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Kulturzentrum

Zsolnay Kulturviertel in Pécs

Kulturzentrum · Dél-Dunántúl · 140 m
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    Foto: Benovics Gábor, funiQ.hu
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Der größte kulturelle Gebäudekomplex von Mittel-Ost-Europa wurde im 19. Jahrhundert durch Renovierung der Porzellanfabrik der Familie Zsolnay wiedergeboren. Auf dem 5 Hektar großen Gebiet der Porzellanmanufaktur von Zsolnay in Pécs wurde das Zsolnay Kulturviertel im Jahr 2012 eröffnet, das ein in 4 Teile gegliederter Ausstellungsplatz ist.  

Auf dem 5 Hektar großen Gebiet der Porzellanmanufaktur von Zsolnay in Pécs wurde das Zsolnay Kulturviertel im Jahr 2012 eröffnet, das ein in 4 Teile gegliederter Ausstellungsplatz ist. Hier erwarten ungefähr 30 Denkmalhäuser, riesige Gärten, Ausstellungen, Spielplätze, ein Planetarium, ein Puppentheater und viele andere die Kleinen und Großen, Porzellanfans und jeden, der sich entspannen möchte. 

Im "Míves" Viertel befindet sich die Straße der Handwerkergeschäfte, wo wir verschiedene kunstgewerbliche und handwerkliche Produkte kaufen, eine traditionelle Handschuhmanufaktur und ein Schaubonbonsgeschäft besuchen können. Außerdem befinden sich hier mehrere stimmungsvolle Cafes, Weinstuben und Restaurants. Einmal im Monat erwartet ein Kunstmarkt die Besucher. Im Kreativen Viertel kann man kulturelle Einrichtungen und Gastgewerbestätten finden und hier werden auch Festivals veranstaltet. In dem erneuerten Kinder- und Familienviertel gibt es die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Zsolnay Kulturviertels, z. B. das Planetarium, das neue Gebäude der Galerie von Pécs und das erneuerte Puppentheater Bóbita. 

Ausstellung über die Geschichte der Familie und der Fabrik von Zsolnay 

Im "Míves" Viertel, in dem ältesten Gebäude des Gebietes können wir die Dauerausstellung besichtigen, die das Leben der Familie Zsolnay und die Geschichte der Fabrik vorstellt. In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts arbeiteten schon etwa 700 Leute in der 1853 eröffneten Fabrik. Damit wurde sie die größte Fabrik Ungarns (In den weiteren größten Fabriken wurden insgesamt weniger als die Hälfte der Leute angestellt.) Im Jahr 1881 besuchte sogar Franz Josef I. die berühmte Fabrik. In der ersten Hälfte der 1900-er Jahre boomte die Fabrik von Zsolnay ganz bis zur Verstaatlichung, als 1948 die Herstellung der Zierkeramik, die als Symbol der Großbürgerschaft betrachtet wurde, eingestellt wurde. Die Fabrik wurde von Tibor Mattyasovszky geleitet, der der Urenkel des Fabrikgründers Miklós Zsolnay war. Später wurde für die Fabrik unter anderem von Victor Vasarely, Ferenc Martyn, Amerigo Tot und Eva Zeisel entworfen. Die Fabrik ist schon seit sechs Generationen in Besitz der Familie Zsolnay.   

Rosafarbige Zsolnay Ausstellung - Sammlung von Barnabás Winkler

Im "Míves" Viertel befindet sich die Rosafarbige Zsolnay Ausstellung, wo ungefähr 1200 mit rosafarbiger Glasur überzogene Gebrauchsgegenstände ausgestellt sind,die aufgrund der pink Versuche von Vilmos Zsolnay gemacht wurden. Die rosafarbige "Sektion" half der wachsenden Fabrik beim Unterhalt,da diese mit gefärbter Glasur gemachten meistens Küchengefässe sehr populär waren. Mit der Herstellung der Produkte, die mit gefärbter Glasur überzogen waren, wurde in den 1880-er Jahren begonnen. In den ersten einigen Jahrzehnten wurden die Geschirre, Gefässe und Tintenfässe ohne Maschinen hergestellt. Die Scheiben wurden mit menschlicher Kraft betrieben, es wurde mit Hand gemalt, deshalb gab es damals keine zwei gleichen Werke. An den Gegenständen in der Ausstellung kann man sehen, dass sie in den letzten 100 Jahren benutzt wurden - manche von ihnen sind eingerissen, ihre innere Glasur ist rissig und verletzt. Die rosafarbige Glasur blieb als Schutzmarke der Familie Zsolnay bis zum Ende des 19. Jahrhunderts erhalten. In dem gleichen Gebäude, wo sich die Rosafarbige Zsolnay Ausstellung befindet, finden wir sogar die Schaumanufaktur.  

