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Fernwanderweg Etappe

Putnok - Bódvaszilas (OKT-24.)

Fernwanderweg · Eger-Tokaj-Bergland
Verantwortlich für diesen Inhalt
Magyar Természetjáró Szövetség Verifizierter Partner  Explorers Choice 
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    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
  • Aggtelek,Haupteingang der Baradla-Höhle
    / Aggtelek,Haupteingang der Baradla-Höhle
    Foto: ANP
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    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
  • Kéktúra 2: Föld alatt, a Csodák termében
    / Kéktúra 2: Föld alatt, a Csodák termében
    Video: Index.hu
  • / Kéktúra 3. rész: A putnoki farkasember nyomában
    Video: Index.hu
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    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Felsenwand von Aggtelek
    Foto: ANP
0 200 400 600 m km 10 20 30 40 50 60 MOL kút (Putnok, 26. sz. fkl. út) Keleméri Mohos-tavak Gömörszőlősi kilátóhely Baradla-szikla (kilátóhely) Jósva-forrás Tengerszem (Jósvafő) Jósvafői ófalu Jósvafői-fennsík Szőlőhegy (Jósvafő) Derenk (romfalu) Szádvár

Wir sind auf einer einzigartigen,charakteristischen Strecke der Blauen Landestour. Von den baumlosen,rasigen Hügelrücken gehen wir zu einem Karstgebiet,das von Extremitäten nicht frei ist. Und wir besuchen Berghänge mit Felsenrippen und Plateaus mit Dolinen. Als Besonderheit können wir sogar ins Innere des Karstes einblicken.

mittel
63,1 km
18:40 h
1700 hm
1680 hm

Der abgelegene Aggtelek-Karst an der Grenze tanzt nicht nur wegen seiner Lage aus der Reihe unserer Berge. Hinsichtlich seiner Ausdehnung ist er ein winziges Gebiet,das kaum über Mittelgebirgshöhen verfügt: sein höchster Punkt ist der 604 m hohe Fertős-Gipfel,aber er ist nicht höher,als 500 m. Zudem gehört er zum Szlovák-Karst jenseits der Grenze. Diese beiden Regionen heißen gemeinsam Gömör-Tornai-Karst und ist das an Karsterscheinungen reichsten Gebiet der Karpaten.

Das südöstliche Gebiet in Ungarn hat zwei Teile: sein nördliches Gebiet ist unbedeckt,ein richtiges Karstgebiet,wo sich wellige Plateaus und tiefe Täler wechseln. Hie sind auch die sehr steilen Berghänge mit Karstbuschwäldern,Felsenausbissen charakteristisch. Im südlichen Gebiet,das die Blaue Landestour nicht streift,sind die verkastenden Gesteine von wasserfesten Schichten bedeckt – sie spielen bedeutende Rolle ,weil die von ihnen fließenden Gewässer in der Tiefe beenden,als sie zur Grenze des offenen (unbedeckten) Karstes kommen und ernähren die Wasserläufe des riesigen Höhlensystems.

Das Baradla-Domica-Höhlensystem,das zur Welkulturerbe gehört,ist mit seiner gesamten Länge von 25 km und imposanten Tropfsteinformationen,sowie mit seiner gut ausgebauten touristischen Infrastruktur ein faszinierender Einblick in den Magen der verkarsten Kalksteindecke.Das Höhlensystem selbst ist ein Flusstal unter der Erde,das die Folge der unaufhörlichen Arbeit des Wassers ist,das den Kalkstein mit seinem Kohlensäuregehalt ablöst und darin Gänge ausgestaltet. Als sich das Gebiet allmählich erhebte,gestalteten die Bächer in der Tiefe wieder Höhlen aus – deswegen gibt es auch in Baradla mehrere Stufen untereinander,bzw. kann man mancherorts riesige Höhleneingänge auf den Berghängen sehen.

