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Jakobsweg: Via Regia von Oberellen nach Fulda

· 2 értékelés · Hegyikerékpározás · Rhön
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A tartalmat készítette:
Neubauer Dirk 
  • Mountainbike-tour in der Rhön: Jakobsweg: Via Regia von Oberellen nach Fulda
    / Mountainbike-tour in der Rhön: Jakobsweg: Via Regia von Oberellen nach Fulda
    Videó: Outdooractive
  • / Weg nahe Oberellen (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Wegweiser bei Oberellen (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Weg nahe Wünschensuhl (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Pilgerstein bei Wünschensuhl (Aug. 2013)
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  • / Blick vom Lerchenberg (Aug. 2013)
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  • / Wegweiser am Lerchenberg (Aug. 2013)
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  • / Wegmarkierungen nahe Frauensee (Aug. 2013)
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  • / Wegweiser nahe der Hohen Wart (Aug. 2013)
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  • / Brücke der Einheit Vacha (Aug. 2013)
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  • / Wegmarkierungen in Vacha (Aug. 2013)
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  • / Rathaus in Vacha (Aug. 2013)
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  • / Weg nahe Vacha (Aug. 2013)
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  • / Wegmarkierungen bei Vacha (Aug. 2013)
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  • / Sünna (Aug. 2013)
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  • / Sünnaer Kirche (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Wegmarkierung bei Masbach (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Wegmarkierungen bei Otzbach (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Weg nahe Otzbach (Aug. 2013)
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  • / Jakobusfigur am Bremer Berg (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Weg hinab vom Warthberg (Aug. 2013)
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  • / Bremen (Rhön) (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Bremer Kirche (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Weg nahe Bremen (Aug. 2013)
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  • / Geisa (Aug. 2013)
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  • / Geisaer Wappen (Aug. 2013)
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  • / Wegweiser in Geisa (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Point Alpha Weg (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Point Alpha (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Kolonnenweg (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Rasdorf (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Wegmarkierungen bei Rasdorf (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Burgruine Haselstein (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Wegweiser am Weinberg (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Weg nahe Hünfeld (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Wegmarkierungen bei Rückers (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Rauschenberg (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
  • / Liobakirche Fulda (Aug. 2013)
    Fénykép: Neubauer Dirk, Közösség
m 400 300 200 80 70 60 50 40 30 20 10 km
Teil einer Radreise auf dem Jakobsweg von Berlin nach Santiago de Compostela.
nehéz
Hossz 87,3 km
7:45 óra
1 972 m
1 792 m
475 m
224 m
Diese Tour führt über die Höhen des Thüringer Waldes ins Tal von Werra und Ulster in den Bereich der ehemaligen innerdeutschen Grenze und weiter auf dem Jakobsweg in die Rhön bis Fulda.

A szerző tippje

Sallmannshäuser Rennsteig, Hohe Strazza, Lulluspfad, Werra, ehemalige deutsch-deutsche Grenze, Brücke der Einheit, Ulstertal, Schloss Geisa, Point Alpha, Burg Haselstein, Hünfeld (Bonifatiuskloster, Jakobskirche), Brückenmühle, Haunesee, Grubenmühle, St. Lioba Fulda.

Versorgungsmöglichkeiten gibt es in Vacha, Geisa, Hünfeld und Fulda.

In Fulda gibt es diverse Übernachtungsmöglichkeiten.

Nehézség
nehéz
Állóképesség
Élmény
Táj
Legmagasabb pont
Bremer Berg, 475 m
Legalacsonyabb pont
Vacha (Werra), 224 m
Ajánlott időszak
jan.
febr.
márc.
ápr.
máj.
jún.
júl.
aug.
szept.
okt.
nov.
dec.

Biztonsági előírások

Der Weg ist auf etwa 25 km befestigt. Die restlichen 60 km sind unbefestigte Wald- und Feldwege.

