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Der Drache und die Orgeln

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    Foto: Dr. Szentes Szilárd, Magyar Természetjáró Szövetség
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  • / Szent Kereszt-kápolna, Kisapáti
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  • / Szent Kereszt-kápolna, Kisapáti
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m 500 400 300 200 100 8 6 4 2 km Lengyel-kápolna és Tarányi-présház Kaán Károly kulcsosház Szent György-hegy, kilátóhely Örömhírvétel-kápolna Ify-kápolna
Die Panoramatour, die unseren besondersten Zeugenberg, den Szent György-Berg umgeht, bietet viele Sehenswürdigkeiten, wie die Basaltorgeln, die vier wunderschönen Kapelle am Fuß des Berges, der Kaán Károly Selbstversorgerhaus und die Drachenhöhle. 
Geöffnet
leicht
Strecke 9,2 km
3:00 h
484 hm
484 hm
Der Szent György-Berg,der sich in der Mitte des Tapolca-Beckens befindet, ist der typische Zeugenberg dieser Landschaft. Er ist wegen seiner ausgezeichneter Weine, seiner geologischen Vergangenheit und seiner einzigartigen Atmosphäre besonders beliebt. Diese Rundtour stellt aus Kisapáti losgehend die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Berges vor. Wir können die Szent Kereszt-Kapelle aus dem 13. Jahrhundert, die Lengyel-,die Ify- und die Örömhírvétel-Kapelle, die Tarányi-Kelter und die erste ständig geöffnete Schutzhütte von Balaton-Hochland, das Kaán Károly Selbsversorgerhaus besichtigen, während wir die "Basaltmütze" des Berges umgehen und wunderschöne Aussichtspunkte finden können.

Autorentipp

  • An der ersten Ecke, rechts nach der Bushaltestelle, in dem Gebäude des früheren Lebensmittelgeschäftes finden wir die Bäckerei von Bea Kovács, die "Búzalelke" heißt. Wenn ihr handgemachte Backwaren und Brote aus Biogrundstoffen gern esst, sollt ihr sie auf keinen Fall auslassen!
  • Auf der Route der Tour gehen wir an mehreren berümten Weinkellern (wie z. B. dem Angyal-, Földi-, Gilvesy- oder Nyári-Keller) vorbei. 
  • Wenn wir ein Mittagessen mit schönem Panorama genießen möchten, haben wir in der Sommersaison Möglichkeit, in den Gartenlokal der Imbißstube "Mennyország" zu gehen. 
Profilbild von Szilárd Dr. Szentes
Autor
Szilárd Dr. Szentes
Aktualisierung: 20.04.2021
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Szent György-Berg, 415 m
Tiefster Punkt
121 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

.

Weitere Infos und Links

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Start

Die Haltestelle Kisapáti, autóbusz-váróterem (121 m)
Koordinaten:
DD
46.842202, 17.467531
GMS
46°50'31.9"N 17°28'03.1"E
UTM
33T 688143 5190585
w3w 
///gering.schräge.pinguin

Ziel

Die Haltestelle Kisapáti, autóbusz-váróterem

Wegbeschreibung

Itiner

  • Von der Bushaltestelle gehen wir westwärts über die Kossuth Straße, auf der Wegmarkierung Grün (Z)
  • Auf der Wegmarkierung Grün L (ZL) machen wir einen kurzen Umweg zur Szent Kereszt-Kapelle
  • Wir setzen unseren Weg auf der Wegmarkierung Grün(Z) fort.
  • Von dem Kaán Károly Selbstversorgerhaus gehen wir auf der Wegmarkierung Blau(K) in Richtung der Basaltorgeln los. 
  • An dem Kasza Béla Regendach gehen wir auf der Wegmarkierung Blau▲(K▲) an die Spitze des Szent György-Berges bergauf.
  • Wir kehren zum Regendach zurück und setzen die Tour auf der Wegmarkierung Blau (K) fort. 
  • Die Lengyel-Kapelle links umgehend kehren wir auf der Wegmarkierung Gelb (S) zum Selbstversorgerhaus zurück. 
  • Von hier gehen wir auf der Wegmarkierung Grün (Z) bergab zurück nach Kisapáti. 

