sie auf Schritt und Tritt. Nicht zuletzt die schwäbische Küche mit all`den Köstlichkeiten wie Maultaschen, Spätzle und Rostbraten machen diese Tour, wie schon der Albsteig entlang der Nordkante, zu einem waren Hochgenuß.
SwabianTravel hat seinen Sitz in Neuffen, ungefähr in der Mitte der Schwäbischen Alb, und wir kennen uns daher hier bestens aus. Wir freuen uns, Ihnen unsere Heimat mit den unzähligen Sehenswürdigkeiten und auch den kleinen Dingen am Wegesrand, bei dieser herrlichen Wanderung zeigen zu können. Wir haben daher immer genügend Zeit zum Schauen und Genießen eingeplant. Unterwegs übernachten Sie in Hotels und Gästhöfen in besonders schöner Lage, mit besonders schönem Ambiente und an Orten, wo Sie auch außerordentlich gut Essen können.
Die gesamte Wanderstrecke haben wir in drei Touren mit jeweils 3-6 Wandertagen eingeteilt. Die Touren lassen sich je nach Zeit und Lust miteinander kombinieren. Auch für den Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft haben wir gesorgt. Dieser ist ganz einfach dazubuchbar, ebenso wie weitere Erlebnistage oder eine Verlängerungstour von Tuttlingen an den Bodensee. So können Sie je nach Interesse, Zeit und Kondition Ihr ganz individuelles Wanderprogramm zusammenstellen.
Ein paar Daten im Überblick:
Länge:
ca. 310 km von Donauwörth bis Tuttlingen
Anforderungen:
Normale bis gute Kondition erforderlich (je nach Etappe)
ca. 6100 Höhenmeter Aufstieg, ca. 5800 Höhenmeter Abstieg
Höhenlage:
niedrigster Punkt: Donauwörth, 397 m
höchster Punkt: zwischen Burg Wildenstein und Beuron, 824 m
Beste Jahreszeit:Die Tour empfehlen wir von April bis Oktober.
Beste Wandermonate sind: Mai, Juni, September, Oktober
Die einzelnen Tour-Abschnitte:Tour 1: Donauwörth - Ulm: 6 Wandertage, ca. 125 km, 1664 Hm rauf, 1573 Hm runter
Tour 2: Ulm - Sigmaringen: 5 Wandertage, ca. 112 km, 1988 Hm rauf, 1919 Hm runter
Tour 3: Sigmaringen - Tuttlingen: 3 Wandertage, ca. 73 km, 2417 Hm rauf, 2346 Hm runter
Tourverlauf Tour 1:
(von Donauwörth nach Ulm)
Ein paar Daten im Überblick:
Startpunkt:
Donauwörth
Ziel:
Ulm
Strecke:
ca. 125 km
Dauer der Tour:
6 Wandertage
Tag 1: Donauwörth - Bissingen
(ca. 15 km, Gehzeit ca. 4.00 h)
Sie reisen bis Mittags nach Donauwörth an und starten unsere erlebnisreiche Wanderung auf dem Schwäbische Alb - Südrandweg bei der Tourist Information am Rathaus. Wenn Sie erst ab nachmittags anreisen oder gerne Donauwörth besichtigen möchten, empfehlen wir eine erste Übernachtung in Donauwörth. (vgl. Zusatztag 1: Donauwörth)
Von der historischen Altstadt mit seinen zahlreichen Geschäften geht es direkt hinunter in die Unterstadt, die wir nach wenigen Minuten erreichen. Wir überqueren die Wörnitz, die hier in die Donau mündet und folgen der Routenplanung in einem weiten Bogen um die Stadt herum. Gleich nach den letzten Häusern haben wir einen schönen Blick zurück auf die Stadt und ins Donautal.
Entlang von sonnigen Waldrändern, durch kleine Wäldchen und freien Landschaften folgen wir HW2 abwechslungsreich nach Oppertshofen. Auf der gegenüberliegenden Seite des kleinen Orts wandern wir etwas ansteigend hinauf zu einen schönen Aussichtspunkt an einer Weggabelung mit Sitzgelegenheit. Von hier haben wir einen schönen Blick ins Kesseltal und überblicken die Markt Bissingen.
