Magyar Természetjáró Szövetség weboldalai MTSZ Turista Magazin TuristaShop TEKA-kártya Kéktúra Galyatető Turistacentrum Gerecse50 A kéktúrázás napja
Sprache auswählen
Tour hierher planen Tour kopieren
Wanderung empfohlene Tour

Auf mediterranen Pfaden von Tihany

· 24 Bewertungen · Wanderung · Plattensee - Balaton · geöffnet
Verantwortlich für diesen Inhalt
Magyar Természetjáró Szövetség Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Der Innere-See, Tihany und der Balaton
    / Der Innere-See, Tihany und der Balaton
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Die Mönchhöhlen
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Die Atmosphäre des Lóczy-Pfades
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Geisiritkegel
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / An der Grenze von Gödrös
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Die Wasseroberfläche des Außen-Sees, im Hintergrund ist der Plattensee aus dem Őrtorony-Aussichtsturm
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Vom Pfad nach Westen sehend
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Die Sajkod-Bucht ist die letzte natürliche Uferstrecke von Balaton
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Ausblick aus dem Őrtorony-Aussichtsturm
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Auf der westlichen Seite des Lóczy-Pfades
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Auf dem Dach eines steilen Ufers
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Die westliche, natürliche Seite der Halbinsel Tihany
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / In Richtung Keszthely
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Gegenüber den Szélmarta-Felsen ist der Őrtorony-Aussichtsturm
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • /
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Tihany
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Das westliche Becken von Balaton kann man kaum sehen
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Ausblick in Richtung Füred
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
m 400 300 200 100 12 10 8 6 4 2 km Tihanyi Levendula Erdei Iskola
Der Lóczy-Lehrpfad mit den Zirpen und Tannenbäumen ist ein Stück mediterraner Ort,obwohl sich darunter kein großes, blaues Meer befindet, sondern ein unendlicher, grüner See. Auf der Route können wir die spannendsten Sehenswürdigkeiten von Tihany und eines der besondersten Panoramen des Landes besichtigen. 
geöffnet
mittel
Strecke 13,3 km
5:00 h
493 hm
479 hm

Die Halbinsel Tihany sieht so aus wie ein Diorama: in ihren Details zeigt sie Ähnlichkeiten mit größeren Gebieten. Es gibt keinen Vulkan, aber es gibt einen kleinen in einem Kraterrest auflaufenden Teich. Es gibt hier auch keinen Geisir, aber die Steinkegel,die sich aus den Thermalquellen ausgelöst hatten, nennt man trotzdem Kieseltuff (Geisirit). Wir können hier auch kein Meer finden, aber es sieht so aus, als wären wir in den von Zirpen lauten, heißen Föhrenwäldern an einem mediterranen Meeresufer. Die Metaphern dienen nur dazu, die Atmosphäre hier darzustellen. Die Halbinsel Tihany kann man schwer mit einem anderen Ort vergleichen.

Da unser Land an Seen arm ist, haben wir höchstens an Flüssen Möglichkeit, den ganzen Tag am Wasser zu wandern. Der See (und das Meer) ist aber anders. Man hat meistens nur am Balaton die Möglichkeit, den Anblick und die Ruhe einer riesengroßen, offenen Wasseroberfläche zu erleben. Unsere Tiefebenen verwöhnen uns nicht mit Blickwinkel der Vögel. Der Lóczy-Geisirpfad ist unter anderem deswegen einzigartig, weil man den Balaton aus der Höhe trotzdem hautnah bewundern kann.  

Die Vielzahl der geologischen Werte und das wunderbare Landschaftsbild verdienen den Schutz auf diesem Gebiet, das den Tourismus besonders anlockt: das war der erste Landschaftsschutzpark Ungarns. Heute ist sie ein Teil von Nationalpark Balaton-Oberland. Seit 2003 verfügt sie sogar über ein Europäisches Diplom für geschützte Gebiete: dadurch nimmt sie in der Reihe der Naturwerte des Kontinents einen würdigen Platz ein. Ohne entsprechenden Schutz würde die Natur wegen des wunderschönen Panoramas auf den See untergehen - wer möchte denn nicht an diesem Ort wohnen oder Urlaub machen?  

