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E3: Grabfeld und Haßberge von Fladungen nach Altenstein

· 1 review · Mountain Bike · Rhön
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Dirk Neubauer 
  • Mountainbike-tour in der Rhön: E3: Grabfeld und Haßberge von Fladungen nach Altenstein
    Mountainbike-tour in der Rhön: E3: Grabfeld und Haßberge von Fladungen nach Altenstein
    Video: Outdooractive – 3D Flüge
m 400 300 200 80 70 60 50 40 30 20 10 km
Teil einer Radreise von Perl (Mosel) in den Osten Europas auf dem europäischen Fernwanderweg E 3.
difficult
Distance 81.5 km
7:15 h
1,301 m
1,290 m
493 m
259 m
Diese Tour führt über breite Waldwirtschaftswege und schmale Pfade durch das Grabfeld und den Naturpark Haßberge nahe der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Author’s recommendation

Fladungen (Marktplatz, Rathaus, Rhönmuseum), Streu, Ruine Lichtenburg, Mellrichstadt (Pulverturm), Grabfeld, Kapelle Hendungen, Bahratal, Milztal, Buchmühle, Haßberge, Ursulakapelle, Barockschloss Sternberg, Bayernturm, Schloss Birkenfeld, Weisachaue, Burg Altenstein.

Versorgungsmöglichkeiten gibt es in Fladungen, auf der Lichtenburg, in Mellrichstadt, Herbstadt, Alsleben, am Bayernturm, in Maroldsweisach und Altenstein.

In Altenstein gibt es Ferienwohnungen und ein CVJM-Heim zum Übernachten.

Difficulty
difficult
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Highest point
bei Sands, 493 m
Lowest point
Streu (Mellrichstadt), 259 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Track types

Asphalt 23.48%Dirt road 31.39%Forested/wild trail 13.74%Path 1.45%Road 29.91%
Asphalt
19.1 km
Dirt road
25.6 km
Forested/wild trail
11.2 km
Path
1.2 km
Road
24.4 km
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Safety information

Der Weg ist auf etwa 45 km befestigt. Die restlichen 35 km sind unbefestigte Wald, Ufer- und Feldwege bzw. Pfade. Bei nassem Wetter kann es in den Wäldern mitunter recht matschig werden. Besonders zwischen Birkenfeld und Maroldsweisach ist der Weg nicht der Beste.

Start

Fladungen (409 m)
Coordinates:
DD
50.520782, 10.145291
DMS
50°31'14.8"N 10°08'43.0"E
UTM
32U 581188 5597162
w3w 
///buzzy.walks.crusted
Show on Map

Destination

Altenstein

Turn-by-turn directions

In Fladungen biege ich bald von der Durchgangsstraße ab linkerhand in die Carl-Josef-Sauer-Straße. Rechterhand liegt jetzt das Gelände des Fränkischen Freilandmuseums. Ich rolle durch bis zur Schlagmühle an der Sandser Straße. Zwischendurch an einem Wegweiser entdecke ich auch wieder das blaue Kreuz des E 3 neben diversen lokalen Markierungen. Auf der Straße geht es nun durch den Wald nach Sands, diese steigt dabei leicht an und Höhen über 500 m werden überschritten.

Der E 3 biegt direkt, nachdem ich den Wald erreicht habe, rechts ein. Mein Wanderführer schickt mich jedoch stattdessen auf der Straße weiter, welche ich auch nehme. Bald habe ich die Kuppe überfahren und rolle zügig in den kleinen Ort hinunter. Er ist ziemlich schnell durchfahren. Hinterm Ort geht es dann bald mit der Markierung folgend linkerhand hinab über den Bach und dann rechts hinauf in den Wald auf einen guten Fahrweg. Nach wenigen hundert Metern geht es vom breiten Weg, der immer höher steigt, rechts ab und dann auf eine Schneise. Hier schiebe ich das Rad durchs hohe Gras. Ob das noch mit der geplanten Route übereinstimmt, kann ich gerade nicht einschätzen, aber die Markierung war eindeutig. Bergab gelange ich dann in das Tal des Schlüpfbaches, halte mich hier auf einem guten Fahrweg links und durchquere bald den Bach, vom Fahrweg abweichend, mit einer Furt. Mein Weg führt nun am Gegenhang leicht bergauf wieder in den Wald. Ein gemütliches Fahren bei meist ebenem Verlauf des Weges am Hang stellt sich ein. Rechterhand im Tal verläuft der Sulzbach, linkerhand steigt das Gelände steil an.