Als sich die Horste senkrecht bewegten,gestalteten sie verschieden hohe Plateaus und mancherorts breite Täler aus. Derer schönste Erscheinungsformen auf der heimischen Seite der Berglandschaft sind die riesige Wiese mit Dolinen des Plateaus über Jósvafő mit dem Hucul-Gestüt und der breite,trockene Graben des Szelce-Tales. Im Ménes-Tal werden die Wanderer vom Plätschern des kühlen Karstwassers empfangen. Die sägende Arbeit des Baches gestaltete im oberen Abschnitt eine schluchtähnliche Umgebung aus. Das Landschaftsbild des Aggtelek-Karstes wird von den kalten Bächern,welligen Plateaus,breiten Tälern,kurzen Schluchten,sowie vom Anblick reizender Heuwiesen und Berghängen mit Karrwiesen geprägt. Manche von den steilen Abhängen werden im großen Gebiet von den rilligen Felsenoberflächen,die das Wasser gestaltete,Karrwiesen (auf Ungarisch „Teufelpflücken”) gegruppt. Die Höhle in Aggtelek heißt Baradla. Der Name Baradla (bradlo) stammt aus dem Slowakischen,und bedeutet steiler,felsiger Berg und First.

Die Blaue Landestour startet von Putnok,durchquert die bewaldeten Erhebungen der Borsodi-Hügellandschaft,streift die egsotischen Torfmullmoore der Mohos-Teiche,die an Pflanzen aus der Eiszeit reich sind. Dann kommt zu einem der reizendsten Gebiet der Strecke,zwischen die baumlosen, rasigen Flachhänge der Hügellandschaft. Wir überqueren eine Region,die stillen Eindruck macht und wo sich winzige Dörfer befinden. Und dabei besuchen wir Hügelrücken mit herrlichem Panorama. Kurz nach Zádorfalva treten wir in einen Wald ein,so nähern wir Aggtelek an,wo wir an dem Dach der Felsenwand festhalten,die eine Höhlenöffnung verbirgt. Danach kommen wir zum Karst. Nach leicht heiß werdenden Abhängen mit Felsenrasen und Karstbuschwäldern setzen wir unseren Weg bis Jósvafő in Wäldern fort,die guten Zustand haben,so sind sie einem Nationalpark würdig. Das vom Wasser geprägte Siedlungsbild folgt eine Lange Wanderung im Wald ,die für kurze Zeit von der malerischen Wiese des Jósvafői-Plateau unterbrochen wird. Sie ist vom hucul Gestüt besiedelt. Wir besuchen Szelcepuszta,dann steigen wir in das Ménes-Tal hinunter,das eine hochländische Atmosphäre hat. Danach gehen wir auf das Plateau des Alsó-Berges,um breite Heuwiesen und die Gedenkstätte der Siedlung,derenki polje zu besuchen,die ein tragisches Schicksal hatte. Später können wir Szádvár bewundern,das wir nach einem kurzen,aber anstrengenden Anstieg erreichen können. Von dort kann man das schönste Panorama des Gebirges genießen. Zuletzt kommen wir zum Rande des Tales von Bódva,wo wir an der Grenze von Cserehát unsere Tour beenden.

Autorentipp

  • Wenn wir Zeit haben sollen wir in die kleinen Museen von Gömörszőlős einblicken,in die großartig gewarteten,restaurierten Bauernhäuser. Dadurch können wir die Vergangenheit,Geschichte und Alltage dieser weltfernen Gegend kennenlernen,die sich viel geändert hat. Aber wir können sogar die Bestrebungen des Dorf unterstützen,dass es sich erhalten kann.
  • Obwohl die Blaue Landestour in der Umgebung von Aggtelek und Jósvafő auf einer wunderschönen Trasse führt,befindet sich aber die richtige Wuderwelt unter unseren Füßen: wenn wir es noch nicht gesehen hätten,sollen wir mehrere Tage für den Besuch des Domica-Höhlensystems opfern! Wir können unter mehreren geführten Höhlentouren wählen.
  • In Jósvafő lohnt es sich, einige Stunden langen Abstecher zu machen:der Tengerszem-Teich und das fabelhafte Dorfzentrum mit dem Bach gehören zu den Edelsteinen der Blauen Landestour . Der smaragdgrüne Teich ernährt sich aus Karstwasser und liegt in einem bewaldeten Umgebung.
  • Nach Jósvafő folgt eine sehr lange Waldwanderung:deren idyllischste Punkt ist die großartige Touristenherberge von Szelcepuszta (Borz Alom Erdei Iskola) oder das Schlosshotel,das auch hier steht.
  • Wenn wir in Szelcepuszta oder Jósvafő übernachten,treffen wir eine gute Entscheidung,wenn wir einen halben Tag in dem schön gelegenen Szelce-Tal verbringen,das vielleicht das schönste Tal Ungarns ist.
  • Zwischen Szelcepuszta und Bódvaszilas erhebt sich Szádvár,das auf einem steilen Anstieg erreichbar ist. Von den Mauern der stimmungsvollen Ruine öffnet sich das schönste Panorama des Karstes. Wir können sie ungefähr nach einstündigem Abstecher erreichen,aber sie bietet im Tausch für die Mühen ein unvergessliches Erlebnis.