Ausführliche Tourbeschreibung

Zwischen Reben bis zum Kaán Károly Selbstversorgerhaus

Von der Bushaltestelle gehen wir nordwestwärts über die Kossuth Straße, auf der Wegmarkierung Grün (Z). Nach der Schule biegen wir nach links,und zwischen den Reben gehen wir bergauf in Richtung der berühmten Basaltorgeln des Berges. Nach 300 m,auf der Wegmarkierung Grün L (ZL), die unter den weißen Robinien rechts beginnt,machen wir einen kurzen Umweg zu der ältesten Kapelle des Berges,der Szent Kereszt-Kapelle. Kisapáti war im 13. Jahrhundert Besitztum der Benediktiner Hauptabtei von Pannonhalma, wo der Abt von Pannonhalma, Salomon im Jahr 1244 die kleine Kapelle bauen ließ. Im Sanktuarium kann man ein spätmittelalterliches Altar bzw. auch mittelalterliche Freskenreste sehen. Außerdem können noch fünf Kapellen und die Ruine einer Kapelle auf dem Szent György-Berg besichtigt werden. 

Schon auch vor dem Gebäude öffnet sich ein schöner Ausblick in Richtung Csobánc,aber auf der Wegmarkierung Grün (Z) weitergehend, öffnet sich das Panorama noch besser und man kann unter anderem Hegyesd, den Zeugenberg von Tóti-Berg und Gulács und den Schildvulkan von Kab-Berg sehen.   

Von hier kann man die Vércse-Klippe des Szent György Berges gut sehen, deren heutige Form bei einer Schluppe entstand. Da den Grund des Berges die pannonen Schichten bilden, die der Erosion und Deflation weniger widerstanden, als der Basalt, entstand Materialknappheit an den Rändern der Basaltmütze (und wegen der Risse auch darunter). So rutschten diese Schichten unter dem Gewicht der Basaltdecke unter den riesigen Basaltblöcken aus. Der Vorgang wurde auch dadurch verstärkt, dass die pannone Schicht nass wurde und seine tonige Schichten als Rutschen die ausgeschlagenen Basaltkörper führten. Das riesige Basaltstück der Vércse-Klippe, das im Winter 1757 ausgerutscht war, verschüttete 24 Kelter, aber von Menschenopfern wissen wir nicht.

Das Kaán Károly Selbstversorgerhaus und seine Umgebung

Zwischen den stimmungsvollen Weinkellern und über die kleinen Waldflecken schlängelnd erreichen wir bald das Kaán Károly Selbstversorgerhaus unter den Basaltorgeln, das 1934 mit Hilfe von gesellschaftlichem Zusammenschluss gebaut wurde. Das war das erste Touristenhaus von Balaton-Hochland, das ständig geöffnet war. In dessen Nähe befinden sich die 32 m lange Drachen-Höhle des Szent György-Berges und die eisige Pseudohöhle mit Namen die "Kleine-Drachen-Höhle". Sie entstanden einst wegen umgestürzter Basaltsäulen, zwischen deren Gebröckelblöcken die engen, irrgartenähnlichen Höhlungen steckenblieben. Das ist der Grund dafür, dass sie keine richtigen Höhlen sind, da sie nicht in der festen Erdplatte entstanden, sondern im Gebröckel. Die Höhlungen vereisen auf folgende Weise: die im Winter abgekühlte Luft strömt in die ständig nasse Höhlung ein, während deren Eisbildungen verschwinden. Aus der wegen des Gerölls großen Höhlung strömt die Luft dann aus, während die große verdunstene Oberfläche der Höhlung so viele Dampfwärme von ihrer Umgebung (die Luft der Höhle weiter kühlend)entzieht, dass einige Strecken der Höhlung im größten Teil des Jahres wieder von Eis bedeckt sind. 

