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Fernwanderweg Etappe

Boldogkőváralja - Nagy-nyugodó (OKT-26.)

Fernwanderweg · Eger-Tokaj-Bergland · geöffnet
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Magyar Természetjáró Szövetség Verifizierter Partner  Explorers Choice 
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    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
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  • Touristenhaus von Istvánkút
    / Touristenhaus von Istvánkút
    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Die Burg von Boldogkő
    Foto: Gabriella Szlatki, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Barna Burger, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Kéktúra 5. rész: Aranyösvényen a Zemplén tetejére
    Video: Index.hu
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  • / Die Burg von Regéc
    Foto: Gabriella Szlatki, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Makkoshotyka, Meczner-Kapelle
    Foto: Gabriella Szlatki, Magyar Természetjáró Szövetség
200 400 600 800 1000 m km 10 20 30 40 50 Boldogkői vár

Wir machen eine Wanderung im Zemplén-Gebirge,das von wenigen Leuten besucht wird und den Karpaten am besten ähnelt. In dieser unvergesslichen Strecke der Blauen Landestour besuchen wir Bachtäler mit Muren,raue Felsentürme,hoch gelegene Bergruinen und breite Panoramen.

geöffnet
mittel
54,6 km
16:30 h
1675 hm
1475 hm

Die Eperjes-Tokaj-Berglandschaft dringt tief ins Gebiet des Hochlandes und der Slowakei ein. Die lange,ungefähr nördlich-südlich gelegene,vulkanische Bergkette erreicht ihre größte Höhe in der Slowakei (Šimonka, 1092 m) und kann in zwei Teile gegliedert werden. Von der Milic-Gruppe an bilden die sich inselartig erhebenden Vulkanruinen - die voneinander durch enge Täler und niedrige Sattel getrennt sind - im Norden ein schmales Bergmassiv. Das südliche Massiv heißt Zempléni-Gebirge und befindet sich in Ungarn. Es ist viel ausgebreiteter und größer.

Zemplén tanzt auch wegen seiner vielen Eigenschaften aus der Reihe der heimischen Gebirge: obwohl seine höchsten Gipfel nicht einmal die Höhe von 900 m erreichen,bilden die 500-700 m hohen Spitzen in mittlerem Gebiet eine richtige,geschlossene Wildnis,ein Mittelgebirge mit abwechslungsreichem Terrain. Die Berglandschaft,die meistens aus Andesit,Riolit und anderen vulkanischen Gesteinen besteht,gehört zur inneren,vulkanischen Region der Karpaten. Sie entstand durch vulkanische Vorgänge,die mit den tektonischen Bewegungen die Berge aufgestreift hatten. Die Becken im Süden von Zemplén – die die Brüche entlang entstanden – verbergen Dörfer,die heutzutage von Touristen oft besucht werden.

Die vielen kleinen,abgetrennten Ausbruchszentren erhoben winzige vulkanische Berge nebeneinander und die ursprünglichen Formen verkamen zwar,sind die regelrecht dreieckförmigen Erhebungen für diese Gegend charakteristisch. Die „zeltähnlichen” Erhebungen haben auch den Namen der größten Stadt der Region gegeben:im Namen von Sátoraljaújhely bedeutet „sátor” Zelt. Das Zemplén-Gebirge ist von den Wasserläufen gründlich zerschnitten,die zu den Ränden fließen. In den vulkanischen Gesteinen kann sich das Wasser nicht oder nur kaum verschlucken,deshalb sind tiefe Täler in dieser Region typisch. Wenn wir von einem Aussichtspunkt umschauen,öffnet sich eine ungewöhnliche Formenwelt vor unseren Augen: sich plötzlich erhebende Spitzen mit steilen Abhängen,ein gegliedertes,mittelgebirgliches Gelände.

Spannende Orte des Formenschatzes von Zemplén sind die riesengroßen Felsenwände im Wald. Sie entstanden in der letzten Eiszeit und das eisige Klima gestaltete sie:das zu Eis gefrorene Wasser sickerte in die Risse der Andesitplatten ein,sein Volumen wurde größer und deshalb zerkleinerte und zum Teil baute es die Felsen ab. Auf diese Weise gestaltete es die schornsteinähnlichen Formen. Von vielen Gipfeln von ihnen ist das Panorama großartig (z.B. von Nagy-Péter-mennykő in der Nähe von der Blauen Landestour und vom Sólyom-First,aber auch vom Pengő-Stein.)

