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Schloss

Brunsvik-Schloss (Martonvásár)

Schloss · Mezőföld · 114 m
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  • Das Brunsvik-Schloss in Martonvásár
    / Das Brunsvik-Schloss in Martonvásár
    Foto: Gulyás Attila, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Das Brunsvik-Schloss in Martonvásár
    Foto: Gulyás Attila, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Das Brunsvik-Schloss in Martonvásár
    Foto: Gulyás Attila, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Der Park des Brunsvik-Schlosses in Martonvásár
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    Foto: Gulyás Attila, Magyar Természetjáró Szövetség
Das Brunsvik-Schloss in Martonvásár ist eigentlich mittelmäßig in seiner Kategorie: schön, schön, aber man kann daran nichts Besonderes sehen. Umso schöner ist sein riesengroßer Park. Und wenn wir uns sogar Beethoven und seine "unsterbliche Geliebte" vorstellen, beleben sich ungewöhnliche Geschichten vor uns. Es ist kein Wunder, dass der Beethoven-Kult im Schloss sogar heutzutage lebt. Im Park werden regelmäßig Konzerte veranstaltet. In den einigen besuchbaren Räumen des Gebäudes wurde ein Museum zur Ehre des deutschen Komponisten eingerichtet. 

Beethoven war höchstens dreimal im Schloss - die Zeitpunkte lassen sich schwer rekonstruieren und sie sind ungewiss. Es ist aber sicher, dass er mit der Familie Brunszvik befreundet war und er hatte mit manchen Familienangehörigen sogar ein Liebesverhältnis. 

Sie lernten sich im Jahr 1799 kennen, als die Witwe von Antal Brunsvik mit ihren zwei Kindern, der 24jährigen Therese und der 21jährigen Josephine nach Wien reiste. Die Frau bat den damals 29jährigen Beethoven (dem sie von einem gemeinsamen Freund vorgestellt wurde) darum, den Töchtern Klavier spielen zu lehren. Obwohl der Komponist prinzipiell dachte, dass derjenige unterrichten soll, der nicht komponieren kann, übernahm er trotzdem die Aufgabe und er unterrichtete die beiden Brunsvik-Töchter 16 Tage lang. Die Entscheidung war endlich erträgnisreich: später lernte er auch ihren Bruder, Franz kennen, der sein guter Freund und Mäzen wurde. Er widmete ihm sein Werk, Appassionata, das er angeblich im Park des Schlosses in Martonvásár beendete - laut der Legende auf der Insel, unter einer großen, schwarzen Pappel. 

Es war zuerst eine Kurie, aber später wurde es auch ein Militärkrankenhaus

Von den gräflichen Familien in Ungarn, im Gegensatz zu den Familien Festetics oder Nádasdy, können wir uns mit dem Namen Brunszvik relativ selten treffen. Sie bekamen den Titel zusammen mit dem Gutshof in Martonvásár von Maria Theresia, wo 1785 die barocke Kurie gebaut wurde. Während der Jahrhunderte wurde das Gebäude natürlich mehrmals erweitert und umgestaltet, das sich zuerst mit klassizistischen, dann neogotischen Stilelementen bereicherte. Sein heutiges Aussehen bekam es in zweiter Hälfte der 1870-er Jahre. Im Schloss lebten vier Generationen der Familie, dann gelang das Gebäude zu Karl Joseph von Habsburg-Lothringen, der es später dem Bierfabrikanten, Antal Dreher verkaufte. Im Jahr 1945 funktionierte das Gebäude als Militärkrankenhaus. Von 1949 bis heute ist es das Gebäude des Agrarwissenschaftlichen Forschungsinsituts der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (bzw. ihrer Rechtsvorgänger). Dieser Teil des Schlosses darf leider nicht besucht werden.  

