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Burg

Die Burg in Tata

· 4 Bewertungen · Burg · Közép-Dunántúl
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  • Die Burg in Tata von oben
    / Die Burg in Tata von oben
    Foto: Civertan Stúdió / legifoto.com
  • / Die Burg von Tata am Alten-See
    Foto: Gulyás Attila, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Die Burg in Tata
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  • / Die Burg in Tata von oben
    Foto: Magyar Természetjáró Szövetség

Der sich im Wasser spiegelnde,märchenhafte Anblick der Burg,die in Tata,am Ufer des Alten-Sees steht,fasziniert die Leute schon seit 700 Jahren. Obwohl sie strategisch gesehen keine besondere Position hatte,haben die Herrscher der Festung und der Siedlung große Aufmerksamkeit geschenkt. Wenige Leute wissen,dass man heute nur ein Viertel des Gebäudes sehen kann;es war einst der Südteil des Gebäudes,wo sich heute das Kuny Domonkos Museum befindet. Hier werden die mittelalterliche Steinsammlung und der Rittersaal vorgestellt; man kann erfahren,wie Tata in der Zeit der Esterházys war,und man kann das farbenprächtige,römische Zimmer bewundern.

Die Burg war ein beliebter Erholungsort der Könige und Nobilitäten. Sigismund von Luxemburg,König Matthias, Vladislav von Böhmen,später die reiche Esterházy Familie besaßen und verschönerten die Burg. Die damalige Festung hat wahrscheinlich die Lackfi Familie im 14. Jahrhunder bauen lassen. In erster Strophe des unsterblichen Gedichts von János Arany (ein berühmter,ungarischer Dichter) spricht ein Soldat an der Spitze der Armee Toldi (der Held des Gedichts) so an: "Ho,Bauer! Welcher Weg führt zu Buda?" Hier handelt es sich um Lackfi Palatin,der in der Wirklichkeit im 16. Jahrhundert der Besitzer von Tata  war. Mit seinem Namen ist nicht nur der Bau des damaligen Gebäudes der Tataer Burg verbunden,sondern auch eine historische Legende,laut derer der Palatin eine Verschwörung gegen Sigismund von Luxemburg organisierte,aber zu seinem Unglück stellte sich die Verschwörung noch frühzeitig aus. Die Empörer - ihn selbst auch - haben die treuen Untertanen des Herrschers bald niedergemetzelt.

Sigismund hat Tata so sehr liebgewonnen,dass er das Grundstück trotz der Sitten nicht verschenkte,sondern behielt. In einigen Jahren,im Jahr 1409 stand die heutige,auf den früheren Grund gebate Burg schon in ihrer ganzen Pracht am Ufer des Alten-Sees. Sie war ungefähr viermal so groß,wie die heutige Burg und ahmt italienische Festungen nach. Die Stadt lebte ihre Glanzzeit in dieser Zeit. 

Die von König Matthias zugebauten Terassen,Umgänge und der Torturm haben das Gebäude ein richtiges Renaissance Burgschloss gemacht. Den Türken ist leider auch die Burg in Tata zum Opfer gefallen,unabhängig davon,dass sie im 16. Jahrhundert - als Mitglied des transdanubischen Festungssystems - verstärkt wurde. Ihre Zurückeroberung im Jahre 1597 konnte man dem ungarischen Raffinement danken. Zwei schlaue als Türke verkleidete,ungarische Soldaten flehten darum,mit einem Getreidelieferungswagen über die Brücke der Burg fahren zu können. Als Nacht wurde,nahmen sie von den Getreiden eine mit Schießpulver gefüllte Bronzenglocke her,mit der sie das Burgtor aufgesprengt hatten. Den riesigen Wirbel und Schreck nutzten die Soldaten des Burgkapitäns,Miklós Pálffy aus und triumphierten über die Türken.

Im 16. Jahrhundert wurde die Burg befestigt und um die Burg wurde ein Graben gebaut,der mit dem Wasser des Alten-Sees aufgefüllt wurde. Vielleicht dank dieser Umbaus hat die Sprengung des Großvesirs,Kara Musztafa im Jahr 1683 das Gebäude nicht verwüstet. Die Festung hatte viele Besitzer und sie ist auch einem Brand zum Opfer gefallen, Die ruinöse Burg ist am Anfang des 18. Jahrhunderts in Besitz der Esterházys geraten,die die baufälligen Gebäudeteile losgeworden sind - so ist ein Viertel des Gebäudes,der südliche Teil übrig geblieben,der auch noch heute zu sehen ist.