Zsolnay Schaumanufaktur

Bei diesem Besuch kann man nicht nur eine Kulisse oder eine Beschreibung finden,sondern wir können duch eine Glaswand besichtigen, wie die Zsolnay-Keramiken hergestellt werden. Wir können sehen, wie die verschiedenen Zierstücke geformt und gemalt werden. Die Eozinglasur (changeant), die für die Zsolnay-Keramiken typisch ist, bekam seinen Namen nach dem griechischen Wort "eos". Wahrscheinlich darum, weil die ersten Stücke, die auf diese Weise gemacht wurden, bekamen eine blassrötliche Tönung, die der Farbe der Frühe ähnlich war. In der Zsolnay-Fabrik wird diese besondere Farbe seit 1895 verwendet, die schon am Anfang der 1900-er Jahre einen riesengroßen Erfolg unter den Kunden hatte. Ihre Popularität ist seitdem auch ungebrochen. Obwohl diese Farbe, die auch Metalloxide enthält, kannten schon sogar die Künstler in dem frühen Mittelalter. Die Vervollkommnung und  Regulierung der Farbtöne wurde 1895 von Vilmos Zsolnay ausgearbeitet - aufgrund der Experimentergebnisse vom Chemieprofessor der Technischen Universität, Vince Wartha und dem Direktor der Budapester Gewerbeschule, Lajos Petrik. Die "geheimen Zutaten" der Herstellung der Farbe oder die wichtigen Tricks werden von der Fabrik sogar heute geheimgehalten.  

Der Vorgang, den man besichtigen kann, beginnt mit der Formatierung des Stückes. Danach (an einer vorverglühten Porzellan) werden die Konturen des Musters wiedergemalt, dann folgt die Eozinfarbe, mit der die kleineren und größeren Oberflächen der Dekoration ausgefüllt werden. Auf die Unterseite des fertigen Stückes werden die Identitätsnummer der Form und der Dekoration, der Name des Künstlers und die Markenzeichnung von Zsolnay mit den fünf Türmen geschrieben. Erst dann gelangt die Keramik zurück in den Brennofen, wo sie in einer oxigenfreien Umgebung verglüht bekommt ihre endgültigen Farben. 

Das Goldene Zeitalter der Zsolnay-Fabrik - Die Gyugyi-Sammlung

Die Porzellansammlung des Künstlers Gyugyi kann man im "Míves" Viertel, in der Sikorski-Villa besichtigen. Der Ingenieur, László Gyugyi, der in den Vereinigten Staaten lebt, kaufte im Jahr 1974 (in seinem 41. Lebensjahr) seine erste Keramik von Zsolnay. Das war ein Krug mit Granatapfelverzierung, den wir in der Ausstellung besichtigen können. Er sammelte später leidenschaftlich die Stücke, die in der Glanzzeit der Fabrik gemacht wurden. Die Glanzzeit der Zsolnay-Fabrik begann im Jahr 1878, nach der Weltausstellung von Paris, wo sie die Goldmedaille der Ausstellung und die Französische Ehrenlegion bekam. Danach bestellten viele Leute von der Fabrik, die Werke gelangten in die ganze Welt. Die Sammlung, die ungefähr aus 600 Stücken besteht, kann in drei größere Epochen geteilt werden: Historismus, Millennium und Sezession. Die Sikorski-Villa, wo sich auch die Sammlung befindet, wurde 1877 gebaut. Hier wohnten Júlia Zsolnay und ihr Mann, Tádé Sikorski.  