Empfohlene zwischenliegende Ein- und Ausstiegspunkte entlang der Route

  • Kelemér (OKTPH_118_1, OKTPH_118_2, OKTPH_118_3): Kelemér, autóbusz-váróterem Bushaltestelle
  • Gömörszőlős (OKTPH_119): Gömörszőlős, községháza Bushaltestelle
  • Zádorfalva (OKTPH_120): Zádorfalva, autóbusz-váróterem Bushaltestelle
  • Aggtelek (OKTPH_121_1, OKTPH 121_2): Aggtelek, Baradla-barlang und Aggtelek, Kossuth utca Barlang bejárati út Bushaltestellen
  • Jósvafő (OKTPH_122): Jósvafő, Szálló; Jósvafő, szálló bejárati út und Jósvafő, autóbusz-váróterem Bushaltestellen
  • 5,4 km von Derenk (OKTPH_123): Szögliget, autóbusz-forduló Bushaltestelle
outdooractive.com User
Autor
Áron Dömsödi
Aktualisierung: 13.03.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
513 m
149 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

  • An zahlreichen Punkten vom Aggtelek-Karst können wir offene Felsenrasen oder breite Heuwiesen finden. Deren Klima ist viel wärmer,als ihre Umgebung,deshalb sollen wir im Sommer auch mit Hitze rechnen! Das gilt auch für die baumlosen Hügelrücken der Strecke,die sich südlich von Aggtelek befinden. Deshalb ist es empfehlenswert,einen Hut oder ein Kopftuch zu tragen!
  • Außer der Siedlungen gibt es nur Quellen mit schwankender Wassermenge,deshalb sollen wir genug Trinkwasser mitnehmen! Besonders bei Hitze im Sommer.

Ausrüstung

  • Nötige Ausrüstung:Wanderschuhe,je nach Jahreszeit angemessene Kleidung,Trinkwasser,Proviant. Zum Navigieren das Természetjáró App.
  • Wegen der baumlosen Hügel und Karstoberflächen ist es empfehlenswert,im Sommer bei Hitze einen Hut oder ein Kopftuch zu tragen!

Start

Putnok, Bahnhof (150 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.286986, 20.437305
UTM
34U 458258 5348351

Ziel

Bódvaszilas, Bahnhof

Wegbeschreibung

Itiner:

Während der Tour sollen wir bis zum Ende der Markierung Blau (K) folgen.

  • Vom Bahnhof von Putnok überqueren wir die Siedlung in südlich-nördlicher Richtung.
  • Lange folgen wir dem Asphaltweg des Szörnyű-Tales,dann steigen wir vor der Pálma-Quelle zu den Mohos-Teiche hnauf.
  • Von den Teichen gehen wir nach Kelemér hinunter.
  • Auf einem Asphaltweg spazieren wir unter den Hügeln nach Gömörszőlős.
  • Von Gömörszőlős kommen wir auf Hügelrücken nach Zádorfalva.
  • Aus dem Dorf wieder Hügel passierend,am Ende der Grenze folgend kommen wir zu Aggtelek.
  • Von Aggtelek spazieren wir nach Jósvafő.
  • Von Jósvafő erreichen wir Szelcepuszta in den Bergen.
  • Die Blaue Landestour führt das Ménes-Tal streifend zu Derenk.
  • Aus dem Ruinendorf wandern wir zu den Ruinen des Szabó-pallag-Forsthauses ,und dabei gehen wir an Szádvár vorbei.
  • Von der Ruine des Forsthauses steigen wir nach Bódvaszilas hinunter,und dort beenden wir die Strecke am Bahnhof.