Kezdés

Oberellen (240 m)
Koordináták:
DD
50.949131, 10.187209
DMS
50°56'56.9"N 10°11'14.0"E
UTM
32U 583395 5644839
w3w 
///csel.vidéki.súrlódik

Végpont

Liobakirche Fulda

Útleírás

Bis zu seinem Endpunkt in Vacha werde ich dem Ökumenischen Pilgerweg folgen, dann schließt sich der Rhönjakobsweg an. Ich starte in Oberellen an der Kreuzung, wo ich gestern abend im Ort eingetroffen bin und dann der Muschelmarkierung folgend südlich bergan aus dem Ort hinaus auf einem Sandweg in die Wiesen. Entlang der Koppelzäune ziehe ich hinauf zum Wald, der Weg ist schlecht zum Fahren geeignet. Am Waldrand bleibe ich rechts, dem Wegweiser nach Wünschensuhl folgend, auch die Muschelmarkierung weist mir den Weg. Ich quere hier den Sallmannshäuser Rennsteig, der am Ruhlaer Häuschen den originalen Rennsteig verlässt und bis Sallmannshausen an der Werra führt. Um die 350 m hoch gelegen ist es hier.

Durch ein kleines Waldstück geht es zumeist auf Nadeln und Gras dann bald bergab nach Wünschensuhl. Zuvor passiere ich noch einen Pilgerstein, auf den Steinchen abgelegt wurden. Dieses Ritual ist mir von diversen Pilgerreisen und Wanderwegen wohl bekannt. Wünschensuhl ist ein verschlafenes Nest. Ich rolle kurz in den Ort und dann südöstlich mit der Wäldesgasse auch schon wieder hinaus. Auf holprigem Feldweg ziehe ich an Büschen und Feldern vorbei hinauf auf den Lerchenberg. Rückzu ergibt sich ein schöner Blick auf den Thüringer Wald.

Ich fahre laut Wegweiser am Kalten Loch in einen großen Wald und hier auf gutem Weg immer schön geradeaus leicht aufwärts. Bis kurz vor Vacha werde ich den Wald laut Pilgerführer nicht mehr verlassen, gut 20 km werden das noch sein. Bis zum Lehnhaus geht es nun auf gutem Weg beinahe immer nur bergan. Die Markierungen sind gut, so dass ich auch an einer Waldwegekreuzung zuvor nicht falsch fahre. Mein Weg zieht leicht rechts weiter bergauf und nicht geradeaus nach Frauensee bergab.

Hier am Lehnhaus beginne ich dann mit den Kartenzeichnungen des Pilgerführers unzufrieden zu werden. An diesen Zeichnungen hatte ich meine Routenplanung ausgerichtet und muss nun feststellen, dass die örtlichen Markierungen andere Wege weisen. Außerdem merke ich später noch, das vermutlich sogar ein Kartenblatt im Pilgerführer fehlt. Hier am Lehnhaus, oberhalb 400 m, folge ich nicht der Kartenroute geradeaus ins Naturschutzgebiet auf die zugewachsene Schneise, sondern dem markierten Weg um die Anhöhe herum.

Auch danach führt der Weg anfangs gut markiert auf einem guten Waldweg überwiegend bergab, ich nehme ordentlich Geschwindigkeit auf, habe aber ein ungutes Gefühl. Schon lange habe ich keine Markierungen mehr gesehen, bin ich noch richtig? Laut Karte soll der Weg geradlinig bis zu einer Landstraße verlaufen, ich fahre jedoch immer wieder Bögen am Hang, dann endlich sehe ich wieder eine Muschel und erreiche die Landstraße. Auf der anderen Seite führt der Weg wieder in den Wald, leicht aufwärts und etwas schlechter befahrbar.

Definitiv habe ich die Landstraße an einer anderen, als der im Pilgerführer vorgesehenen Stelle überquert. Ich rausche auf dem halbwegs gut befahrbaren Weg von dannen. Bald habe ich die tiefste Stelle des Weges erreicht, und statt auf den besseren Wegen links oder rechts, weist die Muschelmarkierung geradeaus auf einen matschigen, von Ästen und Zweigen verstopften Weg. Ich folge diesem Weg bergan schiebend und das Rad über Geäst hebend. Neben der Muschelmarkierung weist mir jetzt vor allem die X16 des Lulluspfades den Weg zwischen den Kiefern entlang, dieser führt vom Rennsteig an den hessischen Edersee und begleitet mich hier ein Stück. Am Ende des schlechten Weges erreiche ich dann an der Liethen Eiche auf 381 m einen guten Forstweg, dem ich linkerhand laut Wegweiser auf der "Hohen Strazza" folge. Dies ist wohl eine alte Handelsstraße, die schon seit dem Jahre 786 existiert.