Das regenreiche Klima,die riesige Walddecke,das geschlossene und gegliederte,an Felsenformationen reiche Berggelände und die Verlassenheit machen das Zemplén zauberhaft. Es gibt in Ungarn kein anderes Gebirge,wo man so sehr die Nähe und Verwandschaft der höheren Bergzüge,der Karpaten empfinden könnte. Trotzdem besuchen nur wenige Leute auch noch heutzutage diese abgelegene,in ihrer touristischen Infrastruktur vernachlässigte Gegend,dessen öffentlicher Verkehr auch rückständig ist.

Entlang der 26. Strecke der Blauen Landestour haben wir manchmal das Gefühl,als wären wir schon in einem Gebirge des Hochlandes. Wir besuchen zwei phantastische Burgriunen (Burgen von Boldogkő und Regéc),gehen das wildromantische Tal des Arka-Baches entlang und suchen einige winzige Bergdörfer. Zuletzt gehen wir in den wildromantischen Wald des hohen,zentralen Gebietes von Zemplén ein. Wir besuchen die Felsenaussichtsturme von Nagy Péter-mennykő und Sólyom-First,kreuzen den lapplandähnlichen Wald des aus der Eiszeit stammenden Istvánkúti-Birkenwaldes,zuletzt gehen wir über die Zsidó-Wiese zum östlichen Rand des Gebirges. Zwischen Erhebungen von Sátoraljaújhely beenden wir die Tour in dem touristisch immer besser ausgenutzten Gebiet von Zemplén.

Autorentipp

  • Vergessen wir uns nicht für die Burgen Zeit nehmen: die Burgen von Boldogkő und Regéc!
  • Wenn wir die richtig nomadischen Verhältnisse mögen,dann können wir in Zemplén,im Istvánkúti Jagdhaus übernachten.
  • Machen wir kurze (zirka 2x10 minütige) Abstecher zu einem der schönsten Aussichtspunkte der Berglandschaft,zu Nagy Péter-mennykő!
  • Von der Mlaka-Wiese können wir innerhalb 10 Minuten einen phantastischen Aussichtspunkt hinaufsteigen,wenn wir den Fels vom Solyóm-First aufsuchen.
  • Die Berge von Sátoraljaújhely,die Sátoros-Berge sind gründlich ausgebaut: neben den zahlreichen geologischen Kuriositäten finden wir hier einen Aussichtsturm,eine Bobbahn,einen Sessellift,eine Zipline-Bahn und auch einen Abenteuerpark.

Empfohlene zwischenliegende Ein- und Ausstiegspunkte entlang der Route

  •  Regéc (OKTPH_136_1, OKTPH_136_2, OKTPH_136_3): Regéc községháza Bushaltestelle
  •  4,4 km vom Istvánkúti Jagdhaus (OKTPH_137): Háromhuta (Középhuta), templom Bushaltestelle
  •  Makkoshotyka (OKTPH_139_1, OKTP_139_2): Makkoshotyka, községháza Bushaltestelle
outdooractive.com User
Autor
Áron Dömsödi
Aktualisierung: 13.03.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
712 m
140 m
Höchster Punkt
Dorgó-tető (712 m)
Tiefster Punkt
Makkoshotyka (140 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Von Regéc bis Makkoshotyka wandern wir von den Siedlungen weit entfernt,deshalb sollen wir genug Wasser und Nahrung mitnehmen!

Ausrüstung

Nötige Ausrüstung:Wanderschuhe,je nach Jahreszeit angemessene Kleidung,Trinkwasser,Nahrung. Zum Navigieren das Természetjáró App.

Start

Boldogkőváralja, Bahnhof (162 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.345479, 21.208664
UTM
34U 515461 5354721

Ziel

Sattel von Nagy-nyugodó (oder Sátoraljaújhely in der Nähe)

Wegbeschreibung

Itiner:

Während der Tour sollen wir bis zum Ende der Markierung Blau (K) folgen.