Ausführliche Beschreibung der Tour

Putnok – Kelemér

Nach dem Stempeln verlassen wir den Bahnhof am Rande der Siedlung.Wir gehen zum Hauptplatz von Putnok,an dem vorbeigehend wir über den Szörnyű-völgyi-Bach überschreiten. Wir biegen an der Kirche ein. In ihrer Nachbarschaft können wir über dem Zaun das Serényi-Schloss und seinen riesigen Park sehen,das zur Zeit abgesperrt ist und auf ein Jahrhundert Jahre altes Burgschloss gebaut wurde. Die ärmeren Häuser werden von einer gepflegten Straße abgewechselt,aber wir verlassen bald die Häuser und treten in einen Wald ein. Wir schlendern auf einem Asphaltweg,von dem wir nur kurz für einen Waldpfad wechseln. Danach kommen wir zu dem stimmungsvollsten Punkt des Szörnyű-Tales,zu einem Anglersee. Wir verlassen den von dem bewaldeten Ufer reizenden See und kommen zu einer Quelle,die nach Pálma,der Frau von Béla Serényi genannt wurde. Béla Serényi war Gutbesitzer in Putnok,der in der Entwicklung der Region eine wichtige Rolle spielte. Die Blaue Landestour biegt in Richtung eines Hügelrückens und steigt ein kurzes Tal hinauf.

Jenseits des Rückens steigen wir zuerst in einem jungen Wald hinunter,dann betreten wir vor einem kleinen Kahlschlag plötzlich rechts einen Pfad. Die Luft wird allmählich schwerer,als wir dem Ufer des Torfmullmoores vom Kis-Mohos-Teich annähern. Es hat kaum offenen Wasserspiegel,weil es von Pflanzen dicht bedeckt ist.Ein wenig weiter werden wir auch den Nagy-Mohos-Teich bemerken,als sich die Vegetatin ändert. Zu dessen Wasser können wir auch auf einem kleinen Pfad näher gehen. Die Strombetten der beiden Moore entstanden durch Schluppe des Abhangs. Das kleinere ist lediglich 15 000,das größere 25 000 Jahre alt. Beide stammen aus der Eiszeit,deshalb (und wegen ihrer besonderen Klimaverhältnisse)bewahren sie Pflanzenraritäten. Die kleinen,grünen Knollen des Torfmoores,die aus natürlichen Abfällen langsam enstehen,können wir unter den Bäumen leicht beobachten.Der offene Wasserspiegel verschwand in den letzten Jahrzehnten,das gehört zu dem gegenwärtigen Leben des Moores.

Bald kehren wir zum Asphaltweg zurück,der zu Kelemér führt,und dessen Schlängeln folgen wir eine weile und schneiden eine Serpentinkurve auf einem unangenehmen,buschigen Pfad ab. Am Rande des winzigen Dorfes steht das Vorführhaus des Nationalparks (Mohos-Haus). In seinem Zentrum,neben der Kirche wartet das Tompa Mihály Gedenkmuseum auf die Besucher – er war Dichter und ist hier geboren. Sein Pseodunym war Rém Elek:wenn wir den Namen rückwärts lesen,bekommen wir den Namen des Dorfes:Kelemér. Den Stempel finden wir im Geschäft ,am Zaun des Gedenkhauses und in dessen Verwalterraum.

Kelemér – Zádorfalva

Wir schlendern auf einem Asphaltweg und die Landschaft ändert sich sehr:die Wälder verschwinden,wir sind von riesigen,baumlosen Flachhängen umgeben. Endlose Heuwiesen und Weiden wellen in diesem besonders abgelegenen Winkel des Landes. Ein Ziehbrunnen erinnert uns an die enst hier schwärmenden Nutztiere. Heute bewegen sich höchstens der schwacher Autoverkehr und das hoch gewachsene Gras. Gömörszőlős ist ein richtiges Sackdorf ,an seinem nördlichen Ende stehen herkömmliche Gebäude in großartigem Zustand. Die Sammlungen stellen die Werkzeuge und Gedenken der einstigen Landwirtschaft der Region vor,aber wir finden hier auch eine Ausstellung,die die kirchlichen Decken vorstellt. Den Stempel kann man am Tor des Freilichtmuseums finden.

Gömörszőlős verlassend treten wir in eine einzigartige Landschaft ein,als wir auf den Hügeln losgehen,die wir bisher nur von unten sehen konnten. Am Anfang folgen wir zwar einem Tal,aber bald beginnen wir mit dem Steigen auf den Rücken des kleinen Hügelrückens. Wenn wir immer höher gehen,weitet sich der Horizont,lerschließt sich langsam der kleine Kessel des verlassenen Dorfes vor uns. Ein märchenhaftes Anblick entfaltet sich rundherum. Die breiten,kaum zerschnittenen,grünenden Abhänge werden meistens nur auf den Rücken von Waldflecken abgewechselt. Diese Gegend kann mit Wildheit einer Berglandschaft nicht rivalisieren,aber diese Region wird vielleicht zu den schönsten Erinnerungen der Wanderer der Blauen Landestour gehören.