Nach der Legende kam einmal vor sehr langer Zeit ein Drache auf den Szent György-Berg und siedelte in einer Höhle der nördlichen Bergseite. Das Untier hielt die Bewohner in Angst und verlangte sich bei jeder Sonnenwende ein schönes Mädchen. Die Dorfbewohner konnten gegen ihn nichts tun, deshalb gehorchten sie ihm. Einmal wurde aber der Drache krank, und das Mädchen, das zu ihm geschickt wurde, heilte ihn mit Hilfe einer heilenden Frau. Deshalb schadete der Drache den Bewohnern des Dorfes nicht mehr, sogar beschützte er sie. Als ein Wolf zum Beispiel die Schäfe tötete, legte er die Leiche des Wolfes auf die Treppe der Kirche, nachdem er ihn getötet hatte. Bei seinem Tod machte sein letzter Atem die Luft der Höhle für ewig eisig. Nach einer anderen Sage kämpfte Sankt Georg (Szent György) mit mit dem Drachen und er ermordete ihn. 

Die Entstehung des Berges und der Basaltorgeln

Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten des Berges, den Basaltorgeln führt die Wegmarkierung Blau (K) steil auf einer Treppe, neben den Ruinen der Orgeln, die an riesengroße, umgestürzte "Geldsäule" erinnern. Der letzte größere Abbruch ereignete sich im Winter 1999-2000, als zwei Orgeln abgestürzt waren.  

Auf dem Kegelmantel, der vom Fuß des Berges hervorragt, gingen wir ganz bisher über den Sedimentgesteinen, die von der Pannon-See angehäuft wurden. Auf diese Schichten gelangte eine 4-5 m dicke Pyroklastitschicht am Anfang der vulkanischen Tätigkeit - diese kann man meistens nicht sehen, weil sie vom Geröll bedeckt ist. Der auf diese Weise entstandene Tuffring wurde vor ungefähr 4 Millionen Jahren durch die Gesteinschmelze der lawagießenden Ausbrüche aufgefüllt, einen Lawasee ausgestaltend. Dessen Rest blieb in Form von einer dicken Basaltschicht übrig, deren untere, grobkörnige Schicht den Grund der Basaltorgeln gibt. Den Lavaströmungen folgte eine längere Pause, der Vulkan schlief aus. Während dieser Zeit verringerte sich das Volumen des auskühlenden Lavasees. Nach dem Verkommen des Tuffrings erreichten die Erosion und Deflation allmählich den Basaltkörper, die während der längeren und kürzeren Zeit die Risse erweiternd die Säule präparierten und abrundeten. Auf diese Weise entstanden die berühmten Basaltorgeln des Szent György-Berges, zwischen deren Pfeifen wir auch mehrere kleinere Höhlen finden. Während der Auskühlung des Lavasees fanden wieder mehrere Explosionen statt. Das Ergebnis dieser Explosionen ist die gelbliche sogenannte obere Tuffschicht, die sich an der südlichen Seite der Bergspitze auch auf der Oberfläche (z. B. über der Vércse-Klappe) befindet. Zuletzt brach an Gasen reicher Tuff zur Oberfläche,dessen Ergebnis die die Spitze des Berges bildende blasige-schlackige Basaltkegel ist.   

Bergauf an die Spitze

Nachdem wir auf die Felsen geklettert sind, lohnt es sich, einen kleinen Umweg nach rechts zu machen, woher sich ein schöner Ausblick auf die Orgeln und die Zeugenberge an der Grenze des Káli-Beckens öffnet. Wenn wir ferner sehen,ragt der Kab-Berg hervor, in dessen Vordergrund  mit dem kleinen Gupf von Hegyesd. Nach Agártető kann man die Stadt Tapolca erblicken, hinter dem man den geförderten Berg von Haláp und den Cseke-Berg sehen kann. Ein wenig weiter befinden sich der Berg Somló und der Rendeki-Berg, an dessen Fuß der Vár-Berg von Sümeg aufstarrt. Dann beenden die Basaltberge des Keszthely-Gebirges das Panorama.     