Der Lóczy Lajos-Spazierweg war der erste Lehrpfad in unserem Land. Einige Lehrpfäde in unserer Heimat sind - was ihre Inhalte und Ortswahlen betrifft - fragwürdig, aber der Lóczy-Geisirpfad befindet sich an einem der attraktivsten Orte von Ungarn. Und es lohnt sich, ihn nicht nur wegen des Panoramas zu besuchen. Mit Hilfe der Informationsschildern (oder mit Hilfe der Fremdenführung, die man von dem Nationalpark bekommen kann) können wir die umliegende Landschaft und ihre Details wie in einem geologischen Lexikon kennenlernen. Die Strecke ist angenehm und mancherorts kann man sie variieren: der abwechslungsreiche Spazierweg ist insgesamt etwa 17 km lang.

Autorentipp

  • Zum Besuch des Lehrpfades kann man um einen qualifizierten Fremdenführer bitten, der das Gebiet ausführlich kennt. Das kann gut für Gruppen geeignet sein.  
  • Wie spazieren nur am Rand von Tihany vorbei. Es lohnt sich, auch die Siedlung an einem anderen Tag zu entdecken, da die Tour einen ganzen Tag dauern kann.
  • Auf manchen Strecken des Pfades gibt es keinen Schatten und die stichige Sonne kann den Marsch unangenehm machen und wir haben nicht so viele Möglichkeiten Wasser zu nehmen. Deshalb sollen wir uns im Sommer bei Hitze überlegen, ob wir eine Wanderung machen. 
Profilbild von Áron Dömsödi
Autor
Áron Dömsödi
Aktualisierung: 18.02.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
210 m
Tiefster Punkt
102 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

  • Wir haben während der Tour keine Möglichkeit, Wasser zu nehmen, deshalb - besonders im Sommer - sollen wir genügend Wasser mitbringen!

Weitere Infos und Links

Start

Die Haltestelle Tihany, delta elágazás (101 m)
Koordinaten:
DG
46.926546, 17.862750
GMS
46°55'35.6"N 17°51'45.9"E
UTM
33T 717934 5200980
w3w 
///festland.sessel.fühlen

Ziel

Der Hafen von Tihany

Wegbeschreibung

Itiner

  • Von den Ruinen der Kirche von Apáti gehen wir auf der Wegmarkierung Grün T (ZT) los. 
  • An der Abzweigung der Wegmarkierung Gelb▲ (S▲) links biegend können wir einen Umweg zum Őrtorony-Aussichtsturm machen. (Der Turm befindet sich nur 200 m weit von hier, am Ende eines kurzen Anstiegs.) 
  • Eine lange Pfadstrecke mit schönem Panorama startet hier. Nach der Abzweigung des Aussichtsturmes sollen wir 3,9 km lang spazieren,bis wir an einem schattigen Rastplatz ankommen. Hier biegt die Wegmarkierung Grün T (ZT) um 90 Grad nach links.  
  • Zwischen den Geisirkegeln biegt die Wegmarkierung Grün T (ZT) nach links, wohin die Wegmarkierung Gelb+ (S+) biegt. Wir sollen der Wegmarkierung Gelb+ (S+) voran geradeaus folgen! Diese führt bis zum Ufer des Inneren-Sees runter.
  • Am Ufer des Inneren-Sees links biegend verlassen wir die Wegmarkierung und den Zaun entlang legen wir 300 m zurück, um wieder auf der Wegmarkierung Grün T (ZT) zu gehen. 
  • Nachdem wir uns vom Ufer des Inneren-Sees entfernt haben, führt uns die Wegmarkierung auf einem Feldweg zwischen die Ferienhäuser der Kis-Erdő-Spitze hinauf, dann führt sie auf einem Pfad zum Aussichtspunkt der Szélmarta-Felsen. 
  • Nach dem Felsenvorsprung gehen wir bis zur Kossuth Lajos Straße hinab, die nach Tihany führt. Wir überqueren die Straße und gehen auf einem trockenen, sonnigen Hügel bergan. 
  • Das wunderschöne Panorama auf die Füred-Bucht verschwindet hinter den Sträuchern, als die Wegmarkierungen Grün T (ZT) immer weiter unten führen. Der Pfad macht eine S-Kurve, und danach biegen wir zur Felsenwand, wo sich die Mönchhöhlen befinden.  
  • Wir gehen an den Mönchhöhlen vorbei und unser Pfad hat eine Neigung und führt bald zu einer Autostraße,die am Ufer der Halbinsel läuft. Auf dieser sollen wir nach Süden (rechts) losgehen, um nach 800 m die Bushaltestelle am Hafen zu erreichen.