Das Zsolnay-Mausoleum

Miklós Zsolnay beauftragte den Mann seiner Schwester (Júlia), den Architekten, Tádé Sikorski mit dem Entwurf des Mausoleums. Die nötigen Baumaterialien wurden in der Zsolnay-Fabrik hergestellt. Der Vater von Miklós, Vilmos Zsolnay war schon in dieser Zeit in dem alten Friedhof der Budaer Vorstadt, in der Familienkrypta beerdigt. Aber als das Mausoleum fertig wurde, wurden seine Relikte ins Zsolnay-Mausoleum gebracht. Der Ledina-Hügel, auf dem heute der Denkstein steht, war früher ein Richtplatz. Vilmos Zsolnay kaufte das Gebiet im Jahr 1894, wohin er manchmal hinaufspazierte und er bewunderte sein Recht von oben. Der Grundriss des Mausoleums hat eine riesengroße Pokalform. Auf seinem Sockel kann man bis zur Rampe gehen, die zum Mausoleum führt, dessen beide Seiten von Löwen verziert sind, die aus 42 Pyrograniten gemacht wurden. Diese symbolisieren die 42 Dämonen, die die Unterwelt des ägyptischen Gottes, Oziris beschützen. Das runde, neoromane Gebäude, auf dem Dach des Pokals beinhaltet eine Grabkapelle und darunter eine Grabkammer. Die Fassade des Mausoleums ist mit Pirogranit Fliesen befestigt. Seine halbkugelförmige Kuppel wurde von außen mit mit dunkelgrünen Majolikaglasur überzogenen Ziegeln bedeckt. Auf seine innere Kuppel wurden der Himmel, Keruben und goldene Sterne gemalt. In der Kapelle wurde ein Altar mit Eozinglasur und ein ewiges Licht errichtet, die Wände wurden mit bunten Fliesen verziert. In der Mitte des Bodens der Kapelle wurde ein Opeion (eine kreisförmige Öffnung) ausgestaltet, woher man gerade die Grabkammer unten sehen kann, in deren Mitte der Eozin-Sarkophag von Vilmos Zsolnay steht. Diese architektonische Lösung ist keine Seltenheit. Sie ist dem Grab von Napoleon in Paris ähnlich. 

Bei dieser Lösung neigen die Besucher quasi ihren Kopf vor dem Gestorbenen, und die Leute, die in der Kammer sind, sehen auf den Sarkophag auf, der ein paar Treppenstufen höher steht. So beweisen die Besucher den Gestorbenen unwillkürlich ihre Ehre. In dem Jahrhundert nach dem Bau des Mausoleums sind das Gebäude und seine Umgebung verfallen, die Keramikstücke wurden herumgetragen. Im Jahr 2010 wurden das Mausoleum und seine Umgebung aufgrund der alten Entwürfe und Photos ganzheitlich renoviert. Es kann seit Sommer 2010 wieder besucht werden.     

Planetarium

Das erste Planetarium in Pécs wurde 1974 eröffnet, aber da es nicht ausgenutzt war, wurde abgerissen. Aber während der Errichtung des Zsolnay Kulturviertels wurde beschlossen, ein neues Planetarium zu bauen. Der digitale Overhead-Projektor in dem neuen Gebäude war bei der Eröffnung nicht nur in Ungarn, sondern auch in ganz Europa am modernsten. 

Labor -  interaktiver Zauberraum

Im Labor, das sich im Kinder- und Familienviertel befindet, können die Kinder mit Hilfe von mehr als 20 spannenden Spielzeugen die Welt der Physik kennenlernen - unter anderem mit Hilfe eines Flugzeugsimulators, einer Plasmakugel und einer magnetischen Levitationskugel.

Die Galerie von Pécs

Am 15. Juli 1979 wurden der Ausstellungsraum auf dem Széchenyi Platz und im Dezember 2010 die Galerie m21 eröffnet. Die Galerie m21, die ein 1000 Quadratmeter große Ausstellungsplatz für zeitgenössische Künstler ist, befindet sich auch im Kinder- und Familienviertel. Sie präsentiert vor allem das Kunstleben von Pécs und Komitat Baranya. Aber die zeitgenössischen Maler, Bildhauer, Architekten, Photographen, die hier ausstellen, sind von internationaler Bedeutung. Die Galerie von Pécs wurde im Dezember 2010 mit Werken von Sándor Pinczehelyi eröffnet. 