Nur kurz betreten wir die Spur auf dem Rücken,weil ein Schild rechts herab lenkt – gerade in den Strauch. Wie idyllisch der vorige Kilometer war,so viel Ärger bringt der nächste. Ungefähr eine Viertelstunde lang brechen wir uns den Weg in dem dichten Busch. Es ist eine Erleichterung,zum Rand des ausgeizten Tannenwaldes zu gehen. Wir folgen dem Tal eines schmächtigen Bächleins,über uns ist der verkommene Feldweg mancherorts von Abhängen umgeben. Der Kirchenturm von Zádorfalva zeigt uns den richtigenWeg. Die Blaue Landestour treibt uns ins Zentrum der Siedlung. Den Stempel sollen wir in der Kneipe suchen.

Zádorfalva – Aggtelek

Auf einem Asphaltweg beginnen wir mit dem langen Marsch in Aggtelek. Nicht nur betrachten wir die wunderschönen,sonnigen Hügel,sondern auch steigen wir auch ihren Rücken hinauf. Wir können das gewöhnte,malerische Panorama nicht lange genießen,weil wir den Wald bald erreichen – davor sollen wir noch aber rückwärts blicken,um die lange Wellenreihe des Bükk-Plateaus über den Flachhängen betrachten zu können.

Von den nächsten Kilometern sollen wir nicht viel Abwechslung erwarten:außer der schönen,grasigen Buchenwälder befinden sich hier auch Geräumdeflecken mit aufwachsenden Sträuchern.Wir schlängeln auf dem Rücken,auf dessen beiden Seiten sich sehr tiefe Hohlwege und Graben befinden,die sich nach heftigen Regenfällen mit Wasser füllen. Die einzige Sehenswürdigkeit ist „der Baum von Ladon”,innerhalb einer halben Stunde erscheinen aber die Grenzensteine. Als wir auf der Linie,die die zwei Länder abtrennt,nach rechts biegen,öffnet sich die Landschaft in Richtung der Slowakei,aber rechts fällt auch unser Ziel in einigen Minuten auf: die Kalksteinwand in Aggtelek,nach deren steiler und weißer Wand auch die Höhle genannt wurde. (Der slowakische Name von Baradla bedeutet auch Felsenwand.) Wir erreichen die verkommene Zollstation und kommen auf einem Asphaltweg,zuletzt durch den Campingplatz zum Gebäude der Touristenherberge. Neben der Tür der Rezeption oder im Besucherzentrum können wir stempeln.

Aggtelek – Jósvafő

Von Aggtelek startend gehen wir auf dem Karst,deshalb ändert sich die Landschaft sehr:der Pfad,der auf dem Dach der Felsenwand führt ,wurde auch mit Treppen begehbar gemacht. Er verbirgt auch den Eingang der weltberühmten Baradla-Höhle und schafft sofort eine Gebirgsatmosphäre. Zudem ist das Panorama oben von der Bank oder von der Karrwiese hinter ihr herrlich:im Hintergrund der Hügellandschaften zeigt sich das ganze Bükk-Plateau. Rechts erheben sich die bewaldeten Berzüge der Slowakei. Ein wenig weiter rechts biegen wir auf den Berghang,und einen von den Kalksteinausbissen winkeligen Wald kreuzend wandern wir bis zum Eingang des Mész-Tales. Hier,auf der Markierung Gelb(S) können wir nach 10 Minuten den Aggtelek-See erreichen,der sich in einem verstopften Ablauf versammelte (aber im Sommer sollen wir keinen offenen Wasserspiegel suchen).

Eine lange Wiesenkette führt in den Wald hinein:plötzlich sind wir von einem wildromantischen,wunderschönen Wald umgeben. Moosige Kalksteingerölle und auf dem Boden liegende Fallhölzer charakterisieren diese schöne Waldung mit steilen Abhängen. Wir spazieren in ein anderes Tal,unsere Tour führt auch weiterhin in der märchenhaften Natur. In der Nähe des Gipfels kreuzen wir ein kleines „Teufelpflügen”,dann nähern wir Jósvafő auf einem Abhang an. An einem Informationsschild führt die Markierung Blau (K) links,dann geht auf einem First bis Jósvafő (von dem Friedhof öffnet sich ein schönes Panorama auf das Dorf),aber sie lässt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten aus – machen wir deswegen einen Abstecher. Auf dessen ersten Strecke sollen wir sowieso einen Abstecher machen,weil der Stempel an der Kasse der Höhle zu finden ist. (Markierung Grün (Z)).

