Teilen
Merken
Drucken
GPX
KML
Tour hierher planen
Einbetten
Fitness
Fernwanderweg Etappe

Szarvaskő -Putnok (OKT-23.)

Fernwanderweg · Eger-Tokaj-Bergland · geöffnet
Verantwortlich für diesen Inhalt
Magyar Természetjáró Szövetség Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Ein Teil des Panoramas von Tar-kő
    / Ein Teil des Panoramas von Tar-kő
    Foto: Burger Barna, Magyar Természetjáró Szövetség
  • /
    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
  • A Bükk-fennsík alatt fogócskázó fénytócsák az Őr-kőről nézve
    / A Bükk-fennsík alatt fogócskázó fénytócsák az Őr-kőről nézve
    Foto: Péter Farkas, Magyar Természetjáró Szövetség
  • /
    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
  • Bél-Stein
    / Bél-Stein
    Foto: Gabriella Szlatki, Magyar Természetjáró Szövetség
  • /
    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / A napfürdőző Pes-kő az Őr-kőről nézve
    Foto: Péter Farkas, Magyar Természetjáró Szövetség
  • /
    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Kéktúra, 4. rész: A legextrémebb téli alvóhely a Bükkben
    Video: Index.hu
  • / Az Országos Kéktúra a Vörös-kő-bércnél
    Foto: Péter Farkas, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / A Tar-kő, a háttérben a Három-kővel
    Foto: Péter Farkas, Magyar Természetjáró Szövetség
  • /
    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Az Országos Kéktúra a Bükkben
    Foto: Péter Farkas, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Kilátópont az Országos Kéktúra mentén
    Foto: Péter Farkas, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / A Bálvány az Országos Kéktúra melletti kilátópontról
    Foto: Péter Farkas, Magyar Természetjáró Szövetség
  • /
    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / A Zsidó-réten
    Foto: Péter Farkas, Magyar Természetjáró Szövetség
  • /
    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
  • /
    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Zsidó-Wiese
    Foto: Gabriella Szlatki, Magyar Természetjáró Szövetség
  • /
    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
0 300 600 900 1200 m km 10 20 30 40 50 60 Major-tetői kilátó (Szarvaskő) Szarvaskői vár Bélháromkúti (Bélapátfalvai) ciszterci kolostor Tar-kő Huta-rét Hármaskúti Erdészház Kalica-tető Három-kő-bérc

In der höchstgelegenen und zugleich in der größten Mittelhöhe gelegenen Landschaft Ungarns führt diese Strecke der Blauen Landestour im Bükk-Gebirge. Aus besonders ungestörten Wäldern,sonnigen,welligen Wiesen,Felsenerhebungen über der Landschaft besteht diese wildromantische Gegend von Bükk,deren alle Schönheiten während unserer Tour besichtigen werden.

geöffnet
mittel
62,5 km
19:40 h
2275 hm
2350 hm

Wenn wir Bükk von der Ferne sehen,können wir imVergleich zu seiner Umgebung ein viel hervorragenderes,fast flaches,lang erstrecktes Gebirge betrachten. Die Spitzen suchen wir vergeblich,weil die Berglandschaft ein leicht wellendes Plateau hat. Von seinen abwechslungsreichen Gesteinen ist der gutverkarstende Kalkstein ein wichtiges Element,der ein großes und mehrere kleine Plateaus aus dem Gebirge erhebt. Das resistente,aber durch Wasser auflösende Gestein leitet den Niederschlag in die Tiefe und bringt es durch ein abzweigendes Höhlensystem zu den Quellen an den Bergfüssen. Deshalb befinden sich zahlreiche Höhlen und Abläufe in der Tiefe des Bükk-Plateaus.

Aber der Kalkstein hat auch auf der Oberfläche einen sehenswerten,reichen Formenschatz: am auffälligsten sind die hervorragenden „Steine” am Südrand vom Nagy-Plateaus (Groß-Plateau) (z.B. Őr-Stein, Pes-Stein, Tar-Stein, Három-Stein). Der schneller verfallene,mit Feldspaten unterstützte Kalkstein stürzte in goßen Mengen ein,deswegen gestaltete er auch von der Ferne auffallende,steile Felsenwände am Rande des Plateaus.