Ausführliche Tourbeschreibung

Ausblick auf die stillen Vulkane

Von der Bushaltestelle sollen wir die Autostraße entlang,dann kurz darauf spazieren - zum westlichen Rand der Halbinsel. Wir verlassen ein kleines Stück Lavendelfeld,das Bote der Lavendelanbau ist,der in den 1920-er Jahren beheimatet wurde. An der Kirchenruine von Apáti,das einst ein Dorf war, gehen wir (auf der Wegmarkierung Grün T (ZT)) auf dem Berghang los und manchmal gehen wir auf einem steilen Pfad des Apáti-Berges bergan. Die Wegmarkierung Gelb▲(S▲) zweigt an einer Wiese links ab, woher ein kurzer aber schwitzender Anstieg zum Őrtorony-Aussichtsturm führt, (der seinen Namen nach dem vermeintlichen Ruinen auf dem nahegelegenen Csúcs-Berg bekommen hat).

Von oben kann man ein wuderschönes Rundpanorama bewundern: der Balaton umringt die Halbinsel Tihany fast ganz. In der Ferne kann man das Bakony Gebirge,am Südufer die Erhebungen von Somogy und die Kőrös-Berg-Talbrücke sehen. In der Nähe erscheinen die Berge von Füred. Den inneren Aufbau von Tihany kann man sehr gut kennenlernen und man kann auch die Entstehung des Geländes an den Reliefformen ablesen. Als vor etwa 7 Millionen Jahren Basaltmagma durch die dünner werdende Platte des Karpaten-Beckens zur Oberfläche aufbrach,begann der Vulkanismus von Balaton-Hochland gerade hier, auf der Halbinsel: das geschmolzene Gestein erreichte die sumpfige Oberfläche nicht, aber es wandelte den Wassergehalt der Sedimente zum Dampf, der mit einer riesigen Explosion ausbrach. Die Zentren der Ausbrüche waren von den so entstandenen Bruchstücken als Ringe umgeben, von denen die Forscher drei identifiziert hatten: zwei auf dem Gebiet des Äußeren- und Inneren-Sees, bzw. das dritte südlich von dem Csúcs-Berg. In den kleinen, seichten Kraters entstanden Seen nach dem Vulkanismus. Davon stammt der Name "Maar". Nach 4 Millionen Jahre langer Bewegung wurde die Landschaft von Tihany ruhiger. Ihre Gesteine begannen zu verkommen, die damaligen Kraterringe wurden durch Erosion zerstört. Die Umwandlung wurde durch die heftige Tätigkeit der Thermalquellen begleitet. Aber der Balaton existierte dann noch nicht. Die drei Seebecken entstanden erst vor etwa 20-25 tausend Jahren, die wegen der Senkung des Gebietes später fusionierten. Der Wasserstand war vom Klima abhängig. Es gab auch eine Zeit, als die Halbinsel von Tihany eine Insel wurde, da ihr flacher Eingang von dem See überschwommen wurde. Das Erscheinungsbild wurde mit der Erscheinung der Menschen ganz umgestaltet: am Anfang des 19. Jahrhunderts wurden z. B. Kanäle gegraben, und das Wasser des Äußeren-Sees wurde entwässert, damit er eine Wiese wird. Mit der Erscheinung des Tourismus zogen sich die Wälder an die Ränder und zwischen die höchsten Spitzen der Halbinsel zurück. Und da die Anziehungskraft von Balaton immer größer wurde, wurde auch der Naturschutz nötig: im Jahr 1952 wurde der erste Naturschutzpark des Landes hier ausgewählt,der übrigens einen eigenen Naturschutzwächter hatte. Heute ist dieses Gebiet ein Nationalpark, die Halbinsel hat sogar ein Europäisches Diplom für geschützte Gebiete bekommen, damit sie zu den besonders geschützten Erben Europas gehört. 

Panoramapfad am Balaton

Wir kehren zum Lehrpfad zurück, auf dem wir die Spitze des Nyereg-Berges besteigen. Die weißlichen Felsen bilden schon bei dem lauwarmen Sonnenschein ein heißes Mikroklima. Das Panorama auf das westliche Becken von Balaton beginnt gerade neben uns, am Fuß des steilen Berghanges. Außerdem ist diese Bucht des Sees ganz ruhig,weil sich auf den schlammigen,mit Bult bewachsenen Uferstrecken nur kleinere, weniger populäre Siedlungen befinden. Nicht einmal Schiffe verkehren da. (An einem Punkt zweigt der Pfad ab,der rechtseitige Weg führt zur Sobri Jóska-Höhle,die der berüchtigte Räuber übrigens nie besuchte, nur weil die Höhle versteckt war, bekam sie den abenteuerlichen Namen.)

