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Schlucht

Holdvilág-Graben

· 4 Bewertungen · Schlucht · Visegrádi-hegység · 344 m · Geöffnet
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  • Die Meteor-Leiter im Holdvilág-Graben
    / Die Meteor-Leiter im Holdvilág-Graben
    Foto: Péter Farkas
  • / Der Graben wird vor allem in der oberen Strecke enger
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Im Holdvilág-Graben
    Foto: Péter Farkas
  • / Der Holdvilág-Graben
    Foto: Péter Farkas
  • / Die schichtige Wand des Holdvilág-Grabens
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Im Holdvilág-Graben
    Foto: Péter Farkas
  • / Die Wand des Großen Felses, rechts ist die Weiszlich-Höhle
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Die obere Strecke des Holdvilág-Grabens
    Foto: Péter Farkas
  • / Der Eingang der Klamm
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Rückblick von der Leiter
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Der Holdvilág-Graben
    Foto: Péter Farkas
  • / Wanderer im Holdvilág-Graben
    Foto: Péter Farkas
  • / Der Touristenweg weicht der schönsten Strecke aus, wo sich die Leiter befindet
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Der Bach unten im Graben
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Sonnenschein im Holdvilág-Graben
    Foto: Péter Farkas
  • / Tuffschichten mit künstlichen Grotten
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Am Anfang ist das Tal noch hier und da breiter
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Steingasse in der Bretscha (Holdvilág-Graben)
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / In den Tuff gegrabener Touristenweg, der der obere Strecke der Klamm ausweicht
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Die untere Strecke des Holdvilág-Grabens
    Foto: Áron Dömsödi, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Die Domini-Quelle im Holdvilág-Graben
    Foto: Péter Farkas
  • / Wanderer im Holdvilág-Graben
    Foto: Péter Farkas
  • / Die Meteor-Leiter im Holdvilág-Graben
    Foto: Péter Farkas
  • / Im Holdvilág-Graben
    Foto: Péter Farkas
Wenn wir nach einem besonderen Ort zum Wandern in der Nähe von Budapest suchen, ist der Holdvilág-Graben die beste Wahl. Die ungezähmte Felsenwelt stellt Schicht für Schicht den Aufbau eines Vulkans vor, daneben bietet er einen abenteuerlichen Pfad, der das Strombett des Kolks entlanggeht.  

Die schwer zugängigen, geschlossenen Schluchten der Berge waren lange Zeit unaufgedeckte und unbekannte Orte, deshalb wurde die mystische Atmosphäre der Felsenflure Hauptthema der Legenden. Das ist der Fall auch mit dem Holdvilág-Graben, der sehr populär geworden ist - nicht nur wegen seiner natürlichen Gegebenheiten, sondern auch wegen des Kultuses, der um ihn gewoben wurde.  

Die Markierung Rot+ (P+) verlässt Kiskovácsi und dann führt in die Schlucht,danach weicht dem schwer zugängigen Teil aus. Aber auf dem unmarkierten Pfad können wir sowohl den grandiosen Kessel als auch den engen Graben der Felsenwelt begehen.

Das Tal ist heutzutage im größten Teil des Jahres trocken. Nur bei Schneeschmelze oder nach großen Regen gelangt Wasser in den Holdvilág-Graben. Da das südliche Rand des Gebirges ist von Dazittufe bedeckt ist, konnten die kurzen Wasserläufe auch tiefe Gräben graben. (So ist z.B. auch das nahegelegene Salabasina, das früher durch Errichtung eines Touristenweges entdeckt wurde.) 

Der Klammpfad

Der Pfad überquert den Bach mit Furten und Brücken. Allerwärts liegen Muren und umgekippte Baumstämme. (Da die Forstwirtschaft auf die Zugängigkeit der Touristenwege achtet, werden die größeren Hindernisse aus dem Weg weggeräumt.) Die Markierung bietet die Möglichkeit, aus dem immer steinig werdenden Strombett über eine Holztreppe auszugehen. Mit Hilfe der Treppe kann man der Leiter im Klamm ausweichen, wenn man Angst davor hat. Aber wenn man auch den leichteren Weg wählen möchte, lohnt es sich, zuerst auf der Sohle des Grabens vorwärts spazieren und die Sperre mit den großen Mauern zu besichtigen.  