Von den falzigen Kalksteinfirsten können wir ein ungewöhnlich ausgebreitetes Panorama in der Berglandschaft genießen. Das Bükk-Gebirge türmt sich als eine Mauer am Rande der Ungarischen Tiefebene und der Hügellandschaft nördlich von ihr. Seine inneren Winkel verbergen deshalb die geschlossene Welt zahlreicher Täler,Rücken und Spitzen. Das wildromantischeste,besonderste Gebiet des Gebirges ist das einzigartige Bükk-Plateau,oder wie es auch gennant wird: „az Óriások asztala" (Tisch der Riesen). Das Plateau wird nach Nordosten allmählich breiter und niedriger und wird von dem Granada-Bach durchgeschnitten. Es hat mehr als 50 über 900 m hohe Gipfel. Dafür ist wegen seiner hervorragender Lage das relativ kühle,regenerische Klima charakteristisch. Auf seinem Nordhang finden wir steile,enge Schluchttäler,die viele Karsterscheinungen aufweisen – denken wir mal an den berümten Wasserfall oder die Quellen vom Szalajka-Tal oder die raue Kalksteinrippen im Leány-Tal,die von dem mit dem Auto erreichbaren Aussichtspunkt zu sehen ist. 500-700 m hohe Erhebungen sind von in Feldspaten plätschernden Bächern und seinen langen,hochwandigen Tälern umgeben - in der ausgebreiteten Berglandschaft des südlichen Gebietes von Bükk. Daneben ist das Gebirge von vulkanischem Gesteinring umgeben.

Die Geschlossenheit der Waldungen auf dem vor Autos gesperrten,besonderen Bükk-Plateau ist von den reizenden Wiesen unterbrochen.Die kreisförmigen Dellen (Dolinen),die wegen der Ablöstätigkeit des Wassers entstanden,haben ein besonderes Mikroklima,deshalb können die Temperaturen hier sogar Mitte des Sommers bei 0 Grad liegen. Das im Durchschnitt 700-800 m hohes Plateau,”der Tisch der Riesen” und die umliegenden Berge sind die abwechslungsreichsten,karpatenähnlichen Berglandschaften Ungarns. Zudem können wir neben den einigen klassischen Touristenhäusern auch zahlreiche Selbsversorgerhaus,sogar Höhlenunterkünfte in Anspruch nehmen,wenn wir Lust haben,im Wald zu verweilen.

Die Blaue Landestour biegt die vulkanischen Firsten in der Nähe von Szarvaskő passierend auf das Plateau ein. Dann führt sie die berühmten Steine streifend zu seinen inneren Gebieten. Vom Touristenhaus Bánkúts steigen wir zu dem nördlichen Bergfuß des Gebirges hinunter,und spazieren an dem schön gelegenen Rückhaltebecken vorbei,der sich im gründlich ausgerodeten Upponyi-Gebirge befindet. Noch einige Mal können wir auf das riesige Bükk-Plateau zurückblicken,zuletzt kommen wir auf Hügeln zu Putnok.

Autorentipp

  • Die Strecke der Blauen Landestour durch das Bükk-Plateau ist sehr lang. Wir sollen sich darauf vorbereiten,dass die Tour zwei Tage lang dauern wird. Deshalb sollen wir eine Touristenherberge in Anspruch nehmen.
  • In Bélapátfalva sollen wir für den Besuch des Gebäudes der Zisterzinserabtei Zeit opfern!
  • Vor der Őr-Stein-Wiese sollen wir auf der Markierung Blau▲(K▲)zum Őr-Stein einen Abstecher machen,weil wir von dort ein unvergessliches Panorama genießen können.
  • In der Höhlenunterkunft am Cserepes-Stein können wir kostenlos übernachten,wenn wir uns mit nomadischen Umständen abfinden(in kühlen Nächten steht uns sogar ein Ofen zur Verfügung,insofern wir uns auf das fabrizierte Ofenrohr verlassen.)
  • Als die Blaue Landestour nach dem Abhang vom Tar-Stein nach links biegen würde,lohnt es sich auf jeden Fall,einen 5 minütigen Abstecher nach rechts,auf der Markierung Grün▲(Z▲)zu machen. So können wir zur schönen Spitze vom Három-Stein,des östlichsten Kalksteinfirstes gehen.
  • In Bánkút können wir in der Touristenherberge oder in der Pension die Nacht verbringen,aber in der Nähe stehen uns mehrere Selbstversorgerhaus zur Verfügung. (z.B. Hármaskút, Csurgó).
  • Den Petőfi-Aussichtsturm in Bálvány,den höchsten Punkt von Bükk kann man von Bánkút nach einem iertelstündigen Spaziergang erreichen,zu dem wir der Markierung Blau▲(K▲) folgen sollen.
  • Wenn wir dafür Zeit haben,können wir das letzte Panorama von Bükk,von der Dédes-Burg betrachten,zu der wir auf der Markierung Blau L (KL) gehen sollen.
  • Von unserem Weg nach Uppony,der den Berg hinaufführt ,zweigt die Markierung Blau▲(K▲) nach rechts ab ,die zum wildromantischen Aussichtspunkt des Katica-Gipfels führt. Es lohnt sich nicht,den kurzen Umweg zu sparen (ungefähr 2X 15 Minuten).