  •  Vom Bahnhof gehen wir nach Boldogkőváralja.
  •  Von der Siedlung wandern wir nach Arka.
  •  Von Arka spazieren wir nach Mogyoróska, dann nach Regéc.
  •  Von Regéc erreichen wir das Istvánkúti Jagdhaus nach einer Waldwanderung.
  •  Vom Jagdhaus erzielen wir das Eszkála Forsthaus.
  •  Unser nächstes Ziel ist Makkoshotyka.
  •  Aus dem Dorf gehen wir in den Sattel von Nagy-Nyugodó und beenden wir die Strecke in der Nähe von Sátoraljaújhely. 

Ausführliche Beschreibung der Tour

Boldogkőváralja Bahnhof – Boldogkőváralja

Von dem Bahnhof spazieren wir über den Szerencs-Bach und die Ackerfelder zu dem immer höheren Gebäude der Burg. Die verlassene Eisenbahnlinie hat eine unglückliche,historische Erbschaft: die Linie entgeht den Dörfern (zu denen ihre Haltestellen gehören) kilometerlang,weil die Gutsherren während des Baus ihre Felder der Eisenbahn nicht übergeben wollten.

Das relativ intakt gebliebene Boldogkővár über der Gegend steht auf einem Tufffelsen. In der früheren Lebenszeit von Zemplén erschütterten riesige Explosionen die Landschaft:die heftigen Ausbrüche versprengten riesige Menge vulkanischen Schutt, unter anderem Tuff. Später mischte sich diese Tuffdecke mit den aus der Tiefe aufbrechenden Kieselsäuren,so entstand ein hartes Gestein. Die wählerische Erosion zerstörte die umliegenden weicheren Schichten,dadurch erhob sie den Fels,auf den im 13. Jahrhundert eine Burg gebaut wurde,die das Hernád-Tal bewachte. Auf dem kleinen Rückenvorsprung stand eine Bastei,heute finden wir hier eine Aussichtsterasse,die über eine Holzbohle zu erreichen ist.

Boldogkőváralja – Regéc

Um den Burgberg herum,auf der Straße am Rande des Dorfes treten wir ins Gebiet von Zemplén. Am Anfang folgen wir auf einem Asphaltweg dem Arka-Bach,der zwischen die Randzüge des Gebirges tief eingekeilt hatte. Das nette,bewaldete Tal wird mancherorts durch verlassene Steingruben unterbrochen,bevor wir am Ende einer engen Strecke zu dem kleinen Becken von Arka kommen. Das hübsche,geordnete Dorf liegt in einer idyllischen Umgebung. Es ist ein immer beliebter Erholungsort,ähnlich wie andere Dörfer in Zemplén,.

Wir entfernen sich ein bisschen vom Bach,um durch ein unangenehmes Gestüpp,am Rande des damaligen Obstgartens neben den Wasserlauf zurückzugehen. Unser Pfad kreuzt mehrmals das Strombett,verengt sich im mittleren Abschnitt des Tales zur Schlucht. Steinige Berghänge und geschlossene,dunkle Buchenwälder machen das Gelände wildromantisch. Unser langer Spaziergang im Tal endet auf dem kleinen Plateau,in dessen zwei Buchten sich Mogyoróska und Regéc verstecken. Über verlassenen Wiesen,zuletzt durch den Wald über dem Bach führt unser Weg nach Mogyoróska. Auf der steigenden Hauptstraße des Dorfes nähern wir schon dem Vár-Berg in Regéc an,dessen Spitze und Seitengupf zwischen den beiden Dörfern emporragen.