Im Museum wird auf Erinnerungen von Beethoven in Ungarn Wert gelegt. Auch die Brunsvik-Famile wird auch vorgestellt, deren vier Generationen hier lebten. Therese, die angeblich Beethovens Verliebte war, hatte einen wirklich vielfältigen Charakter. Sie liebte die Künste  - sie zeichnete, malte, deklamierte, spielte Klavier, schrieb Verse auf Deutsch - und sie gründete 1828 den ersten Kindergarten der Monarchie, wo noch Männer auf die Kinder achteten. Therese nahm - ihrer Nichte, Blanka Teleki helfend – auch an der Gründung des ersten ungarischen Frauenerziehungsinstituts teil. Noch eine winzige Kuriosität: angeblich stellte sie zuerst in Ungarn einen Weihnachtsbaum. Der Zeitpunkt ist 1824, der Schauplatz ist aber noch nicht geklärt; laut einiger Quellen war es in Martonvásár, aber nach anderen Quellen passierte es in Aszód oder Pest. Die Arbeiterschaft von Theresa und die Entwicklung der Kindergartenpädagogik kann man im Kindergartenmuseum in der Nachbarschaft kennenlernen.

Erst unlängst stellte es sich heraus, dass Beethoven in der Wirklichkeit nicht mit Therese, sondern mit Josephine ein Liebesverhältnis hatte. Das Schicksal der Frau ist bei weitem nicht beneidenswert: als junge Frau musste sie einen Mann, Graf Joseph Deym heiraten, der viel älter war, als sie, und er starb einige Jahre später an Schwindsucht. Jozefin durfte auch dann nicht frei werden. Obwohl sie und Beethoven einander liebten, durften sie wegen der bürgerlichen Stammung Beethovens nicht heiraten. Ihr zweiter Mann wurde der estnische Graf Stackelberg, aber neben ihm war sie nicht einmal glücklich uns sie hatten schwere, finanzielle Probleme. Jozefin starb an Nervenfieber in ihrem 42. Lebensalter. 

"Schon im Bette drängen sich die Ideen zu dir meine Unsterbliche Geliebte, hier und da freudig, dann wieder traurig, vom Schicksaale abwartend, ob es uns erhört. Leben kann ich entweder nur ganz mit dir oder gar nicht,“ Das Zitat stammt aus dem rätselhaften Brief von Beethoven, seine Adressatin ist bis heute umstritten. Es kann angenommen werden, dass er den Brief an Josephine schrieb, aber nach den Musikhistorikern können noch mindestens zwei andere Frauen in Frage kommen: die Frau eines Frankfurter Händlers, Antonie Brenato bzw. die Kusine der Brunsvik-Töchter, Giulietta Guicciardi. Der Komponist widmete ihr sein Werk "Mondscheinsonate". Die Frau war angeblich ziemlich gefallsüchtig und obwohl sie eine Weile mit Beethoven tändelte, heiratete sie endlich einen Grafen. Die Kopie des legendären Briefes "an die unsterbliche Geliebte" befindet sich in der Ausstellung in Martonvásár. Daneben kann auch die ungarische Übersetzung gelesen werden. 

Nicht nur seine Noten, sondern auch seine Haare sind bewahrt

Für Musikfreunde können die im Museum ausgestellten Noten und die Instrumente aus dem 19. Jahrhundert besonders interessant sein, aber das Zimmer, das das damalige Milieu darstellt, ist auch stimmungsvoll. In diesem Raum wird die Medaille gehalten, in der Beethovens Haare versteckt sind - sie bietet ein bisschen bizarren Anblick. Die Wand wurde an einem Teil abgerissen, so können die Ziegel mit Monogrammen besichtigt werden, die in der eigenen Zieglerwerkstatt der Familie hergestellt wurden. Aufgrund der Bezeichnungen kann man erfahren, wann, welches Gebäude des Schlosses gebaut wurden. Beethoven war nicht zu groß,er wurde lieber als untersetzt beschrieben, der seinen Oberkörper nach vorne beugend, seine Arme hinten zusammenfaltend schwungvoll spazierte. Es wird darüber auch erzählt, dass - vielleicht eben wegen seines Schwungs  -  ihn Schubert nie anzureden wagte, obwohl er für ihn schwärmte und obwohl sie in der gleichen Straße wohnten. (Bis heute ist es umstritten, ob die beiden Komponisten einander kennenlernten.) An der Statue, die in der Ecke des größten Raums des Museums ausgestellt ist, kann seine charakteristische Körperhaltung beobachtet werden. 

