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Wackelnde Steine in Pákozd

· 2 Bewertungen · Geotop · Pannonien
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  • Der "Würfel" ist der bekannteste wackelnde Stein
    / Der "Würfel" ist der bekannteste wackelnde Stein
    Foto: Zsuzsa Lévai, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Der "Würfel",der bekannteste wackelnde Stein aus einer anderen Sicht
    Foto: Zsuzsa Lévai, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Der "Heiden-Stein" mit Graffitis
    Foto: Zsuzsa Lévai, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / "Heiden-Stein",der höchste von den wackelnden Steinen in Pákozd
    Foto: Zsuzsa Lévai, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / "Pandúr-Stein",der größte von den wackelnden Steinen in Pákozd
    Foto: Zsuzsa Lévai, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Neben dem "Pandúr-Stein",dem größten wackelnden Stein führt der Wanderweg
    Foto: Zsuzsa Lévai, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Klassenfahrt an den wackelnden Steinen in Pákozd
    Foto: Zsuzsa Lévai, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Mit Pflanzen bewachsener Granitblock an den wackelnden Steinen in Pákozd
    Foto: Lévai Zsuzsa, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Ein Teil des "Pandur-Steines",des größten von den wackelnden Steinen in Pákozd
    Foto: Lévai Zsuzsa, Magyar Természetjáró Szövetség

Die besonderen Steinformen im Velenceer-Gebirge stehen unverbrüchlich schon seit mehreren Millionen Jahren an ihren Plätzen,trotzdem scheint es so,als würden sie aufeinender balancieren und als ob sie niederfallen wollten. Die wackelnden Steine stehen in der Wirklichkeit sehr stabil. Es lohnt sich,auf die Spitze einiger zu klettern,und nicht nur wegen der Herausforderung sondern auch wegen des Ausblickes.

Im Südosten des Transdanubischen-Mittelgebirges,das zum größten Teil aus sedimentären Gesteinen aus Erdmitteltum besteht,steht das Velenceer-Gebirge. Es entstand im Erdaltertum (Paläozoikum) und besteht aus rötlichem Granit,deshalb ist es geologisch gesehen die älteste Region des Landes. Die Besonderheit des Velenceer-Gebirges ist das,dass es das einzige Gebiet aus Granit in Ungarn ist,wo das Gestein direkt auf der Oberfläche zu beobachten ist.

Das Gebirge ist geographisch gesehen im Gegensatz zu seinem Namen  "nur" eine Hügellandschaft,da Warm-Berg,sein höchster Punkt  nur 351 m hoch ist. Seine Besonderheit besteht nicht darin,sondern darin,dass sich einer von den zwei Granitblöcken Ungarns auf der Oberfläche (der andere ist der Mórágyi-Rög),und die für die Granitgebiete charakteristischen,besonderen,oberflächlichen Gebilden nur hier befinden. Einst entstanden Spaltungen tief unter der Oberfläche während das Granitmagma auskühlte. Entlang den Spaltungen zerbröckelte das Gestein in große rechteckige Stücke. Währenddessen verschlissen die deckenden Gesteine kontinuierlich,so gelangten die Granitblöcke zur Oberfläche näher. Von hier erreichte sie das einsickernde Wasser leicht,das wegen des Wassers entstandene Zerfallen machte die rechteckigen Formen rundlich.rundete die Kanten und die Ecken ab. Wegen der Erosion der Oberfläche und Hervorragen des Gebietes sind die heutigen wackelnden Steine ersichtlich geworden,die sich auch noch heute formen,obwohl man das mit bloßem Auge nicht sehen kann. 

Am Hang des Sár-Berges über Pákozd findet man die sehenswertesten Granitblöcke. Die meisten von ihnen kann man auf dem hügeligen,buschigen Plateau entdecken. Die bekanntesten Formationen von Süden nach Norden: der "Heiden-Stein" ist ein natürlicher Aussichtspunkt,der aus zahlreichen Steinen mit unregelmäßigen Formen besteht,die anscheinend aufeinander gelegt sind. Die Steine mit abgerundeten Kanten kann man mit Sicherheit besteigen. Und wenn wir uns auf einen breiten Stein setzen,können wir das Panorama auf den Velenceer-See genießen. Berühmt sind die älteren und neueren Graffities auf den Steinen: die Steine mit zyrillischen Buchstaben zeugen von den Zeiten,als das Gebiet sowjetischer,militärischer Schützenplatz war. Weiter gehend steht der "Löwen-Fels" am rechten Rand des Weges,der von Pflanzen dicht bewachsen ist,aber man kann daran seinen Namensgeber erkennen. 

Noch weiter nach Norden spazierend kommen wir zu dem "Würfel",einem der bekanntesten wackelden Steine,der auf seiner Kante balanciert. Es scheint so,als ob sich der mittlere Stein der Formation der Gravitation trotzend nicht entscheiden könnte,in welche Richtung er fallen will,so würde er Stein gestarrt auf die neugierigen Besucher warten. 

Von dem Würfel sollen wir auf der Markierung Gelb▲(S▲) ein bisschen mehr als 300 m zurücklegen,und dann kommen wir zu dem "Pandur-Stein",dem imposantesten Granitblock des Berges.der sich von dem Weg ein bisschen weiter befindet. Die Bezeichnung "Stein" gibt den Anblick nicht zurück. Es geht lieber um riesige Steinsäcke unter den Bäumen,die die Natur in der Mitte des Waldes aufeinander gelegt hat. Sein höchster Punkt ragt über die Laubwerke der Bäume,aber es reicht (und sicherer ist),einen niedrigeren Stein zu besteigen,damit wir den Anblick der umliegenden Wälder genießen können. Um den Steinblock ist der Boden rutschig,steil und grusig,deshalb sollen wir vorsichtig wandern. 

Auf dem Sár-Berg spazierend kann man noch weitere Felsenformationen finden,die aber keinen Namen haben. Es lohnt sich, auch die einsame Formation,die "Wollensack" heißt, aufzusuchen,die sich im Osten von Sukoró,neben dem auf der Nadapi Straße führenden Fahrradweg befindet. Man soll von hier das Panorama auf den Velenceer-See genießen.  

Das 44 Hektar große Gebiet der wickelnden Steine in Pákozd wurde 1951 von den geologischen Schätzen unserer Heimat als erstes geschützt erklärt.

Öffnungszeiten

Sie sind über das ganze Jahr frei zu besuchen.

Preise:

Kostenlos

outdooractive.com User
Autor
Zsuzsa Lévai
Aktualisierung: 21.01.2020

Öffentliche Verkehrsmittel

  • Aus dem Bus,der zwischen Székesfehérvár und Sukoró bzw. Budapest verkehrt sollen wir bei der Haltestelle Pákozd, Hősök tere aussteigen.

Anfahrt

  • Die Haltestelle Pákozd, Hősök tere und der Parkplatz befinden sich an der Templom sor neben dem Glockenstuhl. Von hier sollen wir 200 m nach Osten auf der Hauptstraße spazieren,dann startet die Markierung Grün+ (Z+) auf die Rákóczi Straße nach links biegend. Darauf sollen wir losgehen. Nach dem Bella-Teich biegen wir zur Markirung Grün (Z),die zu den wackelnden Steinen führt.

Parken

  • In Pákozd finden wir Parkplätze an der Ecke des Budai Weges und Hősök tere.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Typ
Name
Strecke
Dauer
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