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Wanderung empfohlene Tour Etappe 15

Rozália Ziegelfabrik- Dobogókő (OKT-15.)

· 23 Bewertungen · Wanderung · Dunazug-hegyvidék · Geöffnet
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Magyar Természetjáró Szövetség Verifizierter Partner  Explorers Choice 
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    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
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  • / Die Dera-Schlucht im Herbst
    Foto: Ƀálint $ztankó, Magyar Természetjáró Szövetség
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  • / Kéktúra, 16. rész: Félelem és reszketés az Oszolyon
    Video: Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Das Baron Eötvös Loránd Schutzhaus
    Foto: Szabó Eszter, Magyar Természetjáró Szövetség
m 800 600 400 200 20 15 10 5 km Thirring-emléktábla Kis-Kevély (kilátóhely) Thirring-sziklák Nagy-kevélyi-kőfülke Kevély-nyereg Az egri vár mása Szentkút (Csobánka) Dera-szurdok Teve-szikla
Die 15. Strecke der Blauen Landestour führt in die spannendste Gebirgsregion vom Donauwinkel (Dunazug). Wir kommen eine wilde Kalksteinschlucht entdeckend im Gebiet des Nördlichen Mittelgebirges an: wir gehen an dunklen, vulkanischen Felsentürmen vorbei, während wir auf die wunderschöne Aussichtsterrasse von Dobogó-kő hinaufsteigen.
Geöffnet
mittel
Strecke 22,6 km
7:30 h
1.060 hm
490 hm

Vom Anfang bis zum Ende wartet eine Gebirgsregion der Blauen Landestour auf uns. Wir sind auf einem sehr wechselvollen Gelände, kommen aus dem Wald kaum heraus. Wir gehen von der Ziegelfabrik los, die zur Förderung des Oligozän Tons von Kiscell im Solymári-Becken dient. Dann gehen wir auf den Gebirgszug von Pilis los. Nach Besuch des Teve-Fels überqueren wir den Sattel zwischen Kevélyek, dann gehen wir auf dem Berghang des Hosszú-Berges weiter. Bevor wir bei Pilisszentkereszt ins Visegrádi-Gebirge kommen, verabschiedet sich das Pilis denkwürdig: die Dera-Schlucht ist selbst das Paradies. Die treppenähnliche Überstände der Kalksteinfelsen stören noch stellenweise das Bachwasser des Strombettes und bilden kleine Wasserfälle, die wir bewundern können – nach Regenzeit oder Schneeschmelze herrscht sonst Trockenheit in der Schlucht. Wegen der moosigen Felsen, der in Zickzack überspannenden Holzbrücken, knorrige Wurzeln der riesigen Buchenbäume nimmt diese Talstrecke unter den Spektakeln des Landes einen vornehmen Platz.

Die Blaue Landestour durchquert vom Kőszegi-Gebirge wechselvolle Landschaften, aber nur hier im Donuauknie erreicht sie zuerst eine geschlossene Gebirgsregion. Wenn wir aber von der Gegenrichtung kommen, verabschieden wir uns hier von der wildromantischsten Waldregion des Landes. Die Ausdehnung und Höhe des Visegrádi-Gebirges sind ziemlich bescheiden. Aber seine vulkanische Formenwelt, radiales Talnetzwerk, zusammenhängenden, kaum bewohnten Wälder schaffen eine ganz andere Atmosphäre, die wir in anderen Gebirgen in Transdanubien erfahren können. Das Bergland durchquerend wandern wir schon in der vulkanischen Region der Karpaten. Der Vulkanismus, der wegen der Bewegung der Platten unten im Karpatenbecken begann, setzte lange Vulkanketten im inneren Bergzug der Karpaten in Bewegung: diese Bergmassive reihen sich vom Nördlichen Mittelgebirge bis zu Hargita über mehrere Länder. Wir gehen an den riesigen vulkanischen Blöcken von Zsivány-Felsen vorbei, aber auch an den First von Dobogó-kő, woher sich ein herrliches Panorama auf das Donauknie öffnet.

Autorentipp

  • Am Rand von Pilisborosjenő gehen wir am Teve-Fels vorbei. Es lohnt sich, zu der nahgelegenen Makette Burgruine einen Abstecher zu machen. Die wurde zu den Dreharbeiten des Films „Egri csillagok” gebaut.
  • Ein unvergessliches Programm ist die 534m hohe Spitze von Nagy-Kevély auf dem Kevély-Sattel zu besteigen, das nur dreiviertel Stunde dauert.
  • Einen kurzen, 3km langen Umweg bedeutet die Tour zu der Zisterzienser Klosterruine am Rande von Pilisszentkereszt und der Quelle des Klastrom-Brunnens (auf den Markierungen Rot (P) dann Grün (Z).