Empfohlene zwischenliegende Ein- und Ausstiegspunkte entlang der Route

  • Bélapátfalva (OKTPH_112_1, OKTPH_112_2): Bélapátfalvi cementgyár Eisenbahnstation oder Bélapátfalva, vasúti átjáró Bushaltestelle
  • Mályinka (OKTPH 115): Mályinka, alsó Bushaltestelle
  • Uppony (OKTPH 116_1, OKTPH_116_2): Uppony, községháza und Uppony, Szabadság telep Bushaltestellen
outdooractive.com User
Autor
Áron Dömsödi
Aktualisierung: 02.06.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
952 m
143 m
Höchster Punkt
Tar-kő (952 m)
Tiefster Punkt
Sajó völgye, Putnok (143 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Auf dem Bükk-Plateau finden wir außer Bánkút keine Quellen,deshalb sollen wir genug Trinkwasser mitnehmen!

Ausrüstung

Nötige Ausrüstung:Wanderschuhe,je nach Jahreszeit angemessene Kleidung,Trinkwasser,Nahrung. Zum Navigieren das Természetjáró App.

Weitere Infos und Links

Start

Szarvaskő, Dorfzentrum (220 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.988103, 20.331011
UTM
34T 450085 5315194

Ziel

Putnok, Bahnhof

Wegbeschreibung

Wegbeschreibung

Während der Tour sollen wir bis zum Ende der Markierung Blau (K) folgen.

  • Von Szarvaskő spazieren wir bis zur Gilitka-Quelle.
  •  Von der Quelle führt unser Weg zu Bélapátfalva.
  •  Wir steigen das Bükk-Plateau hinauf und gehen unter dem Őr-Stein.
  •  Auf einem sehenswerten Weg kommen wir zum Tar-Stein,dann zur Zsidó-Wiese.
  •  Unser nächstes,wichtiges Ausflugsziel ist Bánkút,wo auch ein Touristenhaus steht.
  •  Wir steigen nach Mályinka hinunter.
  •  Auf einem Asphaltweg gehen wir nach Dédestapolcsány.
  •  Nach dem Dorf nähern wir Uppony am Lázbérc-Rückhaltebecken an.
  •  Wir steigen den Három-Stein-First hinauf.
  •  Unsere Tour beenden wir auf dem Bahnhof von Putnok.

Ausführliche Beschreibung der Tour

Szarvaskő–Telekessy Gästehaus

Szarvaskő drückte sich in eine enge „Basaltgasse”. Die dunkle Kissenlava,aus der der Burgberg besteht,strömte im unteren Teil des öffnenden Ozeanbeckens aus,das sich vor Jahrmillionen hier erstreckte,dann kristallisierte sie wegen des kalten Wassers schnell. Unser Pfad steigt um den First herum die Bergschulter hinauf. Wir sollten den ein paar Meter langen Umweg zum Aussichtspunkt machen: obwohl aus der Burg fast nichts übriggeblieben ist,ist der Ausblick auf den Kessel von Szarvaskő,das kleine Dorf zwischen den steilen Berghängen, großartig. Die kleine Festung wurde bei Niederlage von Eger von ihren Schützern verlassen,aber bis Anfang des 18. Jahrhunderts wurde sie noch benutzt.