Bald überquere ich wieder eine Landstraße und habe am Waldrand am Grusberg Ausblick auf eine riesige Abraumhalde des Kalibergbaus. Aber zügig geht es nun weiter auf gutem Weg im leichten Auf und Ab durch den Wald. Zwischendurch ist der Weg immer mal wieder matschig und zerfahren von Forstfahrzeugen. Ich genieße diese letzten Kilometer des Ökumenischen Pilgerweges im kühlen Wald, denn ich weiß nicht, was mich auf dem Rhönjakobsweg erwartet. Auch jetzt lohnt der Blick auf die Karte wirklich nicht mehr, denn die Muschelmarkierungen zeigen ein anderes Bild, sind aber glücklicherweise an den Kreuzungen stets gut zu sehen. Gefühlsmäßig im Zickzack geht es durch den Wald. An einer Lichtung mit Häuschen biege ich scharf rechts ab, passiere einige Forstfahrzeuge und halte mich dann den Markierungen folgend meist links. Mitten auf einer langen Geraden weist die Markierung auf einer großen Waldwegekreuzung auf einmal wieder scharf rechts. Ich folge dem Weg, der mehr und mehr zugewachsenen Charakter annimmt, und rolle letztlich fast durchs Dickicht immer weiter abwärts. An einer zugewachsenen Schranke verlasse ich den Wald und rolle auf einem holprigen, von Brennnesseln zugewachsenen Weg auf Oberzella zu.

An Sandgruben vorbei erreiche ich bald die Landstraße, die mich durch den Ort geleitet. Am Ortsausgang erreiche ich eine Straße, neben der der Werratalradweg auf Vacha zuführt. Diesem folge ich. Über eine Steinbrücke, die „Brücke der Einheit“, erreiche ich Vacha als Ziel des Ökumenischen Pilgerwegs. Es ist eine der längsten Sandsteinbrücken. Flussabwärts befindet sich bereits Hessen. Von der Brücke aus überquere ich die viel befahrene Straße und fahre auf der gegenüberliegenden Untertorstraße in die Stadt. Neben der Muschelmarkierung des Ökumenischen Pilgerweges begleitet mich nun auch schon jene des Jakobuswegs des Rhönklubs, einfach eine liegende schwarze Muschel auf weißem Grund. Auch das Grüne Band Thüringens ist hier ausgewiesen, ein Wanderweg entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze durch die oftmals naturnah gehaltene ehemalige Sperrzone. Ich halte mich rechts, komme an der evangelischen Kirche vorbei zum großen Marktplatz mit seinen repräsentativen Fachwerkbauten. Am Ende steht links das große schöne Fachwerkrathaus von 1613 und der Vitus-Brunnen. Im Rathaus erklimme ich nach dem dunklen, altertümlich riechenden Eingangsportal die Treppe hinauf zur Touristeninformation. Dort bekomme ich den Hinweis auf die Rhönbuchhandlung in der Widemarkter Straße, wo ich den Pilgerstempel erhalten kann.

Die Buchhandlung befindet sich im Prinzip rückwärtig zum Rathaus und dort bekomme ich den letzten Stempel auf dem Ökumenischen Pilgerweg. Auf der „Heyligenstedtstraße“ fahre ich in südlicher Richtung zum Ort hinaus. Vorbei an der „Friedhofskapelle“, die zum Servittenkloster gehörte, aus dem der Mönch Hermann Künig von Vach stammt, der im Mittelalter den ersten Pilgerführer nach Santiago de Compostela geschrieben hat, erreiche ich die B 84 und den straßenbegleitenden Radweg.

Am Parkplatz am Freibad nehme ich den sandigen Weg linkerhand der Straße und folge bald rechts dem Hohlweg auf die Höhe, markiert ist mit einer stilisierten weißen Muschel an einem Baum. Nachdem ich die Büsche hinter mir gelassen habe, sehe ich Sünna und den Ulsterberg vor mir liegen. Entlang von Koppelzäunen erreiche ich Sünna auf dem Feldweg. Im Ort fahre ich dann rechts herunter zur sehenswerten Kirche, obwohl der Jakobusweg gleich wieder links abbiegt. Die Kirche ist innen schön hell gestaltet mit farbenfrohen Motiven auf der Empore. Einen Stempel finde ich jedoch nicht.

