Sentiero turistico
· Provincia di Cagliari
Auf den Genn’ Argiòlas • 774 m - Durch Sardiniens Einsamkeit auf einen Panoramagipfel
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Difficoltà
difficile
Von den Orten San Vito, Muravera und Villaputzu fällt die Genna Argiolas als imposanter Kegel ins Gesicht. Von dort oben hat man bestimmt eine tolle Aussicht, denkt man sich. Und es stimmt, der Blick in die Ebene ist wahrlich fantastisch. Zuvor wandern wir durch eine sehr einsame Gegend und kommen auch in der Nähe von Minderrì vorbei. Die Tour lässt sich mit Tour 45 kombinieren, wenn man an dessen Umkehrpunkt die Forststraße weiterläuft und stets links abbiegt, bis man auf Tour 46 stößt. ▶ Vom Parkplatz an der Strada Comunale di Minderrì 01 folgen wir der Schotterstraße durch dichten Eichenwald aufwärts. In der ersten Linkskehre können wir rechts etwas abkürzen, indem wir den schmalen Steig hinauf zu Kehre 3 wandern. Stets auf der Straße bleibend, gewinnen wir rasch an Höhe und können schon ein wenig in das Tal geradeaus blicken, in das wir nun wandern. Die Mischung aus Wald und Fels gibt ein tolles Bild. Wir sind knapp 30 Minuten unterwegs, als wir an einen Linksabzweig kommen. Hier halten wir uns rechts und wandern in der Folge etwas flacher unter den Abstürzen in das Tal hinein.Auf dem bequemen Fahrweg bleibend, gelangen wir eine halbe Stunde später auf eine kleine Anhöhe, die Arcu Battesana 02. Von hier aus sehen wir sowohl gut talauswärts als auch auf das, was vor uns liegt. Bis auf ein paar Schäfer ist die Gegend völlig menschenleer. Unser Weg führt uns nun in einer langen Schleife hinab ins Tal zum Baccu Su Latti Cottu 03. Wir überqueren den Bach, woraufhin es auf der gegenüberliegenden Seite wieder aufwärts geht. Bei einer Verzweigung – hier käme man von Tour 45 von rechts – halten wir uns geradeaus.Wir halten bald auf einen kleinen Einschnitt zu, passieren einen kleinen Bauernhof und überqueren ein schmales Bachbett. Nach dem flachen bzw. sogar leicht fallenden Wegstück geht es nun wieder etwas hinauf zu einer grasigen Kuppe. Hier wählen wir den linken Weg und wandern weiter hinauf. Hier erinnert die Gegend etwas an eine Almlandschaft. Nachdem wir ein grünes Tor durchquert haben, wird unsere Fahrstraße wieder steiler. Wenig später gelangen wir an einen Abzweig, bei dem wir weiterhin geradeaus aufwärts laufen, wonach ein zweites grünes Tor 04 auf uns wartet.Wir passieren es und halten uns bei der Verzweigung direkt danach links. Der Weiterweg führt uns nun genau nach Osten in das Tal unterhalb der Bruncu Cordolinu (740 m) hinein und sodann nach links auf dessen Rücken, ehe er wiederum nach rechts schwenkt. Wir gewinnen stetig und nicht allzu steil an Höhe und haben nach dem Rechtsschwenk endlich unser Ziel im Blick. Eine halbe Stunde trennt uns noch vom Gipfel der Genn’ Argiòlas 05, den wir stets auf dem Fahrweg bleibend durch ein letztes steileres Stück durch einen schönen Kiefernwald erreichen. Wir können hier oder etwas weiter unten beim Aussichtspunkt rasten.Der Tiefblick auf die Ebene von San Vito und die Costa Rei ist wahrlich berauschend! Nach einer Rast nahe des kleinen Gipfelhäuschens machen wir uns an den Abstieg. Südlich des Häuschens beginnt ein schmaler Pfad – durch zwei Solarpanele hindurch –, den wir aufnehmen. Er leitet uns als befestigter Bergpfad in den Hang hinab. Wir erreichen bald eine Linkskehre, in der wir einen rechts abgehenden Steig entdecken. Dieser führt uns in wenigen Schritten zu einem tollen Aussichtspunkt mit einer Sitzgelegenheit, der ideal ist für ein Picknick.Der fantastisch angelegte Weiterweg führt uns äußerst aussichtsreich und unschwer in Serpentinen nach Arcu Argiolu 06 hinab. Hier gelangen wir wiederum an einen Forstweg, dem wir nach links folgen. Auf die Ebene zuwandernd, kommen wir bald neuerlich an ein grünes Tor, das wir links durch eine kleine Tür passieren. Wir halten uns stets geradeaus und ignorieren alle spitz rechts abgehenden Wege. Etwa 200 m nach einem verfallenen Tor beziehungsweise kurz vor einem kleinen Hügel (auffällig rotbraune Erde) biegen wir bei einer Verzweigung – bei Arcu de Is Tellas 07 – links ab.Uns erwartet ein kurzes Abwärtsstück, die Überquerung des Bachs Baccu Malu mit seinen 5 m hohen Oleandern und sodann eine recht flache halbe Stunde, in der unser Weg dem Relief des Bruncu Tineddu und der Rocca de Su Casteddu nach Norden folgt. Schließlich gelangen wir nach 2 Stunden seit dem Gipfel auf unseren Hinweg, auf dem wir nach rechts bis zum Parkplatz an der Strada Comunale di Minderrì 01 weiterlaufen.