In Jósvafő lohnt es sich,einen halben Tag zu verbringen:es gibt vielleicht in Ungarn kein anderes Dorf,dessen Siedlungsbild von Bächern so stark geprägt wäre,als hier. Zudem wurden die kühlen,kräuselnden Wasserläufe in kein plumpes,künstliches Strombett gedrückt. Ihre Furten sind auch heute benutzten Verkehrslinien. In dem schön gewarteten Altdorf arbeitet schon lange keine Mühle mehr,aber das einstige Eisenhammerwerk von Jósvafő damit betrieben wurde. Weiter unter dem Höhleneingang befindet sich der Teich von Tengerszem:sein smaragdgrüner Wasserspiegel und die Bäume um uhn herum sind im malerischen Einklang. Sein Wasser ernährt die Jósva-Quelle,die in einem Parkgebiet in der Nähe liegt. Die Jósva-Quelle ist eine kalte Karstwelle Ungarns mit größter Wassermenge.

Jósvafő – Szelcepuszta

Eine bewegte Strecke steht vor uns:darauf macht auch die kurze Tohonya-Schlucht aufmerksam,die von der Straße am Rande von Jósvafő,nach der Öffnung der Kossuth-Höhle startet. Unten in der engen,von moosigen Felsen umgebenen,sehr schlängelnden Verengung führt ein Feldweg – aber das beeinträchtigt den wildromantischen Anblick nicht. Als wir die Gefluder des Baches verlassen,durchqueren wir eine Wiese. Dann steigen wir einen kurzen,aber sehr steilen Anstieg zum unvergesslichen Jósvafői-Plateau hinauf.

Die riesige Wiese des hubbeligen Karstplateaus mit Dolinen ist von allen Seiten von Bergen umfangen. Wenn wir irgendwohin sehen,werden wir Wälder schauen,wo Großraubtiere leben. Außer des größten Abhangs,auf dem Gelände von Nagy-oldal mit „Teufelpflügen”. Von dem steilen Gebiet wäscht der Niederschlag den Boden leicht ab,löst den Kalkstein aus,so gestaltet er eine riefige Oberfläche,die eine schmächtige Vegetation am Leben halten kann. Wir sind von dem typischen Landschaftsbild des Gömör-Tolnai-Karstes umgeben,es ist einer der einzigartisten Orte des Nördlichen-Mittelgebirges. In dem sommerlichen Halbjahr kann man auf der Wiese Gewieher der untersetzten hucul Pferde hören,so fühlen wir,als wären wir im Wildwest.

Die Blaue Landestour durchquert die Dolinenwiese,und führt in den Schatten der Bäume. Wir steigen den Weinberg hinauf,auf dessen Hang auf der Markierung Gelb (S) noch einige Meter zurücklegen und kommen zu einem Aussichtspunkt: gegenüber uns der Tannenwald auf dem Barghang schafft eine Atmosphäre wie in den Karpaten. Wenn wir in Richtung des Szalonnai-Gebirges sehen,können wir einen aus Steinen gestalteten Salamander erblicken – der Feuersalamander ist das Wappentier des Aggtelek Nationalparks.

Unser Pfad führt wieder in schönen Wäldern,aber die Landschaft ist nicht mehr so zauberhaft,weil das Massiv an Karsterscheinungen ärmer ist,als die Erhebungen in der Umgebung. Zuletzt steigen wir hinunter: von Szelcepuszta können wir knapp in das wunderschöne,breite Szelce-Tal einblicken,in dessen unterem Teil der Wald nicht geschlossen ist. Szelcepuszta ist ein idealer Ort für die Übernachtung,wir können sogar die Komfortstufe auswählen: wir können sowohl eine richtige Touristenherberge als auch ein Schlosshotel in Anspruch nehmen. In der Koppel der Wiese grasen Pferde,in ihrer Nähe beobachten erschrockene Damhirsche die Wanderer – interessanterweise kann man unter ihnen sogar eine weiße Rasse finden. Das heutige Forstgebiet war das Zentrum des Jagdgebietes von Miklós Horty. Das hatte traurige Folgen,deren Spuren wir bald hautnah erfahren können.