Ich fahre dann zurück zum Jakobusweg und folge der in Bau befindlichen Straße. Am Ortsende nehme ich den Schotterweg geradeaus, der rechterhand am Friedhof vorbei führt. Vorbei an einem kleinen Anglerteich führt der Weg nach Mosa, dort kurz auf die Straße und an einer Zimmerei als Feldweg geradeaus weiter. Der Weg zieht langsam auf die Höhe zum Wald hin. Irgendwann führt der mittlerweile ziemlich schottrige Weg in einer lang gezogenen Linkskurve bergab und ich erreiche eine geteerte ehemalige Bahntrasse. Hier folge ich nach links Richtung Bremen, Muschelmarkierungen sind nicht zu entdecken. Die Bahntrasse führt ganz leicht bergan und mich oberhalb der im Tal liegenden Ortschaften entlang, dies ist der Ulstertalradweg.

Nach etwa 4 km vor einem kleinen Tunnel biegt mein Weg rechts auf einen schmalen Waldweg ab, ich finde versteckt an einem Pfahl die originale blaue Muschel des Rhönjakobuswegs. Bergauf auf Sand treffe ich auf eine Straße, die hier durch die Bahntrasse untertunnelt wird. Schräg links überquere ich diese und nehme den Weg hinauf um das Wäldchen herum. Jetzt begleitet mich auch die Markierung „EH“ am Waldrand entlang mit schöner Aussicht. Die Markierung steht für einen regionalen Wanderweg des Rhönclubs von Eisenach zum Eisenacher Haus. Rückwärtig habe ich schönen Blick bis zum Kamm des Thüringer Waldes. Immer am Waldrand entlang passiere ich so den Arzberg rechterhand und den Ort „Otzbach“ linkerhand. Der Weg ist gut befahrbar, weicht dann allerdings hinunter in den Ort ab. Ich halte mich geradeaus auf einem halbwegs zugewachsenen Stück oberhalb des Ortes. Auch an der Informationstafel des Naturschutzgebietes Arzberg geht es weiter geradeaus. An einer Gabelung nehme ich den linken Weg, so dass ich weiter am Waldrand bleibe auf einem Grasweg fahrend.

An dem überdachten Rastplatz Inselsberg–Milseburg-Blick erreiche ich ein Feldkreuz. Dieses ist schon stark in Mitleidenschaft gezogen, zeigt aber auf einer Seite den Pilgerapostel Jakobus. Von hier ist tatsächlich über das Feld und den Ort hinweg ein Blick auf den Großen Inselsberg möglich. Noch gestern stand ich auf der anderen Seite des Gebirges. Der Weg führt jetzt weiter am Waldrand entlang in eher östlicher Richtung, bis ich an einer Bank und einem weiteren Bildstock rechts abbiege. Hier auf dem Bremer Berg habe ich die für heute höchste Stelle von 475 m erreicht. Ich komme zu einem Sportgelände, das ich rechterhand umgehe und zu einem Rastplatz mit einem Kreuz gelange. Hier auf dem Warthberg habe ich einen schönen Ausblick ins Tal und auf Bremen. Steil geht es nun abwärts durch den Kiefernwald und dicht wachsende Sträucher nach Bremen. Bald erreiche ich den asphaltierten Zufahrtsweg vom Sportplatz und rolle dann mit der Hauptstraße in den Ort bis vor zur Jakobuskirche. Dort finde ich einen Stempel und genieße die Kühle des Gotteshauses für den Moment. Die Kirche ist wundervoll restauriert und ein richtiges Kleinod.

Nun folge ich der Straße wieder zurück und nehme dann die rechterhand verlaufende Parallelstraße bergauf an der Agrargenossenschaft und der Feuerwehr vorbei aus dem Ort hinaus. An der Weggabelung nehme ich den rechten Abzweig, der sich als schöner Feldweg erst ins Tal hinab senkt und dann wieder aufwärts schlängelt. Am Wegesrand erwartet mich ein weißer Teppich von Gänseblümchen vor den endlosen Weiten der Maispflanzen. Vorbei an einem einzeln stehenden Baum mit der Markierung komme ich auf der Höhe zu einer Kreuzung. Hier nehme ich den Weg rechts nach Geisa, mit vernünftigen Wegweisern auch mit einem roten Dreieck markiert.