Tag 2: Bissingen - Finningen (ca. 19 km, Gehzeit ca. 5.10 h) Wieder zurück auf dem HW2 wandern wir heute größtenteils durch wunderschöne Wälder. Immer wieder werden diese durch liebliche Täler und kleine Orte unterbrochen und wir genießen die Weite und die fast menschenleere Region der Ostalb, die in diesem Teil noch zu Bayern gehört.
Ein erster Stopp lohnt in Unterliezheim. Die prachtvoll im Rokoko-Stiel gestaltete Dorfkirche stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde rund 100 Jahre als Kloster- und Wallfahrtskirche genutzt. Mitten im Wald erreichen wir schließlich den Osterstein. Ein kurzer Pfad führt uns hinauf zu einem Felsen, in dessen Umweld unzählige Scherben aus der Jung- und Hallsteinzeit gefunden wurden, was auf eine vorgeschichtliche Kultstätte hinweist. Im umliegenden Wald finden sich zudem auch zahlreiche Grabhügel aus der Hallstadtzeit. Zurück auf dem Waldweg, ist es nicht mehr weit bis zu unserem Tagesziel.
Tag 3: Finningen - Heidenheim
(ca. 29 km, Gehzeit ca. 7.55 h) Da die heutige Tour relativ lang ist, empfehlen wir einen frühen Start. Kaum unterwegs, biegen wir auch schon ein kurzes Wegstück vom HW 2 und besuchen die Lourdesgrotte mit ihrem Stationenweg. Danach führt die heutige Strecke sehr abwechlungsreich mal durch Wald, durch schöne Wiesetäler und über freies Feld. Am verwunschenen Karlsbrunnen lohnt ein weiterer Stopp, bevor die Tour gleich danach üer eine herrliche Allee leicht bergan, wieder in den Wald hineinführt.
Wenig später überqueren wir eine kleine Kreisstrasse und gelangen in den englischen Wald mit seinen unzähligen kleinen Wegen, verträumten Ecken, ungenutzen alten Gebäuden und den zahlreichen "Lost Places". Der englische Wald wurde im 18. Jahrhundert von der Füstenfamilie Thurn und Taxis erworben und nach dem Vorbild englischer Landschaftsgestaltung mit zahlreichen Alleen angelegt.Direkt am Wald liegt, oberhalb von Dischingen, das schöne Schloss Taxis, das jedoch derzeit weitestgehend niccht mehr genutzt wird und daher auch nur von außen besichtigt werden kann. In der Ortsmitte von Dischingen folgen wir der alten Routenführung des Südrandwegs und nehmen eine kleine Abkürzung in Richtung Zöschingen, wo wir oberhalb des Orts die herrlich gelegene Kapelle Maria Steinbrunn erreichen. Hier gibt es eine schöne Rastmöglichkeit und an heißen Tagen sorgt die dortige Kneippanlage für etwas Abkühlung. Kurz nach dem Ort erreichen wir einen schönen See und ein neugestaltetes Naturschutzgebiet, bevor es durchs Hürbental weiter dem Tagesziel bei Heidenheim entgegengeht.
Tag 4: Heidenheim - Niederstotzingen
(ca. 22 km, Gehzeit ca. 6.00 h)
Heute ist die Tagesetappe relativ flach und wir kommen daher gut voran. So bleibt unterwegs genügend Zeit, um eine der Hauptattraktionen des Schwäbische Alb - Südradwegs, die UNESCO-Welterbestätten Höhlen der Eiszeitkunst, zu besuchen. Doch zunächst lohnt ein Stopp im schönen Städtchen Giengen an der Brenz. Für alle Liebhaber von Stofftieren lohnt hier unbedingt der Besuch in Steiff-Museum.