Szelcepuszta – Derenk

Ein kleines Loch gähnt im Wald,als wir auf dem Berghang nach unten schlängeln. Der wunderschöne,obere Abschnitt des Ménes-Tals mit seinem plätschernden Bach,umgefallenen Bäumen und Felsenformen ist eine wirklich wildromantische Einführung des Plateaus vom Alsó-Berg und der Atmosphäre der nächsten Kilometer,die an die Wanderwege im Hochland erinnern. An einer Abzweigung biegen wir nach links,dann sofort rechts,um einen an Hindernissen reichen Hohlweg hinaufzusteigen,der einen duftigen Tannenwald durchquert. Heuwiesen eröffnen den geschlossenen Wald,wir nähern Derenk an. Vor dem Ruinendorf grünt noch ein Tannenwald,dann kommen wir unter Laubwerfenden zum Rand von Derenki-polje.

Das Wort „polje” kommt aus dem slawischen Wort „Wiese”,und bezeichnet die größte Karstvertiefung:von userem Weg ist gut zu beobachten,dass diese flache Oberflächenform von steilen Randen umgeben ist. Da es keinen Abfluss hat,ist das der einzige Ort auf dem Karstplateau,wo das Wasser da bleibt (wie es wir auf der nächsten Wiese der Blauen Landestour bemerken werden). Wo das Dorf einst stand,markieren Pfähle,wo die Häuser der damaligen Bewohner waren. Außer dem wackeligen Stall steht nur noch die neugebaute Schule da,in der eine anspruchsvolle Ausstellung die Vergangenheit der Siedlung,,die ein trauriges Schicksal erlitt, vorstellt. Das von Goralen,Slowaken und Ungarn bewohnte Dorf erhielt sich oft aus Wilderei. Aber das gefiel Horty nicht,der den Bärengraben errichtete und in der Umgebung gern jagte. Deshalb wurde Derenke 1943 im Wesentlichen liquidiert,die Bewohner wurden umgesiedelt und alle Gebäude zersört. Der Friedhof befindet sich weiter oben,unter den Bäumen. Es lohnt sich,die Gedenkstätte am Ende des mit Schild markierten Weges zu besuchen,wo Jahrhundert alte Gräber liegen. Der Stempel hängt am Schild der Blauen Landestour.

Derenk – Szabó-Pallag-Jagdhaus

Die Hauptstraße von Derenk verlassend gehen wir bald wieder zu einer Wiese:in ihrer von wasserfesten Gesteinen bedeckten unteren Schicht versickert der Niederschlag nicht,deshalb ist die flache Wiese von Moorerdepflanzen und flachem Wasser bedeckt. Unser Makadamweg durchquert das wässerige Gebiet,wir können das idyllische Landschaftsbild vom Rand des Waldes bewundern. Zwischen die Bäume tretend schlängeln wir wieder zwischen moosigen und felsigen Berghängen. Dann kreuzen wir wieder auf einer Wiese den Forstweg,der den Alsó-Berg überquert und in die Slowakei führt.

Auf einem Waldweg kommen wir zum Rand eines Geräumdes,auf dessen Abseite ein Schild die Richtung nach Szádvár zeigt,das sich über seiner Umgebung erhebt. (Markierungen Blau L (KL) dann Rot L (PL)).Obwohl die Blaue Landestour die Spitze vielleicht mit dem schönsten Panorama vom Aggtelek-Karst nicht besucht,sollen wir sie nicht auslassen! Um den felsigen Berg führt der Wanderweg herum – zuerst schlängelt der kurze,aber anstrengende Pfad in einem schönen Buchenwald,dann auf dem heißen,südlichen Hang in Eichenwäldern und Karstbuschwäldern hinauf. Auf dem Gipfel erheben sich die Ruinen der weißen Kalksteinmauer der riesigen Burg ,die nach dem Tatarenzug gebaut wurde. Es lohnt sich,die stimmungsvollen Ruinen entlangzuspazieren,auch wegen der Panoramen,die sich von den verschiedenen Aussichtspunkten öffnen.Wir können Szögliget und das Szalonnai-Gebirge sehen und in der Ferne erscheint sogar das riesengroße Bükk. Die Hügellandschaft von Cserehát ist so, wie ein Flachland,aber der Szlovák-Karst und seine Umgebung wellen als riesige,bewaldete Berglandschaft nach Norden. Aus dem südwestlichen Zipfel der Burg öffnet sich das Ménes-Tal unter uns und mit einem Fernrohr können wir auch Szelcepuszta sehen. Ungewöhnlicherweise befindet sich nirgendwo ein Kahlschlag. Zum Glück sind die Berge des Aggtelek-Karstes von zusammenhängenden Wäldern bedeckt,wohin wir auch schauen.