Empfohlene zwischenliegende Ein- und Ausstiegspunkte entlang der Tour

  • Pilisszentkereszt (OKTPH_73_1, OKTPH_73_2): Pilisszentkereszt, Pilisszántói elágazás Bushaltestelle
Profilbild von Áron Dömsödi
Autor
Áron Dömsödi
Aktualisierung: 24.11.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
., 696 m
Tiefster Punkt
., 123 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Baron Eötvös Loránd Schutzhaus

Weitere Infos und Links

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Start

Rozália Ziegelfabrik (125 m)
Koordinaten:
DD
47.585047, 18.989913
GMS
47°35'06.2"N 18°59'23.7"E
UTM
34T 348860 5272139
w3w 
///begleiten.anfänge.rasant

Ziel

Dobogókő, Baron Eötvös Loránd Schutzhütte

Wegbeschreibung

Itiner:

Während der Tour sollen wir der Markierung Blau (K) folgen.

  • Von der Rozália Ziegelfabrik steigen wir an Pilisborosjenő vorbei auf den Kevély-Sattel hinauf.
  • Aus dem Sattel steigen wir an den Rand von Csobánka hinunter.
  • Vom Rand von Csobánka kommen wir nach Pilisszentkereszt, nachdem wir Hosszú-Berg und Dera-Schlucht besucht haben.
  • Von Pilisszentkereszt steigen wir an Zsivány-Felsen vorbei auf Dobogó-kő hinauf.

Ausführliche Beschreibung der Tour

Rozália Zigelfabrik - Kevély-Sattel

Von der Rozália Zigelfabrik gehen wir parallel mit der Eisenbahnlinie Budapest-Esztergom, dann kommen wir nach einem Kilometer zu dem Asphaltweg, der die Eisenbahn kreuzt. Wir überqueren die Landstraße, und von einer Straße gehen wir auf den Köves-First. Der Pfad schlängelt auf einem niedrigen, felsigen Gelände, dessen Bäume mediterrane Atmosphäre leihen; im Sommer hören wir sogar hier Zirpen. Die Stichgräben des Köves-First werden von der Natur allmählich zurückerobert. Wir steigen an den Rand von Pilisborosjenő hinunter, dann setzen wir unsere Tour weiterhin an warmen, strauchigen Hängen fort. Bald kommen wir unter den Teve-Fels: der harte Dolomit ragte aus seiner Umgebung hervor, dessen weniger resistente Gesteine verkommen waren. Wenn wir an die Seite blicken, sehen wir die Wände einer damaligen Grube, die von den verschiedenen Gesteinsarten bunt sind.

Ein wenig weiter vorne, wo die Markierung Blau (K) nach rechts biegt, können wir links unter den Bäumen die Ruinen der Kulissen aufsuchen, die als Makette der Burg von Eger dienten. Die Blaue Landestour geht auf der Redlinger Adolf Straße, auf den Sattel des Kevély-Bergzuges los. Auf dem Sattel stand von 1928 ein Touristenhaus, das am Anfang der 90-er Jahre wahrscheinlich in Brand gesetzt wurde. Wir können in einer Stunde die spannendste, sehenswerte Strecke von Kevélyek begehen, wenn wir einen Abstecher auf Kis- und Nagy-Kevély machen. Am Rastplatz können wir einen Stempel finden.

Kevély-Sattel – Pilisszentkereszt

Auf dem kühleren, mit dichten Wäldern bedeckten Hang von Kevélyek steigen wir hinunter. Auf dem parallelen Wanderweg mit Markierung Gelb (S) finden wir das Karstloch der Mackó-Höhle. An einer verlassenen Schottergrube biegen wir nach Nordwesten und gehen auf die Ackerfelder von Csobánka hinaus. Vom Hügel von Lipár können wir in zwei Richtungen schauen: auf der einen Seite ist das Budai-Gebirge, auf der anderen das Visegrádi-Gebirge. Am spektakulärsten ist die Felsenwand von Oszoly über Csobánka. Wir gehen auf den Hosszú-Berg los, aber bevor wir auf den Bergrücken gehen, biegen wir nach rechts ab. In der Tiefe des Waldes können wir an der Quelle des Sankt-Brunnens neben der Kapelle trinken, der mit einer Pumpe funktioniert.

Wir spazieren lange im Wald auf dem Berghang, folgen dem Lauf des Dera oder anders genannt des Kovácsi-Baches. Der Bach markiert eine wichtige geographische Grenze: auf seiner nördlichen Seite befindet sich das Nördliche-Mittelgebirge, das Teil der Karpaten ist, auf der südlichen beginnt der Bergzug des Transdanubischen-Mittelgebirges. Der Dera-Bach verbirgt bald aber ein viel spannenderes Phänomen für uns: der Wasserlauf vor Pilisszentkereszt befindet sich tief im Kalkstein. Der Bach bekam seinen Namen wahrscheinlich von slawischen Einwohnern, die in der Umgebung gelebt hatten: Dera bedeutet nämlich „Spalt”. Und wirklich, als hätte sich die Erde in Pilis geöffnet: riesige, moosige Felsenstücke liegen im Strombett, die stellenweise von senkrechten Kalksteinwänden umgeben sind. Auf dem stimmungsvollen Pfad, am oberen Ende der Schlucht befinden sich keine Brücken mehr, das Tal wird auch ein bisschen sanfter. Wasser finden wir darin nur bei Schneeschmelze oder nach Regenzeit - sonst fließt er nur drin im Kalkstein.