Nach einem steileren Anstieg durch ein kleines Wäldchen kommen wir auf eine landwirtschaftlich geprägte Hochfläche und wandern weiter nach Hürben. Kurz nach dem Ort liegt die Charlottenhöhle und ein absolutes "Besichtigungs-Muss". Mit rund 530 Meter Länge ist die Charlottenhöhle die längste Schauhöhle der Schwäbischen Alb mit schönen Tropfsteinen und Höhlengängen und kann während einer einstündigen Tour besichtigt werden. Nur wenige hundert Meter weiter gelangen wir über einen kurzen Abstecher zur Burgruine Kaltenburg, die auf einem Bergspron über dem Tal thront. Hier wird besonders anschaulich wie aufwändig es ist, die Reste einer Burganlage zu sichern und vor dem Verfall zu bewahren.
Kurz nach der Burgruine erreichen wir das liebliche Lonetal, queren es und wandern auf der anderen Talseite wieder bergan. An einem Waldeck verlassen wir nun den HW2 und wandern noch kurz zum bereits sichbaren Archäopark Vogelherd mit seiner Vogelherdhöhle. Hier wurde mit der aus Elfenbein geschnitzten Mammutfigur der wohl älteste Kunstgegenstand der Menschheitsgeschichte gefunden. Leider ist der Besucherpark derzeit nicht öffentlich zugänglich.
Tag 5: Niederstotzingen - Elchingen
(ca. 27 km, Gehzeit ca. 7.20 h)
Auch heute sind wir auf dem HW2 gleichzeitig wieder auf einem Teilstück des Jakobswegs unterwegs. Kleine Waldpassagen wechseln sich mit weiten Landschaften ab. Nach dem kleinen Weiler Lindenau wandern wir in weitem Bogen um die Stadt Langenau herum. Auf Höhe von Nerenstetten gelangen wir zu einem schönen Rastplatz und weiter bis hinunter nach Albeck.In diesem kleinen Durchgangsort am östlichen Ende der Schwäbischen Alb, das bedeutet der Ortsname, wurde Robert Bosch geboren. Ein Schloss, deren Ursprünge ins 11. Jahrhundert zurückreichen, kündet von der stategischen Lage an damals bedeutenden Handelswegen. Noch einmal geht es über die Autobahn und wir gelangen hinunter zu unserem Tagesziel nach Elchingen im Donautal.
Tag 6: Elchingen - Ulm (ca. 14 km, Gehzeit ca. 3.50 h)
Der letzte Wandertag auf dieser erlebnisreichen Tour 1 hält noch einmal viele Sehenswürdigkeiten bereit. Um genügend Zeit zum Schauen und Genießen zu haben, haben wir die heutige Etappe etwas kurzer geplant.Gleich nach dem Start lohnt der Besuch der Klosterkirche Oberelchingen, einem ehemaligen Benediktinerkloster, deren Kern auf das 12. Jahrhundert zurückgeht. Vom Klostergarten haben wir einen schönen Blick hinunter ins Donautal und sehen bei klarer Sicht auf dem Schwäbische Alb - Südrandweg auch zum ersten Mal so richtig die Alpen.Kurz darauf geht es auch hinunter ins Donautal und wir folgen der Routenplanung durch den wunderschön angelegten Donaupark bis ins Zentrum der bereits 852 gegründeten ehemaligen freien Reichsstadt.An Sehenswürdigkeiten mangelt es Ulm wahrlich nicht und so besitzt das gotische Münster den mit 161m höchste Kirchturm der Welt.
Für alle Schwindelfreien ist die Besteigung ein absolutes Muß. Das schöne Rathaus und das historische Fischerviertel sind nur ein kleiner Teil eines möglichen weiteren Besichtigungsprogramms.
Zusatztag Ulm (fakultativ)
(vgl. Zusatzleistungen) Wir empfehlen, die Rückreise nach Donauwörth oder nach Hause, erst am Folgetag anzutreten und noch eine Nacht in Ulm zu verbringen. Donauwörth erreichen Sie mit der Bahn in ca. einer Stunde.
