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Wanderung

Auf Entdeckertour zwischen Kismaros und Nagymaros

Wanderung · Börzsöny · geöffnet
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Magyar Természetjáró Szövetség Verifizierter Partner  Explorers Choice 
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    Foto: Lánczi Péter, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Lánczi Péter, Magyar Természetjáró Szövetség
  • Kövesmezőn pihenőpadokat, tűzrakó helyet, tanösvények tábláit és szép panorámát is találunk
    / Kövesmezőn pihenőpadokat, tűzrakó helyet, tanösvények tábláit és szép panorámát is találunk
    Foto: Eszter Szabó, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Lánczi Péter, Magyar Természetjáró Szövetség
  • Ég és föld között: kalandpark Törökmezőn
    / Ég és föld között: kalandpark Törökmezőn
    Foto: Eszter Szabó, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Lánczi Péter, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Lánczi Péter, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Kövesmező a turistautak találkozópontja
    Foto: Eszter Szabó, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Lánczi Péter, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / A visegrádi Fellegvár látképe Nagymarosról
    Foto: Eszter Szabó, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Lánczi Péter, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Törökmező állatparkja, a TörökmeZOO
    Foto: Eszter Szabó, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Lánczi Péter, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Kövesmezői pihenő a visegrádi Fellegvárral
    Foto: Eszter Szabó, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Lánczi Péter, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Lánczi Péter, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Lánczi Péter, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / A Nagymarosi Gesztenyés Tanösvény állomása Kövesmezőn
    Foto: Eszter Szabó, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Lánczi Péter, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Lánczi Péter, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Kövesmező hangulata
    Foto: Eszter Szabó, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / A Fellegvár látképe Kövesmezőről
    Foto: Eszter Szabó, Magyar Természetjáró Szövetség
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 Királyréti Erdei Vasút (Kismaros állomás) Törökmezői Turistaház Gubacsi-hálás

Eine abwechslungsreiche Tour, die uns gleichzeitig an die verstecktesten und an die bekanntesten Stellen des südlichen Pilsengebirges [Dél-Börzsöny] bringt, während wir die charakteristischen Züge des Hohen Pilsengebirges [Magas-Börzsöny] und die unvergleichliche Schönheit des Donauknies mit Aussichtspunkten genießen können.

geöffnet
mittel
18,3 km
5:17 h
411 hm
455 hm

Einer der liebsten Ausflugsorte des Landes ist das Donauknie und das ist nicht ohne Grund so! Seine unvergleichliche Umgebung wird jedes Wochenende von mit dem Auto oder Ausflugsschiffen Anreisenden besucht, einige reisen mit Fahrrädern an, doch wirklich entdecken kann man die Gegend am besten zu Fuß. Diese von Kismaros nach Nagymaros führende, 18 km lange Strecke zeigt uns nicht nur die weniger bekannten Aussichtspunkte des Donauknies auf, sondern auch die abwechslungsreichen, manchmal ruhigen, manchmal recht wilden Teile des südlichen Pilsengebirges [Dél-Börzsöny], an denen wir die Schönheit der Natur und vergessene historische Besonderheiten sehen können.

Die kaum mehr als 400 Höhenmeter umfassende Tour verläuft größtenteils über angenehme und breite Feldwege, doch die schönsten Bereiche können wir über Pfade, die ein ganz besonderes Flair haben, erreichen. Von unserer ursprünglichen Route sollte man an ein oder zwei Punkten ein bisschen abweichen, damit man einen atemberaubenden Ausblick erhält, historische Sehenswürdigkeit sieht oder einfach eine kleine Erfrischung in der Berghütte von Törökmező genießt. In Nagymaros können wir in der großen Sommerhitze diese super Tour mit einem Bad krönen und natürlich finden wir hier auch Erholungs- und Freizeitprogramme für alle anderen Wandertage.