Als die Markierung Blau (K) auf die andere Seite führt,werden wir ein immer besonderes Panorama haben: das Schlängeln der Autostraße unter dem rasigen Berghang und die durch die Tunnel führende Einsenbahn machen diese Landschaft bewegt. In der Ferne erscheint auch das Mátra-Gebirge. Wir gehen auf einem niedrigen Rücken in die Richtung vom Bükk-Plateau. Außer der Spur der Blauen Landestour sind wir in selten besuchten Wäldern. Nach einigen Kilometern steigen wir ins Rocska-Tal hinunter. Bevor die Schlucht von Szarvaskő durch Sprengungen und mit Hilfe von Ingenieuren begehbar machten,hatte hier der Feldweg nach Bélapátfalva geführt. Das winzige Gebäude der barockischen Gilitka-Kapelle steht auf einem breiteren Punkt des Tales. Ihr Name erinnert an den ehemaligen Bischof (Kilit II.) von Eger. Daneben wurde ein Touristenrastplatz errichtet.

Der Weg führt aus dem Tal hinaus und überquert einen Sattel nach Bélapátfalva. Bald kommen wir zum Telekessy-Ferienhaus. Das Gebäude der einstigen Bildungsanstalt fungierte lange als Touristenherberge,heute ist es ein Gästehaus. Den Stempel finden wir an dem alten Baum neben der Treppenreihe,die zum Gebäude führt.

Telekessy Gästehaus – Bélapátfalva

Nach Bélapátfalva spazieren wir im unteren Teil vom Bél-Stein ein. Damit nähern wir am meisten der wildromantischen Gegend des Bükk-Plateaus an,auf das die durch Bergbau spitz gemachte Felsenwand aufmerksam macht. Der riesige Bergtorso ist ein imposanter Anblick und zugleich das Memento für die einstige Zementfabrik und für die menschliche Mentalität,die die Natur ausbeutet.

An einer Linkskurve finden wir uns gegenüber dem Gebäude der Zisterzienserabtei von Bélháromkút. Sie wurde im spätromanen Stil gebaut,aber hat auch gotische Merkmale – da der Bau wegen des Tatarenzuges unterbrochen wurde. Am Anfang des 13. Jahrhunderts begannen Zisterzinsermönche,die aus Pilis-Gebirge hierher umgezogen waren,eine Basilika und Kloster zu bauen – die Kloster wurde vom Heer des Königs Ladislaus IV. in Brand gesetzt. Während der Restaurierung im 18. Jahrhundert bekam sie auch ein barockisches Kuppeln.

Die Blaue Landestour führt ins Zentrum von Bélapátfalva,dann biegt sie an der Eisenbahnpassage aus dem Dorf hinaus,und führt gegenüber uns die Berge von Bükk hinauf. Am Bahnsteig können wir auch stempeln. Auf einem schmalen Weg schlendern wir. Die zackige Felsenreihe des Bél-Steins erhebt sich über uns immer drohend. Am Eingang des Szomjas Csuka Gasthofes finden wir noch einen Stempel.

Bélapátfalva – Cserepes-Stein

Von Bélapátfalva gehen wir in den Bükk Nationalpark. Das in Terasse gegliederte Felsenmassiv des Bél-Steins,dessen Gipfel abgesprengt wurde,macht den Anblick des Fabrikteiches der abgebauten Zementfabrik einzigartig. Wir können von hier im Nu bemerken,wie hoch „Der Tisch der Riesen”,das Bükk-Plateau ist – im Vergleich zu den nahgelegenen Landschaften. Der Blauen Landestour folgend gehen wir auf einem Asphaltweg,spazieren an einem Brunnen vorbei – wir sollen aus diesem genug Wasser nehmen,weil wir dafür bis Bánkút keine Möglichkeit haben werden! Die Autostraße verlassend steigen wir im Lak-Tal hinauf,der Wald ist um uns herum geschlossen. Die Steile bewältigen wir auf einem Serpentin und kommen ins Horotna-Tal,wo Soldatengräber des zweiten Weltkriegs liegen.

Auf dem vor uns schlängelnden,steilen Anstieg erscheint schon der Kalkstein aus dem Boden,als wir entlang einem trockenen Graben hinaufschlendern. An einer Abzweigung rechts biegend gehen wir in einem schönen Buchenwald um den Őr-Stein herum. Wir kommen wieder zu einem Knotenpunkt. Von hier können wir einen Abstecher zum Aussichtspunkt vom Bél-Stein machen,der während 15-20 Minuten erreichbar ist. Wir passieren die Zöld-Wiese,so sind wir auf dem Plateau angekommen – in dessen besonders ungestörtem und wildromantischem Winkel. Links erhebt sich eine raue Felsenwand über dem Buchenwald: das ist die Kalksteinstirn des Őr-Steins. Eine winzige Naturschtzhütte steht im Eichenwald,an dessen Tür ein Plakat das Forschungsprogramm der hierzulande lebenden Wölfe und Luchse beschreibt. Kühles Mikroklima und natürlicher,unbehandelter Wald sind für diese Gegend charakteristisch.