Der ist übrigens das Bilderbuch der Geschichte des Gebirges, das Amphitheater des zeitlich und räumlich vielfältigen Vulkanismus. Bis auf der Anfangsstrecke des Klamms auch die Sedimentärgesteine erscheinen, die von dem Magma des entstandenen Vulkans durchgebrochen wurden, sind hier die im Feuer geborenen Landschaft und deren Verkommen die Hauptdarsteller. Der Felsenstück wird von waagerechten Linien gegliedert, so kann man die Grenzen der abgelagerten Schichten beobachten. Am auffälligsten sind die hellen, weichen Tuffstreifen, die aus vulkanischem Staub und Gebröckel entstanden. Darüber befindet sich eine massivere Schicht. Diese maserige Schicht, die auch Lavagesteine enthält, ist das Ergebnis eines gnadenlosen Phänomens: auf den Abhängen des Vulkans fegten heiße Gaswolken und harte Gebröckel, das sich unten zum harten (Bretscha)gestein wandelte.  

Die stratigraphischen Verhältnisse des Holdvilág-Grabens sind natürlich viel komplexer, wie die hier geschrieben wurden. Aber die Abwechslungen der Schichten, die in ihrer Härte verschieden sind, bestimmen grundsätzlich die Erscheinung des Klamms: gerade der mehr als 10 m hohe Wasserfall des Kessels, der vor uns steht, ist das der Punkt, wo sich der Bach durch die massive Deckschicht durchschnitt und in den dicken Tuff schon als ein Messer schnitt. Daraus folgt, dass sich das Bild des Klamms grundsätzlich ändert, wenn wir die Leiter hochklettern, weil das hartere, massivere Gestein dem Wasser viel hartnäckiger widerstand. 

Die Meteor-Leiter wurde im Jahr 1965 gestellt (wie darauf auch eine gravierte Aufschrift hinweist), aber der Kessel bewahrt auch andere menschlichen Spuren. Die Y-Höhle, die sich am Fuß der Felsenwand befindet, wurde wahrscheinlich künstlich gemacht. Aber es ist nicht geklärt,nach was für einem Rohstoff hier gesucht wurde. 

Über der Leiter liegt eine Holzbrücke unten im Graben (wenn wir über die Brücke durchgehen, können wir den Nagy-Fels aufsuchen oder wir können auf der Markierung Rot+ (P+) einen Umweg machen, die ihre ganz neue Seite zeigt: von hier schlängelt eine enge Klamm zwischen den dunklen Wänden. Die Kurven der schmalen Klamm, ihre Treppen mit Steinrutschen kompensieren die harte, sperre Oberfläche des Gesteins. Die enge, vulkanische Gasse geht nach einigen wildromantischen Wendungen wieder in eine helle, weiche Schicht, bis er darunter gegen eine harte Bretschaschicht stieß. Deshalb gehen wir wieder zwischen hohen und engen Wänden, aber nicht lange: die Klamm wird bald flächer und zähmer, und dann wird sie ein Kolk mit steinigem Strombett. Hier können wir wieder auf der Markierung Rot+ (P+) spazieren, die zu einem veralteten Rastplatz führt. 