Autorentipp

  •  Mehrere Aussichtspunkte sind mit kurzen Umwegen zu erreichen. Lassen Sie keinen aus, denn die Tour lebt genau von diesen!
  • Die Strecke ist zwar nicht lang, doch ist es einerseits aufgrund der Geländebedingungen und andererseits der zahlreichen Aussichtspunkte ratsam, mehr Zeit einzuplanen.
  • An einem warmen Sommertrag empfehlen wir auch den Strand von Nagymaros zu besuchen (dieser befindet sich 300 Meter von der Bahnstation entfernt) und am Ende der Tour in der Donau zu planschen. 
  • Schauen Sie sich in Nagymaros die Telefonzellen-Bibliothek an! Wenn Sie die Tour auf wirklich „leckere“ Weise beginnen wollen, können Sie in die Konditorei gegenüber einkehren.
outdooractive.com User
Autor
Lánczi Péter
Aktualisierung: 08.08.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
374 m
Tiefster Punkt
104 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Királyréti Erdei Vasút (Kismaros állomás)
Törökmezői Turistaház

Sicherheitshinweise

Ein, zwei Abschnitte des Wegs sind steil und schwer begehbar. In Trockenzeiten rutschen wir leicht auf den kleinen Steinkieseln aus, bei Regen erschwert rutschiger Schlamm auf den steilen Flächen das Vorwärtskommen. Seien Sie vorsichtig und informieren Sie sich immer über das Wetter!

Ausrüstung

  • In diesem technisch schwierigen Abschnitt sollte man geschlossene, den Knöchel gut stützende Wanderschuhe tragen. Besonders wichtig ist die geriffelte Sohle, damit wir nicht ausrutschen.
  • Um das Gleichgewicht zu halten kann ein Wanderstock nützlich sein. 
  • Auf der Tour werden wir es mit einigen steilen Abschnitten zu tun haben. Immer genug Flüssigkeit mitführen!
  • Bei der Orientierung empfehlen wir Természetjáró App (eine Wander-App) .

Weitere Infos und Links

Webseite der Berghütte von Törökmező

Start

Kismaros, Csattogó-völgy (128 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.834172, 19.021770
UTM
34T 351963 5299764

Ziel

Nagymaros, Donauufer

Wegbeschreibung

 Itiner/Route

  • Den Campingplatz des Csattogó-Tals [Csattogó-völgyi kemping] verlassen wir in westlicher Richtung den Schildern Gyöngyök útja folgend.
  • In Kismaros ankommend begeben wir uns an dem Hauptweg auf den Weg mit der Markierung grüner Balken (Z). Kontinuierlich bergauf laufend erklettern wir den über Kismaros ragenden Bergrücken. Nach einem steilen Anstieg führt ein breiter Feldweg über den Berg, an den kleine Gärten grenzen.
  • Über die Markierung grünes Dreieck (Z▲) können wir einen kurzen Umweg zu der großen Steinklippe [Nagy-kőszikla] und ihrem Panorama machen. Den atemberaubenden Anblick des Donauknies können wir auf unserem Weg mehrmals genießen, jedoch wird er von jedem Aussichtspunkt aus ein anderer sein.
  • Der Markierung grüner Balken (Z) folgen wir bis zur Markierung rotes Kreuz (P+) , auf die wir uns begeben und nach einem Kilometer erreichen wir die Markierung roter Balken (P), bzw. Pusztatorony.
  • Von hier aus folgen wir den roten Markierungen (P) bis nach Kövesmező, doch streifen wir auf diesem Weg die Berghütte von Törökmező. Nach langen angenehmen Pfaden erklimmen wir die Gubacsi-hálás, eine Lichtung, von der aus wir ebenfalls einen schönen Ausblick haben, bevor wir aus dem Wald tretend auf die Wiese oberhalb von Nagymaros gelangen.
  • Von der Steinwiese [Köves-mező] bzw. dem Berghang mit seinem Panorama gelangen wir den Markierungen blaues Kreuz (K+) folgend hinunter nach Nagymaros.
  • Von der Bahnstation gelangen wir über die blauen Markierungen (K) am schnellsten zum Donauufer.