Auf einmal weist die Markierung links steil den Hang hinauf. Der Pfad ähnelt eher einer Schneise und dürfte beschwerlich sein. Daher bleibe ich lieber geradeaus auf meinem guten Weg. Damit lasse ich die Ortschaft Unterfilke und die Ruine Mauerschädel aus. Diese befinden sich direkt an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Am Waldrand erreichen mich dann auch wieder E 3 und E 6. Ich rolle dann auch bald rechts über die Sulz und an der Grundmühle vorbei zur Landstraße, welche von Sands nach Willmars führt.

Ich halte auf Willmars zu, biege aber noch vor dem Ort zum Wald hin rechts ab. Ich bleibe in der Linkskurve vorerst am Waldrand und rolle dann auf gutem Schotterweg in den Ostheimer Forst, den ich auf fast ebenem Weg zügig durchfahre. Auch ein Radweg ist hier gekennzeichnet. Bald rolle ich aus dem Wald kurz durch die Felder und steige im nächsten Wäldchen einen steilen, alten Kopfsteinpflasterweg hinauf. Die Lichtenburg war schon angeschrieben. Die Steigung beträgt beinahe 20%.

Weiter oben erreiche ich dann den Zufahrtsweg zur Burg. Ich schiebe mein Rad bis hoch zur Burg und betrete den Innenhof. Die Burg wird von dem Heimatverein betreut und das Innere sowie der Gasthof sind derzeit verschlossen. Ich habe jedoch von der Burgmauer aus einen schönen, weiten Blick ins Grabfeld. Auch eine Informationstafel des Rhönklubs ist zu finden, welche beschreibt, dass E 3 und E 6 hier über die Lichtenburg verlaufen. Demnach ist Fladungen bereits 11 km entfernt und Mellrichstadt noch 15 km.

E 3 und E 6 führen auf einer Treppe vom Burggelände herunter. Ich nehme stattdessen wieder die Zufahrt und halte mich dahinter diesmal gleich links auf einen Pfad. Nach wenigen Metern habe ich den Wanderweg erreicht und am Ende des Parkplatzes folge ich dem gut zu fahrenden Pfad in den Wald. An mehreren Pfadkreuzungen folge ich den vorbildlichen Markierungen im Zickzack durch den Wald immer weiter in Serpentinen hinab steigend, bis ich schließlich den Waldrand erreiche und im weiten Umkreis Felder sehe. Voraus ist die bewaldete Hügelkette von Turmberg und Hoher Schule zu sehen. Dort hinüber führt der E 3 bei offensichtlich kaum vorhandenen Sichten.

Ich rolle erst einmal runter zur Straße, der ich links in Richtung eines Hofes folge. Nun stehe ich an einer Straße, rechts ist Mellrichstadt mit 7 km ausgewiesen. Der E 3 steigt gegenüber auf Treppenstufen am Hang hinauf. Er führt jetzt durch Feld und Wald nach Völkershausen und dann über den bewaldeten Höhenzug der Hohen Schule nach Mellrichstadt, wobei das letzte Stück auf der Straße zurückgelegt wird. Aber ich bin gewillt, nun der Straße zu folgen und auf die bewaldeten Höhen zu verzichten.