An der nächsten Kreuzung fahre ich wieder rechts. Dann lasse ich die Holzungen der Bergkuppe hinter mir, es geht bergab und ich biege links ab. Kurz darauf nehme ich rechts einen schmalen Grasweg, der mich zu einem überdachten Info-Stand führt, wo mir die Berge um Geisa erklärt werden. Hier ist auch eine tolle Panoramaaufnahme des Ortes und der Höhenzüge dahinter möglich. Direkt hinter dem Ort auf dem Höhenzug befand sich die ehemalige innerdeutsche Grenze. Dort hinauf wird mich mein Weg führen, um dann endgültig Hessen zu erreichen. Ich rolle dann weiter hinunter erreiche einen schmaleren Schotterweg und jage hier hinunter in den Ort. Nach Überquerung der Bundesstraße erreiche ich einen Park und die Brücke über das kleine Flüsschen Ulster. Neben der Brücke steht die farbenfrohe Statue eines Brückenheiligen.

Hier weiter geradeaus geht es dann bald links steil hinauf zur Kirche, die leider verschlossen ist, und in den Ortskern mit Marktplatz und Rathaus. Da ansonsten hier alles in Siesta zu verfallen scheint, fahre ich vom Marktplatz weiter aufwärts zum Geisaer Schloss mit dem Sitz der Point Alpha Stiftung. Point Alpha ist die Gedenkstätte oberhalb des Ortes an der ehemaligen Todeszone. Im Büro des Rhönclubs hier am Platz bekomme ich einen schönen Pilgerstempel der Point-Alpha-Stadt.

Dann geht es wieder hinunter am Marktplatz vorbei und unten in die Rasdorfer Straße, ich folge der Markierung des „Point Alpha-Weges“. Dieser biegt in die „Buttlarer Straße“ rechts ab und führt an deren Ende links weglos über die Wiese steil hinauf auf den Höhenzug. Die Markierungen rund um Geisa sind hervorragend, es gibt sogar eine alternative Wintervariante, scheinbar auf Asphalt. Diese ignoriere ich aber. Oberhalb erreiche ich einen guten Weg und folge diesem links zum Point Alpha. Von einem Hügel aus sind nun die erhaltenen Überreste der ehemaligen Todeszone schon zu sehen. Der Weg geht nun auf den Wegplatten der DDR-Grenztruppen, dem sogenannten Kolonnenweg, an der ehemaligen Grenze entlang zum blauen „Haus auf der Grenze“, das ein Grenzmuseum und ein Dokumentationszentrum ist.

Dieser anderthalb Kilometer lange eindrucksvolle Kreuzweg „Weg der Hoffnung“, der an der ehemaligen Grenze entlang verläuft, ist schon einmalig und mit vielen aussagekräftigen Skulpturen "gepflastert". Viele Teile der ehemaligen Sicherungsanlagen sind erhalten bzw. neu errichtet. Dann ist da noch eine neumodische Friedensskulptur zu finden. Ins gegenüberliegende Tal in Hessen habe ich einen herrlichen Blick, Rasdorf liegt dort unten und majestätisch im Hintergrund der Berg mit der Wallfahrtskapelle obenauf. Ich überquere die Straße um dann am Schild „Hier waren Deutschland und Europa bis zum 22. Dezember 1989 um 11 Uhr geteilt“ nach links auf einen Feldweg abzubiegen. Linkerhand hinter der Gebüschreihe verläuft weiterhin der schnurgerade Kolonnenweg. Nach einem Kilometer weist die Markierung nach rechts und zügig rolle ich auf dem schmalen Feldweg hinunter nach Rasdorf.