Es sei denn, dass wir uns auf einem Segelschiff wiegen,ist das der einzige Ort am Balaton, woher wir den westlichen Teil des Sees längsseits betrachten können. Im Sommer wirkt der größte See Mitteleuropas von diesem Ort wirklich unendlich,da die diesige Luft die Keszthely-Bucht als ein Vorhang versteckt. Die Zeugenberge sind aber nicht versteckt,die typische Form des Berges Badacsony kann man immer sehen. Am Südufer ragt eine höhere Uferstrecke der Landschaft von Somogy hervor. Wir gehen mehrmals bergab, aber danach immer bergauf. Aber das schönste Panorama kann man immer von den höher gelegenen Gebieten der Strecke, von den herausragenden Felsen bekommen. An einem Punkt gehen wir zu einem asphaltierten Weg, wir überqueren ihn, und wandern lang bis zum Rastplatz an der Spitze des Hálóeresztő-Berges.  

Auf den Spuren der Thermalquellen

Hier tauschen wir den Wanderweg am Ufer gegen die Entdeckung des Inneren der Halbinsel um, aber die Landschaft wird gar nicht langweilig: schneeweiße Felsenformen kann man auf dem Weg sehen. Am südlichen Zipfel der Halbinsel befinden sich viele ähnliche Bildungen: die Geisiritkegel sind die Kurier der im Feuer entstandenen Landschaft. Am Ende des Vulkanismus bzw. danach befand sich ein sumpfiges, wässeriges Gebiet an der Stelle des heutigen Balatons. Wegen der in der Tiefe glühenden Gesteine brachen die runtersickernden Gewässer entlang den Spaltungen der Gesteine als Heißwasser zur Oberfläche auf. Diese geologische Umgebung hielt mehr als hundert Thermalquellen (nicht Geisiren) im Leben, die mit ihren hohen Kieselsäuregehalten andere Gesteine zemeniert hatten, bzw. sich die Geisirit Kieselsediment und Kalk in größer Menge aus ihrem plötzlich abgekühlten Wasser auslösten. Die Geisiritkegel befinden sich auf dem südlichen Gebiet der Tihanyer Landschaft. Wenn wir näher gehen, können wir auch die Spuren der damaligen Schlote und Kanäle entdecken, die zur offenen Luft führten. Die Entdeckung ihres inneren Aufbaus ist mancherorts Ergebnis des Bergbaus - bevor sie geschützt erklärt wurden, wurden sie in Steinbrüchen gefördert.   

Den besten Ausblick auf den Inneren-See können wir von den Felsenkegeln der Geisirwiese bekommen. Die Wegmarkierung Grün T (ZT) führt unter zahlreichen besonderen Felsenformen: von denen ist "Die Klippe des Goldhauses" am berümtesten. Ihren Namen hat sie nach den Flechten bekommen, die sich darauf gesetzt haben,und die vor allem im Herbst den Fels bunt bemalen. Von ihrer Spitze öffnet sich ein schönes Panorama auf die inneren Gebiete von Tihany,aber er kann mit dem Geisiritkegel von Hármashegy, der sich auf dem Wegmarkierung Gelb+ (S+) befindet, nicht rivalisieren. Von hier ist das Panorama malerisch: das schöne Siedlungsbild von Tihany kann man über dem dunkelblauen Wasserspiegel des Inneren-Sees bewundern. Dahinter erscheint der türkisblaue Balaton mit weißen Segelschiffen. Wir sollen auf der Wegmarkierung Gelb+ (S+) bis zum Ufer des Inneren-Sees spazieren, wo wir links biegend bald zur Wegmarkierung Grün T (ZT) zurückkehren können. 