Zurück blicke ich nochmal auf den Burgturm der Lichtenburg, dann folge ich der Straße und gelange kurz vor Stockheim auf die B 285, der ich theoretisch schon ab Fladungen hätte folgen können. Durch den Ort rolle ich hindurch, folge dann den Radwegweisern rechterhand hinunter zum Streubach und dann Richtung Mellrichstadt. Der Radweg führt immer nahe des Baches durch die Felder. Kurz darauf habe ich den Kirchturm von Mellrichstadt im Blick und rolle dort mit der Straßenbrücke über die Streu.

Ich folge der Straße zum Marktplatz und hole mir hier in der Touristeninformation einen Stempel. Dann rolle ich durch die Altstadtgassen und einen kleinen Park zum Bahnhof. Dieser ist wirklich klein und unansehnlich, war es doch auch Endbahnhof, nur wenige Kilometer entfernt ist die ehemalige innerdeutsche Grenze. Ich nehme gleich die Straße nach rechts und halte mich im folgenden Kreisverkehr Richtung Hendungen. Linkerhand der Straße befindet sich ein Radweg, auch das blaue Kreuz des E 3 ist zu sehen. Nach Überquerung der Bahnlinie an einem Gewerbegebiet muss ich dann die Straßenseite wechseln, der Radweg führt rechts der Straße nun weiter bergauf. Bald endet der Radweg und ich bin nun auf der Straße, die jedoch nicht stark befahren ist. Auf der Höhe passiere ich eine Ziegelei und noch vor einem erreichten Wald weist die Markierung eindeutig rechts auf einen Feldweg. Rückblickend habe ich Aussicht auf Mellrichstadt im Kessel und die bewaldeten Höhen dahinter mit der Lichtenburg am Horizont.

Mit dem Feldweg rolle ich auf den Wald zu und suche dann erstmal am Waldrand und der anschließenden Wiese bis ins Unterholz nach einer Fortsetzung. Ich finde aber keinen Weg in den Wald, wende schon und sehe dann beim Zurückfahren an der ersten Waldkante eine unscheinbare Markierung. Der Weg ist anfangs auch etwas zugewachsen, entwickelt sich erst langsam. Auf diesem Gras- und Strauchweg schiebe ich das Rad. Dann gelange ich auch bald auf einen besseren Waldweg und mit diesem letztlich auf einen breiten Fahrweg, der auch eine Radwegmarkierung aufweist.

Auf diesem halte ich mich links und unterquere die A 71. Dahinter quere ich eine Landstraße und dann geht es auf einem Asphaltweg durch die Felder. Nach Erklimmen eines Hügels beginnt eine rasante Abfahrt auf Hendungen zu. Ich erreiche eine Landstraße und rolle mit dieser in den Ort ein. Die Straße vollführt eine ausgeprägte Linkskurve, ich fahre geradeaus am Friedhof vorbei und dahinter links hinunter zur Albanskirche. Dann quere ich eine Durchgangsstraße und halte mich aufwärts. Die Straße steigt mäßig an und läuft hinter den letzten Häusern auf einen Wald zu. Noch vor dem Wald endet der Asphalt, aber es bleibt ein guter Fahrweg, auch als Radweg gekennzeichnet. An einer Kreuzung läuft der gute Weg nach links, auch die Radwegmarkierung. Ich folge dem blauen Kreuz geradeaus auf einen weniger ansehnlichen Waldweg. Teilweise ist es ganz schön matschig und Geäst liegt umher. Ich gelange in eine Senke mit kleinen Bächlein, dann geht es wieder leicht hinauf, vermoderndes Laub liegt umher.

Nun erreiche ich einen besseren Forstweg und halte mich auf diesem rechts, obwohl die Markierung weiter geradeaus auf einen laubbedeckten, matschigen Waldweg weist. An der nächsten Kreuzung halte ich mich wieder links und erreiche bald wieder die Markierung. Jetzt folge ich ihr wieder rechts leicht bergab auf einem guten Forstweg, bald am Buchgraben entlang. An der nächsten Kreuzung halte ich mich laut Kartenroute rechts und folge weiter dem Weg am Buchgraben abwärts verlaufend.