Auf dem Hang des aus Riolit bestehenden Vár-Bergs,der sich aus seiner direkten Umgebung hoch erhebt,überqueren wir Wiesen. Dann kommen wir auf einem niedrigen Rücken zur Abzweigung der Markierungen,die zur Burg führen. Die Festung,die am Ende des 13. Jahrhunderts gebaut wurde,spielte ganz lange,bis zum Ende des 17. Jahrhunderts eine wichtige Rolle in der ungarischen Geschichte. Eine weile war der Schatzkammer von Rákóczis auch hier. Die wurde schließlich auf Befehl des Kaisers zerstört. Heute werden immer mehr Teile davon rekonstruiert. Eines der schönsten Panoramen auf das innere,bewaldete Gebiet von Zemplén öffnet sich von hier im Gebirge. Von der Speiseterasse über dem Eingang kann man sich bei klarem Wetter ganz bis zu Kojsói-havasok über Kaschau (Košice) versehen,aber die (von dieser Höhe flach scheinende) Hügellandschaft von Cserehát zeigt sich auch. Wir steigen nach einem Spaziergang zu Regéc hinunter,wo wir in dem nicht alltäglich aussehenden Besucherzentrum,in der Veronika Pension und an der Säule vor dem Csobogó Gästehaus stempeln können.

Regéc – István-kút

Das Dorf verlassend wandern wir im Tal des Puskás-Baches. Der Wald wird plötzlich besonders wildromantisch,als die riesigen,moosigen Steingerölle und Felsen ein „Steinmeer” bilden. Wir sind auf einer unverwechselbar Zempléner Landschaft. An der Bekecs-Wiese kommen wir zum Rand des riesigen Dórgói-Tannenwaldes,biegen nach rechts und steigen in einen kleinen Sattel hinunter. Von einem Punkt,auf einem Geräumde können wir das Becken von Hegyköz und der Milic-Gruppe sehen. Wir gehen um den Tokár-Gipfel herum und der Anblick wird richtig wild,als der dunkle Felsenturm vom Pengő-Stein erscheint. Die in Zemplén typischen Felsen entstanden in der letzten Eiszeit bei eiskaltem Klima,als das in den Rissen der Gesteine zu Eis gefrorene Wasser zerspaltete und zerkleinerte die Gesteine. Wir können den Gipfel auch besteigen,aber wir sollen auf keinen Ausblick hoffen,weil der Wald die raue Andesitsäule schon bewachsen hat.

Im dunklen Wald weiter gehend finden wir uns plötzlich am Rande eines riesigen Kahlschlags und von hier können wir die Ebene von Bodrog sehen. Unser Feldweg im Wald biegt scharf nach links. Bald können wir an einer Wiese links,auf der Markierung Blau▲(K▲) zu Nagy-Péter-mennykő einen Abstecher machen. Lassen wir es nicht aus! Zuerst durchqueren wir eine wässerige Wiese,dann erreichen wir in einem alten,wunderschönen Buchenwald die Felsenreihe,die ähnlich entstanden ist wie Pengő-Stein. Von seinem Gipfel öffnet sich eines der schönsten Panoramen des inneren Gebietes von Zemplén:wir können das gegliederte Gebirge voll von Spitzen,die langen Täler und Nagy-Milic in der Ferne hinter der Burg von Füzér entdecken.

Weitergehend auf der Blauen Landestour kreuzen wir wieder einen Tannenwald. Aus dem Tal kann man oft Geplätscher des Baches hören. Wie in den meisten Gebieten des Landes können wir hier auch nur unter gepflanzten Tannenflecken wandern,von denen wir bald wegen der Veränderung des Klimas endgültig Abschied nehmen sollen. Wir verlassen den nach links biegenden Forstweg und gehen nach unten los. Der Wald verändert sich riesig: wir sind von einem dichten Birkenwald umgeben. Der Birkenwald wird mancherorts von kleinen Wiesen unterbrochen, auf dem Weg unten steht ein weißes Jagdhaus:wir sind in István-kút angekommen. Am Baum des Selbstversorgerhaus befindet sich ein Stempel.

István-kút – Eszkála-Jagdhaus

Handflächeförmige Zeichen an den Bäumen zeigen den Weg zu dem eiskalten,ergiebiegen István-kút. Weiterspazierend finden wir uns auf einem der einzigartisten Punkte von Zemplén: zwischen lappländischen Kulissen,am Ufer eines Teichs mit Wasserlinsen,in einem Birkenwäldchen steht das Fortshaus von István-kút mit Veranda,das aus Rundhölzer gebaut wurde. Es hat keinen guten Zustand,trotzdem zieht es den Blick von allen auf sich wegen seiner Umgebung. Der besonders geschützte Birkenwald stammt aus der Eiszeit:bei dem damaligen Klima eroberte diese Waldung noch größere Gebiete,deren kleiner Flecken sich in diesem kühlen,kesselartigen Tal heute noch immer wohl fühlen.