Zurück zum Ufer

Nachdem der Pfad um den Inneren-See herumgeht,führt er wieder auf einen Hügel,um die Szélmarta-Felsen an der Kis-Erdő-Spitze zu erreichen. Die Formengruppe,die die Spuren des Basaltvulkanismus bewahrt, kippte wegen der tektonischen Vorgänge gut ersichtlich zur Seite und die winzigen Gesteinkörner (z. B. Sand), die durch den Wind geliefert wurden,haben die weicheren Schichten von den Felsen entfernt. Währenddessen  wurde der relativ weiche Basalttuff durch das in Spalten gefrorene Wasser geformt. Es ist ein perfekter Rastplatz vor der letzten Strecke der Tour, die zum Ufer führt.

Wir gehen wieder bergab, um die Zufahrtsstraße von Tihany zu überqueren. Dann gehen wir bergan,auf die Berge am Rande der Halbinsel. Von hier eröffnet sich der Ausblick auf die Füred-Bucht und Balatonfüred, das man an seinen Hotels erkennen kann, bzw. auf Csopak dahinter. Mit einer Kurve biegen wir zu der letzten Strecke unserer Tour. 

Am Hang des Óvár-Berges kann man einige von den bekannten Mönchhöhlen sehen, die viele Touristen anlocken. Den Ort können wir den Besonderheiten des Basalttuffs bedanken,der als Nebenprodukt der vulkanischen Vorgänge entstand und der aus Asche und Gebröckel besteht. Mit diesem Gestein kann man nämlich gut arbeiten und es kann man gut schnitzen. Einige Zellen,die die hier gesiedelten Mönche im 11. Jahrhundert gebaut hatten, wurden durch Felseinsturz verschüttet. Aber diejenigen,die übrig geblieben sind,wurden renoviert und gesichert. Die einzige Quelle der Halbinsel ist die Ciprián-Quelle in der Nähe. Hier konnten die Mönche wahrscheinlich Wasser nehmen.

Von den Mönchhöhlen führt ein stimmungsvoller Pfad zu der Autostraße,die sich am Rande der Halbinsel befindet. Auf dem damit parallel führenden Bürgersteig etwa 100 m spazierend erreichen wir den Hafen, wo wir auch eine Bushaltestelle finden können.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

  • Zur Haltestelle Tihany, delta elágazás fahren Busse aus Balatonfüred und sie fahren auch dahin zurück. 
  • Von der Haltestelle Tihany, hajóállomás können wir mit dem Bus nach Balatonfüred fahren. Einige Busse verkehren bis Veszprém.  

Anfahrt

  • Von Tihany, delta elágazás starten wir in Richtung Westen auf Lepke sor. Neben einem Lavendelfeld schließen wir uns an die Hauptstraße Nummer 71 an, auf der wir 1 km lang gehen sollen, um die Kirchenruine von Apáti zu erreichen. 
  • Das Ende der Tour befindet sich am Hafen von Tihany, wo wir auch eine Bushaltestelle finden können.

Parken

  • Wo die Autostraße nach Tihany von der Hauptstraße Nummer 71 führt, finden wir dort einen kostenlosen Parkplatz ("Őrtorony Parkplatz"). Diesen können wir von der Zufahrtstraße von Tihany erreichen.  

Koordinaten

DG
46.926546, 17.862750
GMS
46°55'35.6"N 17°51'45.9"E
UTM
33T 717934 5200980
w3w 
///festland.sessel.fühlen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

  • Balaton-felvidék turistakalauz

Kartenempfehlungen des Autors

  • Balaton-felvidék turistatérkép
  • Balaton turistatérkép

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Ausrüstung

  • Notwendige Ausrüstung: Wanderschuhe, dem Wetter entsprechende Kleidung, Trinkwasser, Proviant.
  • Zum Navigieren das Természetjáró App.

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

4,8
(24)
Kata Patcai
26.04.2021 · Community
Csodálatos Tihany 🦎📌 🏞️
Foto: Kata Patcai, Közösség
Norbert Zsalakó
24.04.2021 · Community
2021. április 24., szombat 22:48:45
Foto: Norbert Zsalakó, Közösség
2021. április 24., szombat 22:50:00
Foto: Norbert Zsalakó, Közösség
Alle Bewertungen anzeigen

Fotos von anderen

Csodálatos Tihany 🦎📌 🏞️
2021. április 24., szombat 22:48:45
2021. április 24., szombat 22:50:00
+ 76

Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,3 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
493 hm
Abstieg
479 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights Geheimtipp botanische Highlights Heilklima Von A nach B

Statistik

  • 2D 3D
  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.
Logo emmi Logo agrar Logo bethlen Logo mol Logo otp