Detaillierte Beschreibung

Aus dem am Fuße des Pilsengebirges [Börzsöny] liegenden Csattogó-Tal [Csattogó-völgy] starten wir auf einem breiten Feldweg die nicht zu anstrengende, 18 km lange Strecke. Richtung Kismaros im Westen folgen wir der „Gyöngyök útja“, einem Pilgerweg auf seinen einzigartigen, Rosenkränze nachahmenden gelben Zeichen, bis wir auf der Ortschaft hinaus auf die Hauptstraße gelangen, die nach Szokolya führt. Mit dieser verläuft parallel das Schienenpaar der Waldeisenbahn von Királyrét, bzw. der Morgó-Bach [Morgó-patak], sowie für kurze Zeit auch die grüne Markierung (Z), der unsere Tour folgt. Wir müssen jedoch nicht lange auf Fußwegen laufen: Am Fuße des Nagy-Morgó führen die Markierungen an den Berghang und hier beginnt unser erster ernstzunehmender Anstieg, der zu Beginn noch zwischen Wochenendhäusern, später entlang der Schneisen für die Stromleitungen führt. Nach dem steilen Teil können wir immer noch nicht ganz locker lassen, weil es immer noch - wenn auch weniger steil - auf dem Bergrücken bergauf geht. Die sich hier befindlichen Gärten und Häuser erwecken in einem ganz unterschiedliche Gefühle. Einige von ihnen sind gepflegt, gleichzeitig gibt es aber auch welche, die als Ruine die Landschaft verunglimpfen.

Auf dem Weg vom Aussichtspunkt [Kilátó út] können wir an einer Stelle zur Linken die Markierungen grünes Dreieck (Z▲) erkennen. Diese führen uns über einen 400 Meter langen Umweg zu dem Aussichtspunkt Große Felsklippe [Nagy-kőszikla], der die zusätzlichen Bemühungen auf jeden Fall wert ist, wenn wir eines der weniger bekannten Panoramabilder auf das Donauknie erhaschen wollen.  

Mit oder ohne Umweg: Wir folgen auch weiterhin den grünen Markierungen (Z) auf dem breiten Feldweg und überwinden beinahe unbemerkt den 377 Meter hohen Gipfel des Gál-Berges [Gál-hegy]. Auf diesem Abschnitt haben wir es mit wenig Höhenunterschieden zu tun, sodass nur die geodätischen Messsteine den höchsten Punkt des Bergrückens anzeigen. Von hier an geht es kontinuierlich nach unten durch eine Gegend, in der dieses Jahr auch der berühmte Afrikajäger und -Forscher Kálmán Kittenberger jagte. Links des nach Nordwesten führenden Wegs steht auch heute noch im Dickicht sein Hochsitz, der vor mehr als 60 Jahren noch von ihm errichtet worden war. Auch das hier angebrachte Schild gedenkt seiner. Und auch die Rosenhütte ist nicht weit, in der Kittenberger mit seinem besten Freund, dem berühmten Schriftsteller István Fekete sich vor der Welt zurückziehend lange Tage verbrachte. Wir bleiben auf dem grünen Weg (Z) und rotes Kreuz (P+), berühren diese Punkte also nicht, doch wer die Jagdgeschichten von István Fekete schon einmal gelesen hat, wird die Orte im Pilsengebirge [Börzsöny] erkennen können.

Die Markierung rotes Kreuz (P+) führt zum Fischteich Toronyalja [Toronyalja-horgásztó] und zum Weg roter Balken (P), der uns gleichzeitig zur Biberburg [Bibervár]. Die sogar als Ruine kaum zu bezeichnende einstige Festung bestand nur aus einem Wachturm und war gar keine Burg, doch leider wissen wir über ihren Ursprung und ihre Geschichte nur sehr wenig. Wann die Biberburg - oder auch Pusztatorony genannt - errichtet wurde, ist unbekannt, jedoch wird vermutet, dass die Bauarbeiten zum Ende des 12. Jahrhunderts erfolgten. Anhand der hier gefunden archäologischen Funde bestand die kleine Festung aus einem bewohnten Turm und einem dazugehörigen kleinen Hof und in direkter Nähe befand sich eine kleine Siedlung, die vermutlich Toronyalja hieß. Auch über den Verfall des Gebäudes können wir nur spekulieren: Vermutlich wurde der Ort zu Beginn des 14. Jahrhunderts in den anarchistischen Zeiten nach dem Aussterben der Árpáden 1301 bei einem Angriff zerstört. Zu dem verbliebenen Rest der Ruine müssen wir nur einige Meter von der roten Markierung (P) abweichen, bevor wir über eine kurze, jedoch steile Senke die Landstraße von Kóspallag erreichen.