Die Markierung wies wohl geradeaus, da der E 3 heutzutage weiter nördlich als in meinem Wanderführer angegeben verläuft. Dort käme man ganz dicht an die ehemalige innerdeutsche Grenze heran, was wohl früher nicht vorgesehen war. Ich folge aber jetzt der Route aus meinem Wanderführer, die immer stärker fällt. Auch ein Jakobsweg und Mountainbikerouten sind hier gekennzeichnet. Der Jakobsweg muss meine Route im Gollmuthshäuser Wald hier aber nur gequert haben, denn ich sehe kein weiteres Muschelzeichen mehr. Ich muss mich auch ganz auf den Weg konzentrieren, da das Gefälle zunimmt, aber gleichzeitig der Weg mit mehr Split und Sand bedeckt ist. Besonders in den Kurven wird es schwammig beim Fahren. Dann gelange ich hinaus in die Wiesen und erreiche am Ortseingang von Waltershausen eine Landstraße.

Ich folge der Straße nun linkerhand im Tal der Milz entlang. Dabei passiere ich das Gehöft der alten Schützenmühle. An einer erreichten Kreuzung halte ich mich mit einer Nebenstraße mäßig bergauf nach Aubstadt. Auf der Höhe verlasse ich den Wald und rolle auf den Ort zu, zum Schluss zügig bergab. Aber noch bevor ich richtig in den Ort hinunter rolle, weiche ich links mit der Straße nach Ottelmannshausen ab. Diese führt schön auf der Höhe entlang und ich habe weite Sicht ins Grabfeld, eine überwiegend landwirtschaftlich genutzte Landschaft mit gelegentlichen Hügeln und Wäldchen. Mir wird so langsam klar, warum der heutige E3 nicht auf dieser Strecke entlang führt. Für den Fußwanderer sind solch lange Strecken Asphaltgetrappel natürlich nicht schön. Der Verkehr ist ansonsten eigentlich kaum zu merken.

Vor Ottelmannshausen quere ich eine weitere Landstraße, rolle dann im Ort an der Kirche vorbei und linkerhand zu einer weiteren Landstraße. Im Anblick der Völlburg linkerhand der Straße auf einem Hügel rolle ich dann nach Herbstadt ein. Jetzt sehe ich auch wieder Zeichen des E 3, er ist also zurück auf seiner alten Route. An der Kreuzung mit einer anderen Landstraße im Ort weisen mich die blauen Kreuze auch unmissverständlich geradeaus leicht bergauf weiter durch den Ort an der Kirche vorbei. Die Straße wird zu einem überbreiten Radweg, es kommt mir zumindest so vor, da die Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt ist.

An einem Rastplatz an einem Fischteich mit Informationstafel über die lokalen Wander- und Radwege im Grabfeld und den Haßbergen biegt die Straße nach rechts ab. Ich nehme die leichte Steigung auf mich, die am 395 m hohen Lahnberg vorbei führt. Nun geht es relativ zügig hinunter nach Eyershausen, wo ich an der Wendelinkirche die Hauptstraße erreiche. Ich wende mich nach links und verlasse die Hauptstraße fast am Ortsende nach rechts, Vorstadt nennt sich das Sträßchen. Ich überquere den Weißbach und dann geht es links auf Platten in die Felder. Dieser Anblick des weiten, flachen Landes scheint typisch für den heutigen Tag zu sein.

Ich erreiche ein Sträßchen, mit welchem ich südwärts nach Alsleben einrolle, welches ich an einem Sportplatz erreiche. Aber ehe ich hier locker bis zur Hauptstraße durchrolle, achte ich auf die Zeichen und halte mich ziemlich schnell auf Höhe der Kirche in eine Gasse, die zu dieser hinunter führt. Die Hauptstraße erreiche ich nun aber auch und verlasse mit ihr den Ort südwärts. Dabei überquere ich ein unscheinbares Bächlein, die noch junge Fränkische Saale. Diese hat nichts außer dem Namen gemeinsam mit der Saale, die ich im Fichtelgebirge antreffen werde. Sie fließt bei Gemünden in den Main.