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Albsteig Schwäbische Alb: Tour 1 (5 Tage, ca. 121 km )
5 Giorni
Valido fino a 06.10.2028
Albsteig Schwäbische Alb: Tour 1
"Liebliche Landschaften, stattliche Burgen, herrliche Kirchen und Klöster"
(von Donauwörth nach Heubach)
5 Wandertage, ca. 121 km
Entdecken Sie das Naturparadies Schwäbische Alb auf einem der schönsten Fernwanderwege Europas!
Der Albsteig Schwäbische Alb führt Sie als Hauptwanderweg (HW1 Nordrandweg des Schwäbischen Albvereins) über rund 370 km vom bayrischen Donauwörth immer entlang des Albtraufs bis nach Tuttlingen. Unzählige Burgen und Schlösser, grandiose Naturlandschaften, phantastische Aussichtspunkte, die unglaubliche Geschichte der Kelten, Römer und Stauffer begleiten Sie auf Schritt und Tritt. Nicht zuletzt die schwäbische Küche mit all`den Köstlichkeiten wie Maultaschen, Spätzle und Rostbraten machen diese Tour zu einem waren Hochgenuß.
SwabianTravel hat seinen Sitz in Neuffen, ungefähr in der Mitte des Albsteigs, und wir kennen uns daher hier bestens aus. Wir freuen uns, Ihnen unsere Heimat mit den unzähligen Sehenswürdigkeiten und auch den kleinen Dingen am Wegesrand, bei dieser herrlichen Wanderung zeigen zu können. Wir haben daher immer genügend Zeit zum Schauen und Genießen eingeplant. Unterwegs übernachten Sie in Hotels und Gästhöfen in besonders schöner Lage, mit besonders schönem Ambiente und an Orten, wo Sie auch außerordentlich gut Essen können.
Die gesamte Wanderstrecke haben wir in vier Touren mit jeweils 4-5 Wandertagen eingeteilt. Die Touren lassen sich je nach Zeit und Lust beliebig miteinander kombinieren. Auch für den Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft haben wir gesorgt. Dieser ist ganz einfach dazubuchbar, ebenso wie weitere Erlebnistage. So können Sie je nach Interesse, Zeit und Kondition Ihr ganz individuelles Wanderprogramm zusammenstellen.
Ein paar Daten im Überblick:
Länge:
ca. 390 km von Donauwörth bis Tuttlingen
Anforderungen:
Normale bis gute Kondition erforderlich (je nach Etappe)
ca. 8000 Höhenmeter gesamt im Auf- und Abstieg
Höhenlage:
niedrigster Punkt: Owen/Teck, 379m
höchster Punkt: Lemberg, 1015m
Beste Jahreszeit:Die Tour ist in Abhängigkeit von der Wetterlage von Mitte März bis Mitte November möglich.
Beste Wandermonate sind: Mai, Juni, September, Oktober
Die einzelnen Tour-Abschnitte:Tour 1: Donauwörth - Heubach: 5 Wandertage, ca. 121 km
Tour 2: Heubach - Neuffen 4 Wandertage, ca. 89 km
Tour 3: Neuffen - Jungingen 5 Wandertage, ca. 88 km
Tour 4: Jungingen - Tuttlingen 5 Wandertage, ca. 87 km
Tourverlauf Tour 1:
(von Donauwörth nach Heubach)
Ein paar Daten im Überblick:
Startpunkt:
Donauwörth
Ziel:
Heubach
Strecke:
ca. 121 km
Dauer der Tour:
5 Wandertage, mit Zusatzübernachtungen 6-9 Tage
Tag 1: Donauwörth - Harburg (ca. 18 km, Gehzeit ca. 4.30h) Sie reisen bis Mittags nach Donauwörth an und starten unsere erlebnisreiche Wanderung auf dem Albsteig Schwäbische Alb bei der Tourist Information am Rathaus. Wenn Sie erst ab nachmittags anreisen oder gerne Donauwörth besichtigen möchten, empfehlen wir eine erste Übernachtung in Donauwörth. (vgl. Zusatztag 1: Donauwörth)
Von der historischen Altstadt mit seinen zahlreichen Geschäften geht es direkt hinunter ins Tal der Wörnitz, die wir nach wenigen Minuten erreichen. Im lieblichen Tal der Wörnitz genießen wir schöne Rückblicke auf Donauwörth mit seinen beiden Kirchtürmen, bevor wir nach rund 7 km Wörnitzstein erreichen. Hier lohnt ein kurzer Abstecher auf die gegenüberliegende Seite der Wörnitz mit dem Besuch der auf einem markanten Felsen thronenden Kalvarienkapelle mit seiner schönen Aussicht über das Tal der Wörnitz.