Einer der schönsten englischen Gärten

Man kann sich nur schwer vorstellen, als Antal Brunsvik 1783 den Gutshof in Martonvásár bekam, lag eine große, wässerige Wiese an der Stelle des wunderschönen englischen Gartens. Auf dem Gebiet standen ein Haus, einige Hütten und ein Baum - stellte sich aus den Memoiren von Therese aus. Der Garten, der damals 100 Hektar (heute etwa 70) groß war, ließ Franz Brunsvik in Ordnung bringen. Sein Landschaftsarchitekt war Heinrich Nebbien, von dem auch das Stadtwäldchen in Budapest ausgestaltet wurde. Nach Gewässerpflege und Entsumpfen wurden Eller, Zwerg-Mandeln, Platanen, und später auch exotische Baumarten angepflanzt. Die in den 1820-er Jahren aufgebauten Steinbänke, die Dreibogenbrücke und der Brunnen aus rotem Marmor können bis heute im Park besichtigt werden. 

Während des II. Weltkrieges wurde das Gebiet schwer beschädigt. Im Jahr 1949 wurde mit der Renovierung begonnen. 1953 wurde es zum Naturschutzgebiet erklärt. Und heute kann man mutig behaupten, dass der Park um das Brunsvik-Schloss eines der schönste Parks in Ungarn ist. Zahlreiche besondere Baumarten befinden sich hier von dem Japanischen Ahorn über den Ginkgo bis zum Tulpenbaum. Die besondere Sumpfzypresse ist der Stolz des Ortes. Zum malerischen Bild passt der große Fischteich mit der Brücke darüber und mit der Insel in seiner Mitte gut, wo heute Konzerte veranstaltet werden. Neben den Sing- und Wasservögeln, Eichhörchen, Mardern, Igeln und Sumpfschildkröten kann man manchmal Otter treffen. Wenn man hier mit offenen Augen spaziert, kann man auf solche Kuriositäten stoßen, wie der Steinlöwe in der Nähe des Schlosses. Diese Statue wurde zum Preisausschreiben gemacht, das zur Kettenbrücke in Budapest im Jahr 1850 ausgeschrieben wurde; der Gewinner wurde das Werk von János Marschalkó. Der traurige Löwe, der von einem unbekannten Künstler gemacht wurde, bewacht jetzt das Gebäude des Brunsvik-Schlosses.

Öffnungszeiten

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Preise:

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Profilbild von Brigitta Hidvégi
Autor
Brigitta Hidvégi
Aktualisierung: 01.06.2021

Öffentliche Verkehrsmittel

  • Aus den Zügen, die von Budapest und Székesfehérvár verkehren, soll man am Bahnhof von Martonvásár aussteigen. 
  • Die am nächsten gelegene Haltestelle heißt Martonvásár, posta. 

Anfahrt

  • Vom Bahnhof sollen wir nach Süden gehen. Auf der Brunsvik-Straße, entlang dem Zaun des Schlosses erreichen wir nach einem 800 m langen Spaziergang den Eingang, - an der Kreuzung der Brunsvik-Straße und Kodály Zoltán Straße. 
  • Von der Bushaltestelle sollen wir nach Nordwesten, auf der Dózsa György Straße gehen. Bis zum Eingang soll man 200 m spazieren. 

Parken

  • Wir können Martonvásár auf der Autobahn M7 oder auf der Autostraße Nummer 7 annähern. 
  • Auf dem Platz Emlékezés tere oder auf der rechten Seite der Kodály Zoltán Straße können wir kostenlos parken.  

Koordinaten

DD
47.316076, 18.785445
GMS
47°18'57.9"N 18°47'07.6"E
UTM
34T 332635 5242667
w3w 
///einiges.bitte.taifun
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Brunsvik-Schloss (Martonvásár)

Brunszvik u. 2.
2462 Martonvásár
Telefon +36 30 629 3083

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