Nach der Zöld-Wiese und von der Őr-Stein-Wiese macht ein Pfad einen Bogen zu dem großartigen Aussichtspunkt. Von der Őr-Stein-Wiese gehen wir auf einer Felsentreppe zum Gipfel mit Kalksteinrippen. Die Karrwiese entsteht duch die Ablöswirkung des Wassers auf der Kalksteinoberfläche. In der ungarischen Volkssprache heißt es „ördögszántás” (Teufelpflügen). Vom Őr-Stein ist das Panorama herrlich:wir stehen nicht ganz am Rande des Plateaus,deshalb sehen wir nur den Rand,bzw. den bewaldeten Rücken der Felsenstirn des nahgelegenen Pes-Steins. Dahinter können wir auch den Tar-Stein erkennen. Aber vor uns erstreckt sich die riesige Waldung von Süd-Bükk,und in der Richtung von Eger erscheint auch das Mátra-Gebirge.

Von der Őr-Stein-Wiese wandern wir wieder auf einem unangenehmen Gelände,auf Karrwiese zwischen schmächtigen Bäumen. Links grünt die breite Korcsmáros-Wiese,dann erreichen wir das Pes-Stein-Tor,das ein steiler Felsenabbruch ist. Nach der abenteuerlichen Pfadstrecke gehen wir auf einem kleinen Pfad auf dem Hang vom Pes-Stein. Die erstaunlich große Felsenwand ,die aus der Richtung von Felsőtárkány am sehenswertesten von den Steinen ist,ist leider nicht zu besuchen und besonders geschützt. Deshalb gehen wir am Rand einer von allen Seiten geschlossenen Vertiefung weiter,in einem dunklen Buchenwald. Bald steigen wir einen Berghang mit Felsenausbiss hinauf,und auf einmal stehen wir vor einer Kalksteinwand,die eine Tür hat: wir sind bei der Höhlenunterkunft vom Cserepes-Stein. Hier finden wir auch einen Stempel und in der Grotte,die in der Höhe von ungefähr 800 m liegt,gibt es Pritschen,auf denen wir sogar übernachten können. Dabei können wir das besonderste Erlebnis der Blauen Landestour bekommen.

Cserepes-Stein – Tar-Stein

Um einen winzigen,steilen Taleingang herum kommen wir zu dem östlichen Hang vom Cserepes-Stein,wo wir in der Mitte eines riesigen „Teufelpflügens” (Karrwiese) den Pfad suchen. Die stellenweise moosigen,spitzen Kalksteinfelsen bilden einen einzigartig schönen Berghang. Nach einer Kurve kommen wir zu einem sehenswerten Punkt: auf dem steilen Abhang erstreckt sich ein breiter Felsenrasen. Der Wald eroberte das flache Gebiet noch nicht zurück,so haben wir von dem schmalen Pfad einen phantastischen Ausblick auf Vörös-Stein-Tal und auf die riesige Waldung. Das ist einer der stmmungsvollsten Punkte der Blauen Landestour.

Wir treten wieder zwischen die Bäume und bald machen wir eine scharfe Linkskurve. Wenn wir vom Pfad rechts abbiegen,kommen wir zum kleinen Felsenfirst von Vörös-Stein. Der winzige Vorsprung öffnet einen denkwürdigen Ausblick auf die steile Täler,die sich unter ihm befinden und auf die Stirn des nahgelegenen Tar-Steins,der mehrere hundert Meter höher ist. Die Blaue Landestour führt in einem wildromantischen Taleingang hinauf,dann biegt sie nach rechts, indem sie wieder zu einem wichtigen Gebiet führt :am Rand von Őserdő (Urwald) legen wir die nächsten Meter zurück. Es lohnt sich,den Wald links gut zu beobachten: hier finden wir keine Spuren von geordneten Baumbeständen. Wir sehen buschige,ungeordnete,das heißt natürliche Zustände . Die umgefallenen Bäume liegen auf dem Boden,an ihre Stelle scheint die Sonne ein,so gibt sie Leben dem Aufwuchs und den Neuen. Das unbehandelte Gebiet,das Teil des Waldreservatumprogramms ist,wurde vor ungefähr 150 Jahren aus der Forstwirtschaft abgezogen. Das Ziel ist die natürlichen Vorgänge der Wälder zu beobachten.