Wir verlassen einen Rastplatz, dann gehen wir auf einem Feldweg nach Pilisszentkereszt. Stempelstellen finden wir im Zentrum sogar an zwei Stellen: am Fenstergitter des Lebensmittelgeschäftes und in der Felső Kneipe.

Pilisszentkereszt – Dobogókő

Das Dorf verlassend überqueren wir die Landstraße nach Dobogókő, dann gehen wir immer tiefer in die Wälder des Visegrádi-Gebirges ein. Auf unserem Weg, unten im Wald liegen viele Äste, nach einer tiefen Strecke rechts steht ein großes Felsenstück. Da wir schon im Gebiet der Riesenvulkane sind, sollen wir uns statt der weißen Kalksteinformen an die abgerundeten, dunkleren, stellenweise braunen, im Feuer „geborenen” Steinblöcke gewöhnen, die als Riesen im Wald stehen.

Unter den Säulen der Zsivány-Felsen können wir in einem kleinen Flur durchgehen. Nach der Sage versteckte der ungarische König, Béla der IV.- der vor den Tataren floh- seine Schätze hier. Die Schätze versuchten Räuber aufzusuchen und der Ort diente für sie als Versteck. Das Gestein besteht aus Andesit Schutt, der wegen der Ausbrüche der Vulkane, die im Miozän (vor ungefähr 16,5 Millionen Jahren) hier fungierten in die Luft explodierte. Später rutschte der angehäufte Gesteinsbrocken auf dem Abhang hinunter und sammelte sich in den Tälern am Fuß des Berges. Der bei der großen Hitze eingebackene Gesteinsbrocken verkam nicht so schnell, wie seine Umgebung und ragt über seine Nachbarschaft heraus. Im Fichtenwald des Tals vom Kanyargós-Bach setzen wir unsere Tour fort, dann kommen wir vor dem Taleingang nach einer Rechtskurve unter die Wochenendhäuser.

Bald kommen wir in der Erholungsstätte von Dobogókő an. Die Blaue Landestour führt uns bis zur Aussichtsterrasse: der Namensgeberfels, der Dobogó-kő entstand so, wie die Zsivány-Felsen, obwohl das Gestein selbst kaum aus der Terrasse hervorragt. Über dem Donauknie sind der Sankt Michael-Berg, dahinter das Börzsöny-Gebirge zu sehen - um sie zu erreichen, wartet noch eine lange Wanderung im Visegrádi-Gebirge auf uns.

Den Stempel können wir am Eingang der Eötvös Loránd Schutzhütte, an der Wand finden.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

  • In der Nähe von der Rozália Ziegelfabrik, in der Haltestelle Solymár, Téglagyári bekötőút können wir in den Bus Nr. 218 einsteigen oder die Linie von Volánbusz nehmen, mit der wir ganz bis zum Busbahnhof Árpád-Brücke nach Budapest fahren können.
  • Aus der Bushaltestelle Dobogókő, hegytető fahren Busse zur HÉV-Station in Pomáz und seltener nach Esztergom.

Anfahrt

  • Von der Haltestelle Solymár, Téglagyári bekötőút kann man auf der Markierung Blau + ( K+ ) nach einem 400 m langen Spaziergang die Stempelstelle am Startpunkt der Tour erreichen.
  • Aus der Bushaltestelle in Dobogókő sehen wir das große Steingebäude der Baron Eötvös Loránd Schutzhütte, an der die Blaue Landestour vorbeigeht.

Parken

  • Neben dem abgezäunten Gebiet der Ziegelfabrik sollen wir mit beschränkter Parkmöglichkeit rechnen.
  • In Dobogókő stehen uns mehrere gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.

Koordinaten

DD
47.585047, 18.989913
GMS
47°35'06.2"N 18°59'23.7"E
UTM
34T 348860 5272139
w3w 
///begleiten.anfänge.rasant
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

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Wanderkarte des Pilis- und Visegrádi-Gebirges

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Nötige Ausrüstung: Wanderschuhe, je nach Jahreszeit angemessene Kleidung,Trinkwasser,Nahrung. Zum Navigieren das Természetjáró App.

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Bewertungen

4,9
(23)
Géza Jakab
17.09.2021 · Community
Gemacht am 09.05.2021
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Noémi Csapó
22.07.2021 · Community
Érdemes kitérőt tenni a Mackó barlanghoz🙂
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Gemacht am 22.07.2021
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Andras Varga G.
07.07.2021 · Community
Gemacht am 04.07.2021
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Status
Geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
22,6 km
Dauer
7:30 h
Aufstieg
1.060 hm
Abstieg
490 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Von A nach B Heilklima

Statistik

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