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Úrkúti-őskarszt - Der Urkarst von Úrkút

Geotop · Bakony-vidék · Heute geöffnet
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Magyar Természetjáró Szövetség
  • Die Urkarst von Úrkút
    / Die Urkarst von Úrkút
    Foto: Dömsödi Áron, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Dömsödi Áron, Magyar Természetjáró Szövetség
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    Foto: Dömsödi Áron, Magyar Természetjáró Szövetség
  • Úrkút,Urkarst von Csárda-hegy
    / Úrkút,Urkarst von Csárda-hegy
    Foto: Gabriella Szlatki, Magyar Természetjáró Szövetség
  • Úrkút,Urkarst von Csárda-hegy
    / Úrkút,Urkarst von Csárda-hegy
    Foto: Zoltán Szabó, Magyar Természetjáró Szövetség
Karte / Úrkúti-őskarszt  - Der Urkarst von Úrkút

Der Bergbau tut dem Landschaftsbild allgemein nicht gut, aber der kleine Tagebau am Csárda-hegy (Tscharda-Berg) hat eine international einzigartige Formenwelt offengelegt. Treppen führen in die Tiefe eines engen Felsengangs, in die Vergangenheit der Erdgeschichte.

An der Grenze von Úrkút ist eine riesige Grube in der Erde. Der „Jurassic Park" des Csárda-hegy ist ein Felsengang mit abwechslungsreicher Formenwelt, der sich im Inneren des Berges befindet. Wir müssen aber nicht untertage gehen, denn das hier angehäufte Manganerz wurde durch Tagebau gefördert. Demzufolge verzichtete man zum Glück auf Sprengungen, so blieb jene Attraktion, die sich im Erdmittelalter (Mesozoikum) bildete, bis heute erhalten.

Mit ein wenig Phantasie können wir leicht die morphologischen Übereinstimmungen zwischen den Úrkúter Felsen und den Kegelkarsten in Süd-China oder Kuba entdecken. (Denken wir an die riesigen Kalksteintürmen mit Rundgipfel, deren Seiten oft kahle Felswände sind!) Das ist kein Zufall: die erwähnten Gebiete liegen in den Tropen, und unter denselben klimatischen Bedingungen erfolgte auch hier einst der Zerfall des Gesteins. Das regnerische Klima wirkt drastisch auf Kalkstein: das Wasser löst das Gestein auf, es verschwindet praktisch. So entstehen riesige Lücken, Gruben, Löcher an der Oberfläche. Infolge des intensiven Verfalls bildeten sich riesige Hohlräume, Dolinen, die wie eine Falle das vermutlich mit Flusswasser angeschwemmte Manganerz gefangen nahmen.

Das Gebiet wurde später im Eozän vom Meer überflutet. Das Meereswasser bedeckte die aufgefüllten Vertiefungen mit verschiedenen Ablagerungen (Tonerde, Kalkstein). Diese neue Kappe schützte später die frühere, aufgeschwämmte Fläche vor Erosionen, die dann im 20. Jh. durch Tagebau erschlossen wurde.

Das Manganerz-Reservoir wurde Ende des 19. Jh.-s entdeckt, und 1920 begann man mit der Förderung. Den Wert des Urkarstes bemerkte man zum Glück schon relativ früh, so wurde er 1953 unter Schutz gestellt.

Beim Spaziergang zwischen den Wänden übermannt uns ein bizarres, einmaliges Erlebnis: abgerundete, riesige Felsbrocken umgeben uns von allen Seiten. Der Anblick ist trotzdem nicht öde, denn im kühlen Mikroklima der Spalte bedecken grünes Moos und Flechten die Ränder der gegliederten Flächen. In die Tiefe führen Treppen hinunter, die Teil eines Lehrpfades um die Grube herum sind. Obwohl der Urkarst selbst 100 Millionen Jahre alt ist, kann man an der Steinfläche Abdrücke von Meereslebewesen entdecken, die vor 190 Millionen Jahren lebten.

Die Wände sind mancherorts von einer rötlichen Eisenoxid-Schicht bedeckt. Zum geschützten Territorium gehört auch eine 10 m hohe Wand, das heißt eine relativ glatte Fläche, an deren Axe Steinblöcke zerbrachen und sich verschoben.

Öffnungszeiten

Heute geöffnet

Im ganzen Jahr ist er frei zu besuchen.

Preise:

Kostenlos

outdooractive.com User
Autor
Áron Dömsödi
Aktualisierung: 05.02.2019

Öffentliche Verkehrsmittel

  • Nach Úrkút, bányászotthon Bushaltestelle  kommen aus Richtung Ajka, bzw. aus Veszprém Busse.

Anfahrt

  • In der nördlich verlaufenden Gubiczahegy utca müssen wir der Markierung Blau (K) folgen, um zum Urkarst zu gelangen. Bei der Tüzér utca biegen wir rechts ein und verlassen die Ortschaft, und sind in einigen Minuten schon bei der Bergwerksgrube. Der Lehrpfad mit der Markierung Blau T (KT) der Blauen Tour führt uns durch das Gebiet und leitet uns auch hinunter zwischen die Felswände.

Parken

  • In Úrkút heißt die Hauptstraße Rákóczi utca. Aus ihr zweigt nach Norden die Gubiczahegyi utca ab (östlich, eine Straße weiter vom Zentrum). Am Ende der Straße können wir am Waldesrand parken.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Touren hierhin

Typ
Name
Strecke
Dauer
Aufstieg
Abstieg
Wanderung
24 km
6:50 h
480 hm
450 hm
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