Die Straße ist ruhig, in einer leichten Rechtskurve führt ein Sträßchen weiter geradeaus. An dieser Stelle halte ich mich links auf einen landwirtschaftlichen Weg. Mit diesem erreiche ich ein Wegekreuz unter einigen markanten Bäumen. Hier entdecke ich auch wieder eine Markierung des E 3. Dieser nahm wohl aus dem Ort heraus eine leicht andere Route, was mir nicht aufgefallen war. Vor mir liegt nun der Aufstieg zur Ursulakapelle, welche ich auf dem bewaldeten 390 m hohen Kapellenberg vor mir schon eine Weile beobachten konnte. Über diesen verläuft auch die ehemalige innerdeutsche Grenze, welcher ich nun wieder näher komme.

Es geht nun leicht aufwärts bis an den Wald heran. Dort stehe ich dann vor einer steilen Rampe. Links und rechts führen unbefestigte Wanderwege am Waldrand entlang, ich nehme den über 20% steilen asphaltierten Weg direkt hinauf in Angriff. Bald habe ich eine lange Treppe erreicht, die abkürzend zur Kapelle hinauf führt. Ich mache es mir aber einfacher und folge weiter dem Weg. Die Kapelle ist leider verschlossen, sie ist wohl ein beliebter Wallfahrtsort. Ich folge dem nun ebenen Weg geradeaus. Er führt durch einen Friedwald zu einem breiten Fahrweg. Linkerhand auf einem Parkplatz stehen diverse Autos.

Für mich weist die Markierung nun geradeaus auf einen Trail, der durch den schönen Herbstwald führt. Früher war das vielleicht mal ein richtiger zweispuriger Weg, nun ist er ziemlich zugewachsen, aber überall eindeutig markiert, so dass ein Verlaufen nicht möglich ist. Überwiegend eben beginnt nun eine schöne Fahrt über den weichen Waldboden. Irgendwann komme ich an den Waldrand und gelange über die Wiese zu einem richtigen breiten Weg. Rechterhand erkenne ich vier Türme hinter einem Hügel, liegt da ein Märchenschloss? Laut Karte ist es das Barockschloss Sternberg.

Ich folge dem Weg links leicht aufwärts, biege aber bald wieder rechts auf einen Grasweg ab, der in ein weiteres Wäldchen hinauf führt. Nun erklimme ich den 429 m hohen Büchelberg auf einem laubbedeckten Weg, auch eine Radroute ist hier gekennzeichnet. Auf der Höhe verlasse ich den Wald und rolle auf einem Graspfad am Waldrand entlang auf den Bayernturm zu, einen ziemlich ramponiert wirkenden Aussichtsturm. Nach der Architektur zu urteilen, stammt er aus den 60er oder 70er Jahren. Vermutlich konnte man von dort oben den ehemaligen Todesstreifen an der innerdeutschen Grenze gut einsehen. Dieser befand sich ja nur einige hundert Meter weiter östlich. Rechterhand befindet sich noch ein Gasthof. Linkerhand am Wegesrand finde ich eine Informationstafel zu E 3 und E 6 bis Coburg und darüber hinaus bis zum Frankenwald. Beide Fernwanderwege laufen demnach identisch auf diesem Stück. Coburg ist noch 60 km entfernt.

Für mich geht es nun weiter geradeaus gleich erstmal eine längere Treppe hinunter und dann einen Schotterweg entlang, bis ich nach Zimmerau gelange. Hier fahre ich vor zur Durchgangsstraße und halte mich auf dieser südwärts Richtung Sulzdorf an der Lederhecke, Ortsbezeichnungen haben die hier... Kaum bin ich aus der Ortschaft heraus, biegt der E 3 am Friedhof auch schon links ab, ich bleibe aber auf der kaum befahrenen Straße, da der Wanderweg nur unwesentlich entfernt von dieser durch die Wiesen führt.