Nach einigen Kurven steigen wir den steilen Tar-Stein hinauf,der der höchste natürliche Aussichtspunkt von Bükk ist. Die Markierung Blau (K) entgeht dem Aussichtspunkt ,aber es gibt keine Menschen,die den kurzen Abstecher auslassen würden. Der Pfad der Markierung Blau▲(K▲)führt zur Terasse vom Tar-Stein mit Felsenrasen aus Kalkstein. Wir können das ganze Süd-Bükk in der Höhe von 950 m betrachten. Wir können leicht das Hór-Tal und die an dessen Ende sich erhebende Ódorburg erkennen. Kőlyuk-Galya und im Westen auch Nagy-Eged über Eger erscheinen auch. Über das Tarkányi-Becken erhebt sich Mátra. Da der Tar-Stein ein wenig vorragt,können wir einigermaßen auch die anderen Steine in Bükk sehen. Links durchbricht der rasige Gipfel des Három-Steins das Laub und leicht kann man den südlichen Abbruch des Bükk-Plateaus erkennen. Bei klarem Wetter können wir im Westen auch den Nagy-Berg in Tokaj sehen. Unter uns befindet sich eine wertvolle Pflanzengesellschaft im Karstbuschwald,aber weiter unten können wir hässliche Kahlschläge beobachten. Allerdings können wir vom Tar-Stein eines der breitesten Panoramas von Bükk genießen.

Tar-Stein – Zsidó-Wiese

Mit der letzten Pfadstrecke des Plateaurands beginnen wir vom Tar-Stein bergab,indem wir nach Osten weiterspazieren. Wir erreichen die schöne Spur der Keskeny-Wiese,und hier haben wir die Möglichkeit,rechts nach einem 10 minütigen Abstecher Három-Stein,den östlichsten Stein zu besuchen. Von seiner Wiese öffnet sich wieder ein zauberhaftes Panorama auf die zahlreichen bewaldeten Spitzen von Süd-Bükk. Die Blaue Landestour überquert die schmale Wiese und kommt zum Zipfel der Zsidó-Wiese.

Die Zsidó-Wiese – ähnlich wie die meisten Wiesen in Bükk – entstand vor Jahrhunderten duch die Ausförderung der riesigen Buchenwälder. Wegen Mähen und Weiden,bzw. des flachen Bodens eroberte der Wald sie nicht zurück. Heute ist sie ein besonders geschütztes Gebiet im Nationalpark. Als wären wir in einem viel höheren Gebirge - auf den Hubbeln der von Wald umgebenen Wiese mit Dolinen und Wacholdersträuchern. Zahlreiche seltene Pflanzenarten leben noch auf der langen Wiese und hier befindet sich eine der größten Dolinen,die riesige Mohos-Doline.

Zsidó-Wiese – Bánkút

Eines der reizendsten Gebiete von Bükk hinter uns lassend gehen wir zu einem Asphaltweg,und setzen wir den Marsch in einem Wald fort. Bald streifen wir das stimmungsvolle Kis-Sár-Tal,dann biegen wir am Ende des Mély-Sár-Tals links ab.Eine schmale Wiese mit Dolinen zieht sich neben uns,dann führt unser Weg in einem Tannenwald. Wir erreichen die Faktor-Wiese,aber hier sollen wir wegen des dichten Wanderwegnetz,die nach Bankút führen,aufpassen,wenn wir nicht in die falsche Richtung gehen wollen. Wir sind auf den wunderschönen Wiesen des Nordhanges des Plateaus. Links befindet sich die ungestörte Schlucht des ganz gesperrten,verbotenen Ablakos-Stein-Tals. Wir verlassen den Spalt der besonders geschützten Diabáz-Höhle – neben ihrem irreführenden Namen (das Porfirit wurde falsch als Diabas identifiziert) ist sie dafür bekannt,dass sie mit ihrer Tiefe von 153 m die 7. tiefste Höhle Ungarns ist.