Das Puppentheater Bóbita im Grünen Haus

Die Mattyasovszky-Villa oder das Grüne Haus, wie sie die Einheimischen seit Jahrzehnten nennen, wurde für die Familie Zsolnay von dem Architekten, Tádé Sikorski entworfen, der der Mann von Júlia Zsolnay war. Mit dem Bau wurde 1912 begonnen, aber die Villa wurde erst im Jahr 1930 fertiggebaut, und niemand wohnte darin, nur das Atelier im ersten Stock wurde benutzt. Der Entwerfer stellte sich das Haus nicht in einem bestimmten Stil vor, es wurde auch nicht so gebaut. Seine Atmosphäre und Wirkung waren mittelalterlich. Aber es bietet mit seinen Elementen der Sezession, seinem neobarocken Mansarddach und den grünen Dachziegeln, die in der Zsolnay-Fabrik hergestellt wurden. einen eklektischen, harmonischen Anblick. In diesem 2010 renovierten Gebäude befinden sich das Puppentheater Bóbita und das Marionettenmuseum. In dem Grünen Haus, neben dem Puppentheater kann man eine Werkstatt, in der Marionetten gemacht werden, ein Märchenzimmer, eine Kakaobar mit Terasse und ein Spielplatz finden. In dem Universitätsviertel befinden sich mehrere Fakultäten (z. B. die Fakultät für Künste) und neu errichtete Lehrstühle der Universität Pécs.  

Die Geschichte der Zsolnay-Fabrik

Der Vorgänger der Fabrik wurde in den Jahren nach dem Sturz des Freiheitskampfes von Miklós Zsolnay gegründet, die er auf den Namen seines älteren Sohnes, Ignác Zsolnay schreiben ließ. In den Jahrzehnten der Konsolidierung rettete sein Bruder, Vilmos Zsolnay die Fabrik vor der Versteigerung. So konnte sie bis zum Ende des Jahrhunderts die größte Keramikfabrik der Österreichisch-Ungarischen Monarchie werden. Nutz- und Ziergefässe, Baukeramik, Ofenkacheln, Isolatoren für elektrische Leitungen und Steinzeugröhre wurden auch hergestellt. Aber die Herstellung war für Vilmos nur ein Mittel: ein Basis für seine leidenschaftliche, innovative Arbeit. Seine Erfindungen, die Porzellanfayence und die Eozintechnik machten den Namen Zsolnay weltberühmt. Die Pirogranit inspirierte an der Wende der 19. und 20. Jahrhunderte eine neue und einzigartige Baurichtung - die ungarische Sezession - in der die größten architekten des Zeitalters, Ödön Lechner und Marcell Komor auch Möglichkeiten sahen. 

Die Fabrik existiert nach Rezessionen, Weltkriegen, Revolutionen und fremden Besetzungen sogar heute. Aber sie fungiert heutzutage nicht nur als Betrieb, sondern auch als Kulturzentrum: das ist heute das Zsolnay Kulturviertel. 

Dort, wo einst die Gemeinschaft der Familie und der Fabrik lebte und arbeitete, kam etwas Neues zustande, was der Vergangenheit würdig ist, aber zugleich die schaffende Zukunft enthält. Die Besucher können die Mitglieder einer großen Dynastie kennenlernen, unter anderem den heroischen Gründer, den leidenschaftlich experimentierenden Vilmos Zsolnay, seine Töchter, Teréz und Júlia, seinen selbstbewussten Sohn, Miklós, die der Tradition folgenden Enkelkinder und die heute noch lebenden Mitglieder der Familie, die Gross- und Ururenkel. Dieser Ort ist das repräsentative Andenken des Heroentums der ungarischen Industrie, die Wiege unseres Kunstgewerbes.