Kurz nach Wörnitzstein verlassen wir die breiten Talauen der Wörnitz und wenden uns nach links leicht ansteigend in den Wald hinein. Nach gut zwei Kilometern kommen wir an der Hundseiche mit einer schönen Rastmöglichkeit mitten im Wald vorbei. Schließlich erreichen wir, stets leicht ansteigend über Wirtschaftswege, eine Anhöhe bei Harburg. Wenig später erblicken wir schon das markante Schloss. Übernachtung in Harburg.
Tag 2: Harburg - Nördlingen (ca. 26 km, Gehzeit ca. 7.00 h) Wir verlassen Harburg und wandern immer leicht bergauf, durch Felder und ausgedehnte, für die Schwäbische Alb typische Wachholderheiden, zum Bockberg hinauf. Das Gipfelkreuz auf 570 Meter markiert einen ersten Höhepunkt unserer Tour und ermöglichst einen herrlichen Blick hinab ins Nördlinger Ries, das mit seiner kreisrunden Form einst von einem Metoriteneinschlag geformt wurde. Hier können wir auch gut erkennen, wie sich die Schwäbische Alb ganz langsam aus dem Tal der Wörnitz erhebt und die ersten Berge entlang des Kraterrands des Nördlinger Ries formt.
Der heutige und auch der morgige Wandertag ist geprägt von ausgedehnten Wäldern. Immer wieder haben wir aber auch schöne Ausblicke in romantische Täler und zu kleinen Orten mit ihren markanten Kirchtürmen.
Unterwegs kommen wir zur Waldklause Eisbrunn, hier lohnt eine ausgiebige Rast im schönen Biergarten und bei einem leckeren Vesper. Anschließend wandern wir durch ein größeres Waldstück bevor wir schließlich nach Mönchsdeggingen hinab gelangen. Hier empfängt uns schon von Weitem das ehemalige Benediktinerkloster mit seiner barocken Wallfahrtskirche St. Martin. Ein echter Höhepunkt der heutigen Wanderung!
Von der Klosteranlage wenden wir uns wieder nach Westen, folgen dem Pfad am Waldtrauf entlang und gelangen bald zu einem Aussichtspunkt mit dem wohl besten Blick über das Nördlinger Ries. Am Horizont erkennen wir schon den Ipf bei Bopfingen, unserem Ziel am nächsten Tag. Kurz vor der Urspring-Quelle mit seiner verwunschenen Grotte (lohnender kleiner Abstecher) wenden wir uns nach rechts und folgen der Routenplanung nach Hohenaltheim und weiter über den Adlersberg nach Nördlingen. Alternativ folgen Sie dem Albsteig weiter bis Christgarten (22 km) und wir organisieren Ihnen einen Transfer nach Nördlingen (Aufpreis auf Anfrage)
Zusatztag 2: Nördlingen (fakultativ)
(vgl. Zusatzleistungen)
Heute empfehlen wir, einen zusätzlichen Urlaubstag in Nördlingen mit seinem mittelalterlichen Stadtbild einzulegen.
Im Jahr 898 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, wurde die Stadt im 14. Jahrhundert mit einer fast kreisrunden Stadtmauer befestigt, die bis heute erhalten ist. Diese ist vollständig begehbar und zusammen mit dem mittelalterlichen Stadtbild bietet Nördlingen das einmalige Erlebnis, in längst vergangene Zeiten einzutauchen. Hier wird das Mittelalter wieder lebendig.
Zahlreiche interessante Museen laden zum Erkunden ein und vom besteigbaren Kirchturm "Daniel" der spätgotischen Kirche St.-Georg haben Sie einen tollen Blick über die Stadt und das Nördlinger Ries bis hin zum Kraterrand, über den in diesem Bereich unser Albsteig führt.
