Sentiero turistico
· Almería
Cerro de Villegas • 1963 m - Schneebedeckte Gipfel und goldene Steppen
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media
Die Sierra de Baza wird oft als unentdeckte, noch schlafende Schönheit bezeichnet. Dafür gibt es mehrere Gründe. Das Hochgebirgsklima könnte kontrastreicher nicht sein: Kalte Winter mit Schnee bis in die Frühjahrsmonate und warme bis heiße Sommer mit steppenähnlicher Vegetation. Markante Felsformationen ragen bis zu 15 Meter aus der kargen Landschaft. Für die einen sind sie mystische Kraftorte, für die anderen einfach bemerkenswerte Naturdenkmäler. Wer schwindelfrei ist, kann mit etwas Klettererfahrung einen der bizarren Felsen erklimmen. Verstreut über die Landschaft der Cañada del Gitano liegen die Ruinen von sieben kleinen Landgütern: Cortijo del Cabezón; Cortijo de Eduardo; Cortijo Balax oder del Peñón; Cortijo Ignacio oder de Tres Orejas; Cortijo del Parralero und Cortijo Mebrilla. Die karge Landschaft wurde von den Siedlern mit Terrassenfeldern kultiviert, die noch heute zu sehen sind. Auch die Bauern waren wahre Überlebenskünstler, ebenso wie die Flora ein karges Dasein fristet: Bergkiefern, Sadebäume, Kriechwacholder, wilder Thymian und Zistrosen. Stein- und Schlangenadler nisten auf Felsen und Felsvorsprüngen. An klaren Tagen zeichnen sich die Silhouetten der Dreitausender der Sierra Nevada ab. Der Naturpark will entdeckt werden!> Ca. 85 m südlich des 01 Barranco de los Chartales – an dem Dreschplatz und mit den Ruinen – verlassen wir den Schotterweg und steigen weglos zu einem Felsen auf. Wir wandern ein kurzes Stück parallel zum Barranco de los Chartales. Vor einer Senke wenden wir uns nach halb rechts und erreichen auf einem Ziegenpfad den dahinter liegenden Schotterweg. Auf diesem gehen wir nach links auf einen Felsen zu, der wie der Kopf eines schlafenden Drachens aussieht. Vor einem Waldstück mündet von rechts ein Schotterweg in unseren. Nach dem Waldstück gehen wir auf dem querenden Schotterweg ca. 5 m nach links und biegen dann nach rechts ab, vorbei an einer rostigen Absperrkette zwischen zwei verrosteten Pfosten. Der Pfad führt hinab in eine Senke, die wir zwischen Pappeln hindurch überqueren und dann rechts weiter bis zu den Ruinen 02 Cortijo Ignacio o de Tres Orejas gehen. Hinter den Ruinen und einem Dreschplatz steigen wir in nordwestlicher Richtung über den Kamm zu einem pilzförmigen Felsen auf. Auf dem Kamm angekommen, wenden wir uns nach halb links und gelangen zu weiteren Felsen, von denen die meisten nach rechts geneigt sind, als hätte der Wind sie gebogen. Dahinter halten wir uns halb rechts, um eine Senke zu umgehen. Weiter geht es in nordwestlicher Richtung auf dem stetig ansteigenden Bergrücken bis zu einem Waldrand, wo wir dem Schotterweg nach links folgen. Nach weiteren markanten Felsen ignorieren wir hinter dem Waldrand den nach rechts abzweigenden Fahrweg. Zur Orientierung: Kurz nach einem fast ebenen Stück beginnt der Weg wieder anzusteigen. Außerdem steht rechts des Weges ein ca. 2 m hoher Baum, in der sonst sehr kargen Landschaft. Hier verlassen wir den Schotterweg nach halb rechts und erreichen nach kurzem Anstieg weitere Felsformationen, die das Gipfelplateau des 03 Cerro de Villegas bilden. In südwestlicher Richtung können wir unseren weiteren Weg verfolgen: Vor uns liegt ein Acker, dann folgt ein Schotterweg, dann beginnt ein Trockenbachbett, dahinter liegt wieder ein Acker und in der Mitte des Ackers liegt die Felsformation I. Orientieren wir uns an den eben genannten Landschaftsmerkmalen, so gelangen wir zur nächsten 04 Felsformation I. In südöstlicher Richtung (links vom Wegpunkt Felsformation I) erstreckt sich ein weiter Acker, ein Trockenbachbett und hinter einem Schotterweg eine weitere spektakuläre 05 Felsformation II, auf die wir nun weglos zugehen. Danach geht es in gleicher Richtung weiter, wobei die nächste Schlucht in einer langgezogenen Rechtskurve umgangen wird. Weiter geht es zum nächsten markanten Felsen, der in der Ferne zu sehen ist und der nur mit Klettererfahrung bestiegen werden kann. Das im Tal geparkte Fahrzeug ist von hier aus bereits zu sehen. Ohne eine klar definierte Route geht es hinunter zum Start- und Zielpunkt 01 Barranco de los Chartales.