Das Paulanerkloster von Toronyalja

Südlich die Asphaltstraße überquerend gehen wir zuerst auf einem breiten Kutschweg, später auf einem Pfad in hohem Gras voran. Bevor wir zu einem romantischen Bachufer gelangen, können wir rechts eine kleine steile Anhöhe ausfindig machen. Dabei handelt es sich um nichts anderes, als den Ort des ehemaligen Paulanerklosters von Toronyalja, in dem sich heute nur noch Steine in einem wilden Durcheinander, sowie ein Brunnen befinden, welcher an die einst hier betenden und lebenden Mönche erinnert.

Das zum Vikariat von Márianostra gehörende Paulanerkloster vom Heiligen Michael [Szent Mihály] wurde vermutlich an der Wende zum 15. Jahrhundert errichtet, wobei für seinen Bau wahrscheinlich die bereits zerstörten Steine der Biberburg verwendet wurden. Das erste Mal schriftlich erwähnt wird das Kloster 1437, doch einige Quellen erwähnen die Kirche und ihren Schutzheiligen bereits 1381. Den Forschungen zufolge war die erste Kirche des Klosters das mit Stützsäulen versehene, über einen achteckigen Grundriss verfügende Heiligtum, das später erweitert wurde. Nördlich von der Kirche war das Klostergebäude mit dieser verbunden, doch heute kann man nur noch den einstigen Ort der Wände in dem hier und da recht starken Dickicht erkennen. Zu dem Kloster gehörten auch eine Mühle und ein Fischteich. Aus dem 20 Meter tiefen Klosterbrunnen wurden unzählige Erinnerungsstücke gefischt: Messer mit Holzgriff, Sensen, Kutschteile, ein Schloss, zwei Anker, eine Zinnkanne, usw. Die Zerstörung der Wände und die Entvölkerung der Umgebung fanden höchstwahrscheinlich zur Zeit der türkischen Belagerung statt, direkt nach der Einnahme Budas und Esztergoms. Von dem roten Wanderweg (P) müssen wir nur einen Abzweig von 50-100 Metern gehen, um an die vergessenen Ruinen zu kommen, sollten wir uns mit den kleinsten Stücken historischer Erinnerungen zufrieden geben.

Der steilen Talwandung dem sich schlängelnden Bach folgend, teilweise mit umgestürzten Bäumen und dichter Vegetation kämpfend, erreichen wir die Froschwiese [Békás-rét]. Der verbreitete, offene Raum wird mit einem Schlag zu einer idyllischen, ruhigen Landschaft, die in nördlicher Richtung einen Ausblick auf die höchsten Züge des Pilsengebirges bereithält. Die Wiese überquerend erreichen wir die nach Törökmező führende Asphaltstraße. Auf dieser gehen wir nach rechts abbiegend ebenfalls einige Meter, doch dann laufen wir parallel zu ihr im Wald weiter.

Wir haben Törökmező erreicht, in welchem wir eine auf eine lange Geschichte zurückblickende Berghütte finden. Und hier können wir uns nicht nur erfrischen! In den vergangenen Jahren wird das sich zu einem Abenteuerpark gemauserte Tourismuszentrum in erster Linie von Schülergruppen angesteuert, doch kann die angenehme Umgebung für jeden erholsam sein, der bei einem Ausflug eine kleine Pause braucht.

Weiter geht‘s entlang der roten Markierung (P) in einem angenehmen, sozusagen flachen Gelände. Unter schattigen Bäumen wandelnd biegen wir nahe des Forstwegs ganz bis an den Rand der Erhebungen des südlichen Pilsengebirges [Dél-Börzsöny]. Wir tauschen die rote Markierung (P) gegen die sich am asphaltierten Parkplatz nach rechts windender Markierung grüner Dreieck (Z▲). Auf diesem steinigen, mancherorts rutschigen Pfad erklimmen wir den 360 Meter hohen Gubacsi-hálás, von dem aus wir diesmal ohne Umwege das wunderbare Donauknie, die Züge des gegenüber liegenden Visegráder Gebirges und natürlich die berühmte Burg bewundern können.