Tag 3: Nördlingen - Bopfingen (ca. 28 km, Gehzeit ca. 7:30 h) Von Ihrem Hotel in Nördlingen folgen Sie zunächst wieder der Route des Vortags zurück, biegen aber kurz nach dem Abschnittswall nach rechts ab und folgen der Routenplanung auf den Albuch. Diese Anhöhe mit seiner Schutzhütte und Denkmal lädt zum Innehalten ein. Im Jahr 1634 fand hier die entscheidende Schlacht des 30-jährigen Krieges statt. Über 15.000 Soldaten verloren hier ihr Leben. Im Anschluss an dieses Ereignis zogen viel Truppen brandschatzend umher und zerstörten so weitgehend auch Neuffen, die Heimat von SwabianTravel.
Anschliessend erreichen Sie Christgarten im schönen Karthäusertal, wo Sie die Wanderung auf dem Albsteig fortsetzen. Am früheren Gasthaus zum Schwan vorbei, passieren wir gleich darauf das ehemalige Kloster des Karthäuserordens aus dem 14. Jahrhundert. Die Kirche ist noch erhalten und hin und wieder finden auch Gottesdienste darin statt.
Von der Straße führt der Wanderweg nun rechts in das große Wildgehege des Fürstenhauses Oettingen-Wallerstein hinein und wir folgen dem Forstweg bergwärts. Mit etwas Glück können wir Wildschweine und Damwild beobachten. Bald nach Verlassen des Wildgeheges passieren Sie am Waldrand die Landesgrenze zu Baden-Württemberg und sind schon wenig später in Schweindorf. Hier besteht die Möglichkeit zur Einkehr. Über den wenig markanten und bewaldeten Ohrengipfel und am Weiler Härtsfeldhausen vorhei erreichen wir schließlich den Rastplatz Mutterbuche.
Von nun an geht es bergab in den Rieskrater hinein. Bevor wir unser Tagesziel Bopfingen erreichen, lohnt ein kurzer Stop in Flochberg und der Besuch der spätbarocken Wallfahrtskirche "Mariä Heimsuchung".
Wer noch einen Bergipfel besteigen möchte, kann gegen Abend von Bopfingen aus noch auf den Ipf hinüberwandern. (Gehzeit für die einfache Strecke ca. 45 Minuten) Mit 668 Meter Höhe markiert er für viele den eigentlichen Ostpunkt der Schwäbischen Alb. Der keltische Ringwall am Gipfel ist noch deutlich zu sehen und die Aussicht von oben ist geradezu überwältigend.
Tag 4: Bopfingen - Röthardt (22 km, Gehzeit ca. 5.45 h) Von Bopfingen wandern wir zuerst Richtung Sandberg hinauf, bevor wir an der Ruine der Burg Schenkenstein auf einem steilen Pfad nach Aufhausen hinabsteigen. Über einen Aussichtsfelsen gewinnen wir wieder an Höhe und wandern eine gute Stunde durch ausgedehnte Wälder, bevor wir kurz vor Hülen den Wald verlassen. Hier sehen wir schon die markante Kapfenburg, die heute eine internationale Musikschulakademie beherbergt. Möglichkeit zur Einkehr in einem schönen Restaurant in der Burg.
Wir folgen dem Albsteig weiter, bis zu einer großen Wegkreuzung am Maienberg. Hier gehen wir jetzt nicht weiter auf dem Albsteig, der hier scharf links abbiegt, sondern folgen leicht links haltend dem markierten Weg rund 2 km bis hinunter nach Röthardt. Hier Übernachtung.
Der kleine Ort Röthardt liegt direkt oberhalb des Besucherbergwerks "Tiefer Stollen". Wer heute früh zeitig gestartet ist, kann in rund 10 Minuten noch zum Bergwerk hinabgehen und noch eine Besichtigung machen. Mit der Grubenbahn geht es hinein in das ehemalige Erzbergwerk. Ein tolles Erlebnis unter Tage und unbedingt einen Besuch wert. Oder Sie lassen den Wandertag im Biergarten Ihres Hotels gemütlich ausklingen und besuchen das Bergwerk am kommenden Morgen.