Der Forstweg ist von einem wunderschönen Buchenwald umgeben,als wir auf die wässerige,typisch Zempléner Mlaka-Wiese biegen. In ihrer Mitte,unter einer Baumgruppe können wir uns an einem Rastplatz erholen. Die Markierung Gelb▲(S▲) führt zwischen wunderschönen Felsenformationen zu einem der stimmungsvollsten Punkte des Gebirges,dem Gipfel des Felsenturms vom Sólyom-First aus. Von hier können wir die Burg von Regéc und den Seitenzug des siebenbürgenähnlichen Tals von Háromhuta sehen. In Zemplén ist das ein stilles,verlassenes,reizendes Gebiet.

Die Blaue Landestour setzt sich auf immer mehr Kahlschlägen fort. Der Anblick ist aber leider nicht so einladend. An einem Tannenflecken zweigt die Spur der Markierung Blau▲(K▲)nach links,auf der wir zum Kerek-Stein gehen können:die komisch farbige Felsenburg besteht aus Riolit,der in Ungarn beispiellos ein (vulkanischer) Aufbaugestein von Zemplén ist. Wir können ein bleibendes Panorama genießen:aus dem inneren Gebiet schauen wir uns. Wohin auch immer wir sehen,sind wir von steilen Bergen umgeben. Den hochlandähnlichen Aussicht stören nur die vierschrötigen,riesigen Kahlschläge und der Anblick des ausgenutzten Waldes. In den rissigen Felsen vom Kerek-Stein leben Kreuzotter, die in diesem Gebirge verbreitet sind.

 Zur Markierung Blau (K) zurückkehrend schlängeln wir auch in „lückenhaften” Wäldern weiter. Wir streifen die Abzweigung der Gerendás-Wiese,dann kommen wir kurz darauf unter das Eszkála-Forsthaus. Daneben an einem Baum hängt der Stempel.

Eszkála-Forsthaus – Makkoshotyka

Wir steigen einen langen,stufenweise niedrigeren Rücken hinunter,der das Tal von Háromhuta beendet. In gepflanzten Tannenwäldern,jungen Wäldern und Waldteilen mittleren Alters wandern wir auf Kecske-hát,von dem wir zuletzt nach unten gehen. Wir erreichen die geschützte Zsidó-Heuwiese:diese sonnige Wiese,die von den nahgelegenen Siedlungen vor Jahrhunderten errichtet wurde,war für Viehzucht geeignet. Um die seltenen Pflanzenarten bewahrt zu werden,wird sie gemäht. In einer Richtung erscheinen auch die Häuser von Komlóska. Wir gehen um einen Taleingang herum,weiter unten kommen wir in einem schönen Buchenwald zur Quelle von Cifra-kút,wo sich auch ein Rastplatz befindet. Von hier können wir innerhalb ungefähr einer halben Stunde,nach einem Spaziergang im Wald Makkoshotyka erreichen. Im Lebensmittelgeschäft und an der Informationstafel der Blauen Landestour an der Ecke der Rákóczi Ferenc und Petőfi Sándor Straßen finden wir den Stempel.

Makkoshotyka – Cirkáló-Hof

Wir sollen kurz der Hauptstraße des Dorfes folgen,dann von dieser rechts biegend verlassen wir die Siedlung durch den Garten des Meczner-Schlosses,das am Anfang der 1900-er Jahren gebaut wurde. Nach einem kurzen,buschigen Waldteil gehen wir an einer landwirtschaftlichen Tafel vorbei. In der Ferne können wir schon unser nächstes Ziel sehen:die unverwechselbare Gestalt der Sátoros-Berge. In der anderen Richtung erscheinen Makkoshotyka und Sárospatak,die Ebene von Bodrog beherrscht das Gelände. Wir gehen über den Kovács-Bach,dann kreuzen einen Geräumdeflecken,von dem wir Abschied nehmen,als wir auf der Abseite auf eine Leiter klettern.