Obwohl mehrere Esterházy-Familien anstelle der Burg von prachtvollen Gebäuden geträumt haben,haben sie an der Burg nicht viel geändert. Nur das Äußere des Gebäudes hat sich geändert; so hat es z.B. gotische Fenster bekommen. Das romantische Äußere mit den Fensterrahmen,dem Eingangstor,der Brücke,mit dem auf die Kapellenmauer gebauten Turm kann man den Esterházys danken. Wenige wissen,aber "der Brunnen von Matthias",der sich im Hunyadi-Hof des Budavári Palastes befindet,wurde ursprünglich für Tata gemacht: Alajos Stróbl hat ihn für Fürst Nikolaus II. Esterházy gemacht,aber der Auftraggeber starb,bevor er den Brunnen bezahlt hatte. 

Zwischen 1964 und 1973 wurde das Gebäude archäologisch aufgedeckt und als Kunstdenkmal restauriert; die nächste größere Restaurierung begann 2017 im Rahmen vom Nationalen Burgprogramm.

Sehenswürdigkeiten

Seit 1954 befindet sich das Kuny Domokos Museum in der Burg. Die Besonderheit der Ausstellung ist das "Römische Zimmer",das in ganz Europa als einzigartig gilt - das soll man auf jeden Fall besuchen! In dem farbenfrohen,rot-grün-blau-gelben Raum wurde ein Saal der Villa der antiken Stadt,Brigatio (heute befindet es sich in Szőny) rekonstruiert,die im 2. Jahrhundert gebaut wurde. Dazu wurden die ursprünglichen Gemäldefragmente verwendet,die an die Wände und die Decke als Puzzle geklebt wurden.

Wenn wir die Burg besuchen,lohnt es sich,ins Café auf der Terasse zu gehen,woher man ein wunderschönes Panorama auf den Alten-See bekommen kann. Es lohnt sich,auch das Kuny Domokos Museum zu besuchen,das sich schon seit 60 Jahren in der Burg befindet. Es ist eine ideale Wahl,wenn man sich für die Geschichte interessiert,aber langweilige Ausstellungen nicht mag. Es ist ein bisschen kompliziert,den Eingang zu finden: wenn wir auf den Hof eintreten,sollen wir rechts gehen oder von links umgehen. Drinnen kan man in der mittelalterlichen Steinsammlung  in Stein geschnitzelte Ungeheuer und Löwen sehen. Und man kann erfahren,wie Tata in der Zeit von Esterházys war,und im Rittersaal kann man die renaissance Möbelstücke bewundern.

Öffnungszeiten

Montag: GESCHLOSSEN

  • Dienstag-Freitag: 10:00-18:00
  • Samstag-Sonntag: 9:00-18:00

Preise:

 Eintrittskarten

  • Erwachsene: 1000 Ft
  • Gruppen (ab 10 Personen): 800 Ft/Person
  • Karte mit Ermäßigung: 500 Ft
  • Familien (2 Erwachsene+2 oder mehr Kinder unter 18 Jahren): 1800 Ft

Andere Dienstleistungen

  • Ausstellungsführung unter 10 Personen: 3000 Ft
  • Ausstellungsführung 10-30 Personen: 4000 Ft
  • Ausstellungsführung über 30 Personen: 5000 Ft
  • Karte zum Fotografieren: 1500 Ft

Die Angaben haben nur informativen Charakter und spiegeln den Zustand vom Juni 2019. Informieren Sie sich vor Ankunft auf der Webseite des Dienstleisters,und wenn Sie eine Abweichung finden,schreiben Sie es uns!

Öffentliche Verkehrsmittel

  • Vom Bahnhof in Tata lohnt es sich,mit dem Bus Nummer 1 zu fahren (Die Buslinien Nummer 1, 1A, 1E, 1G, 1Y kann man auch wählen.) Wir sollen bei der Haltestelle Autóbuszállomás aussteigen.
  • Aus dem Fernbus soll man bei der Haltestelle Tata, Kristály szálló aussteigen!

Anfahrt

  • Vom Busbahnhof sollen wir auf der Straße losgehen,die nach Südosten führt und in die Váralja Straße mündet. Wenn wir auf dieser rechts gehen,erreichen wir durch einen kurzen Spaziergang die Burg (350 m). 
  • Vom Hotel Kristály soll man nach Nordwesten,auf der Ady Endre Straße losgehen,dann bei der ersten Möglichkeit nach links,auf die Alkotmány Straße biegen. Wenn man dem Spazierweg folgt,kann man zur Burg gehen (600 m). 

Parken

  • Tata kann man von der Autobahn M1 oder von der Autostraße Nummer 1 erreichen. Zur Burg können wir auf der Route Alkotmány Straße- Váralja Straße oder auf dem Május 1. Weg - Váralja Straße gehen. 
  • Auf dem Parkplatz der Burg können wir parken.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Typ
Name
Strecke
Dauer
Aufstieg
Abstieg
43 km
2:54 h
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54 hm
7,1 km
1:40 h
40 hm
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6:00 h
963 hm
1004 hm
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Die Burg in Tata

Váralja u. 1-3.
2890  Tata
Telefon +36 34 381 251

Eigenschaften

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