Der E 3 kommt mit einem Landweg wieder auf die Straße und weicht mit dem nächsten Landweg wieder ab. Ich bleibe auf der Straße, die nächste Ortschaft, Schwanhausen, ist bereits in Sicht. Ich rolle durch diese hindurch. Als die Durchgangsstraße eine scharfe Rechtskurve verfolgt, bleibe ich geradeaus und fahre mit einer Anwohnerstraße leicht aufwärts auf den Wald zu. Durch den Wald geht es zügig hindurch, an der erreichten Bundesstraße nehme ich den Zeichen folgend den linksseitigen Radweg. Nun habe ich den Landkreis Haßberge erreicht und somit das Grabfeld verlassen. Ich verlasse den Wald und folge dann den Zeichen über die Straße. Ein wenig an dieser zurück erreiche ich dann einen guten Forstweg, der dann in südlicher Richtung wieder in den Wald hinein führt.

Zügig geht es auf dem Weg leicht abwärts, ich komme wieder aus dem Wald und schon habe ich das nächste Örtchen erreicht, Dippach. Steil geht es nun mit einem Sträßchen auf einen Hügel hinauf, dann rolle ich rasant hinein nach Birkenfeld. Die Zeichen weisen dann in ein kleines Sträßchen, mit dem ich hinunter zur Kirche gelange und hier die Treppen hinunter zur Ortsdurchgangsstraße. Gegenüber liegt das Gelände des unter Denkmalschutz stehenden Schlosses. Dieses stand früher auch mal im Besitz derer von Hutten. Ich folge der Straße linkerhand und hinter dem Schlossgelände weisen die Zeichen auf einen Pfad in die Wiesen. Einen Wassergraben überquere ich auf der Holzkonstruktion, die auch gleichzeitig den nördlichen Eingangsbereich des Schlossgeländes bildet. Dann habe ich auch schon einen Weg erreicht, der mich nordwärts wieder auf einen Wald zuführt.

Im Wald geht es zügig voran. An einer Wegekreuzung nehme ich den Zeichen folgend die linke Möglichkeit. Der Weg wird zugewachsener und steigt etwas an. An einer weiteren Kreuzung halte ich mich dann geradeaus in einen völlig zugewachsenen Weg, ich schiebe das Rad teilweise durch den Morast und erreiche dann irgendwann den Waldrand und Blick auf Maroldsweisach. Im Wanderführer war dieser Abschnitt des Weges auch für nasses Wetter als unbegehbar eingestuft. Dies kann ich nur bestätigen. Mit einer guten Fahrspur rolle ich dann letztlich in den Ort ein und erreiche eine Straße.

Ich fahre kurz vor zur Bundesstraße, überquere mit dieser rechterhand die Weisach und biege bald wieder links ab. Eine Anwohnerstraße führt mich leicht bergan, linkerhand erahne ich den eigentlichen Ortskern mit Kirche und Schloss. Die Straße endet auf einem Bauernhof, rechterhand geht es noch herum, aber auch das ist eine Sackgasse. Bisher war die Markierung eigentlich hervorragend, daher rolle ich auf den Hof und zwischen den Ställen hindurch und siehe da, der E 3 führt weiter. Ich erreiche einen asphaltierten Wirtschaftsweg und folge diesem linkerhand hügelauf. Oben nehme ich dann einen Weg hinauf zum Wald. In diesen rolle ich auf einem guten Forstweg ein, der ein wenig vermatscht ist. Viele schwere Fahrzeuge werden hier entlang fahren, immerhin befinden sich ein Basaltbruch und ein Kieswerk im Wald.