Wir setzen die Blaue Landestour fort,und suchen die bogige Tábor-Heuwiese auf,dann kommen wir im Wald zu einem Kolk. Die Quelle von Borz-lyuk stillt im Sommer unseren Durst nicht,weil sie sich austrocknet. Der Wanderweg führt nach einer Linkskurve lang hinauf,um den höchsten Punkt vom Alsó-Berg zu erzielen. Die Löcher öffnen dem Sonnenschein Weg im Wald,währenddessen wir am Ende eines langen,schöne Wälder kreuzenden Anstiegs auf einen breiten Forstweg biegen. Hier befinden sich viele Schachthöhlen, rundherum sehen wir Dolinen. Wir könnten ihn sogar einen„umgekehrten Berg” nennen,weil sich in der höchsten Region statt Spitzen Löcher befinden. Auf einem Waldweg kommen wir zu dem verfallenen Szabó-pallag Jagdhaus. In der Nähe von der Ruine wurden eine Regenschutzstelle,ein Rastplatz und ein Schild der Blauen Landestour gestellt. Am Schild finden wir den Stempel.

Szabó-pallag-Jagdhaus – Bódvaszilas

Die Waldung wird bald von einer Wiese unterbrochen,die von Tannen umgeben ist und ein wenig Zempléner Atmosphäre hat. Danach spazieren wir wieder unter den Bäumen. Wir wandern übrigens in einem Waldreservat,deshalb gestaltet die Natur das Leben des Waldes und nicht die Forstwirtschaft. Die Blaue Landestour führt lange hinunter,wir können die wildromantische,felsige Kis-vizes-Doline sehen,deren unterer Teil die Öffnung der Meteor-Höhle verbirgt. Wir erreichen den südöstlichen Rand des Alsó-Berges und nähern dem Tal von Bódva auf einem heißen,sonnigen Abhang an. Von einer winzigen Wiese öffnet sich ein schönes Panorama auf Bódvaszilas und auf das sich im Hintergrund erhebende,geforderte Esztramos und den Szalonnai-Berg. In der Ferne blaut schon das Bergmassiv von Zemplén.

An der Grenze des Waldes öffnet sich die Landschaft vor uns,aber einen wirklich interessanten Anblick bietet der Alsó-Berg an:der felsige Abhang mit Karre läuft als eine undurchdringbare Wand am Rande des Tales. Als würde das Plateau zerschnitten,so reißt es bis zu den Ackerfeldern ab. In Bódvaszilas können wir auch ganz nah das schön restaurierte Gebäude des Esterházy-Koós-Schlosses betrachten,aber unser Ziel ,also den Stempel sollen wir auf der anderen Seite des Dorfes,auf dem Bahnhof suchen (am Zaun des Verkehrsbüros).Aus dem Zentrum sollen wir auf der Markierung Blau ◼ (K◼) zum Bahnsteig gehen,die Blaue Landestour überquert die Gleise und führt zu Cserehát weiter.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

  • Auf den Bahnhof von Putnok kommen Züge von Miskolc,und fahren auch dahin zurück.
  • Die Bushaltestelle Putnok, Fő tér befindet sich auf der Hauptstraße der Siedlung,in der Nähe der Blauen Landestour.
  • Die Bushaltestelle Putnok, vasútállomás bejárati út liegt neben dem Gebäude des Bahnhofs.
  • Vom Bahnhof von Bódvaszilas verkehren Züge nach Miskolc.
  • Aus der Bushaltestelle Bódvaszilas, vasútállomás können wir in mehrere Richtungen fahren,auch nach Miskolc.

Anfahrt

  • Die Blaue Landestour streift in Putnok sowohl den Bahnhof als auch die Bushaltestelle im Zentrum.
  • Vom Bahnhof von Bódvaszilas führt die Markierung Blau + (K+) zur Blauen Landestour.

Parken

Vor dem Bahnhof der beiden Siedlungen finden wir einen Parkplatz.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kartenempfehlungen des Autors

  • Wanderkarte vom Aggtelek-Karst
  • Die Putnok-Aggtelek Strecke der Blauen Landestour enthalten die Wanderkarten,die die Heves-Borsodi-Hügellandschaft darstellen. Aber sie sind nur selten zu besorgen.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
63,1 km
Dauer
18:40 h
Aufstieg
1700 hm
Abstieg
1680 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp Heilklima

Statistik

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