Dort überquere ich die Bundesstraße und in einem größeren Linksbogen gelange ich dann zur zentral gelegenen Stiftskirche. Hier liegt ein Pilgerstempel aus. Hessen begrüßt mich also einladend. Ich überquere den Anger und halte mich bei der Bundesstraße kurz rechts, um gleich darauf links in eine Anwohnerstraße abzubiegen und dem asphaltierten Weg Richtung Südwesten in die Felder zu folgen. An einer Kreuzung mit 5 Wegen an einem Bach bleibe ich geradeaus auf dem geteerten Weg. Noch vor dem Wald, in den es geradewegs weiter geht, endet die Teerdecke. Dort bleibe ich rechterhand auf dem Hauptweg, an einem Baum prangt eine Markierung, die entfernt einer Muschel ähneln könnte, außerdem ist auch ein hessischer Radweg markiert. Auf einer zugewachsenen Lichtung erreiche ich einen geschotterten ehemaligen Plattenweg, dem ich links steil bergan folge. An einer Gabelung folge ich weiter dem Radweg-Symbol geradeaus. Dann kommt eine größere Kreuzung, wo die Jakobsmuschel mich links leitet. Bald darauf geht es rechts und bald am Waldrand entlang. Ich erreiche eine Landstraße, aber noch vor dem Ort Haselstein nehme ich rechterhand einen Feldweg, der mich zu einer weiteren Landstraße führt. Markierungen sind nicht zu erkennen, zumindest nicht an den Abzweigen, erst später. Und diese sind schon alt und verblichen. Ich achte letztlich exakt auf die Kartenroute.

Kurz nachdem ich den Ort erreicht habe, nehme ich eine Anwohnerstraße rechts und rolle auf einem Fußweg unterhalb des Burgbergs entlang. Nach halber Umrundung des Burgbergs ignoriere ich den Weg hinauf und rolle auf Schotter hinunter und vom Berg weg. Zurück habe ich gute Aussicht zur Burgruine obenauf. Nach Durchquerung eines Bachtals halte ich mich rechts direkt Richtung Westen. Am Koppelzaun ist wieder eine gute Markierung zu finden. Ich bleibe nun auf dem guten Weg, die Kennzeichnungen weisen Richtung Hünfeld.

Am Waldrand entlang überquere ich linkerhand noch kurz ein Feld, dann verlasse ich den breiteren Weg und rolle auf einem Erdweg rechterhand am Waldrand entlang. Es geht bald links in den Wald hinein, der Weg wird teilweise etwas matschig. An einer Hütte komme ich aus dem Wald, der Weg führt über eine Wiese abwärts. Ich durchrolle noch ein kleines Wäldchen und biege dann in einer Linkskurve rechterhand auf einen Grasweg ab, der durch die Heidelandschaft am Waldrand entlang führt. Laut Beschilderung befinde ich mich hier im Naturschutzgebiet "Weinberg" nahe Hünfeld, rundum breiten sich unter dem blauen Himmel ausgedehnte Trockenrasenflächen aus. Mein Weg führt als breiter Schotterweg durch die idyllische Landschaft, ein Wanderwegweiser weist mir hier auch den Fernwanderweg E6 aus, der von der Ostsee an die Adria führt. Dann treffe ich auf eine Straße und folge ihr links. Die Straße führt auf ein Kasernengelände zu, biegt jedoch davor links ab. Ich rolle jedoch auf einem asphaltierten Weg darauf zu und rolle zwischen Schießstand und Gefängnis hindurch. Auf der erreichten Straße rolle ich entlang eines Wohngebietes hinab zur Molzbacher Straße, mit der ich Richtung Hünfelder Innenstadt rolle. Hinter dem Friedhof biege ich links ab, nehme dann rechts die Mackenzeller Straße und wieder rechts hinunter in die „Josefstraße“ an Einkaufsmärkten vorbei erreiche ich einen Kreisverkehr direkt am Beginn der Fußgängerzone. Auf der rechten Seite folge ich der Ausschilderung zum Bonifatiuskloster. Drinnen bekomme ich einen Stempel. Der heilige Bonifatius wird ab Fulda meinen Weg bestimmen, wo er schon seit über 1000 Jahren beerdigt liegt.

