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Bazaltorgonák (Szent György-hegy) – Basaltorgeln (St.Georg Berg)

Geotop · Balaton (Plattensee) · geöffnet
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  • Die Basaltorgeln
    / Die Basaltorgeln
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Die Basaltorgeln entlang der Blauen Landestour
    Foto: Péter Farkas, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Die Basaltorgeln
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Spaziergang auf der Blauen Landestour unter den Basaltorgeln
    Foto: Péter Farkas, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Die Basaltorgeln
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Die Basaltorgeln entlang der Blauen Landestour
    Foto: Péter Farkas, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Wildromantische Landschaft unter den Basaltorgeln
    Foto: Péter Farkas, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Die Basaltorgeln
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Aussichtsstelle auf den Basaltorgeln
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség

Wenn Riesen eine Orgel bauen würden, sähe die bestimmt genauso aus, wie die dunkle Reihe der schlotförmigen Basaltsäulen des Szent György-hegy (St.Georg Berg).

Im dichten Wald, die Laubkrone nur selten durchbrechend, verbergen sich düstere Gesteinssäulen, die manchmal die Höhe von 30 m erreichen, ihre Breite ist maximal 1,5 m. Woher kommt diese einmalige Szenerie?

Die eigenartigen Basaltsäulen, die Skulpturen der Erdgeschichte entstanden durch Vulkanismus im Tapolcai-medence (-Becken). Der etwa 3,3 Millionen Jahre alte Szent György-hegy ist ebenfalls ein Zeugenberg, wie seine Gefährten im Tapolcai-medence. Das bedeutet, dass heiße Lava das über ihr liegende Gestein gerinnen ließ und an die Oberfläche gelangte. Die aus relativ kleiner Tiefe aufbrechende Basaltlava ist  wegen ihrer hohen Temperatur und ihrer Zusammensetzung besonders flüssig, deshalb verteilt sie sich auf großen Flächen. Sie läuft in die Niederungen, in „Steinschüssel“, die bei früheren vulkanischen Vorgängen entstanden. Diese Lavateiche erstarrten dann zu einem besonders widerstandsfähigen Gestein, und dienten als Schutzkappen gegen die Erosion. Die umliegenden Gebiete wurden von äußeren Kräften abgetragen, aber die Dachebene der vulkanischen Berge bewahrte ihre ursprüngliche Höhe. So entstanden die Zeugenberge mit ihren Basaltkappen.

Davon aber, dass auch Basalt zerfällt, zeugen gerade die Steinorgeln. Beim Abkühlen verminderte sich der Umfang der Basaltlava und spaltete sich vom Rand bis zur Mitte, im rechten Winkel zur Richtung der Abkühlung. Maßgebend für die heutige Formenwelt, dass für Basalt die säulenartige Abspaltung charakteristisch ist. Dann übernahmen Temperaturschwankungen und Wasser die Oberhand bei der Gestaltung der Formen. Das in die Spalten eindringende Wasser gefriert, dehnt sich aus und zerklüftet die Schollen noch mehr. Auch Temperaturschwankung erzeugt ähnliches: durch sie verändert sich der Umfang des Gesteins ständig, und das rigide Material reagiert darauf mit einem Bruchnetz.  Die Brüche dehnen sich aus, dringen immer tiefer und es entstehen separat stehende Säulen. Der Vorgang hält heute noch an, davon zeugt das Geröll, das sich am Fuße der Orgeln sammelt.

Öffnungszeiten

Heute geöffnet

Im ganzen Jahr sind sie frei zu besuchen.

Preise:

Kostenlos

outdooractive.com User
Autor
Áron Dömsödi
Aktualisierung: 19.12.2019

Öffentliche Verkehrsmittel

  • Nach Tapolca gelangen wir mit Zügen, die am Nordufer des Balaton verkehren, oder wir können Fernbusse nehmen.
  • Die Nemesgulács-Kisapáti vasúti megállóhely Bahnhaltestelle befindet sich auf der Bahnlinie Tapolca-Székesfehérvár am Nordufer.
  • Kisapáti, dűlőút Haltestelle kann man aus der Richtung Tapolca oder aus Szigliget mit dem Bus erreichen.
  • Wir können auch aus Kisapáti, autóbusz-váróterem Bushaltestelle losgehen.
  • Die Raposka, bejárati út Bushaltestelle ist am einfachsten aus Tapolca zu erreichen.

Anfahrt

  • Aus der Innenstadt von Tapolca erreichen wir entlang der Blauen Landestour auf Markierung Blau (K) zu den Basaltorgeln des Szent György-hegy (5,5 km, 280 m Höhenunterschied), an der Autobusstation nehmen wir ebenfalls die Markierung Blau (K)! (4,8 km, 200 m Höhenunterschied.)
  • Von der Bahnstation in Tapolca, können wir an der Markierung Rot (P) am schnellsten auf den Gipfel gelangen, wenn wir nicht die blaue Tour nehmen wollen. (5,2 km, 235 m Höhenunterschied.)
  • Aus Kisapáti, dűlőút buszmegálló Bushaltestelle wandern wir an der gleichverlaufenden Markierungen Blau und Rot (K und P) Richtung Norden, überqueren das Weinbaugebiet und wechseln bei der Lengyel kápolna (Polnische Kapelle) rechts auf die Markierung Gelb (S). Auf der umgehen wir den Berg vom Osten, und kommen beim Kaán Károly kulcsosház (Selbsverpflegerhaus) auf der Markierung Blau (K) links abbiegend zu den Basaltorgeln. (all das nach 3,4 km Spaziergang und 235 m Höhenunterschied.)
  • Aus Nemesgulács-Kisapáti vasútállomás (Bahnhaltestelle) und Kisapáti buszmegálló (Bushaltestelle) führt uns die Markierung Grün (Z) zu den Sehenswürdigkeiten des Szent György-hegy, nur beim Kaán Károly kulcsosház müssen wir für die letzten paar Metern auf die Markierung Blau (K) umsteigen. (2,8 km, 210 m Höhenunterschied)
  • Vom Raposka, bejárati út Bushaltestelle ziehen wir auf der Markierung Grün (Z) nach Osten los, um nach 1,9 km und 200 m Höhenunterschied bei den „Steinsäcken“ anzukommen. Beim Kaán Károly kulcsosház müssen wir für die letzten paar Metern rechts auf die Markierung Blau (K) umsteigen.
  • Aus dem Parkplatz nahe Raposka starten wir auf der Markierung Grün (Z) nach Osten bis zum Kaán Károly kulcsosház (Selbsverpflegerhaus), dort gehen wir rechts auf die Markierung Blau (K) über. So müssen wir 1 km zurücklegen bei 80 m Höhenunterschied.

Parken

  • An der Bergseite von Raposka ist eine Straßenkreuzung, aus der ein Weg zum Berg führt.  Am Ende dessen befindet sich eine gratis Parkfläche.
  • Von der Nebenstraße Tapolca-Kisapáti (aus Tapolca kommend)  müssen wir nach Papmajor rechts runterfahren, an der Markierung Blau (K) können wir mit dem Auto auf einem Feldweg entlangfahren, fast bis zum Schlüsselhaus. Von hier kommen wir auf einer kurzen Steigung zu den Felsformationen.

Koordinaten

DG
46.846133, 17.450426
GMS
46°50'46.1"N 17°27'01.5"E
UTM
33T 686825 5190981
w3w 
///wächter.kobold.zerteilt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Typ
Name
Strecke
Dauer
Aufstieg
Abstieg
57 km
13:00 h
1982 hm
1982 hm
17,3 km
4:50 h
395 hm
410 hm
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