Von hier gehen wir der Wegmarkierung Blau (K) folgend in dem nördlichen Tal des Berges bis zum Regendach, das nach dem Dichter, Béla Kasza genannt wurde, woher wir auf der Wegmarkierung Blau▲ (K▲) an die Spitze des Szent György-Berges wandern. Bisher kamen wir in einem sekundären Wald. Von hier führt unser Weg über ein Gesträuch,das vor allem aus Schwarzdornen, Weißdornen und Hagebutten besteht. Die Bänke weiter unten können vor allem bei schlechtem Wetter nützlich sein, aber wenn wir können, sollen wir bis zum nächsten klettern, woher wir schon einen schönen Ausblick südostwärts bekommen können. Das beste Panorama kann man aber von dem Schlackenkegel, der von den Eisenmineralien rot ist, genießen. Dahin führt ein letzter steiler Pfad. Von hier können wir das Keszthely-Gebirge, die Pyroklastithügel von Szigliget, Badacsony und Hegyestű an dem östlichen Rand des Káli-Beckens betrachten. Aber bei klarem Wetter können wir sogar den Csúcs-Berg über Sajkod erblicken.  

Bergab an den Rand des Berges

Von dem Aussichtspunkt gehen wir bergab zurück zum Regendach, wo wir auf der Wegmarkierung Blau (K), die über der Vércse-Klippe führt, rechts gehen. Auf dem Weg kann man an mehreren Orten die obere Pyroklastitschicht beobachten, die während der dritten Tätigkeitsphase des Vulkans entstand. In dem vorigen Jahrhundert befanden sich hier noch Weingüter, von denen wir nur einige verwilderte Grundstücke finden können. Bald kommen wir wieder zu einem Aussichtspunkt, von dem man ein Panorama in Richtung Balaton bekommen kann. Dann gehen wir an dem Gartenlokal einer Imbißstube vorbei,die "Mennyország" (Himmelreich) heißt. Auch Silicate Felsrasen grenzen den tiefen Weg, der der besondersten Pflanzenart des Berges, Notholaena marantae Zuhause gibt. Diese Pflanze ist eine Farnart, die in Ungarn nur hier lebt und die eine Restart aus dem Tertiär. Von den Tierarten soll man die Große Sägeschrecke (Saga pedo) hervorheben, die Europas größte Insektenart ist. Weiter unten in der Keuzung geradeaus weiter gehend biegen wir mit einer Linkskurve an die südwestliche Seite des Berges.   

Sehenswürdigkeiten den oberen Feldweg entlang 

Die Wegmarkierung führt zuerst das damalige Winzerhaus verlassend zum "Löwenköpfigen-Brunnen",der 1901 gebaut wurde und für dessen ausgezeichnetes Wasser die Menschen auch aus der Ferne dahin reisen - wir sollen es auch probieren! Das Wasser der Quelle, die weiter oben entspringt, kommt in Leitungen zum Brunnen. 

Nach ungefähr 200 m kommen wir zu den zwei berühmtesten, bauernbarocken Gebäuden des Berges: zu der Tarányi-Kelter, die am Ende des 18. Jahrhunderts angeblich auf den übriggebliebenen Grundriss einer Kapelle aus den Árpáden-Zeiten gebaut wurde und zu der Lengyel-Kapelle, die 1775 gebaut wurde. Beide schön geschnitzten, mit Steinstatuen verzierten Gebäude ließ die Familie Tóti-Lengyel bauen. An dem dreischiffigen Giebel der Tarányi-Kelter kann man Steinputten sehen, die Römer Götter darstellen. In den Nischen des Turmes  der Lengyel-Kapelle können wir die Statuen von Sankt Georg und Sankt Imre sehen, in den Seitennischen die Statuen von Sankt Peter, Sankt Paul und Sankt Josef, und am Giebel die Statuen von Sankt Stephan und Sankt Ladislaus kann man besichtigen. Vor der Kapelle steht ein Steinkreuz, das 1834 gestellt wurde. 

Wir gehen die Kapelle links umgehend auf der Wegmarkierung Gelb (S) weiter. Von dem Weg öffnet sich ein schöner Ausblick auf das südöstliche Gebiet des Tapolca-Beckens und den Balaton. Unsere Wegmarkierung biegt plötzlich nach links zu der Ify-Kapelle unter der Vércse-Klippe.