Jetzt halte ich mich durch die Fußgängerzone in die Innenstadt, halte mich dann Richtung Bahnhof. Zum Bahnhof hinunter führt eine Treppe, daher folge ich lieber linkerhand einer Straße, die auch hinunter zur Bundesstraße entlang der Bahnlinie führt. Bald habe ich auch wieder die Pilgermuschel an einem Verkehrsschild entdeckt, die ich in der Stadt verloren hatte. Nach einem Autohaus biege ich sodann rechts ab und überquere auf einer Brücke die Bahngleise. Dahinter geht es gleich rechts und es ergibt sich ein schöner Blick zurück auf den Ort. Linkerhand durchquere ich nun einen schönen Wiesengrund und überquere auf einer Brücke eine viel befahrene Schnellstraße. Von der Brücke herunter geht es gleich links Richtung Rückers parallel zur Schnellstraße.

Entlang von Gebüschreihen entfernt der Weg sich von der Schnellstraße, Baustellenabsperrungen tauchen auf. Dann geht es rechts in ein Wäldchen und dann ist es soweit. Die Markierung an einem Baum weist nach links, aber der Weg gleicht einem großen Loch. Fast der ganze Weg ist weggebaggert und abgesperrt. Mir bleibt nichts weiter übrig, als geradeaus dem Fahrweg bergauf zu folgen. Oberhalb erreiche ich Felder und erkenne linkerhand das ganze Ausmaß der Bauarbeiten. Eine ewig lange Trasse längs der Schnellstraße ist hier aufgebuddelt, vermutlich werden Erdkabel verlegt. Egal, wo ich hier wieder auf meinen Weg gelangen möchte, ich werde mich vorerst nur auf asphaltierte Straßen wagen, die werden sie schon nicht weggebuddelt haben. Ich erreiche einen Schotterweg, dem ich südlich zu einer Landstraße folge. Hier ist geradeaus Rückers ausgeschildert. Vorbei an den Leimbachshöfen erreiche ich den Ort auch bald.

An der Kirche vorbei rolle ich dann mit einer Landstraße, die Richtung Dammersbach führt, über die Schnellstraße drüber hinweg und wenig später unter der Bahnlinie hindurch. Am erreichten Kirnhof taucht wieder eine Muschelmarkierung auf. Ich halte mich rechts auf einen Feldweg und gleich wieder rechts erreiche ich bald den Wald. Im Wald führt der Weg als schöner breiter Waldweg entlang, ich halte mich bald rechts abwärts immer dem Hauptweg folgend. Die Markierungen sind vorbildlich.

Rechterhand kann ich bald den Haunesee erahnen. Nach einer ganzen Weile weist die Markierung nach rechts und gleich noch einmal nach rechts an einer Schranke vorbei, um dann sanft auf dem schönen, breiten Waldweg bis nahe ans Ufer abzufallen. Nun fahre ich am Ufer des Sees entlang. Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich einige Gebäude, vermutlich auch das Hotel, welches ich in meiner Planung recherchiert hatte. Aber ich habe keine Lust, dorthin wieder zurückzuradeln, wenn ich den See umrundet habe. Weiter südwärts ziehe ich auf gutem Weg voran, die freie Wasseroberfläche weicht einer von Bäumen bestandenen Sumpflandschaft.

Dann kommt von rechts ein asphaltierter Weg, ich folge dem Weg in südlicher Richtung immer an der Haune entlang. Er ist asphaltiert und zu der Muschel auch mit einem blauen H markiert. Es fährt sich gut. Ich erreiche eine Landstraße, folge dieser rechts nach Steinau und vor dem Ort wieder dem Radweg linkerhand in die Haunewiesen. Dann führt der Weg doch noch zum Ort und hier ist eine Pension ausgeschildert. Aber auch diese ist geschlossen. Ich rolle weiter, biege an der Kirche des Ortes wieder links ab und geradewegs geht es auf asphaltiertem Weg durch den Wiesengrund.

Kurz nach einem Pumphaus weist die Markierung an einer Baumgruppe rechts auf einen geschotterten Weg. Über eine kleine Brücke erreiche ich Untergötzenhof und rolle rechts durch den Ort. Kurz zuvor hatte ich einen Radweg auf einer ehemaligen Bahntrasse gekreuzt, den Milseburgradweg auf der Rhönbahntrasse, wie ich kurz darauf feststelle. Am Ortsausgang biege ich links auf den geteerten landwirtschaftlichen Weg ab, der tüchtig bergan führt. Rechterhand hinter der Hecke führt der besagte Radweg beinahe eben entlang. Am Ende erreicht er meinem Weg und über einen Parkplatz hinweg erreiche ich ein Landstraße. Unter der Autobahn hindurch geht es und danach gleich links folge ich auf Asphalt dem Schild, welches nach Petersberg und zur Kirche St. Peter, Grabeskirche der hl. Lioba weist. Es geht längs der Autobahn bergan. Rechterhand befindet sich der Rauschenberg, dessen runde Silhouette ich schon eine Weile vor Augen hatte. Er versperrt mir noch die Sicht auf Fulda.