Entlang der Asphaltstraße kommen wir zu dem kleinen Gebiet von Bánkút. Das 1931 geweihte Touristenhaus verfiel ganz in den Jahrzehnten des Sozialismus. In den 90-er Jahren wurde es als Fehér Sas Pension wieder eröffnet. Weiter unten finden wir das Skihaus des Bánkúter Skiklubs oder wie es von den meisten bekannt ist,das Touristenhaus. In beiden können wir übernachten,bevor wir das Bükk-Plateau verlassen. Im Haus oder am Eingang des Restaurants wartet der Stempel auf uns.

Bánkút – Mályinka

Von Bánkút sollen wir den Abstecher nach Bálvány nicht auslassen – auf der Markierung Blau▲ (K▲)neben dem Parkplatz. Am Ende des schönen,steinigen Pfades erwartet uns der Stahlturm des Petőfi-Aussichtsturmes. Die oberste Leiter verlassend bekommen wir ein herrliches Panorama: oft sind nicht nur ein Teil Nordungarns,sondern auch zahlreiche Gebirge im Hochland von hier zu sehen. Neben der Waldlandschaft des Bükk-Plateaus und den tiefen Tälern am Gebirgsrand kann man auch das Mátra- und Zemplén-Gebirge betrachten. Aber den Karancs können wir auch in der Ferne erkennen. Mit seinen Berg- und Hügelrücken ist der ganze nördliche Landteil wie eine große „Wallung”. Bei klarem Wetter scheint die Niedrige-Tatra nicht so fern zu sein,aber die Spitzen der Hohen-Tatra sind auch leicht zu erkennen.

Die Blaue Landestour startet von Bánkút bergab. Wir kreuzen die Landstraße,die nach Mályinka führt. Dann verlieren wir in dem dunklen Buchenwald von Ördög-oldal spazierend schnell aus der Höhe. Wir erreichen einen Sattelpunkt,und biegen zum Rücken ab,der nach links abzweigt. Wir gehen auf den Gräbern einer Feldburg und an einer Linkskurve sehen wir nach Westen aus. Die Blaue Landestour biegt vor der Felsenwand von Kisvár bergab,aber es lohnt sich,den Abstecher zur 597 m hohen Erhebung der Dédes-Burg zu machen. Der Anblick dieser beiden Firste sind ähnlich den Kalksteinfirsten vom Hochland,aber das Panorama von oben auf das Plateau ist auch unvergesslich. Das Ende der Geschichte der Dédesi-Burg war nicht so glorreich: während der türkischen Belagerung sammelten die Bergschützer am Ende eines langen uns heroischen Kampfes das Schießpulver zusammen und zündeten einen Docht an. In der Nacht verließen sie die Burg und das türkische Heer verlor 400 Soldaten bei der Explosion. Der Pascha ließ aus Rache die ganze Festung zerstören

Die Markierung Blau (K) den Bergrücken hinuntersteigend erreicht das Tal des Baróc-Baches auf einem besonders steilen Abhang. Wir überqueren den Wasserlauf ,dann kommen aus dem Tal heraus,und gehen zum Rand von Mályinka. Aus dem Aussichtturm am Rande des Dorfes kann man die umliegende Hügellandschaft gut beobachten. Die Zierde der Siedlung ist der hölzerne Glockenstuhl,der zu der reformierten Kirche gehört. Nämlich durfte gemäß einer Verordnung auf das Gebäude kein Turm gebaut werden. In dem geordneten und reizenden Mályinka finden wir den Stempel vor der Sanyi Kneipe.

Mályinka – Uppony

Auf einem Asphaltweg gehen wir nach Dédestapolcsány. Zurückblickend scheint das Bükk-Gebirge immer höher zu sein – von jenseits der Siedlung ist die hohe Silhouette des Plateaus schon riesengroß. Als wir aus dem Dorf herauskommen, empfängt uns ein wunderschöner Teich: das schmale, Y-förmige Lázbérc-Rückhaltebecken,das von bewaldeten Bergen umgeben ist. Der Teich wurde 1967-68 errichtet,um die Wasserversorgung des Industriegebietes vom Sajó-Tal und der benachbarten Dörfer sichern zu können. Es ist heute ein besonders geschütztes Landschaftsschutzgebiet,und wird meistens von Anglern benutzt. Auf dem Asphaltweg,entlang seines Ufers sind wir schon auf den niedrigen Firsten des Upponyi-Gebirges,das eine viel ältere Gegend ist,als Bükk.