Von dem Gründer bis zum Zsolnay Kulturviertel

Im Erfolg am Anfang spielten der Zusammenhalt der Familie und der Zufall eine große Rolle. Vilmos Zsolnay lebte von seinem Warenhaus, das sich in der Innenstadt von Pécs befand. Er war ein erfolgreicher Kaufmann und er hätte bequem in dieser bürgerlichen Beständigkeit leben können. Aber die Töpferei seines Bruders, Ignác ist pleitegegangen, und er gab dem Unternehmen Geld, um seinen Bruder zu retten. Aber Ignác zog bald ins Ausland, und Vilmos musste sich ernst mit der hinterlassenen Firma beschäftigen und vielleicht bemerkte er selbst auch nicht, als die Werkstatt der Sinn seines Lebens wurde. Er konnte damit nicht aufhören. Seine kreative Persöhnlichkeit nutzte die Möglichkeit aus, begann selbstvergessen mit der Forschung, aber mit den erreichten Ergebnissen war er nie zufrieden, und er revolvierte den Profit sofort in die Entwicklung. Er ließ Fachmänner und Künstler aus Europa bringen. Später startete eine Bildung in der eigenen Schule der Fabrik, nimm Kredit auf, erweiterte die Fabrik, experimentierte. Aus der Werkstatt mit 17 Arbeitern wurde ein Großbetrieb mit 700 Leuten. Die Fabrik wurde weltberühmt, er bekam große Bestellungen, aber er lebte genauso, wie bisher. Er hatte genauso kein Geld, weil er alles revolvierte und er widmete genauso der Fabrik sein ganzes Leben, wie bisher.   

Er experimentierte mit neuen Glasuren, neuen Brennofentypen und neuen Verglühensarten, und dazwischen ist eine Zierkunst mit wunderbarer Farben- und Formenwelt geboren. Die Herstellung der Luxusgegenstände war defizitär, aber die Zsolnay-Vasen und Esszeuge in den Parken und Salons von Europa zogen die industriellen Bestellungen an, deren Profit die Herstellung der Ziergegenstände und die Entwicklung unterhielt. So kräftigten die bunte Märchenwelt, die Schönheit der Sezession, die Elektrik- und Kanalindustrie einander; die massive, frostsichere Baukeramik und ein Goldbrokat Esszeug für 60 Personen, das auf den Tisch eines italienischen Aristokraten entworfen wurde.   

In den 20. und 21. Jahrhunderten musste die Fabrik einerseits die Verstaatlichung, dann die Besitzeränderungen nach der Privatisierung  überleben, andererseits die Verminderung der Nachfrage wegen der Änderung der Bescherungsgewohnheiten und weil die Zierkeramik anders beurteilt wurde. Sie überlebte alles, aber sie konnte nicht so betrieben werden, wie früher - neben dem eingeschrumpften Betrieb gab es Platz für einen Gebäudekomplex, in dem Ausstellungen, Museen, Vortragssaale, Planetarium, Universitätsgebäude errichtet werden konnten. Das Projekt "Europas Kulturhauptstadt Pécs 2010" bot dafür Möglichkeit. Die Aufgabe war neben dem Denkmalschutz, ein Kultur-, Bildungs- und touristisches Zentrum aufzubauen, das für Kinder und Erwachsene von Pécs Freizeitprogramme organisiert und den Einrichtungen für Bildende Kunst, Musik und Kommunikation der Universität ein Zuhause bietet. 

Öffnungszeiten

Sie können sich über die Öffnungszeiten auf der offiziellen Webseite informieren!

Preise:

Über die aktuellen Preise können Sie sich auf der Webseite des Kulturviertels informieren!

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funiQ
Aktualisierung: 27.05.2021

Öffentliche Verkehrsmittel

  • Aus den Stadtbussen sollen wir an der Haltestelle Zsolnay Negyed oder Bóbita Bábszínház aussteigen. 

Anfahrt

Ins Zsolnay Kulturviertel kann man durch vier Eingänge eingehen:

  • aus der Richtung Balokány-liget durch das südliche Tor in der Basamalom Straße (die Haltestelle Zsolnay Negyed)
  • durch das westliche Tor neben Major Straße 21. (die Haltestelle Zsolnay Negyed)
  • durch das Tor des Puppentheaters Bóbita, das sich aus der Felsővámház Straße öffnet (die Haltestelle Bóbita Bábszínház)
  • durch das nördliche Tor, das sich aus der Felsővámház Straße öffnet (die Haltestelle Bóbita Bábszínház).

Parken

  • Das Parkhaus des Zsolnay Viertels befindet sich neben der Autostraße Nummer 6. (Zsolnay Vilmos Straße 16.), an der südlichen Seite des Viertels.

Koordinaten

DD
46.078133, 18.248324
GMS
46°04'41.3"N 18°14'54.0"E
UTM
34T 287234 5106410
w3w 
///blass.oberschule.achter
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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