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Arbertour 11: Der "Kronprinz" des Bayerischen Waldes

Hiking Trail · Bavarian Forest
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Isabelle Auer
  • Photo: Isabelle Auer, Community
m 1200 1000 800 600 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Tageswanderung zum Kleinen Arber
moderate
Distance 18.1 km
5:45 h
742 m
779 m
1,354 m
704 m
Für manche steht der Kleine Arber (1384 m NN) zwar etwas im sprichwörtlichen "Schatten" seines großen berühmten Nachbarn, doch bereits von weitem lässt er - der höchste Berg der Oberpfalz - sich als eigenständiger markanter Gipfel erkennen. Auf einer etwa sechsstündigen Wanderung von Bodenmais nach Bayerisch Eisenstein können wir nicht nur den "echten Urwald" im Naturschutzgebiet "Riesloch" erforschen, sondern wir begegnen auch einer anderen stillen Seite des Arbergebiets, dem Naturschutzgebiet "Kleiner Arbersee".

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Die derzeit umfangreichste und aktuellste Infoseite über das Arbergebiet findet Ihr unter:

Außerdem empfehlenswert:

Difficulty
moderate
Stamina
Experience
Landscape
Highest point
1,354 m
Lowest point
704 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Track types

Asphalt 3.36%Dirt road 25%Forested/wild trail 35.61%Path 30.72%Road 5.29%
Asphalt
0.6 km
Dirt road
4.5 km
Forested/wild trail
6.5 km
Path
5.6 km
Road
1 km
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Safety information

nur bei guter Sicht, nur für geübte Wanderer

Tips and hints

www.bayerwald-wandern-mit-pause.de

Start

Wanderparkplatz "Risslochfälle", Bodenmais (755 m)
Coordinates:
DD
49.079866, 13.110016
DMS
49°04'47.5"N 13°06'36.1"E
UTM
33U 361986 5438054
w3w 
///packets.cassettes.obstructing
Show on Map

Destination

Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein

Turn-by-turn directions

Wir beginnen unsere Wanderung am Wanderparkplatz "Risslochfälle" am Ende des Rißlochwegs in Bodenmais. Bereits nach ein paar Minuten treffen wir am unteren Beginn des Naturschutzgebiets auf ein Zeugnis aus der Bodenmaiser Geschichte: auf die Reste einer ehemaligen Skisprungschanze, die Mitte des letzten Jahrhunderts Austragungsort vieler internationaler Skispringwettbewerbe mit bis zu 12.000 Zuschauern vor Ort war.

Viel beschaulicher und ruhiger ging es in der angrenzenden Rißlochschlucht zu: Stehende Totholzstämme laden den Wanderer zum Stehenbleiben und - wegen ihrer oft bizarren Formen - zum Staunen ein.

Für viele Tierarten, wie beispielsweise Fledermäuse, bieten sie jedoch auch Wohnraum. Bekannt ist das Rißloch allerdings vor allem für seine Wasserfälle, die höchsten Wasserfälle des Bayerischen Waldes. Besonders auf der Brücke vor der oberen Kaskade wird uns jedoch bewusst, dass es ein ganzes System von Bächen ist, die sich in der Rißlochschlucht vereinigen. Auf unserem Weg zum Kleinen Arber folgen wir einem von ihnen, dem Schwellbach.

Am oberen Ende des Naturschutzgebiets überqueren wir den Schwellbach und folgen dem "Goldsteigzubringer" "blaues G", der auch als "grüne 2a" markiert ist, bis zur sogenannten Arberhochstraße.

Das Arbergebiet ist sehr wasserreich. Bekannt sind vor allem der Große und der Kleine Arbersee, die Rißlochfälle und der Hochfall-Wasserfall. Doch es gibt auch einige besonders schützenswerte Moore und kurz, nachdem wir die Arberhochstraße überquert haben, können wir solch eine unscheinbare, als Lebensraum für viele seltene Tiere und Pflanzen jedoch sehr kostbare Feuchtfläche entdecken. Nach rund hundert Metern auf der Forststraße biegen wir links in den steinigeren Wanderweg ein.

Es folgt ein etwas steilerer, etwa 20minütiger Aufstieg. Wer danach kurz verschnaufen muss, dem sein dann die Einkehr in der Chamer Hütte (vor der Wanderung bitte unbedingt im Internet informieren, ob die Chamer Hütte geöffnet hat!) empfohlen, alle anderen können die letzten Höhenmeter von der Chamer Hütte bis zum Gipfelkreuz in etwa zehn Minuten bewältigen.

Hier, auf dem Gipfelriegel des Kleinen Arbers, können wir auch gut den Lebensraum eines besonders bedrohten Arberbewohners, des Auerhuhns, überblicken:

Da der bis zu 5 kg schwere Waldvogel im Winter, wenn in den höheren Lagen des Arbergebiets oft eine über zwei Meter hohe Schneedecke liegt, sich nur von sehr nährstoffarmen Baumnadeln ernähren kann, kann jedes Aufgestreckt-Werden durch Schneeschuh- und Skitourengeher für das Auerhuhn den Tod bedeuten. Daher wurden bereits im Jahr 2013 von der Touristinfo Bodenmais in Zusammenarbeit mit den damaligen Vor-Ort-Naturschutzmitarbeitern mehrere naturverträgliche Schneeschuhtouren konzipiert.

Für unseren Abstieg zum nächsten Etappenziel, dem Kleinen Arbersee, wählen wir den "Goldsteigzubringer" "blaues G" bzw. das "Grüne Dreieck", weiter geht's über die Markierung "Gläserner Steig" zur Mooshütte. Dort folgen wir dem "Gläsernen Steig" rechts in Richtung "Brennes", queren am Brennes die Straße und folgen der "roten runden 5" oder der "roten eckigen 9" bis zum oberen Ortsrand von Bayerisch Eisenstein. Entlang der Straße geht's weiter bergab. Schon bald liegt unser Ziel, der langgestreckte Grenzbahnhof im Tal deutlich vor uns.

Note


all notes on protected areas

Public transport

Public-transport-friendly

Waldbahn bis zum Bahnhof Bodenmais, Waldbahn ab dem Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein

Getting there

Bodenmais, Bahnhofstraße, Rißlochweg bis zum "Wanderparkplatz Risslochfälle"

Parking

Wanderparkplatz "Risslochfälle"

Coordinates

DD
49.079866, 13.110016
DMS
49°04'47.5"N 13°06'36.1"E
UTM
33U 361986 5438054
w3w 
///packets.cassettes.obstructing
Arrival by train, car, foot or bike

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Equipment

Schuhe mit gutem Profil, wetterangepasste Kleidung, Brotzeit, Getränke

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Difficulty
moderate
Distance
18.1 km
Duration
5:45 h
Ascent
742 m
Descent
779 m
Highest point
1,354 m
Lowest point
704 m
Public-transport-friendly Linear route Scenic Refreshment stops available Geological highlights Botanical highlights Summit route Dog-friendly

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Distance  km
Duration : h
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Descent  m
Highest point  m
Lowest point  m
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