Der stimmungsvolle Spaziergang am Ufer des Teiches dauert lediglich 45-60 Minuten. Am Ende sollen wir auch nicht von den Augregungen Abschied nehmen:wir kommen zu einer engen,wilden Schlucht. Der Csernely-Bach höhlte die Upponyi-Schlucht an einem Grabenbruch aus,das heißt: in einem Gebiet,das tiefer liegt,als seine Umgebung. So entstand die tiefste Schlucht des Landes. Auch ein Asphaltweg überquert leider die Klamm,so bewahren nur die Talwände die ursprünglichen Zustände. In Uppony können wir an zwei Stellen stempeln:am Zaun der nahgelegenen BB Bierstube und in der István-telep Straße.

Uppony – Putnok

Am Rande des von Hügeln umgebenen Uppony treten wir wieder in den Wald,durchqueren einen ausgebreiteten Tannenflecken und steigen in den Sattel hinter dem Katica-Gipfel hinauf. Es lohnt sich,rechts den wildromantisch schönen Felsenfirst zu besuchen,wo auch ein Kreuz steht: wir können nicht nur das Lázbérc-Rückhaltebecken,sondern auch das ganze Bükk-Plateau betrachten. Der Uppony-Pass schlängelt direkt unter uns.

Wir wandern wieder in wunderschönen Wäldern. Von einem Kahlschlagflecken können wir links die Felsen des schwarzen Három-Steins erblicken,zu denen unsere Tour führt. Wir steigen einen steilen Pfad hinter die Andesitfirste hinauf. Da die Felsenvorsprünge dunkle Farben haben,werden sie leicht heiß,und schaffen ein warmes Mikroklima. Sie eröffnen vor uns das Bükk-Plateau und die umliegende Hügellandschaft.

Unser Weg führt bergab,als wir auf dem Bergrücken um das Becken von Uppony herumgehen. An beiden Seiten befinden sich breite Taleingänge,dann biegen wir scharf rechts,gehen an einem Forsthaus vorbei und biegen auf die Zielgerade ab,die nach Putnok führt. Der Forstweg schlängelt ins Határ-Tál,dann an dessen Ende wechseln wir zu einer Landstraße. Die eingestellte Eisenbahnlinie schließt sich auch an,und die letzten Kilometer bis Putnok legen wir auf einem Asphaltweg im Tal des Flusses Sajó zurück. Gegenüber uns erstreckt sich die Borsodi-Hügellandschaft, im Hitergrund der Kleinstadt,auf deren Bahnhof der Stempel zu finden ist.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

  • Der Bahnhof von Szarvaskő liegt an der verkehrsarmen Szilvásvárad -Eger Eisenbahnlinie,so können wir dahin sogar mit dem Zug fahren.
  • An der Bushaltestelle Szarvaskő, italbolt gibt es regen Busverkehr zwischen Szilvásvárad und seiner Umgebung,bzw. Eger.
  • Auf den Bahnhof von Putnok kommen Züge von Miskolc,und fahren auch dahin zurück.
  • Die Bushaltestelle Putnok, Fő tér befindet sich auf der Hauptstraße der Siedlung,in der Nähe der Blauen Landestour.
  • Die Bushaltestelle Putnok, vasútállomás bejárati út liegt neben dem Gebäude des Bahnhofs.

Anfahrt

  •  In Szarvaskő kreuzt die Blaue Landestour sowohl das Dorfzentrum als auch die Gleise des Bahnhofs.
  •  Die Blaue Landestour passiert Putnok in nördlich-südlicher Richtung. Sie streift sogar den Bahnhof.

Parken

  •  In Szarvaskő finden wir Parkmöglichkeit im Zentrum des Dorfes.
  •  In Putnok befindet sich der Parkplatz vor dem Bahnhof.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte von Bükk

Community

 Kommentar
 Aktuelle Bedingung
Veröffentlichen
  Zurück zur Eingabe
Punkt auf Karte setzen
(Klick auf Karte)
oder
Tipp:
Der Punkt ist direkt auf der Karte verschiebbar
Löschen X
Bearbeiten
Abbrechen X
Bearbeiten
Punkt auf Karte ändern
Videos
*Pflichtfeld
Veröffentlichen
Bitte einen Titel eingeben.
Bitte gib einen Beschreibungstext ein.
Status
geöffnet
Schwierigkeit
mittel
Strecke
62,5 km
Dauer
19:40 h
Aufstieg
2275 hm
Abstieg
2350 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Heilklima

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
Höhenprofil anzeigen Höhenprofil verbergen
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.