Dem Weg immer aufwärts auf Asphalt folgend erreiche ich Petersberg am Friedhof. Die Pilgermuschel weist nun rechts die Eisenacher Straße hinunter. Der Jakobusweg verläuft nun laut Karte bis unterhalb der Liobakirche, um dann dort vermutlich steil hinaufzuführen. Ich möchte mir das ersparen und stattdessen den direkten Weg zur Kirche nehmen. Ich folge also der Friedensstraße immer leicht aufwärts und biege dann zur Kirche ab, als ich diese sehe. Unterhalb der Kirche finde ich ein Hotel.

Der Jakobusweg kommt zur Kirche tatsächlich auf einer engen, schmalen und ziemlich langen Treppe herauf. Es ist also gar nicht schlecht, dass ich diese vermieden habe. Man hat einen herrlichen Blick auf Fulda und das Vogelsbergpanorama.

Tipp


Minden tájékoztatás a védett területekről

Tömegközlekedéssel

Von Frankfurt oder Eisenach ist mit Regionalzügen Gerstungen erreichbar. Von dort kommt man auf der Landstraße nach Oberellen.

Megközelítés

A 4 Abfahrt Gerstungen und Landstraße nach Oberellen.

Parkolás

diverse Parkmöglichkeiten im Ort.

Koordináták

DD
50.949131, 10.187209
DMS
50°56'56.9"N 10°11'14.0"E
UTM
32U 583395 5644839
w3w 
///csel.vidéki.súrlódik
Navigáció Google Térképpel

A régióról szóló kiadványok:

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Javasolt térképek erre a régióra:

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Felszerelés

Trekkingrad oder Mountainbike (auch mit Gepäck).

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Értékelések

4,5
(2)
Güth Daniel
2013-12-03 · Közösség
Hallo *, ich hab mir das zwischen Wünschensuhl und Oberzella mal angeschaut und den Wegverlauf, wie er aktuell markiert ist, bei Openstreetmap hinterlegt. Hier anzuschauen: http://www.openstreetmap.org/relation/73183 (@Admin: Der Link geht in Ordnung, Jörn weiß bescheid!). Die Wegführung muss früher tatsächlich einmal anders gewesen sein, denn man findet im Wald auch an anderen Stellen Muschelmarkierungen (die aber im Nirgendwo enden und die man auch nur findet, wenn man sich in der Gegenrichtung bewegt. "Richtigherum", also Richtung Santiago D.C., bekommt man davon nix mit). Der in der Tourbeschreibung ebenfalls erwähnte Lulluspfad (X16) ist in der Gegend übrigens völlig chaotisch markiert - da hat man offenbar auch ein- oder gar mehrfach die Wegführung geändert, aber vergessen die alten Schilder zu entfernen.
Mutass többet!
Mikor voltál a túrán? 2013-10-08
Redaktion Outdooractive
2013-03-25 · Közösség
Hallo Dirk, Deine Tour ist eine Top-Tour! Wie sie zur Top-Tour der Woche wird erfährst Du hier: Top-Tour der Woche. Niklas aus der outdooractive.com Redaktion.
Mutass többet!

A közösség fényképei


Értékelés
Nehézség
nehéz
Hossz
87,3 km
Időtartam
7:45 óra
Szintemelkedés
1 972 m
Szintcsökkenés
1 792 m
Legmagasabb pont
475 m
Legalacsonyabb pont
224 m
Szép kilátás Földtani érdekességek Culture Egyirányú túra Flóra, fauna

Statisztika

  • Tartalmak
  • mutasd a képeket képek elrejtése
Funkciók
2D 3D
Utak és térképek
Hossz  km
Időtartam : óra
Szintemelkedés  m
Szintcsökkenés  m
Legmagasabb pont  m
Legalacsonyabb pont  m
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