Magyar Természetjáró Szövetség weboldalai MTSZ MTSZ térképportál Turista Magazin TuristaShop TEKA-kártya Kéktúra Galyatető Turistacentrum Gerecse50 A kéktúrázás napja
Sprache auswählen
Tour hierher planen
Kirche

Sankt Jakob-Kirche in Lébény

Kirche · Győri-medence · 121 m
Verantwortlich für diesen Inhalt
Magyar Természetjáró Szövetség Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Sankt Jakob-Kirche in Lébény
    / Sankt Jakob-Kirche in Lébény
    Foto: Tamás Abelovszky, Magyar Természetjáró Szövetség
  • / Sankt Jakob-Kirche in Lébény
    Foto: Tamás Abelovszky, Magyar Természetjáró Szövetség
Wenn wir Lébény annähern, können wir schon weither die massiven, doppelten Kirchentürme erblicken, die sich in der Landschaft der Kleinen Tiefebene hervorragen. Wenn wir ankommen, können wir zuerst ihre perfekte Architektonik bemerken. Die Kirche, die aus der Árpáden-Zeit stammt, ist eines der schönsten und intakt gebliebenen Beispiele der ungarischen Architektur aus der romanischen Zeit. 

Die Kirche, die von den herumliegenden Häusern hervorragt, unterscheidet sicht mit ihrer Größe von ihrer Umgebung. Aber das ist kein Wunder, weil einst sogar ein Mönchkloster dazu gehörte, dessen Gründer wahrscheinlich die Vögte Pot und Chepan aus dem Geschlecht der Győrer waren – das beweist, dass die Urkunde von Andreas II. aus dem Jahr 1208 die Spenden für das Mönchkloster bestätigte. Die Kirche selbst, mindestens ihre Mauer standen hier schon 1206 bestimmt. Nämlich kann man diese Jahreszahl in die äußere Mauer graviert finden. 

Die Benediktiner Abteikirche, die zu Ehre des Apostels Sankt Jakob geweiht wurde, war mit dem Mönchkloster zusammengebaut eine bedeutende Festung. Bei feindlichen Einbrüchen beschützte sie im Allgemeinen die Mitglieder des Geschlechts, die dort lebenden Mönche und die Bewohner, die in der Umgebung lebten. Im Allgemeinen, aber nicht immer: schon im 13. Jahrhundert wurde sie zuerst von den Tataren, dann von den Soldaten des tschechischen Königs Ottokar verwüstet. Dann wurde sie im Jahr 1529 von den Türken, die Wien anstürmen wollten, in Brand gesetzt, und die Heere von Kara Musztafa handelten im Jahr 1683 genauso. Das Kloster und die Kirche wurden von den Jesuiten renoviert, aber nach der Verordnung von Maria Teresia, nach der 1773 die Gemeinschaften von Jesuiten abgelöst wurden, entvölkerten sie sich. Das Kloster wurde 1830 abgerissen. Seine Steine wurden zum Bau der Burg in Komárom verwendet. (Der Kirche selbst passierte fast das Gleiche, als der Kapitän der Burg in Győr im Jahr 1563 befahl, die Steine zur Befestigung der Burg zu verwenden, aber das ging zum Glück nicht vor. Schließlich wurde die Kirche zwischen 1862 und 1865 als Pfarrkirche renoviert - das war die erste Renovierung eines Baudenkmales in Ungarn. 

Die Kirche, deren Geschichte an Schwierigkeiten und Wenden reich war, empfängt die Besucher heute in ihrer vollen Pracht. Bevor wir die Kirche betreten, lohnt es sich, das Gebäude herumzugehen, ihre perfekte Architektonik zu bewundern: die romanischen Doppelfenster der Türme, das Rundfenster, das die Schildmauer des Mittelschiffes verziert, die Wasserspeier in der Höhe, ein bisschen näher die gefalteten Töre in denen die Wand zwischen den Säulen eine Schnitzerei von Ranken- und Akanthusblättern erfüllt. Die Quadersteine der Wände stammen zum größten Teil wahrscheinlich aus dem Steinbruch von Fertőrákos. Obwohl konnten Baumaterialien auch von Margitbánya (auf der Landkarte kann man mit dem Namen "St. Margarethen" über die Leitha finden) hierher kommen. 

Wenn die Besucher das Gebäude betreten, werden sie von einem imposanten, inneren Kirchenraum empfangen: die Seitenschiffe der Kirche (ähnlich wie bei einer italienischen, dreischiffigen Basilika aus dem 11. Jahrhundert) sind durch eine massive Säulenreihe von dem höheren Mittelschiff getrennt. Das Licht fällt durch die farbigen Glasfenster, die in der Höhe sind, ein. An den Wänden kann man kaum Verzierungen finden (abgesehen von den Kapitellen), aber sie fehlen in dieser Kirche nicht so sehr.   