Auf einem Waldweg kommen wir zum Cirkáló-Hof,der auch noch heute bewohnt ist – dahinter erstrecken sich Rebflächen auf dem Hügelrücken. Den Stempel finden wir an der Dachsäule des Stalls.

Cirkáló-Hof – Nagy-Nyugodó

Wir steigen einen breiten Weg in das buschige Radvány-Tal hinunter,das eines der längsten Täler in der Umgebung ist. Dann steigen wir daraus steil hinauf. Dieses östliche,hügelige Gebiet des mittleren Massivs von Zemplén ist sehr reich an Quellen mit kleiner Wassermenge,die ein dichtes Wassernetz ernähren. Die Markierung Rot (P) kreuzt sich im Sattel,bevor wir den sehr alten Rákóczi-Baum besuchen. Der uralte Baum ist wahrscheinlich der Vohrfahr der umliegenden,jüngeren Exemplare. Während der früheren Kahlschläge wurde er dort gelassen,damit er mit seinen Samen den Berghang wieder besiedelt konnte – wenn wir näher gehen,können wir sehen,dass sein Weiterleben auch durch menschliche Hilfe gesichert ist.

Den Sátoros-Bergen annähernd gehen wir um immer steilere Erhebungen herum. Die dichte,kaum fließende Lava konnte sich nicht erstrecken,so baute sie den Kern der gupfförmigen Berge. In den unteren Teil der Abhänge grabten sich tiefe Erosionsgraben,die nach Regenzeiten schnell fließende,zeitweilige Wasserläufe „sägen”– wir suchen auf den nächsten Kilometern sogar drei von ihnen auf. Aus dem Hohlweg von Bancsi-gödör sollen wir heraufsteigen. Danach nähern wir mancherorts dem Waldrand in dem schönen Eichenwald an,aber wir sollen auf dem Wanderweg dauernd bergan und bergab gehen. Das Pandák-Tal ist wieder ein ziemlich anstrengendes Gelände,aber das ist die letzte anstrengende Erprobung. Auf der nächsten,kurzen Strecke wird das Gelände flächer.

Wir wandern auf dem Asphaltweg vom Bányi-Sattel,auf dem auch ein Bus verkehrt. Auf unseren anderthalb Kilometern steigen wir zuerst den Hang des Tatárka-Berges hinauf,dann wandern wir nach einer winzigen Wiese zum Kecske-Rücken. Auf dem steinigen,wildromantischen Berghang kommen wir schon zu den Sátoros-Bergen. Die Tafel der Blauen Landestour finden wir in einem engen Sattel,und an der Tafel befindet sich der Stempel von Nagy-Nyugodó.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

  • Zur Eisenbahnstation von Boldogkőváralja fahren nur selten Züge,aber wir können auch von hier starten.
  • In die Bushaltestelle Boldogkőváralja, arkai elágazás kommen Linien aus mehreren Richtungen. .
  • Der Bahnhof von Sátoraljaújhely hat eine direkte Verbindung auch zur Hauptstadt.
  • Die Bushaltestellen Sátoraljaújhely, Hősök tere,oder Sátoraljaújhely, vasútállomás sind auch ideale Start- oder Endpunkte der Tour.

Anfahrt

  • Die Blaue Landestour passiert sowohl den Bahnhof als auch die Bushaltestelle in Boldogkőváralja.
  • Die Markierung Blau+ (K+) verbindet Nagy-Nyugodó mit der Innenstadt von Sátoraljaújhely,woher wir den Bahnhof auf der Markierung Blau (K) der Ungarischen Tiefebene erreichen.

Parken

  • Am Bahnhof von Boldogkőváralja (das sich in der Mitte des Ackerfeldes befindet) finden wir einen Parkplatz.
  • In Boldogkőváralja können wir das Auto auf einem gebührenpflichtigen Parkplatz unter der Burg lassen. Oder wir können auch in der Kossuth Lajos Straße,an der Abzweigung des Hauptplatzes parken.
  • In Sátoraljaújhely befindet sich ein Parkplatz am Bahnhof.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte von Zemplén (nördliche Gebiete)


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Status
geöffnet
Schwierigkeit
mittel
Strecke
54,6 km
Dauer
16:30 h
Aufstieg
1675 hm
Abstieg
1475 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Heilklima

Statistik

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