Tag 5: Röthardt - Heubach (ca. 33 km, Gehzeit ca. 8.25 h) Heute bewältigen wir die längste Tagesstrecke des gesamten Albsteigs. Im Laufe des Tages gewinnt der Nordrand der Schwäbischen Alb immer mehr an Kontur, die Berghänge werden langsam steiler und fallen nun bis zu 300 Höhenmeter ins Albvorland ab.
Von Röthardt wandern wir erstmal wieder hinauf zur großen Weggabelung am Maienberg. Hier stoßen wir wieder auf den Albsteig, den wir tags zuvor hier verlassen haben. An der Kreuzung 4 Wegzeiger wandern wir hinab in Richtung Kocherquelle (Weiße Kocher), die wir über einen schönen Pfad erreichen. 168 km sind es von hier bis zur Mündung der Kocher in den Neckar bei Bad Friedrichshall.
Nachdem wir Unterkochen passiert haben, geht es auf der anderen Talseite wieder steil empor zum Aussichtturm Aalbäumle. Von hier genießen wir einen schönen Blick hinab auf Aalen und das Umland. Der weitere Weg führt uns zunächst wieder etwas hinunter ins Wolfertstal, bevor wir steil zum 743 Meter hohen Volkmarsberg hinaufsteigen. Der Blick vom Aussichtsturm ist atemberaubend und reicht bei klarem Wetter bis zur Zugspitze und den Allgäuer Alpen. Über die schöne Wachholderheide wandern wir anschließend auf der anderen Bergseite abwärts. Nach einer weiteren Stunde erreichen wir Tauchenweiler mit seinem einladenden Gasthaus und dem schönen Biergarten.
Über den Ort Lauterburg gelangen wir schließlich am Heubacher Fernsehturm vorbei, zum großen Wanderparkplatz am Rosenstein. Wer früh dran ist, oder die Zwischenübernachtung in Aalen gewählt hat (vgl. nachstehender Zusatztag 3) sollte unbedingt noch die Runde um den Rosenstein mit seinen eindrucksvollen Felsen und Höhlen machen. (Zeitbedarf zusätzlich ca. 2 h)
Über eine markante Brücke erreichen wir den Felssporn mit den Mauerresten der Ruine Rosenstein, bevor wir auf dem steilen Pfad nach Heubach absteigen. Hier endet unsere Tour 1 des Albsteigs "Liebliche Landschaften, stattliche Burgen, herrliche Kirchen und Klöster"
Zusatztag 3: Limes Therme Aalen (fakultativ)
(vgl. Zusatzleistungen)
Für alle, die gerne das Besucherbergwerk "Tiefer Stollen" erkunden möchten und/oder denen der relativ lange Wandertag 5 von Wasseralfingen nach Heubach zu viel ist, empfehlen wir, diesen Tag in zwei entspannte Wandertage aufzuteilen und einen Zusatztag in den Limes Therme Aalen einzuplanen.
Dazu verlassen Sie den Albsteig wenige hundert Meter nach dem Aussichtsturm Aalbäumle, biegen rechts und gleich darauf wieder links ab und folgen dem Forstweg hinunter zu den Thermen, die direkt am Waldrand liegen. (vom Aussichtsturm Aalbäumle ca. 20 Minuten). Nach der Ankunft empfehlen wir den Besuch der Therme. Übernachtung im Hotel.
Am nächsten Morgen wandern Sie wieder hinauf zum Albsteig und setzen die Wanderung zu unserem Ziel in Heubach fort.
Zusatztag 4: Heubach (fakultativ)
(vgl. Zusatzleistungen) Wir empfehlen, die Rückreise nach Donauwörth oder nach Hause, erst am Folgetag anzutreten und noch eine Nacht im schön gelegenen Heubach zu verbringen. Donauwörth erreichen Sie mit Bus und Bahn in ca. 2,5 Stunden.
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