Ein weiterer Ausblick von der Steinwiese

Im Dickicht der Bäume laufen wir entlang der steilen Bergwand, doch ist ein Ausblick zwischen dem Laub nur mancherorts möglich. Das ist aber nicht schlimm, denn auf unserem Weg werden wir noch mehr Panorama genießen, doch zuerst müssen wir auf die Steinwiese [Köves-mező] gelangen. Davor jedoch trifft die Blaue Landesroute aus dem Inneren des Gebirges von rechts auf unseren Weg. Von hier aus gehen wir südlich, also nach links über die blauen Markierungen (K) weiter und überqueren die breite Heuwiese. Nach einigen hundert Metern erreichen wir die Steinwiese [Köves-mező], anschließend kurz auf dem Weg blauen Dreieck (K▲) laufend den Rastplatz mit Panorama. Der mit Bänken versehene natürliche Aussichtspunkt zeigt uns eine der schönsten Regionen des Landes in einem wieder anderen Winkel. Hier sollte man für einige Minuten verweilen, bevor wir uns auf die letzten Meter unserer Tour in das unter uns befindliche Nagymaros begeben.

Die Markierungen blaues Kreuz (K+) führen uns zweifelsohne am schnellsten in die Ortschaft, doch wir wollen nicht verschweigen, dass dies keineswegs der schönste Weg ist. Der von den Anwohnern als illegaler Müllplatz verwendete Hohlweg ist voller Haushaltsabfall, Bauschutt und Gummireifen, die vom Regen zu Müllinseln zusammengeschoben werden. Auf dem mehrere hundert Meter langen Abschnitt ist es bei Regen nicht empfohlen zu laufen, stattdessen sollten wir auf dem parallelen Weg weitergehen.

Nachdem wir in Nagymaros angekommen sind, hängt es von uns ab, wie wir unsere Tour beenden. In jeder Jahreszeit ist das Donauufer über die Wege blauer Balken (K) und roter Balken (P) zu erreichen, doch man muss wohl kaum sagen, dass im Sommer dort besonders viel los ist und natürlich eine Erfrischung im Wasser guttut. Baden am Strand, Restaurants und Imbisse runden den Wandertag ab und krönen unsere wunderbare Entdeckertour. Nach Hause gelangen wir mithilfe der guten Anbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel. Von der Bahnstation Nagymaros-Visegrád fahren stündlich Züge nach Budapest, doch können wir mit der Fähre auch nach Visegrád hinüberfahren und von dort mit Bussen weiterfahren.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

  •  Den Ausgangspunkt der Tour können wir mit Zügen der Strecke Budapest-Vác-Szob anfahren. An der Bahnstation Kismaros oder Verőce müssen wir aussteigen. Mit einem einige hundert Meter umfassenden Spaziergang sind beide Ortschaften leicht zu erreichen.
  • Vom Endpunkt der Tour aus können wir an der Bahnstation Nagymaros-Visegrádwieder in den Zug einsteigen.

Anfahrt

  •  Von der Verőcer Bahnstation aus folgen wir den roten Markierungen (P) in Richtung Norden. Nach einem Kilometer wenden wir uns am Rand der Ortschaft (nach links) auf den Wanderweg Gyöngyök útja, einem ins Csattogó-Tal [Csattogó-völgy] führenden, breiten Feldweg. Bei der Orientierung helfen die Markierungen und die angebrachten Schilder. 
  • Vom Zughaltepunkt Kismaros folgen wir zuerst den Markierungen Gelb (S) und Grün (Z), doch wenn wir die Endstation des Zuges verlassen, wenden wir uns bei dem Geschäft ABC nach rechts und nach ein paar hundert Metern, den Markierungen des Gyöngyök-Wegs folgend, erreichen wir mithilfe der Orientierungsschilder den Lagerplatz des Csattogó-Tals.
  • Der Endpunkt der Route ist der Strand von Nagymaros, bzw. die Fährstation.

Parken

  •  Der Startpunkt der Tour liegt in der Nähe der Vác mit Szob verbindenden Verbindungsstraße 12. 
  • Bei Anfahrt mit dem Auto ist es ratsam neben der Bahnstation zu parken. Am Ende der Tour kann man mit dem Zug innerhalb von wenigen Minuten zum Ausgangspunkt zurückkehren. 
  • Bei Anfahrt mit dem Auto ist es ratsam neben der Bahnstation zu parken.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

 Touristenkarte des Pilsengebirges [Börzsöny]


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Status
geöffnet
Schwierigkeit
mittel
Strecke
18,3 km
Dauer
5:17 h
Aufstieg
411 hm
Abstieg
455 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights Gipfel-Tour Heilklima

Statistik

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Höchster Punkt
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