Der Namensgeber der Kirche war der ältere Apostel Jakob, den der König Herodes Agrippa in den Jahren 41-42 töten ließ. Er wurde der erste Märtyer unter den Aposteln. Die Gebeine von Jakob wurden wahrscheinlich am Anfang des 7. Jahrhunderts vor der Zerstörung der Araber aus Jerusalem nach Hispanien gerettet. Sein Grab wurde ein Wallfahrtsort. Die Route der Wallfahrt (die von Byzanz durch Europa führte) in Ungarn wurde nach einigen Quellen um 1018 von Stephan I. ausgewählt und sie führte dann auch über Lébény. Die Pilger können hier auch heute übernachten: in der einfachen Pilgerunterkunft werden sie gern empfangen.  

Öffnungszeiten

Über die Öffnungszeiten können Sie sich auf der Webseite des Besucherzentrums der Kirche informieren!

Preise:

Über die aktuellen Preise können Sie sich am Ort informieren!
Profilbild von Tamás Abelovszky
Autor
Tamás Abelovszky
Aktualisierung: 16.08.2021

Öffentliche Verkehrsmittel

  • Aus den Fernbussen soll man an der Haltestelle Lébény, ABC aussteigen.

Anfahrt

  • Von der Haltestelle Lébény, ABC sollen wir ungefähr 200 m auf der Hauptstraße nach Nordwesten bis zum Templom tér (Kirchenplatz) spazieren. 
  • Die beiden Route der Sankt Jakob Pilgerfahrt  (Camino Húngaro: Budapest-Győr-Pozsony, bzw. Camino Benedictus: Tihany-Bakonybél-Pannonhalma-Lébény-Pozsony) durchqueren Lébény. 
  • Wenn wir auf den Markierungen Rot (P) und Gelb (S) in Richtung Nordwesten losgehen, können wir den Bahnhof von Kimle-Károlyháza erreichen, der auf der Eisenbahnlinie Budapest-Győr-Hegyeshalom liegt (9-10 km). In Richtung Süden führen die Markierungen nach Győrsövényháza. 

Parken

  • Auf dem Parkplatz, der hinter der Kirche liegt, kann man auf dem Templom tér (Kirchenplatz) parken. Bis zum Parkplatz können wir von der Fő utca (Hauptstraße) gehen. 

Koordinaten

DD
47.737363, 17.387734
GMS
47°44'14.5"N 17°23'15.8"E
UTM
33T 679011 5289871
w3w 
///wölbung.hürde.oberhalb
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Empfehlungen in der Nähe

Radtour · Fertő–Hanság Nemzeti Park
Kerékpártúra az eltűnt Hanság nyomában
empfohlene Tour Schwierigkeit leicht Geöffnet
Strecke 39,9 km
Dauer 3:00 h
Aufstieg 53 hm
Abstieg 53 hm

Lébényből, az ország egyik legfontosabb román kori templomától indulva a Hanság turisták által kevésbé ismert, északi részét járjuk be e könnyű ...

von Ferenc Szigeti,   MTSZ - Partner
Radtour · Szigetközi Tájvédelmi Körzet
Kerékpártúra vadvízországban
empfohlene Tour Schwierigkeit mittel Geöffnet
Strecke 70,1 km
Dauer 6:00 h
Aufstieg 87 hm
Abstieg 94 hm

Vadvízország - ahogy a Szigetközt sokan nevezik - megismerésére természetesen egy vízitúra a legalkalmasabb, de kerékpárral bejárva az egész tájat ...

von Ferenc Szigeti,   MTSZ - Partner
Radtour · Szigetközi Tájvédelmi Körzet
Kalandozás a Szigetközben
empfohlene Tour Schwierigkeit leicht
Strecke 60,5 km
Dauer 3:05 h
Aufstieg 382 hm
Abstieg 379 hm

A Szigetköz nem más, mint hazánk legnagyobb szigete, amely a Mosoni-Duna vagy a Duna ágrendszere mellett két keréken is felfedezhető – és egészen ...

1
von Tamás Abelovszky,   Magyar Természetjáró Szövetség

Alle auf der Karte anzeigen

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

Verfasse die erste Bewertung

Gib die erste Bewertung ab und hilf damit anderen.


Fotos von anderen


Sankt Jakob-Kirche in Lébény

Templom tér 2.
9155 Lébény
Telefon +36 30 255 1343

Eigenschaften

Ausflugsziel Schlechtwettertipp
  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
  • 3 Touren in der Umgebung
Logo emmi Logo agrar Logo bethlen Logo mol Logo otp