Verschwundene Kulturen und änigmatische Höhlen

Wer sich für die kultischen Orte der Legenden um den Holdvilág-Graben interessieren, oder wenn jemand zum Startpunkt zurückkehren möchte, lohnt es sich, sich auf der Markierung zurückzuwenden. Die glatt geschnitzte Tuffwand des Nagy-Felses befindet sich nämlich nicht weit von hier, die mit ihren archäologischen Funden, Felsennischen und mit ihrer künstlichen Höhle (die angeblich nach dem Räuber, Weiszlich ihren Namen bekam), die Wiege der Theorien und der Mystik um das Gebiet ist. Die Erzählung von Anonymus dient als Grundlage dafür, dass der Fürst Árpád über der Quelle des Baches, der in einem Steinstrombett fließt, beerdigt wurde. Es wurde schon angenommen, dass sich hier eine heidnische Opferstelle oder das Grab des Fürsten befinden. Obwohl hier verschiedene Befunde gefunden wurden, konnten diese Vermutungen nicht bewiesen werden. 

Unfallgefahr

Der Touristenweg befindet sich in der Klamm im Strombett, in steiniger Umgebung. Das kann mit Rücksicht keine Herausforderung bedeuten. Aber nach Schneeschmelze oder nach Regen ist der Pfad schwer zugängig, rutschig und unfallgefährdet. Und man kann den Bach nicht immer überqueren. Wenn die Leiter nass oder eisig ist, dürfen wir nich hinaufklettern!

Wir müssen die Leiter nicht unbedingt hinaufklettern. Die Markierung Rot+ (P+) entgeht dem schwer zugängigen Teil der Klamm. 

Es ist lebensgefährlich und verboten, die Wände zu besteigen! Es ist auch verboten, den Pfad zu verlassen, da die Pflanzen den Rand der Felsenwand verdecken können. 

Öffnungszeiten

Heute geöffnet
Sonntag00:00–24:00 Uhr
Montag00:00–24:00 Uhr
Dienstag00:00–24:00 Uhr
Mittwoch00:00–24:00 Uhr
Donnerstag00:00–24:00 Uhr
Freitag00:00–24:00 Uhr
Samstag00:00–24:00 Uhr
  • Er darf über das ganze Jahr frei besucht werden. 
  • Nach Schneeschmelze oder größerem Regen kann der Bach anschwellen. Zu dieser Zeit können die rutschigen, schwer zugängigen Strecken gefährlich werden. Wenn der Wasserfall funktioniert, sind die Sprossen der Leiter rutschig und unfallgefährdet. In diesem Fall ist es empfehlenswert, die Tour zu verschieben!
  • Im Winter ist die Bewegung über den eisigen Steinen unfallträchtig. Die Sprossen der Leiter können eisig werden. Zu dieser Zeit ist es nicht empfehlenswert, die Klamm zu begehen. 

Preise:

Kostenlos.
Profilbild von Áron Dömsödi
Autor
Áron Dömsödi
Aktualisierung: 26.01.2021

Öffentliche Verkehrsmittel

  • Aus den Bussen, die zwischen Pomáz und Pilisszentkereszt verkehren, sollen wir an der Haltestelle Kiskovácsipuszta aussteigen. und von hier können wir auch nach Hause fahren. 

Anfahrt

  • Die Markierung Rot+ (P+) startet an der Bushaltestelle. 
  • Die Markierung Rot+ (P+) führt die Klamm entlang (der Leiter und den schwer zugängigen Wegen ausweichend). Auf dem gleichen Weg können wir bis zum Parkplatz zurückgehen. 
  • Wir können auch eine Rundtour machen, wenn wir am Ende der Klamm, am Abzweig auf die Markierung Grün+ (Z+) rechts biegen. Dann sollen wir von der Gyopár-Quelle den Markierungen Rot◼  (P◼) folgen. Von dem Touristenhaus von Csikóváralja führt die Markierung Rot ◼  (P◼) weiter. Danach sollen wir rechts, auf der Markierung Rot (P) gehen, die zu Kiskovácsipuszta zurückführt. Hier schließt sie sich der Markierung Rot (P) an. Das ist die kürzeste Rundtour, die in der Klmamm gemacht werden kann. 

Parken

  • Man kann bei Kiskovácsipuszta, in der Nähe des Parkplatzes parken.  

Koordinaten

DD
47.674902, 18.973847
GMS
47°40'29.6"N 18°58'25.9"E
UTM
34T 347913 5282156
w3w 
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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