Laut Karte müsste ich gleich rechts vom guten Weg abweichen, allerdings ist dieser besagte Weg sehr matschig und außerdem mit einer Schranke abgesperrt. Es wird auf ein Betriebsgelände hingewiesen, die Durchfahrt sei verboten. Da folge ich dann doch lieber dem guten Weg und erreiche nach einer ganzen Weile eine weitere Wegkreuzung. Nun bin ich ganz schön weitab der geplanten Route, Zeichen sehe ich keine mehr, aber links unterhalb den Waldrand und eine Straße. Zu dieser rolle ich hinunter und mit ihr ostwärts nach Eckartshausen hinein und weiter. Linkerhand ergibt sich ein schöner Blick auf die Bergkette des Thüringer Waldes bereits in der Abenddämmerung. Ich meine, den Großen Inselsberg zu erkennen.

Ich gelange zu einer größeren Straßenkreuzung, rechterhand die Straße führt hinauf in den Wald und soll zu einer Bundesstraße führen. Ich folge ihr. Auf dem Scheitelpunkt habe ich dann tatsächlich eine Kreuzung mit einem Forstweg erreicht. Auf diesem ist der E 3 markiert, dem ich links in den Wald folge. An der nächsten Abzweigung halte ich mich mit der Markierung auf dem rechten Weg und es geht beinahe eben auf gutem Weg durch den Wald. An einer weiteren Wegekreuzung steht dann bereits Altenstein mit 4 km dran.

Der E 3 führt laut Wegweiser über den Großen Stein dorthin, der andere Weg über Pfaffendorf. Ich folge dem E 3 und stehe wenige Minuten später am Großen Stein, einem größeren, porösen Sandstein im Dikicht. Nun geht es in südlicher Richtung schnell abwärts und bald stehe ich an der B 303. An dieser führt ein Radweg entlang, dem ich nach links folge. Dann weist die Markierung auf einen Waldweg, der nach rechts fällt und an einem Bach entlang in den Wald führt. Bald geht es wieder aufwärts und dann unvermittelt links hinauf. Es ist nur ein schmaler Pfad erkennbar, aber die Zeichen sind eindeutig. Ich steige durchs Unterholz den Hang hinauf und gelange oben an einen sandigen Fahrweg. Diesem rechts folgend gelange ich nach Altenstein, dessen Häuser sich auf einer Bergkuppe versammeln. Die Dämmerung zieht auf, im Tal unten ist Pfaffendorf erkennbar.

Ich fahre erst einmal zur Burg hinauf und schaue mir schnell das Gelände der Burgruine an, die bereits aus dem 9. Jahrhundert stammt. Ich stehe hier bei 444 m Höhe an der seit längerem höchsten Stelle. Von der Burg aus folge ich der Straße am ehemaligen Gasthof vorbei zur Hauptstraße vor. Gegenüber befindet sich das örtliche Schwimmbad und eine kleine Straße führt hier hinein, an der ein CVJM-Heim angeschrieben steht.

Note


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Getting there

A 71 Ausfahrt Mellrichstadt, dann B 285 nach Fladungen.

Parking

diverse Parkmöglichkeiten im Ortsgebiet.

Coordinates

DD
50.520782, 10.145291
DMS
50°31'14.8"N 10°08'43.0"E
UTM
32U 581188 5597162
w3w 
///buzzy.walks.crusted
Arrival by train, car, foot or bike

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Equipment

Trekkingrad oder Mountainbike (auch mit Gepäck).

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4.0
(1)
Outdooractive Redaktion
January 07, 2014 · Community
Hallo Dirk, deine Bilder und deine Beschreibung haben mir so gut gefallen, dass ich deine Tour zur Top-Tour gemacht habe. Weiter so! Jörn aus der outdooractive.com-Redaktion
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When did you do this route? January 07, 2014

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Reviews
Difficulty
difficult
Distance
81.5 km
Duration
7:15 h
Ascent
1,301 m
Descent
1,290 m
Highest point
493 m
Lowest point
259 m
Refreshment stops available Cultural/historical interest Linear route Scenic Geological highlights

Statistics

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Features
2D 3D
Maps and trails
Distance  km
Duration : h
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Descent  m
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Lowest point  m
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