Die Ify-Kapelle

Neben dem Wanderweg zeigt ein Steinkreuz, dass wir angekommen sind, dessen Aufschrift lautet so:  "Ludovico memento morti", das heißt, Ludwig, erinnere an den Tod! Der Namensgeber der Kapelle war Lajos Ify, der einst der Pfarrer von Fonyód war. Er verbarg während des II. Weltkrieges viele Leute. Nachdem man ihn nicht als Friedenspfarrer anwerben konnte, hörte er auf, sich mit Politik zu beschäftigen und schloss sich an die Prämonstratenser an und setzte seine Tätigkeit fort, bis der Orden aufgelöst wurde. Danach zog er zu seinem Gutshof auf dem Szent György-Berg zurück, das er selbst gebaut hatte. Er hielt zu Hause Messen und empfing viele Gäste, meistens Pfarrer. Er zog eine ungarische Fahne hoch, als er zeigen wollte, dass er zum Gästeempfang fertig war. 

Auf dem Grundstück standen fünf baufällige Gebäude. Die Emmaus-Kapelle war das Wohnhaus des damaligen Pfarrers. Lajos Ify verstand unter anderem sogar vom Bau der Harmonien. Eines davon steht sogar heute in dem baufälligen Gebäude, aber es kann man nicht mehr benutzen. Das "Nectar" war eine Kelter, in dem "Animal" wohnten seine Tiere. Das "Názáret-" und "Remete-Haus" waren Wohnhäuser, In dem Remete-Haus wohnte seine Haushälterin. Auf dem hinteren, abgelegenen Gebiet des Grundstückes stehen drei Gräber, von denen in dem mittleren der Pfarrer ruht, der angeblich seinen eigenen Sarg gemacht hatte - die Jahreszahl seines Todes tauschte er jedes Jahr um. Endlich wurde er 1967, in seinem 74. Lebensjahr aufgrund seines letzten Wunsches hier beerdigt.

Die vernachlässigte Kapelle, die im Privatbesitz ist (deshalb darf man sie offiziell nicht besuchen), möchte eine Gruppe von Bewohnern des Dorfes retten, aber ein Teil der Bedachung von "Emmaus" ist leider im Winter 2019 eingestürzt.  

Zurück nach Kisapáti

Ein paar hundert Meter von hier befindet sich die ortodoxe Örömhírvétel-Kapelle, die der Pater Martin selbst aus einer baufälligen Kelter umbaute und die zum Wiener Metropoliten gehört. Von hier führt unser wellige Pfad in einem Schwarzkieferwald und über kleineren Geröllneigen, an deren Wurzeln der lilafarbige Blumenteppich des blühenden Kleinen Immergrünes im Frühling einen schönen Anblick anbietet. Von dem Kaán Károly Selbstversorgerhaus folgen wir der Wergmarkierung Grün (Z) zurückwärts bis Kisapáti, auf der wir am Anfang der Tour losgegangen waren.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

  • Nach Kisapáti kommen Buslinien aus Tapolca und Nemesgulács. Wir sollen an der Haltestelle Kisapáti, autóbusz-váróterem aussteigen. 

Anfahrt

  • Die Tour startet von der Bushaltestelle und kommt ebendahin zurück.

 

Parken

  • Kisapáti kann man mit dem Auto von Tapolca, Szigliget und Nemesgulács erreichen. 
  • Am besten parken wir an dem Lebensmittelgeschäft oder in der Nähe von der Schule. 

Koordinaten

DD
46.842202, 17.467531
GMS
46°50'31.9"N 17°28'03.1"E
UTM
33T 688143 5190585
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

  • Notwendige Ausrüstung: Wanderschuhe, dem Wetter entsprechende Kleidung, Trinkwasser, Proviant.
  • Zum Navigieren das Természetjáró App.

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Judit Csigó
12.09.2021 · Community
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Ágnes Bakos
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Geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
9,2 km
Dauer
3:00 h
Aufstieg
484 hm
Abstieg
484 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp Gipfel-Tour hundefreundlich Heilklima

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